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Freitag, 3. Februar 2023

Guten Morgen all diesen welche denken Sie gehören einer Minderheit an und all diesen welche dem System oder der Norm entsprechen.

 

Guten Morgen all diesen welche denken Sie gehören einer Minderheit an und all diesen welche dem System oder der Norm entsprechen.

Diese viele Minderheiten sind durch dieses Demokratische-System gezwungen Minderheit zu bleiben, alle haben die Hoffnung in Menschenrechten und Politik, dazu dieses:

In einer kalten Nacht traf ein Milliardär draußen einen alten, armen Mann. Er fragte ihn: "Ist Ihnen nicht kalt, wenn Sie draußen sind und keinen Mantel tragen?" Der alte Mann antwortete: "Ich habe keinen, aber ich habe mich daran gewöhnt." Der Milliardär antwortete: "Warten Sie auf mich. Ich werde jetzt in mein Haus gehen und dir einen bringen. Der Milliardär ging in sein Haus und war dort so beschäftigt, dass er den armen Mann vergaß. Am Morgen erinnerte er sich an den armen alten Mann und ging hinaus, um ihn zu suchen, aber er fand ihn tot vor Kälte, aber er hinterließ eine Notiz: "Als ich keine warme Kleidung hatte, hatte ich die Kraft, die Kälte zu bekämpfen, weil ich daran gewöhnt war. Aber als du mir versprochen hast, mir zu helfen, habe ich mich an dein Versprechen geklammert, und das hat mir die Kraft genommen, mich zu wehren.

MORAL: Versprechen Sie nichts, wenn Sie Ihr Versprechen nicht halten können. Für dich mag es nichts bedeuten, aber für jemand anderen könnte es alles bedeuten.


Good morning to all those who think you belong to a minority and to all those who conform to the system or the norm.

These many minorities are forced to remain a minority by this democratic system, everyone has hope in human rights and politics, and this: On a cold night, a billionaire met a poor old man outside. He asked him, "Aren't you cold when you're outside and not wearing a coat?" The old man replied, "I don't have one, but I've gotten used to it." The billionaire replied: "Wait for me. I will go to my house now and bring you one. The billionaire went to his house and was so busy there that he forgot about the poor man. In the morning he remembered the poor old man man and went out to look for him but he found him dead from the cold but he left a note: "When I didn't have warm clothes I had the strength to fight the cold because I was used to it.
But when you promised to help me, I clung to your promise and it sapped the strength to fight back. MORAL: Don't promise anything if you can't keep your promise. It may mean nothing to you, but it could mean anything to someone else.


Buenos días a todos los que se creen minoritarios ya todos los que se ajustan al sistema oa la norma.

Estas muchas minorías se ven obligadas a seguir siendo una minoría por este sistema democrático, todos tienen esperanza en los derechos humanos y la política, y esto: En una noche fría, un multimillonario se encontró afuera con un pobre anciano. Le preguntó: "¿No tienes frío cuando estás afuera y no llevas abrigo?". El anciano respondió: "No tengo uno, pero me he acostumbrado". El multimillonario respondió: "Espérame. Iré a mi casa ahora y te traeré uno. El multimillonario fue a su casa y estaba tan ocupado allí que se olvidó del pobre.
En la mañana se acordó del pobre viejo". y salió a buscarlo pero lo encontró muerto de frío pero dejó una nota: "Cuando no tenía ropa de abrigo tenía fuerzas para combatir el frío porque estaba acostumbrado. Pero cuando prometiste ayudarme, me aferré a tu promesa y me quitó la fuerza para contraatacar.

MORALEJA: No prometas nada si no puedes cumplir tu promesa. Puede que no signifique nada para ti, pero podría significar cualquier cosa para otra persona.

Bonjour à tous ceux qui pensent que vous appartenez à une minorité et à tous ceux qui se conforment au système ou à la norme. Ces nombreuses minorités sont contraintes de rester minoritaires par ce système démocratique, tout le monde a de l'espoir dans les droits de l'homme et la politique, et ceci : Par une nuit froide, un milliardaire a rencontré un vieil homme pauvre à l'extérieur. Il lui a demandé : « N'as-tu pas froid quand tu es dehors et que tu ne portes pas de manteau ? Le vieil homme a répondu: "Je n'en ai pas, mais je m'y suis habitué." Le milliardaire a répondu: "Attendez-moi. Je vais aller chez moi maintenant et vous en apporter un. Le milliardaire est allé chez lui et était tellement occupé qu'il a oublié le pauvre homme. Le matin, il s'est souvenu du pauvre vieil homme. et sortit à sa recherche mais il le trouva mort de froid mais il laissa un mot : « Quand je n'avais pas de vêtements chauds j'avais la force de combattre le froid parce que j'y étais habitué. Mais quand tu as promis de m'aider, je me suis accroché à ta promesse et ça a sapé la force de riposter. MORAL : Ne promettez rien si vous ne pouvez pas tenir votre promesse. Cela ne signifie peut-être rien pour vous, mais cela pourrait signifier n'importe quoi pour quelqu'un d'autre.

Dienstag, 20. Dezember 2022

Verbot geschlechtsangleichender Operation bei Minderjährigen, das leben ist lang

 Verbot geschlechtsangleichender Operationen bei Minderjährigen


Männlich, weiblich, divers – seit 2018 gibt es offiziell drei Eintragungen bei den Geschlechtern in Deutschland. Intergeschlechtliche Menschen, also Personen, die nicht mit eindeutigen weiblichen oder männlichen Geschlechtsmerkmalen geboren werden, sind damit offiziell in der Gesellschaft angekommen. Und dennoch: Viele der rund 300 betroffenen Neugeborenen werden noch als Baby oder Kleinkind einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen. Zu groß ist die Angst der Eltern oder des medizinischen Personals, dass sie später ausgegrenzt werden.

Diese Praxis entspricht nicht den medizinischen Leitlinien. Denn die Entscheidung für eines der Geschlechter treffen die Eltern. In manchen Fällen hat das weitreichende Folgen. Ein Kind oder Erwachsener muss mit Geschlechtsmerkmalen leben, die nicht seinem Gefühl entsprechen. Das ist eine mentale Belastung, die oft zu psychischen Erkrankungen führt.

Verbot von geschlechtsangleichenden OPs bei Kindern und Jugendlichen
Ende März 2021 wurde deshalb ein weitreichendes Gesetz zu geschlechtsangleichenden Operationen beschlossen. Als Teil des Koalitionsvertrags soll die Entscheidung dazu nicht mehr den Eltern überlassen werden. Ist ein Eingriff, der die Geschlechtsmerkmale verändert, nicht lebenswichtig oder medizinisch notwendig, soll er aufgeschoben werden, bis das betroffene Kind selbst entscheiden kann.

Ab dem 14. Lebensjahres kann eine geschlechtsangleichende Operation dann in Erwägung gezogen werden. Dafür notwendig ist neben der Zustimmung der Eltern allerdings auch die Entscheidung des Familiengerichts. Mithilfe eines Gutachtens soll dieses unter anderem klären, ob betroffene Minderjährige bereits in der Lage sind, die weitreichende Entscheidung treffen zu können.

Viele Verbände begrüßen das Gesetz für die Wahlfreiheit der intergeschlechtlichen Personen. Einigen Politikern, etwa den Grünen, geht das Verbot allerdings nicht weit genug.

Was bedeutet der Beschluss für Transpersonen?
Nicht jede Transperson möchte sich auch einer geschlechtsangleichenden Behandlung oder Operation unterziehen. Doch was ist, wenn sich ein Kind oder Jugendlicher dies wünscht? Auch dann greift das nun beschlossene Verbot. Betroffene müssen also mindestens 14 Jahre alt sein und viele bürokratische Hürden nehmen. Manch einer kritisiert, dass wir bei der Geschlechterzuweisung schon sehr viel weiter sein sollten.

Experten berichten zudem, dass die meisten Betroffenen bereits im Vorschulalter eine klare Geschlechterpräferenz zeigen, ob trans-, inter- oder cisgeschlechtlich. Die Geschlechtsidentität gewinne aber meist erst in der Pubertät an Bedeutung.
Beginnt der Körper sich zu verändern, wünschen sich trans- oder intergeschlechtliche Personen häufig eine Hormonbehandlung.
Eine geschlechtsangleichende Operation ab dem 14. Lebensjahr scheint diesen persönlichen Erfahrungen zu entsprechen.

Das Ärzteblatt jedoch berichtet.
Transsexuelle profitieren deutlich von einer besseren Lebensqualität, wenn ihre Transition voranschreitet. Dabei stellt die operative Genitalangleichung für viele einen entscheidenden Schritt dar. Im Vergleich zu nicht transsexuellen Personen schneiden sie aber auch nach der körperlichen Angleichung an die subjektiv erlebte Geschlechtsidentität schlechter ab, berichten Forscher des Universitäts­klinikums Essen beim 69. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Dresden.

Im Rahmen einer noch nicht publizierten Querschnittsstudie befragten die Forscher um Jochen Heß und Sefik Tagay vom Universitätsklinikum Essen 156 Mann-zu-Frau-transidente Personen postalisch. Alle hatten zuvor zwischen 1995 und 2015 eine genitalangleichende Operation (GaOP) in der Klinik für Urologie des Universitäts­klinikums durchlaufen. Die Nachbefragung fand durchschnittlich 6,6 Jahre (4 Monate bis 21 Jahre) nach der Operation statt.
Die Auswertung beruht auf 3 Mess­instrumenten: dem SF-12 zur Erfassung der generischen Lebensqualität (LQ), dem Essener Ressourcen Inventar (ERI) und einem neu validierten Selbst­beurteilungsfragebogen, dem Essener Transidentitäts-Lebensqualitätsinventar (ETLI). In den ERI und ETLI fließen die unterschiedlichen Facetten der Ressour­cenausstattung (personal, sozial und strukturell) sowie die verschiedenen Aspekte der Lebensqualität (körperliche LQ, soziale LQ, psychische LQ oder LQ durch Offenheit) mit ein. Je mehr Ressourcen zur Verfügung stehen und je höher die Lebens­qualität, desto höher fällt der jeweilige Globalscore mit maximal 3 Punkten aus.

ERI und ETLI erfassen die Ressourcenausstattung beziehungsweise die LQ zu 2 unter­schiedlichen Zeitpunkten im Transitions-Prozess einer Person: Während sich die Fragen im ERI auf die beiden Zeitpunkte vor 3 Jahren und die letzten 4 Wochen beziehen, erfasst das ETLI den Zeitpunkt des Coming-out und die letzten 4 Wochen. „Das ermöglicht uns, die Veränderung der Ressourcenausstattung und der trans*spezi­fischen Lebensqualität im zeitlichen Verlauf des einzelnen Individuums einzuschätzen“, sagt Heß. (Durch „*“ werden Transgender, Transidente, Transsexuelle und viele mehr eingeschlossen.)

Jetzt muss oder sollte jeder Wissen wie sein Weg ausschaut.

Mfg Nikita Noemi Rothenbächer
  

* This article was first published in German by rt.com on 11 July 2020: Als Transfrau und Elternteil sage ich: Es ist Missbrauch, Kinder zum Geschlechtswechsel zu drängen, and in English by rt.com on 7 July 2020: As a trans woman, parent and teacher, I say JK Rowling is absolutely right; it’s child abuse to push kids towards changing sex.

 Dieser potenzielle Kindermissbrauchsskandal steht im Mittelpunkt dieser Debatte. Da die politischen Führer vor der unbequemen Wahrheit zurückschrecken – wir sind männlich oder weiblich gemäß unserer Biologie, die bei der Geburt beobachtet wurde – hat sich Rowling für die Schwächsten eingesetzt. Zuerst für ihr Geschlecht und dann für die Kinder.

Die Bestseller-Autorin J. K. ist wegen ihrer Äußerungen über Transmenschen in die Kritik geraten. Hier erklärt die britische Transgender-Aktivistin Debbie Hayton, warum sie sich mit der “Harry Potter”-Autorin solidarisiert.

Nachdem Joanne K. Rowling im vergangenen Monat eine Flut von Beschimpfungen erhalten hatte, weil sie das Wort “Frau” zur Beschreibung ihres Geschlechts zurückforderte, hätte man J. K. Rowling vielleicht verzeihen können, wenn sie den Staffelstab der Kampagne an andere weitergereicht hätte. Die Transgender-Debatte, an der sie teilnahm, ist vielleicht der toxischste und spaltendste Streit, der in den sozialen Medien tobt.

Aber sie wusste, worauf sie sich einließ. In einem großartigen Essay mit 3.700 Wörtern erklärte sie, warum sie sich zu Wort gemeldet hatte. Sie hatte die Argumente recherchiert, die Zeitungen gelesen, mit den Beteiligten gesprochen – darunter auch mit einem transsexuellen Freund – und wollte nicht mehr als die Bedenken von Frauen aussprechen, die gehört werden sollen; sie wollte nicht mit Drohungen und Beleidigungen konfrontiert werden.

Begründete Argumente sind jedoch nicht ausreichend in einer Debatte, die durch Rhetorik und Emotionen unterbrochen wird. Nach Ansicht ihrer Gegnerinnen sind Frauen, die den Katechismus nicht akzeptieren, laut dem Transfrauen Frauen sind, böse TERFs, die annulliert werden müssen.

TERF war einst ein Akronym, das für “Trans Exclusionary Radical Feminist” (dt. Trans-Ausschließende Radikale Feministin) stand. Aber es ist zu einem Schimpfwort geworden, das auf jede Frau angewandt wird, die die Kühnheit besitzt, für ihre geschlechtsbedingten Rechte einzutreten, und die mit einer Wildheit angewandt wird, die an die Possen der Hexenjäger im Mittelalter erinnert.

Während erschrockene Passanten eine Entzweiung zwischen einer Trans-Lobby, die behauptet, Transfrauen seien Frauen, und Frauen, die nicht glauben, dass Transfrauen überhaupt Frauen sein können, erkennen könnten, ist der Kampf unter der Oberfläche grundlegend: Es ist ein Zusammenstoß zwischen Vernunft und Rhetorik.

Ich mag eine Transfrau sein, aber in dieser Debatte stehe ich auf der Seite der Vernunft und stehe daher auf der Seite von Rowling.

Als sich die Schauspieler, die durch ihre Bücher berühmt wurden, aufstellten, um sich von ihr zu distanzieren, hätte jemand mit weniger Integrität vielleicht einen Rückzieher gemacht. Aber Rowling hat den Wetteinsatz verdoppelt, zur Erleichterung derer von uns, die zu ihr standen. Gillian Philip zum Beispiel, eine andere Autorin, die eine Annullierung erlitt, weil sie den Hashtag #IstandwithJKRowling zu ihrem Twitter-Namen hinzugefügt hatte. Nachdem sie Mord- und Missbrauchsdrohungen von der Trans-Lobby erhalten hatte, twitterte sie “Bringt es zu Ende, Homophobe und Lesbenhasser”. Dafür wurde sie von ihrem Arbeitgeber gefeuert.

Inwieweit diese Trans-Lobby so mächtig wurde, dass sie Leute feuern lassen kann, ist erschreckend, aber noch alarmierender sind die Auswirkungen auf die Politik. Da das Gender im gesamten englischsprachigen Raum das Geschlecht ersetzt hat, hat diese Gruppe von Aktivisten die Genderidentität an die Stelle des Geschlechts als Mittel zur Spaltung der Menschheit gesetzt.

Vergessen Sie die Wahrheit – wir haben das Geschlecht nicht geschaffen, das Geschlecht hat uns geschaffen – in ihren Köpfen und in den Gesetzen, die sie beeinflusst haben, übertrumpft die Psychologie die Biologie. Wenn das bedeutet, dass wir wählen können, ob wir Männer oder Frauen sind, können wir tatsächlich unser Geschlecht wählen.

Die Gefährdeten leiden dann darunter. Die geschlechtsspezifischen Rechte der Frauen werden bedeutungslos, wenn sich jeder Mann als eine Frau identifizieren kann. Es wäre bestenfalls naiv anzunehmen, dass Männer das nicht tun würden, nicht wahr?

Aber am Sonntagnachmittag richtete Rowling ihre Aufmerksamkeit auf eine Gruppe, die wohl mehr gefährdet ist als Frauen. In einem mutigen Twitter-Thread sprach sie über die Auswirkungen auf Kinder: “Viele medizinische Fachleute sind besorgt, dass junge Menschen, die um ihre psychische Gesundheit zu kämpfen haben, zur Einnahme von Hormonen und zu Operationen angestoßen werden, wenn dies nicht in ihrem Interesse sein könnte.”

Hier stehe ich solidarisch an ihrer Seite. Ich mag eine Transsexuelle sein, aber ich bin auch ein Elternteil und ich bin Lehrerin. Ich arbeite jeden Tag mit jungen Menschen; für mich steht der Schutz der Kinder an erster Stelle.

Für viele Kinder ist die Pubertät schwierig, aber nie zuvor hat die Welt ihnen die Möglichkeit geboten, sie zu verschieben oder gar eine andere Pubertät zu wählen als die, für die ihre Körper konzipiert wurden. Junge Menschen, die noch nicht als erwachsen genug angesehen werden, um einer Tätowierung zuzustimmen, werden in eine unangenehme Lage gebracht. Ihnen wird gesagt, dass sie ihr Geschlecht wählen können, mit dunklen Untertönen, dass ihr Leben ruiniert werden könnte, wenn sie nicht weise wählen.

Ich habe den Übergang gemacht, aber als eine erwachsene Person, als ich die Reife hatte, Einwilligungserklärung für eine Behandlung zu geben, die mich steril werden ließ. In meinem eigenen Fall hatte schon eine Vasektomie bereits meine Fruchtbarkeit beeinflusst, als meine eigene Familie fertig war. Kinder zu diesen Entscheidungen zu zwingen, bevor sie die Pubertät erleben, die sie zur Geschlechtsreife führt, ist meiner Ansicht nach Kindermissbrauch.

Der Weg, auf den sie gebracht werden, ist – wie Rowling selbst sagte – ein unreguliertes Live-Experiment an Kindern, das in einigen Fällen von homophoben Eltern vorangetrieben wird, die sich mit ihren geschlechtlich unangepassten Kindern unwohl fühlen.

Dieser potenzielle Kindermissbrauchsskandal steht im Mittelpunkt dieser Debatte. Da die politischen Führer vor der unbequemen Wahrheit zurückschrecken – wir sind männlich oder weiblich gemäß unserer Biologie, die bei der Geburt beobachtet wurde – hat sich Rowling für die Schwächsten eingesetzt. Zuerst für ihr Geschlecht und dann für die Kinder.

Man sollte ihr zwar für ihren Mut applaudieren, aber die Reaktion war etwas anders. Die Misogynie ist genau so alt wie die Gesellschaft, aber die Trans-Rechte geben ihr eine neue Lizenz zur Unterdrückung von Frauen, die es wagen zu sprechen. Währenddessen schweigt die vernünftige Mehrheit, aus Angst davor, was ihr passieren könnte, wenn sie dann den Mob verärgert.

Es ist an der Zeit, diese bittere Pille zu schlucken. Rowlings Intervention im vergangenen Monat war bemerkenswert, aber der Schutz der Schwachen sollte nicht Einzelnen überlassen werden, egal wie mutig oder wie berühmt sie sind. Diejenigen von uns, die mit Rowling einverstanden sind, müssen darauf reagieren, indem wir ihr beistehen und diese Empörung ein für alle Mal zum Ausdruck bringen.

Donnerstag, 8. Dezember 2022

Was bleibt von der Meinungsfreiheit übrig, wenn Betroffenengruppen entscheiden, was akzeptabel ist und was nicht? Dieser Beitrag und deren Aussage ist nicht nur auf Deutschland bezogen, nein in vielen Bereichen dieser Erde ist es zu beobachten! /// What is left of freedom of expression when stakeholders' groups decide what is acceptable and what is not? This contribution and its statement is not only related to Germany!

 


Was bleibt von der Meinungsfreiheit übrig, wenn Betroffenengruppen entscheiden, was akzeptabel ist und was nicht?

Dieser Beitrag und deren Aussage ist nicht nur auf Deutschland bezogen, nein in vielen Bereichen dieser Erde ist es zu beobachten!

Und weiter geht es in der Welt, Wladimir Putin hat in einem von ihm selbst einberufenen „Menschenrechtsrat“ seine Politik dargelegt.
Der Kreml-Chef stellte einen langen Krieg in der Ukraine in Aussicht und drohte erneut mit dem Einsatz von Atomwaffen, sollte Russland angegriffen werden.
Tja dann haben wir die anderen: Terrorrazzia gegen Reichsbürger:Beruhigt euch nicht!
Unsere Gesellschaft hat bisher keine Antwort auf die Radikalisierungstendenzen gefunden. Die Gefahr ist deshalb mit der Razzia keineswegs gebannt.
Man kennt die Bilder der fröhlichen, von Corona getriggerten Zusammenrottung von Neonazis, AfD-Figuren und besorgten Müttern und Vätern im Sommer 2020 und zuweilen bis heute.
Ebenso energisch, wie sie die Parolen skandierten, haben diese Menschen der Instrumentalisierung durch Rechtsextreme und der Vereinnahmung in die Reichsbürgerbewegung zugestimmt.
Eine Sneakpreview auf das, was jetzt sichtbar geworden ist, wurde mit der versuchten Reichstagsstürmung während der Demonstration im Sommer 2020 aufgeführt. Spätestens da konnte man sehen, was sich findet, welche Stimmung wächst.
AfD im Untergrund oder ist in Thüringen das Geistige - Millitärische -Haupt -Center, mit Netzwerk über Österreich und Frankreich jetzt auch Italien und die Rechtsradikalen der USA representiert durch M. Bannen und Kopf unser altbekannter Putin!
Das dieser Machtwechsel welcher geplant war, so unbekannt war, stimmt nicht, denn es gab Ermittlungen was Munition aus Bundeswehrbeständen betrifft, oder Rekrutierung von Mitläufer bis Vermittlung in Schutzfirmen in Privaterhand!
All dieses ist doch altbekannt, wenn der Vorsitzende der AfD darauf besteht, das Putin unschuldig ist, mit dem Leitsätze wir die AfD wir werden euch Jagen und Hetzen!
Doch vor und insbesondere hier in Hessen, ist der Rechtsradikalismus deutlich immer stärker zu bemerken, wie das wegschauen, vor allem in kleineren Gemeinden, wie dieser welche Ich lebe!
Nee wir haben nichts bemerkt, ach uns interessiert nur von der Haustür nach innen!
Diese Feststellung trübt ganz besonders meine Gedanken, denn dachte "Solidarität und Ehrlichkeit" wäre Bewahrt worden, die Tatsachen zeigen, eine Verwerfliches und Unmoralisches Sozialverhalten, was nicht vereinbar erscheint mit der Realität!
Auch nicht in die Zeit passt, doch unbemerkt weite Teile der Bevölkerung betrifft!
Das Zeitalter der Alternative-Wahrheiten, denn Wahrheiten passen nicht in Idologie und Macht bestreben einer bestimmten angeblichen Volkspartei!
Putin will das Zaren-Reich zurück, die AfD und Partner am liebsten Hitler!
Mit wohligem Schaudern kann man jetzt die Geschichte eines wirren Prinzen lesen, und alles in die irgendwie doch beruhigende Schublade eines extremistischen Skurrilitätenkabinetts packen. Es wäre jedoch ein Fehler, dieses Milieu als Randphänomen zu qualifizieren und die Antwort den Sicherheitsbehörden zu überlassen. Wenn sich ein Prinz, eine Ex-Abgeordnete, ein Sänger, ein Pilot, ein Arzt und ein paar Soldaten und Polizisten zusammenrotten, um in einer Art Delirium vom Umsturz zu faseln und ebenjenen zu planen beginnen – dann hat die Gesellschaft ein Problem.
Bislang hat sie keine Antwort auf die Radikalisierung von Teilen des bürgerlichen Milieus gefunden. Und solange Leute wie Hans-Georg Maaßen verharmlost werden und ihrerseits keine klaren Worte der Abgrenzung finden, wird es nicht lange dauern, bis es Nachahmer gibt.
Auch zeigen die Vernetzungen, dass sich gewalttätige Revolutionsfantasien nicht nur auf die Reichsbürgerszene beschränken, sondern auch ganz offensichtlich die Neue Rechte mit einbeziehen.“
Durch Immobilienkäufe Stück für Stück ganze Dörfer als Stützpunkte ausbauen: Diese Strategie von Neonazis ist kein rein ostdeutsches Phänomen. Auch in Niedersachsen verfolgen Rechtsextremisten in strukturschwachen Gegenden diese Pläne.
In Mecklenburg-Vorpommern kann in einigen Ecken beobachtet werden, wie weit Neonazis mit ihrer Strategie gekommen sind: Sie besiedeln gezielt Bauernhöfe sowie kleine Dörfer, um sich von dort aus weiter breit zu machen.
In Grevesmühlen und Jamel versuchen einige Bürger, dem etwas entgegenzusetzen.
So wie vor Zeiten gesagt wurde, es wird dieses Ziel verfolgt:
Also Udo Pastörs, der Fraktionschef der NPD in Mecklenburg-Vorpommern, hat schon zu diesem Zeitpunkt von nationalen Dörfern geredet, gepaart mit eigenen Wirtschaftsstrukturen.
Das heißt, sie haben eigene Logistikunternehmen, eigene Handwerksfirmen, Bauunternehmer, und wenn sich jemand ein verfallenes Gebäude kauft, kann er gleich auf Nationalisten, auf Kameraden zurückgreifen, die die nötigen Arbeitskräfte und die Firmen haben.
So wie Sven Krüger in Jamel, der mit seinem Abrissunternehmen sofort eingreift und unterstützt.
Also das sind keine Zufallskäufe, sondern das ist Teil einer gezielten Strategie der Neonazis, sich über die Immobilienkäufe gerade in Dörfern, aus denen wir uns als Zivilgesellschaft herausgezogen haben und nicht mehr engagieren, dass sie sich gerade auch dort einquartieren und dann ausbreiten.“
Oft zeigen Deutschland - Fahnen über den Eingängen der Objekte genau diese Zugehörigkeit an, wie Ermitler feststellten.
So unauffällig wie möglich, doch unscheinbar Auffällig!
Die brutalen und gezielten Morde an zehn Menschen offenbarten im November 2011 eine neue Dimension des Rechtsterrorismus in Deutschland.
Doch weder Polizei noch Verfassungsschutz vermuteten hinter den Taten ein rechtsextremes Motiv. Hunderte Beamte ermittelten jahrelang in die falsche Richtung.
Interner Link:Laut Armin Pfahl-Traughber stellt die geplante und gezielte Ermordung einzelner Menschen in Serie zwar eine neue Qualität des Rechtsterrorismus dar.
Rechtsterroristische Strukturen wie die "Deutschen Aktionsgruppen" und die "Hepp-Kexel-Gruppe" tauchten in der Geschichte der BRD aber immer wieder auf – und führten Anschläge durch.
Leute wenn man Ereignisse und Fakten vergleicht, entsteht ein Mosaik welches man zusammen setzen muss, was heraus kommt ist erschreckend!
Hanau, Halle, Kassel, München – allein seit 2016 töteten rechtsextreme Täter 22 Menschen.
Seit 1990 zählt das Bundeskriminalamt ingesamt 109 Todesopfer rechter Gewalt – doch die Zahl liegt laut NGOs und Opferinitiativen noch höher.
Währenddessen steigt die Zahl der vom Verfassungsschutz gezählten Rechtsextremen in Deutschland an.
Die Frage welche man sich am Schluss stellen muss!
Können wir in das Gesetz vertrauen?
Ich bin der Meinung, nein, Einflußnahm bzw. Korruption ist nachgewiesen!
Können wir der Polizei-Behörde vertrauen, ich sage Nein, denn es ist Nachgewiesen "Sie" ist Rechtsradikal und Korruption gehört dazu, vor und insbesondere in Hessen!
Können wir in den Staat vertrauen, man fängt an zu Hoffen, denn dieser Schlag ist nur der Anfang, Wo man nicht Weis wie es Enden wird!
Mit der AfD?
Mfg Nikita Noemi Rothenbächer

Transpersonen sind häufig mit Vorurteilen und Komplikationen während des Reisens konfrontiert /// Trans people often face prejudice and complications while traveling

 

Hey gute Morgenstunden für euch alle.

Eine Transfrau hat auf TikTok geteilt, welche Probleme sie beim Reisen hat.
Anlass war eine erniedrigende Erfahrung, die sie beim Sicherheitscheck erleben musste.
Ihr Leid teilen viele andere Transgender-Menschen.

Rosalynne Montoya, genannte Rose, wurde unter einem anderen Namen geboren und lebt seit einiger Zeit in ihrer richtigen Identität: als Frau. 
Auf der Plattform TikTok hat das Model ein Video gepostet, in dem es eine schwierige Erfahrung mit dem Flughafenscanner der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) vor einem Flug von Phoenix nach Los Angeles schildert. 
Mit ihrer Geschichte möchte sie darauf aufmerksam machen, dass Transpersonen immer noch mit vielen Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen haben. 
Ihr Video wurde mittlerweile mehr als 20 Millionen Mal angesehen. 

Scanner arbeiten mit binären System

"Ich sehe wie eine Frau aus und ich bin auch eine Frau.
Das ist großartig", berichtet sie in ihrem Video. Die TSA nutzt eine binäre Scantechnologie. Das bedeutet, dass die Körperscaner eine weibliche und eine männliche Einstellung haben – und bei Abweichungen sofort Alarm schlagen. 
Die TSA-Bedienstete scannte Montoya als Frau, wodurch Alarm aufgrund der "Anomalie zwischen meinen Beinen" ausgelöst wurde, erklärt das Model.
Die Sicherheitsfrau fragte sie daraufhin, ob sie etwas in der Hose habe, was Montoya verneinte.
Auch ein zweiter Scan löste Alarm aus. Montoya erzählt, sie habe zu diesem Zeitpunkt immensen Angst gehabt. "Also habe ich gesagt: 'Schauen Sie, ich bin trans. Tasten Sie mich einfach ab."

Nach einer Aufforderung der Sicherheitsbeamten wurde sie im Scanner erneut gecheckt – dieses Mal als Mann, was Montoya nicht wollte. Auch dieser löste Alarm aus, "wegen des Silikons in meinen Brüsten".
Wegen der anhaltenden Komplikationen sollte sie dann abgetastet werden. Sie sei gefragt worden, ob das lieber ein Mann machen sollte, was sie verneinte. 

Zahlreiche Beschwerden von Transpersonen gegen TSA

Trans-Passagiere haben in der Vergangenheit schon öfter über ihre schlechten Erfahrungen mit dem TSA-Personal und der Verwendung der binären Scantechnologie durch die Behörde gesprochen, berichtet die amerikanische "Insider".
Auch für intersexuelle Personen stellt der Scanner ein großes Problem dar.
Wird zum Beispiel eine Person mit einem Penis und Brüsten gescannt, löst dieser Alarm aus, weil weder Brüste im männlichen Scanner noch ein Penis im weiblichen Scanner berücksichtigt werden. 

In einem zweiten Video ruft Montoya zur Verbesserung der Situation für Transpersonen auf: "Wir sollten aufhören, Geschlechterrollen zu erzwingen. 
Von Transgender-Menschen sollte nicht erwartet werden, dass sie sich in cis-normative Standards einfügen.
Denn nicht alle von uns wollen sich operieren lassen und das ist total okay."

Dienstag, 6. Dezember 2022

Ukraine’s only transgender correspondent has become a local legend /// Der einzige Transgender-Korrespondent der Ukraine ist zu einer lokalen Legende geworden

 Der einzige Transgender-Korrespondent der Ukraine ist zu einer lokalen Legende geworden

Die Korrespondentin der LGBTQ Nation, Sarah Ashton-Cirillo, hat vielleicht eine neue Rolle übernommen, aber sie hat das Kriegsgebiet erheblich beeinflusst. Ich war schockiert, als ich von der LGBTQ-Nation-Reporterin Sarah Ashton-Cirillo erfuhr – der einzigen offen Transgender-Kriegsberichterstatterin, die in der Ukraine arbeitet. Es war Mai, und ich befand mich in Charkiw, einer großen ukrainischen Stadt an der russischen Grenze, die zu diesem Zeitpunkt jeden Tag beschossen wurde. Entfernte Explosionen hallten oft wie Donner durch den Himmel. Eines Nachts stieß ich auf Ashton-Cirillos Twitter, als ich versuchte, Gerüchte über einen bevorstehenden Luftangriff zu bestätigen. Sie meldete sich auch in Charkiw, war aber im Gegensatz zu mir seit Beginn des Krieges dort, selbst in den schlimmsten Zeiten geblieben, als fast alle Ausländer geflohen waren. Ihre Wohnung lag nicht in der relativ sicheren Innenstadt, sondern in den nördlichen Vororten, die immer noch in die Luft gesprengt wurden. Für die meisten Journalisten eine No-Go-Zone. Ashton-Cirillos Twitter war eine Flut von Videos und Fotos, die von der viszeralen Realität des Krieges zeugten – verlassene Wohnviertel, tote Zivilisten und Explosionen in der Dunkelheit. Sie machte vergessene Gemeinschaften sichtbar und wirkte unglaublich mutig, vielleicht sogar ein bisschen verrückt. Die beiden Eigenschaften gehen oft Hand in Hand. Wir haben uns online verbunden, aber kurz darauf startete Russland einen Gegenangriff auf Charkiw, und der Beschuss der Stadt wurde intensiver und schlich sich wieder in die Innenstadtviertel, die bis zu diesem Zeitpunkt ein paar Wochen lang in Sicherheit gewesen waren. Ich musste abrupt gehen, bevor wir uns einen Kaffee holen konnten. In den folgenden Monaten haben wir einige Telefoninterviews geführt und ich habe mehrere Artikel über sie geschrieben. Sie sprach offen über die Angst, die sie bei ihrer Ankunft in der Ukraine gelegentlich lähmte. Manchmal dachte sie, sie würde sterben, aber der Krieg hatte sie verändert. Da war kein Draufgängertum oder Ego – nur Ernsthaftigkeit. Ihre Reise in die Ukraine war in gewisser Weise eine Wiedergutmachung für vergangene Misserfolge, zu denen auch ein abgebrochenes Buch über syrische Flüchtlinge gehörte. Da sie erst vor wenigen Jahren umgestiegen war, war ihre Reise in die Ukraine auch ein Test: Kann sie Kriegsjournalistin sein und gleichzeitig ihr authentisches Ich sein? Es war eine Prüfung, die mit überraschender Leichtigkeit bestanden wurde. Die Ukrainer schienen sich nicht darum zu kümmern, dass sie trans war. Sie hatten wichtigere Dinge, um die sie sich kümmern mussten, und sahen sie hauptsächlich wegen ihrer Menschlichkeit und Verbündeten. Es war eine Offenbarung, für die Ashton-Cirillo oft versucht hat, das Bewusstsein dafür zu schärfen – die Tatsache, dass es für sie in vielerlei Hinsicht einfacher war, in der Ukraine trans zu sein als in den Vereinigten Staaten. Krieg verdampft Vorurteile. Mit zunehmendem Ruhm wuchs auch ihre Schande bei der russischen Regierung und ihren Unterstützern, die sie mit Morddrohungen überschwemmten. Ashton-Cirillo wurde vom russischen Außenministerium persönlich ins Visier genommen und im russischen Staatsfernsehen lächerlich gemacht. Trotz dieser Drohungen trat sie jedoch im Frühherbst als leitende Sanitäterin in die ukrainischen Streitkräfte ein – ein Karrierewechsel, der sie leider zu einer journalistischen Pause zwang. Ihre direkte Beteiligung an den ukrainischen Kriegsanstrengungen verlieh ihr jedoch auch eine größere Legitimität. Diese Woche spricht sie vor dem Kongress über die Situation in der Ukraine. Es ist die Summe von fast neun Monaten mutiger, gefährlicher und notwendiger Arbeit. Bevor Ashton-Cirillo ihren Journalismus unterbrechen musste, zeichneten ihre Artikel ein Porträt des LGBTQ-Lebens in der Ukraine – nicht nur der queeren Ukrainer, die für ihre Nation bluten, sondern auch der Alltagsaktivisten, deren Fürsprache die Ukraine zu einem relativ akzeptierten Ort gemacht hat. Homophobie und Transphobie sind zwar immer noch ein Thema, aber nur ein Bruchteil dessen, was es vor einem Jahrzehnt war. Obwohl Ashton-Cirillo nicht oft darauf aufmerksam macht, ist ihr Leben jetzt ein Teil dieses Porträts. Als ich im Oktober nach Charkiw zurückkehrte, einen Monat nachdem sie die Stadt verlassen hatte, um an die Front zu gehen, waren die Auswirkungen ihrer Arbeit und die Lücke, die ihre Abwesenheit hinterlassen hatte, greifbar. In einem Café traf ich auf Malcolm Nance, einen exzentrischen amerikanischen Mediensuperstar, der in den 2000er Jahren bekanntlich den Einsatz von Waterboarding durch das US-Militär aufgedeckt hatte. Wie Ashton-Cirillo hatte auch Nance den zusätzlichen Schritt unternommen, sich den ukrainischen Streitkräften anzuschließen. Seines Wissens nach waren sie die einzigen beiden Journalisten, die dies taten. Als Ashton-Cirillo erwähnt wurde, leuchtete er auf. Laut Nance war sie eine lokale Legende. Jeder schien über sie Bescheid zu wissen. „Charkiw wurde buchstäblich von den Russen geblitzt, und sie weigerte sich, die Stadt zu verlassen. Sie blieb, was ich für eine Journalistin einfach dumm und tollkühn fand – aber es zeigt ein Engagement, das viele Journalisten nicht haben. Die Mainstream-Journalisten haben Sicherheitsaufpasser, die sie daran hindern, gefährliche Dinge zu tun. Sie haben eine Versicherung. Sie sagen, dass sie an der Front sind, aber das sind sie nicht. Aber Sarah war eine Journalistin an vorderster Front.“ Laut Nance war Ashton-Cirillos Arbeit eine Mischung aus Journalismus und Aktivismus, und sie zeichnete sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit aus. „Sie fing an, Lebensmittel bereitzustellen während ich das örtliche Medienzentrum leitete – Essen an kleine alte Damen und Männer verteilte, die ihre Häuser nicht verlassen wollten. Granaten würden einschlagen, aber sie würden nicht verschwinden. Einige waren schon vor dem Zweiten Weltkrieg hier und haben das überlebt, also denken sie, dass sie das überleben werden. Sarah brachte diesen Menschen undankbar Essen und Medizin.“ Die Vermischung von Journalismus und Aktivismus ist eine Praxis, die von vielen Journalisten kritisiert wird, da sie der Meinung sind, dass dies die Objektivität untergräbt. Auf der anderen Seite haben lokale Ukrainer traditionelle Journalisten oft privat für ihre distanzierte und voyeuristische Beziehung zu dem Land kritisiert, das manchmal als unsensibel rüberkommt – als ob der Krieg eine Safari wäre. Was Ashton-Cirillo an distanzierter Objektivität fehlt, gleicht sie mit ihrer tiefen Verbundenheit zur Gemeinschaft aus. Ihre Netzwerke stellen das in den Schatten, worauf andere, flüchtigere Journalisten zurückgreifen können. Damit einher geht ein schärferes Verständnis dafür, welche Art von Verhalten angemessen oder ausbeuterisch ist. Laut Nance haben viele humanitäre Helfer und Journalisten aus der Nähe der Front ein Spektakel gemacht – eine Art Prahlerei, die Ashton-Cirillo eifrig vermieden hat. „Ich höre diese Leute die ganze Zeit prahlen und es wird mir übel, und das würdest du nicht von Sarah hören. Sie ist ein Vorbild. Ich werde der Erste sein, der sie verteidigt. Viele Typen, die auf Twitter auftauchen, werden ihre Geschlechtsidentität kritisieren. Artilleriegranaten scheren sich nicht um deine Geschlechtsidentität. Eine Kugel kümmert sich nicht darum, welche Pronomen Sie verwenden. Kältehungrige Menschen kümmern sich nicht darum. Sie erkennen nur gute Menschlichkeit, wenn sie sie sehen, und das verkörpert sie meiner Meinung nach.“ Ich verbrachte einen Großteil meines herbstlichen Besuchs in Charkiw im lokalen Medienzentrum – die Ukraine betreibt vier solcher Zentren, die über die größten Städte des Landes verteilt sind, um Journalisten zu unterstützen. In Charkiw befand sich das Medienzentrum in einem bunkerartigen Keller unter einem Universitätsgebäude. Nachts tauchten Stromausfälle die Stadt in eine so zähflüssige und allumfassende Dunkelheit, dass jedes Gefühl der Distanz verschwand. Die Tür zum Bunker war wie ein Portal im Weltraum. Am Medienzentrum traf ich Billy, einen ukrainischen Pressesprecher, der eng mit Ashton-Cirillo zusammengearbeitet hatte. Er war ein grauhaariger Mann mittleren Alters – ein dicker Bart und müde Augen, gekleidet in eine militärische Tarnkleidung. Er schickte mir eine Reihe von Videos, die das Medienzentrum mit Ashton-Cirillo produziert hatte, in denen sie Ausländer im Bunker interviewte. Als er nach ihr gefragt wurde, lächelte Billy. „Alle, alle Journalisten, die hierher kamen, es war Stoßzeit für sie. Sie mussten ihre ganze Zeit aufwenden. Und sie war die erste, die stehen blieb und uns fragte, was wir hier machen. Was uns wichtig ist. Wie sehen wir unsere Mission. Es war unglaublich." Er sagte, dass die Einheimischen gut mit ihrer Ernsthaftigkeit übereinstimmten. „Es ging um ihr Engagement, wie aufrichtig sie während ihrer journalistischen Tätigkeit war. Wie sie Menschen half, die sie um Hilfe baten. Einfache Leute. Sie half jedem, der sie fragte. Andere Journalisten auch. Sie hat nie aufgehört und Energien so weit verbreitet.“ Im August organisierte der Kharkiv Pride, der aufgrund des Krieges keinen traditionellen Marsch veranstalten konnte, einen mobilen Pride in der ganzen Stadt. Lokale LGBTQ-Aktivisten und Gemeindemitglieder fuhren gemeinsam mit der U-Bahn, schwenkten Fahnen und fuhren dann in geschmückten Autos durch die Stadt. Billy bemerkte, dass Ashton-Cirillo die Veranstaltung letztendlich übersprang, obwohl sie gehen wollte, um sich auf ihre Freiwilligenarbeit zu konzentrieren. Er nannte Ashton-Cirillo ein Symbol des „freien Amerikas“ und ein Beispiel dafür, was die Vereinigten Staaten der Welt bringen könnten – individuelle Freiheit und eine ausgeprägte Wertschätzung für Demokratie. „Sogar einfache Dorfbewohner ohne wirkliche Englischkenntnisse waren so dankbar. Sie sagten jedes Mal Hallo, wenn sie kam. Sie nannten sie „Saravchka“ – das bedeutet „unsere kleine Sarah“. Weißt du, sie ist nicht wirklich klein. Sie ist eine große Person. Es ist so schön. Sie sehen, wie strahlend sie ist und sie hat die Menschen fröhlich gemacht.“ "Ich vertraue ihr. Ich vertraue ihr alles an.“ Kurz nachdem eine ukrainische Gegenoffensive im September den größten Teil der Region Charkiw befreit hatte, half Ashton-Cirillo einer kleinen Gruppe von Journalisten, das Gebiet zu besichtigen. Sie gehörten zu den ersten, die kürzlich befreite Städte besuchten, in denen noch immer verkohlte Leichen russischer Soldaten die Straßen übersäten. Unter diesen Journalisten war Arnaud De Decker, ein belgischer Journalist und Bekannter. Ich rief ihn an und fragte nach Ashton-Cirillo. Auch De Decker sprach begeistert von ihr. „Sie ist eine sehr interessante, faszinierende Person. Sehr intelligent, besonders auf sozialer Ebene. Sie weiß, wie man mit Menschen umgeht“, sagte er. „Je mehr Zeit wir mit ihr verbrachten, desto mehr erfuhren wir über ihre Vergangenheit und ihr früheres Leben. Sie ist ein Buch mit sieben Siegeln und es braucht Zeit, dieses Buch aufzuschlagen – sie redet viel, aber nicht viel über sich und ihre Vergangenheit.“ Ashton-Cirillos Vergangenheit ist in der Tat kompliziert. In einem Sommer-Telefoninterview mit ihr enthüllte sie, dass sie vor ihrem Übergang mit Selbstmordgedanken gekämpft hatte, und sagte, dass sie ohne Übergang nicht mehr am Leben sein würde jetzt. De Decker sagte, dass Ashton-Cirillo im Gegensatz zu anderen Journalisten, die dafür bekannt sind, die Regeln zu beugen, um an ihre Geschichte zu kommen, genau auf die offiziellen Vorschriften achtete. „Es war inspirierend und manchmal ein wenig einschüchternd, weil wir wissen, dass sie da sein wird, um uns anzusehen, wenn wir es vermasseln.“ Je mehr ich Ashton-Cirillo kennenlerne, desto mehr respektiere ich sie. Jeder kann hoch über sich selbst sprechen, aber es ist viel schwieriger, die Art von Person zu sein, die andere einheitlich loben. Ihre Arbeit in der Ukraine war bahnbrechend und zerstört nicht nur Stereotypen über Transmenschen, sondern auch über Ukrainer. In den letzten zehn Jahren hat sich die Ukraine im Streben nach europäischer Integration radikal gewandelt. Während Vorurteile immer noch bestehen, sind sie nur noch ein Schatten dessen, was sie einmal waren. LGBTQ-Personen und rassische Minderheiten, die ich interviewt habe, haben durchweg festgestellt, dass die heutige Ukraine nichts mit der Ukraine der frühen 2010er Jahre zu tun hat. Die meisten Ausländer sind sich dieses kulturellen Wandels nicht bewusst, aber Ashton-Cirillo behebt das. Ihre Arbeit hat auch eine seltene Gelegenheit geschaffen, Brücken in den amerikanischen Kulturkriegen zu bauen. Ich habe zuvor ein Profil über Ashton-Cirillo für den Washington Examiner geschrieben, ein konservatives Medienunternehmen, das Transgender-Themen eher kritisch gegenübersteht. Der Prüfer stellte sie gerne vor, was einige politische LGBTQ-Experten schockierte. Slate veröffentlichte sogar eine Geschichte, die der Erörterung des Examiner-Stücks gewidmet war. Die Tatsache, dass Ashton-Cirillos Geschichte überparteiliche Anziehungskraft hat, sollte jedoch nicht überraschen. Sie ist eine konservativ-freundliche Figur, deren Journalismus und öffentliche Interessenvertretung von Patriotismus durchdrungen sind. Ihre Herangehensweise an die Rechte von Transsexuellen priorisiert die individuelle Freiheit und ihre Weltanschauung hat klassische liberale Untertöne. Während sie diese Woche vor dem Kongress spricht, kann man nur hoffen, dass sie amerikanischen Politikern helfen wird, den Krieg mit ihren Augen zu sehen, und ein Verständnis für die menschlichen Kosten der kolonialen Invasion Russlands vermittelt – ausgelöschte Dörfer und hungrige Zivilisten. Hoffentlich kann ihre ernsthafte Leidenschaft einen Teil des Zynismus durchbrechen, der den amerikanischen Diskurs über die Ukraine infiziert hat, und gleichzeitig den Gesetzgebern zeigen, dass Trans-Menschen auch an vorderster Front für Gerechtigkeit kämpfen können.

Das Menschliche

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