Mittwoch, 11. Mai 2022

Die Forscher*innen fanden heraus, dass 7,3% der Jugendlichen im Durchschnitt 5 Jahre nach ihrer ersten sozialen Transition zurück zum Zuweisungsgeschlecht bei Geburt wechselten


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Eine ganz aktuelle Studie (im Journal Pediatrics veröffentlicht) von Olson et al. (2022) zeigt, dass 94% der trans Kinder auch nach einem Zeitraum von 5 Jahren nach ihrer sozialen Transition bei ihrer Aussage bleiben, dass ihnen das falsche Geschlecht bei Geburt zugewiesen wurde. Nur 2,5% (!!!) kehren zum Zuweisungsgeschlecht zurück und 3,5% identifizieren sich als nicht-binär.
Zusammenfassung:
Die Forscher*innen fanden heraus, dass 7,3% der Jugendlichen im Durchschnitt 5 Jahre nach ihrer ersten sozialen Transition zurück zum Zuweisungsgeschlecht bei Geburt wechselten. Am Ende dieses Zeitraums (von 5 Jahren) identifizierten sich die meisten Jugendlichen als binäre transgender Jugendliche (94 %). Davon haben sich 1,3 % zunächst als nicht-binär bekannt und sich dann doch als binäre transgender erkannt.
2,5 % der Jugendlichen identifizierten sich (nach 5 Jahren) letztlich als cis-gender und 3,5 % als nicht-binär. Spätere cisgeschlechtliche Identitäten waren häufiger bei Jugendlichen anzutreffen deren erste soziale Transition vor dem Alter von 6 Jahren stattfand; die Re-Transition erfolgte häufig vor dem Alter von 10 Jahren.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es nur selten zu Re-Transitionen kommt. Häufiger ist es so, wenn transgender Jugendliche sich in jungen Jahren zur sozialen Transition entschieden haben, identifizieren sie sich weiterhin als transgender. Nichtsdestotrotz ist das Verständnis von Re-Transitionen für Kliniker und Familien von entscheidender Bedeutung, um die Transition für die Jugendlichen so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Intersexuelle vergessenWarum die Ehe doch nicht für alle ist

Die LGBT-Szene feierte Ende Juni. Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag beschlossen, dass bald jede(r) jede(n) heiraten darf. Eine Gruppe hat er aber übersehen.

Die Ehe für alle ist doch nicht für alle. Das hat jetzt Dieter Schwab, ein emeritierter Jura-Professor aus Regensburg, herausgefunden. Er hat sich den neuen Eheparagrafen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) genauer angeschaut: Auf den ersten Blick ist alles cool. Der Satz: "Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen" wird ausgetauscht. Ab Oktober gilt dann der neue Satz: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen."

Wer kein Geschlecht hat, darf nicht heiraten

Auf den zweiten Blick aber ist auch schon der neue Satz eigentlich veraltet. Denn manche Menschen haben kein Geschlecht. Intersexuelle werden geboren ohne Geschlechtsmerkmale, mit denen ein Geschlecht eindeutig zugeordnet werden kann. Rechtlich ist das bei der Geburt seit 2013 so geklärt: Wenn die Ärzte kein eindeutiges Geschlecht festlegen können, lassen die Standesbeamten die Geschlechtsangabe im Geburtsregister einfach weg. Vor Gesetz sind Intersexuelle also geschlechtslos. Und wer kein Geschlecht hat, kann damit auch nicht heiraten – zumindest nicht bei dem neuen Eheparagraphen, der ja ausdrücklich bei beiden Ehepartnern ein Geschlecht voraussetzt. Im Ehegesetz klafft jetzt also eine Lücke, in die all diejenigen reinfallen, die kein definiertes Geschlecht haben. Der Jura-Prof findet diesen Zustand "untragbar". Er schreibt:

"Wenn ‚Ehe für alle‘, dann wirklich für alle!"

Dieter Schwab, emeritierter Jura-Professor, Regensburg

Problem: Das Gesetz wurde zu hastig verabschiedet

Wie konnte so etwas passieren? Denn die Befürworter der Ehe für alle wollten mit der Gesetzesänderung sicherlich keine Intersexuellen diskriminieren und sie von der Ehe für alle ausschließen. Vermutlich haben die Politiker im Bundestag in der Eile einfach vergessen, dass der Begriff "Geschlecht" problematisch ist. Längst zweifeln Sozialwissenschaftler an, dass es so etwas wie ein natürliches Geschlecht überhaupt gibt. Sie gehen davon aus, dass wir unser Gender vor allem als Kinder lernen – über kulturelle Normen und Rollenmodelle.  

Denkbar wären verschiedene Lösungen. Die kleinere wäre: Man korrigiert den Eheparagrafen noch einmal. Das würde auch deshalb Sinn machen, weil im BGB sowieso noch andere Paragrafen korrigiert werden müssten, die bei den Ehepartnern noch von "Mann" und "Frau" sprechen. Eine andere und umfassendere Alternative, um das Problem zu lösen, wäre es, ganz offiziell ein drittes Geschlecht einzuführen. Dann gäbe es "Frau", "Mann" und "Inter". Bisher haben Gerichte das abgelehnt. Ein Diskussionsthema für die nächste Regierung ab September wäre damit auch gefunden.

Auf jeden Fall: Diesmal bitte sorgfältiger

Egal, welchen Weg der Bundestag bei dem Thema einschlägt. Wichtig wäre vor allem eines: Er sollte sich mehr Zeit lassen bei der Formulierung der neuen Gesetze als bei der Hau-Ruck-Aktion im Juni, als die Ehe für Alle noch schnell beschlossen wurde. Denn schließlich wäre es äußerst doof, wenn dann wieder eine Gruppe unbeabsichtigt diskriminiert würde.



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