Freitag, 7. August 2020

Das Klischee der Paradiesvögel ist nicht mehr zeitgemäss /// The cliché of the birds of paradise is no longer up to date /// El cliché de las aves del paraíso ya no está actualizado

Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2020
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«Das Klischee der Paradiesvögel ist nicht mehr zeitgemäss»

Danielle Reinhardt kam mit männlichen Geschlechtsorganen zur Welt. Seit zwei Jahren ist sie auch äusserlich eine Frau.
«Ich bin Frau Reinhardt, ich bin 54 und eine Frau mit transidenter Vergangenheit»: Das sagt Danielle Reinhardt, wenn sie sich einer fremden Person vorstellt. Danielle ist 1,85 Meter gross, sie hat breite Schultern und Hände, die offensichtlich zupacken können.
Sie kommt gerade von ihrer Frühschicht als Elektrikerin – jetzt sitzt sie auf dem Balkon ihrer Wohnung und erzählt bei einer Zigarette von ihrer Transition: Schon in der Kindheit habe sie ein Unbehagen gegen ihr biologisches, damals männliches Geschlecht gespürt.
«Aber erst im mittleren Alter, nach einer Ehe mit zwei Kindern, habe ich erkannt, was mit mir nicht stimmt.» Nämlich, dass sie in ihrer Seele eine Frau sei.

Ein schmerzhafter Weg

Bis zur äusserlichen Anpassung sei der Weg lang und schmerzhaft gewesen. «Man muss sich das ja erst mal eingestehen und die Wahrheit akzeptieren», erzählt sie. Und dann brauche es Zeit und Raum, um die Konsequenzen daraus zu ziehen.
Acht Jahre dauerte dieser Prozess bei Danielle Reinhardt. Unter den weiblichen Hormonen, die sie unter ärztlicher Kontrolle einnahm, begann sich ihr Körper zu verändern. Sie entwickelte Rundungen an den Hüften, und die Brüste fingen an zu wachsen. Schliesslich entschloss sie sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation am Universitätsspital Zürich – «damit mein Körper zu meiner Seele passt.»

Der Körper einer Frau

Danielle Reinhardt hatte Glück: Der viereinhalb Stunden dauernde Eingriff, der vereinzelt auch heute noch zu schweren Komplikationen führen kann, ist bei ihr problemlos verlaufen. «Ich bin sehr zufrieden, und ich würde es jederzeit wieder tun», rekapituliert sie.
Am wichtigsten sei ihr die Ästhetik gewesen. Dass es, wenn sie sich im Schwimmbad umziehe, «normal und natürlich aussieht.» Das ist den Chirurgen in Zürich offenbar gelungen: «Es sieht aus wie bei einer Frau, man sieht keinen Unterschied», sagt Reinhardt.
Auf feminisierende Korrekturen im Gesicht hingegen hat sie verzichtet. «Ich bin ja kein junges Mädchen mehr, sondern eine Frau mit 54 Jahren.» Das Leben hinterlasse halt Spuren – die dürfe man bei ihr ruhig sehen.

Ganz normal sein

Danielle Reinhardt lebt heute in einer lesbischen Beziehung. Auch ihre Partnerin ist eine Transfrau. Wie gehen Freunde und Bekannte mit dieser Konstellation um? «Mein Umfeld hat positiv reagiert», sagt sie.
Wichtig sei, dass man keine Rolle aufsetze, sondern sich selbst bleibe. «Dann haben die wenigsten Leute ein Problem damit.» Auch mit ihrer Ex-Frau pflege sie heute eine freundschaftliche Beziehung. Der gemeinsame Sohn lebt bei Reinhardt.
Danielle Reinhardt zieht an ihrer Zigarette und streicht sich die halblangen Haare aus dem Gesicht. Sie will noch etwas Wichtiges loswerden: «Wir Transmenschen sind ganz normal – wir arbeiten, bezahlen Steuern und haben ein durchschnittliches Privatleben wie andere auch.» Das Klischee der Paradiesvögel – das sei einfach nicht mehr zeitgemäss.

Begriffserklärung

TransgenderTransgender ist der Oberbegriff für alle Transmenschen. Er wird auch verwendet für Menschen, für deren Geschlechtsidentität das Zweigeschlechtermodell nicht ausreicht, die sich also nicht nur als Mann und nicht nur als Frau fühlen sowie für Transmenschen, die keine oder nicht alle medizinischen Massnahmen wünschen.
Transfrau
Mensch, der mit dem Körper eines Knaben geboren wurde, sich aber als Frau identifiziert.
TransmannMensch, der mit einem biologisch weiblichen Körper geboren wurde, sich aber als Mann identifiziert.
Transvestit / CrossdresserPerson, die sich zeitweise entsprechend der Rolle, die nicht ihrem Geburtsgeschlecht entspricht, kleidet. Transvestiten leben meistens in der Rolle ihres biologischen Geschlechts. Transvestitismus ist unabhängig von der sexuellen Orientierung und kommt sowohl unter Heterosexuellen als auch unter Homosexuellen vor.


Quelltext: https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/transgender-das-klischee-der-paradiesvoegel-ist-nicht-mehr-zeitgemaess


Es ist eine stille Revolution im Gang /// There is a silent revolution in progress /// Hay una revolución silenciosa en curso

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Es ist eine stille Revolution im Gang

Immer mehr trans Menschen wollen sich nicht mehr für ein Geschlecht entscheiden. Die Medizin lernt, damit umzugehen.
Die Zahlen steigen. Immer mehr und immer jüngere Menschen outen sich als trans. Sie sagen: Das Geschlecht, das mir bei der Geburt zugewiesen wurde, ist nicht meins.
Bei etwa einem Prozent der Menschen passen Geschlechtsidentität und das sichtbare körperliche Geschlecht nicht oder nicht komplett zusammen. Zum Beispiel bei James Ackermann (24). Er sagt von sich: «Ich bin plusminus Mann». Oder Lou (28). Lou ist non-binär: «Ich sehe mich ganz ausserhalb der Kategorien Mann und Frau. Ich bin einfach Mensch.»

Junge trans Menschen gehen individuelle Wege

Lou und James gehören zu einer jungen Generation von trans Menschen, die auf dem Weg zu ihrer Geschlechtsidentität individuelle Etappen wählen.
Viele, aber nicht alle trans Menschen wünschen geschlechtsangleichende Operationen oder Hormonbehandlungen. Jene, die eine medizinische Angleichung wünschen, widersetzen sich heute oft der klassischen Abfolge: soziale Transition, Hormonbehandlung, Operationen.

Wir sind keine Zootiere

James und Lou wollen nicht über ihren Körper sprechen. Es gehe niemanden etwas an, ob und welche Veränderungen sie vorgenommen hätten.
Sie würden häufig auf ihren Körper reduziert, sagt Lou: «Man wird exotisiert und als Mensch nicht mehr wahrgenommen.» James stört sich sehr daran, dass trans Menschen oft wie «Zootierli» vorgeführt würden.

Das Denken in der Medizin ändert sich

Trans Menschen haben unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ihre Transition verlaufen soll. Eine Person möchte vielleicht eine Operation wie beispielsweise eine Brustentfernung, aber keine Hormon-Behandlung. Eine andere möchte einen Brustaufbau und gleichzeitig den Penis behalten.

Kein Zwang zur kompletten Anpassung

Es habe sich viel getan in der Medizin, sagt David Garcia Nuñez, Leiter des Schwerpunkts für Geschlechtervarianz am Unispital Basel. Als er 2008 seine Stelle in Basel angetreten habe, hätten die Chirurgen noch gesagt: «Wir kreieren keine Monster». Sie meinten damit Körper, die nicht eindeutig weiblich oder männlich sind.
Er sei auch Zeuge von Druckversuchen geworden: «Früher hiess es: wennschon, dennschon. Man verlangte von trans Menschen die komplette Anpassung an ein bestimmtes Geschlecht.»
Lou und James kennen solche Zwänge nicht mehr. Aber die vorgeschriebene psychiatrische Begutachtung vor einer Angleichung empfinden sie als Zumutung.

Eine stille Revolution

In der Praxis habe das medizinische Personal unterdessen gelernt, über die beiden grossen Geschlechterkategorien hinauszudenken. Es sei nicht mehr das Ziel, Transmenschen von einer Schublade in die andere zu operieren: «Es ist eine stille Revolution im Gang». Das gilt zumindest für fortschrittliche Kliniken.


Wie wäre es mit Transgendergerechtigkeit? Trans und inter ist kein Trend, sondern eine Realität!

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Wie wäre es mit Transgendergerechtigkeit? 

Trans und inter ist kein Trend, sondern eine Realität!

Selbst queere Menschen ertragen Vielfalt nicht immer. Gruppenegoismen richten sich oft gegen die trans und inter Community. Das muss sich ändern - ein Plädoyer.
Wir sprechen gerne von der LSBTIQ*-Community. In Wahrheit sind es viele Communitys, was wir beispielsweise dann deutlich spüren, wenn es um Fragen von Assimilierung versus Subversion geht und sich Schwerpunkte und Ziele der einzelnen Communitys im Weg zu stehen scheinen.

Spürbar wird es ebenso, wenn mal eben Gruppeninteressen zu Gruppenegoismen mutieren. Oder wenn sich die Cis-Grenze, die sonst eher unsichtbar quer durch die Communitys verläuft, mit einem Mal und dann nicht selten mit großer Drohgebärde in den Vordergrund schiebt.
Mit „cis“ werden jene Menschen bezeichnet, die sich mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren. Das ist bei der Mehrheit der Menschen der Fall, nur eben nicht bei trans*, inter* und nicht-binären Personen.
Die Cis-Grenze meldet sich immer
Wo es um Fragen von Geschlecht und Identität geht, meldet sich die Cis-Grenze so oder so, ob wir es wollen oder nicht. Denn die Verteidigungshaltung scheint ihr so eingepflanzt zu sein wie die von ihr produzierte binäre Körperfixiertheit. Zu nennen wären hier all jene, für die sich die Abkürzung „Terf“ (trans exclusionary radical feminist) mittlerweile eingebürgert hat. Am Ende summieren sich misogyne Haltungen und Verhaltensweisen zu stets wiederkehrenden Alltagserfahrungen, die wir in Bars, Clubs, Saunen, Dating-Plattformen oder wo auch immer machen.

[Wer mehr über queere Themen erfahren will, kann den Queerspiegel Newsletter abonnieren, der immer am dritten Donnerstag erscheint. Hier kostenlos anmelden: queer.tagesspiegel.de]

Dann kann es allerdings auch geschehen, wie uns der Community-Alltag gelegentlich lehrt, dass trans* und inter*geschlechtliche sowie nicht-binäre Menschen gar noch als Bedrohung stilisiert, zum Feindbild eines biologistisch argumentierenden schwul-lesbischen Fundamentalismus erklärt werden, als ob es trans*, inter* und nicht-binären Aktivismen um die Abschaffung anatomischer Fakten ginge.

Zweifel an unserer menschlichen "Echtheit"
Ebenso oft, ob explizit oder unausgesprochen, knüpft sich daran der Zweifel an unserer menschlichen „Echtheit“. Der amerikanische Philosoph Stanley Cavell meinte einmal, Mensch zu sein bedeute, als Mensch gesehen zu werden. Vielleicht klingt das zu banal, weil allzu selbstverständlich. Aber es ist die fehlende Selbstverständlichkeit, mit der wir oft konfrontiert sind. Weshalb wir jenen Fundamentalist*innen gerne empfehlen möchten: Überprüft erst einmal euer Menschenbild, um das Maß an Menschenverachtung darin zu erkennen
Ein besonderes Reizwort stellt in diesem Zusammenhang der Begriff der Genderfluidität dar. Gut, Identitäten mögen für sich nicht fluide sein, wir holen sie nicht morgens aus dem Kleiderschrank wie unsere Kleidung. Aber mit Blick auf Selbstwahrnehmung und Lebensweisen sind sie es, denn nichts anderes meint unser aller Lieblingswort Vielfalt.

Worüber sprechen wir bei Genderfragen?
Gleichwohl ist Gender nicht mit Gender Expression (Geschlechtsausdruck) zu verwechseln. Wir gehen da gern alle unsere eigenen Wege.

Worüber sprechen wir eigentlich, wenn wir Genderfragen behandeln? Zunächst einmal fällt eine gewisse, stets virulente Begriffsverwirrung auf, wie gerne Geschlecht und Identität durcheinandergebracht, verwechselt werden und erst recht, wenn dann noch Rolle und Begehren hinzukommen.
Das wundert uns in einer cis-dominierten Welt nicht, denn sie kennt nur einen kausalen Zusammenhang von Körpergeschlecht und Identität und neigt zudem zu Geschlechterstereotypen. Für sie bleibt die Entkopplung einer ideologisierten Bindung von Körpergeschlecht und Identität eine scheinbar unüberwindliche Hürde. Um aber Trans*, Inter* und Nicht-binär (TIN*) begreifen zu können, bedarf es dieser Entkopplung. Mit Binarität und Heteronorm ist da nichts zu verstehen und zu erklären, denn sie verwechseln stets die Kultur mit Natur. Was heißt das?
Trans* und Inter* ist kein Systemfehler
Das heißt beispielsweise: Zweigeschlechtlichkeit „funktioniert“ nur, wenn die Wirklichkeit von Trans*, Inter* und Nicht-binär ausgeklammert bleibt, wenn diese weiter als pathologische Fälle behandelt werden.

Aber TIN* ist kein Systemfehler. Das System ist falsch, weil es auf ein patriarchales, auf Reproduktion getrimmtes Modell aufbaut, was – und das steht ja wohl außer Frage – längst hinfällig ist. Hier passt das schöne Wort des Schriftstellers Jayrôme Robinet: Wir wollen kein Stück vom Kuchen, nein, wir wollen ein neues Rezept. Darum geht es. In unserer binären, heteronormativen Kultur, die aus der Biologie einen ideologischen Biologismus hat entstehen lassen, brauchen wir eine Art kopernikanische Wende in Genderfragen. Ganz simpel: Identität erklärt sich nicht aus dem Körpergeschlecht so wenig wie die Sonne um die Erde kreist.

Natur liebt Vielfalt
Und wo es dauernd um die Biologie geht, wäre da nicht – und dies ebenfalls als Empfehlung an die Fundamentalist*innen – ein etwas genauerer, weniger selektiver Blick auf sie notwendig? Denn wie heißt ein biologischer Grundsatz? Ganz richtig, Natur liebt Vielfalt. Der Philosoph Kwame Anthony Appiah steht mit Sicherheit nicht in Verdacht, ein TIN*-Aktivist zu sein. In seinem im letzten Jahr erschienenen Buch „Identitäten“ räumt er unter anderem auch mit dem XY- und XX-Geschlechterideal auf: „Wie sich gezeigt hat, sind diese Kategorien jedoch nur zwei der vielen regelmäßig anzutreffenden Kombinationen aus Geschlechtschromosomen und Geschlechtsmorphologie.“

Soviel zur Vielfalt des menschlichen Körpers und geschlechtlicher Möglichkeiten. Dazu käme dann noch das weite Feld der Identität. Klar, das ist alles kompliziert, aber dafür hat uns die Schöpfung mit reichlich Gehirn ausgestattet, um unsere Umwelt zu begreifen.

Bei manchen reicht es scheinbar nur zu dumpfer Gesinnung – und manchmal wird sie zu gewaltbereitem Hass. Jene, die überall „Transgenderideologie“ wittern, sich bedroht fühlen von vermeintlicher Geschlechterverwirrung, die beim Stichwort Trans* von einer Schwulen- und Lesben-Verhinderungs-Ideologie schwadronieren, schaffen jedenfalls ein aggressives Klima.

Trans joy is real!
Wären diese Angriffe, Ausgrenzungen und Verdrehungen nicht so ernst, könnte man fast darüber lachen. Etwas Komisches haftet diesen fiktiven Bedrohungsszenarien jedenfalls an. Denn keine nicht-binäre trans* Person wird einer cis-geschlechtlichen, sich weiblich fühlenden Lesbe ihre Geschlechtsidentität oder Sexualität absprechen wollen. Kein cis-geschlechtlicher Schwuler muss um den Besuch in der Männersauna und ausreichend mann-männlicher Kontakte oder Bilder des männlichen Genitals bei Gayromeo (heute PlanetRomeo) fürchten, nur weil es TIN* Menschen gibt.
Wir sind schon immer für die Selbstbestimmung aller eingetreten. Nur heißt das eben auch Selbstbestimmtheit für alle – und Identität ist nicht verhandelbar. TIN* ist kein Trend und kein Hype, sondern eine Realität. Diese Realität mag, von außen betrachtet, erst jüngeren Datums sein, aber nur, weil es die Frage der Lebbarkeit betrifft. Das wiederum sollten wir auch aus der Geschichte der Lesben-, Schwulen- und aller Nicht-Heteronorm-Bewegungen gelernt haben. Vielleicht begreifen wir dann auch noch dieses altmodische Wort Solidarität.


Donnerstag, 6. August 2020

Das russische Gericht entscheidet, dass die Entlassung einer Transgender-Frau rechtswidrig ist /// The Russian court ruled that the dismissal of a transgender woman was illegal

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Das russische Gericht entscheidet, dass die Entlassung 

einer Transgender-Frau rechtswidrig ist!

Eine Transgender-Frau in St. Petersburg, Russland, hat einen letzten Gerichtsstreit mit einem ehemaligen Arbeitgeber gewonnen, der sie 2017 entlassen hat, nachdem sie ihr legales Geschlecht geändert hatte.

Die Frau, bekannt als „Anna“, hatte ein Jahrzehnt lang als Qualitätskontrolleurin bei einem Unternehmen gearbeitet, das Platten für Druckmaschinen für Bonbonverpackungen herstellte.

Ihr Rechtsstreit begann im Jahr 2015, als sie vor Gericht ging, nachdem die Behörden einen Antrag auf Änderung ihres Vornamens auf ihrem Personalausweis abgelehnt hatten. Das anschließende Verfahren beinhaltete eine Berufung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Im Jahr 2017 wurde Anna gesetzlich als Frau anerkannt und erhielt neue Ausweisdokumente. Dann wurde sie gefeuert.

Die Gründe? Dass der Beruf ein Beruf war, den die russische Regierung für Frauen als verboten erachtete.

Ausgehend von der sowjetischen Propaganda der 1970er Jahre, wonach Frauen vor gefährlichen Jobs „geschützt“ werden müssten, verbot eine von der Putin-Regierung im Jahr 2000 verabschiedete Verordnung Frauen die Arbeit in 456 Berufen. Im Juli 2019 verkürzte das Ministerium für Arbeit und Sozialschutz die Liste nach innerstaatlichen Klagen und Kritik von Frauenrechtsexperten der Vereinten Nationen auf 100 „eingeschränkte“ Berufe. Die reduzierte Liste wird im Januar 2021 in Kraft treten.

Anna reichte eine Klage wegen Diskriminierung ein, verlor jedoch. Mit Hilfe von Vyhod („Coming Out“), einer russischen LGBT-Rechte-Gruppe, legte sie Berufung bei einem Stadtgericht ein, verlor jedoch erneut. Im Dezember 2018 erklärte das Präsidium des Stadtgerichts die früheren Entscheidungen für nichtig und schickte Annas Fall zur Wiederaufnahme des Verfahrens. Im April 2019 gewann Anna, und das Gericht ordnete 10.000 Rubel als Entschädigung für moralischen Schadenersatz (144 US-Dollar) und 1,85 Millionen Rubel (26.500 US-Dollar) als Entschädigung für erzwungene Fehlzeiten an.

Max Olenichev, Rechtsberater bei Vyhod, sagte über die Entscheidung: „Jede Frau hat das Recht, einen Beruf zu wählen, und das absolute Verbot einer solchen Wahl, das in Russland durch eine Liste von für Frauen verbotenen Berufen festgelegt wurde, ist Ausdruck von Diskriminierung . ” Während die Liste der eingeschränkten Berufe weiterhin besteht, hat der Fall auch gezeigt, dass „Transgender-Frauen, die unter ihrer Verwendung gelitten haben, vor nationalen Gerichten geschützt werden können“, sagte er.

Anstatt den Zugang von Frauen zur Beschäftigung einzuschränken, sollte sich die russische Regierung darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass die Arbeitsplätze für alle sicher und frei von Missbrauch und Diskriminierung sind.




Russland: Ablehnung des Gesetzes über traditionelle Werte gegen LGBT Die Beseitigung der rechtlichen Anerkennung von Transgender-Personen untergräbt die Rechte /// Russia: Rejection of the law on traditional values against LGBT people Removing legal recognition of transgender people undermines rights

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Russland: Ablehnung des Gesetzes über traditionelle Werte gegen LGBT

Die Beseitigung der rechtlichen Anerkennung von Transgender-

Personen untergräbt die Rechte!

(Moskau) - Ein Gesetzesentwurf vor dem russischen Parlament würde die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Personen (LGBT) erheblich beeinträchtigen, sagte Human Rights Watch heute. Zu den vorgeschlagenen Änderungen des Familiengesetzbuchs gehören Änderungen der gesetzlichen Rechte zur Anerkennung des Geschlechts von Transgender-Personen, die sich negativ auf ihre Fähigkeit auswirken, Kinder zu heiraten und zu erziehen. 

Die Gesetzesvorlage enthält auch ein überflüssiges Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe.
Nach den geltenden russischen Gesetzen können Transgender ihr gesetzliches Geschlecht ändern, indem sie Maßnahmen ergreifen, die eine psychiatrische Untersuchung und medizinische Verfahren umfassen. 

Das vorgeschlagene Gesetz sieht vor, dass das Geschlecht einer Person auf ihrer Geburtsurkunde nicht geändert werden kann und dass Transsexuelle, die ihre Geburtsurkunden nach dem geltenden Gesetz geändert haben, sie wieder auf das Geschlecht ändern müssten, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Das ist an und für sich diskriminierend und würde die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), an der Russland beteiligt ist, offenkundig verletzen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat lange Zeit entschieden, dass die Weigerung einer Regierung, die Geburtsurkunde einer Person zu ändern, die sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hat, ihre Rechte auf Privatsphäre und persönliche Autonomie gemäß der Konvention verletzt.

"Die vorgeschlagenen Änderungen des Familiengesetzbuchs sind absichtlich regressiv und schädlich", sagte Graeme Reid , LGBT-Rechtsdirektorin bei Human Rights Watch. "Die absichtliche Schaffung weiterer Hindernisse für die rechtliche Anerkennung des Geschlechts und die Rechte der Eltern für Transgender-Personen marginalisiert eine bereits umkämpfte Gemeinschaft nur noch weiter."

Diese Diskriminierung wird durch das ausdrückliche Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe durch das vorgeschlagene Gesetz noch verstärkt. Heterosexuelle Transsexuelle, die gezwungen sind, ihr von der Geburt zugewiesenes Geschlecht in ihre Geburtsurkunden aufzunehmen, könnten höchstwahrscheinlich nicht heiraten, da ihre Ehen als gleichgeschlechtliche Ehen gelten würden. Dies würde wiederum verhindern, dass solche Paare Kinder als gesetzlich anerkannte Miteltern erziehen.

Das neue Gesetz fällt in ein Muster der russischen Regierung, die zunehmend sogenannte „traditionelle Werte“ verwendet, um die Menschenrechte, insbesondere für LGBT-Menschen, mit Füßen zu treten, sagte Human Rights Watch.

Russlands berüchtigtes Anti-Homosexuell-Propaganda-Gesetz wurde in den letzten Jahren zunehmend als Instrument zur völligen Diskriminierung eingesetzt. Nach dem 2013 verabschiedeten Gesetz ist es illegal, gleichgeschlechtliche Beziehungen im öffentlichen Bereich und in Gegenwart von Kindern als sozial verträglich darzustellen.

Das „Propaganda“ -Gesetz wurde angewendet, um friedliche öffentliche Proteste, Social-Media-Beiträge von Einzelpersonen, Lehrer und Deti-404, eine Website, die LGBT-Jugendlichen psychosoziale - psychische Gesundheit - Unterstützung bietet , ins Visier zu nehmen. Es wurde verwendet, um eine strafrechtliche Untersuchung von Sozialarbeitern zu rechtfertigen, die einem im Ausland verheirateten schwulen Paar erlaubten, Kinder zu adoptieren, und die Familie zur Flucht in die Vereinigten Staaten zwangen. Im Jahr 2019 zensierte ein Gericht LGBT-Social-Media-Gruppen unter Berufung auf das Gesetz. Der Richter hielt diesen Inhalt für verantwortlich für „die Ablehnung von Familienwerten, die Förderung nicht traditioneller sexueller Beziehungen und die Förderung der Missachtung von Eltern und / oder anderen Familienmitgliedern“.

Das soziale und rechtliche Umfeld in Russland schafft bereits erhebliche Schwierigkeiten für Transgender mit Kindern. Das vorgeschlagene Gesetz verschärft die weit verbreitete Abneigung gegen LGBT-Menschen weiter, indem es zusätzliche Hindernisse für die Grundrechte schafft. Die Einschränkung der Elternfähigkeit von Transgender-Personen - wie dies diese vorgeschlagenen Änderungen des Familiengesetzbuchs tun würden - kann nicht nur die Rechte der Eltern, sondern auch die Rechte der Kinder wahren . Das internationale Menschenrechtsgesetz besagt, dass das Wohl des Kindes in allen Angelegenheiten, die es betreffen, einschließlich Sorgerechtsfragen, im Vordergrund stehen sollte.

2010 empfahl der Europarat dies: „Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das Wohl des Kindes bei Entscheidungen über die elterliche Verantwortung für oder die Vormundschaft eines Kindes im Vordergrund stehen sollte, sollten die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass solche Entscheidungen ohne Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung oder der Geschlechtsidentität getroffen werden.“ Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte prüft derzeit einen Fall einer russischen Transfrau, der der Besuch ihrer Kinder verwehrt wurde.

"Diese vorgeschlagenen Änderungen stellen eine grausame Lösung auf der Suche nach einem Problem dar", sagte Reid. "Eine weitere Einschränkung der Rechte von Transgender-Personen im Namen der 'traditionellen Werte' in Russland schadet nur einer Gruppe schutzbedürftiger Personen."



Montag, 3. August 2020

Durchgesickerte Dokumente zeigen, dass einige Richter versucht haben, das Urteil auf die Diskriminierung der sexuellen Orientierung und nicht auf die Geschlechtsidentität zu beschränken. /// Los documentos filtrados muestran que algunos jueces han intentado limitar el juicio a la discriminación basada en la orientación sexual en lugar de la identidad de género. /// Leaked documents show that some judges have attempted to limit the judgment to discrimination based on sexual orientation rather than gender identity.


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Trans-Personen wurden durch die historische 

Beschäftigungsentscheidung des Obersten 

Gerichtshofs fast übersehen!

Durchgesickerte Dokumente zeigen, dass einige Richter 

versucht haben, das Urteil auf die Diskriminierung der 

sexuellen Orientierung und nicht auf die 

Geschlechtsidentität zu beschränken.

Es ist eine Geschichte, die so alt ist wie die LGBTQ + -Rechtsbewegung selbst: Fortschritte bei den Bürgerrechten auf der Grundlage der sexuellen Orientierung wurden oft vor dem Schutz der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks priorisiert, so dass trans- und geschlechtswidrige Menschen auf der Strecke bleiben. Anscheinend war dies in der historischen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die es Arbeitgebern im Juni untersagte, LGBTQ + -Angestellte zu diskriminieren , fast der Fall .

Die wegweisende Entscheidung war ein großer Sieg für die LGBTQ + -Gemeinschaft, die sich weitgehend auf staatliche und bundesstaatliche Gesetze gestützt hatte, um zuvor einen Arbeitsschutz zu beantragen. Bis zum jüngsten Urteil gab es in einem Flickenteppich aus fast zwei Dutzend Bundesstaaten und dem District of Columbia Gesetze, die laut dem Movement Advancement Project Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität ausdrücklich untersagten .

Das Urteil vom Juni dieses Jahres schützt jetzt die Beschäftigung von LGBTQ + gemäß Titel VII des Bürgerrechtsgesetzes und erweitert die gesetzlichen Bestimmungen gegen Diskriminierung aufgrund des Geschlechts auf LGBTQ + -Personen. Laut vertraulichen Quellen und durchgesickerten Dokumenten, über die CNN berichtet hat , stimmten die Richter des Gerichts zunächst für Fälle, an denen zwei schwule Männer, Gerald Bostock und Donald Zarda, beteiligt waren - im Fall von Aimee Stephens , einer Transgender-Frau, die entlassen wurde Bei ihrer Arbeit in der Leichenhalle in Michigan erwiesen sich die Überlegungen als schwierig.

Stephens argumentierte, dass sie entlassen wurde, nachdem sie ihrem Chef gesagt hatte, dass sie vorhabe, bei der Arbeit herauszukommen. Laut CNN äußerten einige Richter Bedenken, dass die Entscheidung über Stephens 'Fall auch die Behandlung von Fragen der Religionsfreiheit und der gemeinsamen gleichgeschlechtlichen Badezimmer beinhalten könnte. Letztendlich konnte Justiz Elena Kagan ihre konservativeren Kollegen, Chief Justice John Roberts und Justice Neil Gorsuch, davon überzeugen, neben den liberaleren Richtern abzustimmen, und appellierte dabei an Gorsuchs strengen textualistischen Umgang mit dem Gesetz.

Roberts beauftragte Gorsuch, die Stellungnahme im Namen der Mehrheit des Gerichts zu verfassen. Als Roberts die Fälle Gorsuch zuwies, konzentrierte er sich laut CNN stark auf den Text von Titel VII, der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts verbietet, und beschloss, in dem Urteil sowohl die sexuelle Orientierung als auch die Geschlechtsidentität zu behandeln.

Die Frage, ob eine Kündigung aufgrund angeblicher religiöser Einwände eines Arbeitgebers gegen LGBTQ + -Arbeiter erfolgt oder nicht, wurde jedoch nicht endgültig entschieden, und die Sprache der von Gorsuch verfassten Stellungnahme lässt die Tür für künftige Fälle offen, in denen Ausnahmen im Namen gewährt werden könnten der Religionsfreiheit.

"(W) Wir geben nicht vor, Badezimmer, Umkleideräume oder ähnliches anzusprechen", schrieb Gorsuch. "Wir sind ... zutiefst besorgt darüber, das in unserer Verfassung verankerte Versprechen der freien Ausübung der Religion einzuhalten. Diese Garantie liegt im Herzen unserer pluralistischen Gesellschaft."

Die Trump-Administration hat signalisiert, dass sie das Urteil nicht anfechten wird, hat aber weiterhin die LGBTQ + -Rechte auf andere Weise abgelehnt. Zum Beispiel hat die Trump-Regierung ein Obamacare-Mandat untergraben, das die Diskriminierung von Transgender-Patienten im Gesundheitswesen sowie das Verbot von Trans-Personen, die beim Militär dienen, verbietet .

Stephens starb im Mai im Alter von 59 Jahren, Wochen vor der historischen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, nach einem langen Kampf mit Nierenerkrankungen.



Quelltext: https://www.them.us/story/trans-people-almost-overlooked-supreme-court-employment-decision?utm_social-type=owned&utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_brand=them&fbclid=IwAR15CdOWk4Q0osBYjQpZczvfsv8vXtvbanAT0s_rQWbPFLf__tExuk-BdNk

Sonntag, 2. August 2020

Das Schild des Lebensmittelgeschäfts über COVID Masken besagt, dass LGBTQ Personen, tödliche Krankheiten verbreiten. /// The grocery label over COVID masks says LGBTQ people spread deadly diseases.

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Das Schild des Lebensmittelgeschäfts über COVID-

Masken besagt, dass LGBTQ-Personen „tödliche 

Krankheiten verbreiten“.

Käufer sollten andere Kunden "respektieren", die sich weigern, eine Maske zu tragen, weil sie wahrscheinlich LGBTQ-Personen unterstützen, die "tödliche Krankheiten und Krankheiten verbreiten".

Wenger's Grocery Outlet, ein Discount-Supermarkt in Mifflinburg, Pennsylvania, verärgerte Kunden und Einheimische, indem er an ihrer Tür ein schreckliches Schild anbrachte, das für Verschwörungstheorien zu Coronaviren wirkte und Kunden aufforderte, Kunden zu „respektieren“, die sich weigerten, Masken zu tragen.

Die Eigentümer befanden sich am Ende der weitläufigen Nachricht und schlossen einen Angriff auf LGBTQ-Personen ein: Sie „verbreiteten tödliche Krankheiten und Krankheiten“.
Die Ladenbesitzer weigerten sich, sich zu ihrem Schild zu äußern, das mehrere explosive und unwahre Aussagen machte.

Sie enthielten ein falsches Zitat , das besagte, dass Coronavirus-Maßnahmen die Wiederwahl von Donald Trump fördern sollen, die sie Rep. Alexandria Ocasio Cortez (D-NY) zuschrieben.

Sie behaupten auch, dass das Tragen der Masken, die Angehörige der Gesundheitsberufe und Bauarbeiter täglich verwenden, laut SCIENCE AIRTHINGS zu einem „hohen Kohlendioxid-CO2-Gehalt“ führen wird, was zu einer „geringen Produktivität“ führen wird.

Aber ganz unten gelang es den Eigentümern, sowohl die Medien als auch die LGBTQ-Leute anzugreifen.

"Es gibt Leute, die covid19 bekommen haben, und nicht alle anderen, die im selben Haus leben, haben es bekommen", schrieben sie. „Dies beweist, dass covid19 nicht so ansteckend ist wie die Nachrichtenmedien, und viele andere haben es in die Luft gesprengt. Viele dieser Leute unterstützen LGBTQ. Dieser Lebensstil ist in Gottes Augen Sünde und verbreitet tödliche Krankheiten und Leiden. “

Nachdem die Gemeinde in Empörung ausgebrochen war, wurde das Schild entfernt und die Mitarbeiter begannen, Masken zu tragen .

"Ich hoffe, sie haben es aus den richtigen Gründen getan", sagte JanAnn Todd dem Daily Item . "Ich bin froh, dass sie das schreckliche Schild abgenommen haben und hoffe, dass sie sich für den Kommentar zur LGBTQ-Community entschuldigen."

Am Wochenende kamen mehrere Gruppen zusammen, um zu protestieren, während Autos unter Flagge der Konföderierten die Kundgebung umkreisten und Motoren und Hupen drehten, um zu versuchen, die Lautsprecher zu übertönen. Aktivisten versammelten sich in einer einzigen Straße in der Stadt, die an Straßenecken über mehrere Blocks verteilt war.

Sie trugen an jeder Ecke T-Shirts in passenden Farben und bildeten eine Regenbogenstolzfahne von Demonstranten, die sich durch die Stadt erstreckten.

"Ich bin ein schwuler Mann in Zentral-Pennsylvania, der hier in der Nähe aufgewachsen ist", sagte Trevor Leon gegenüber FOX 56 . "Es ist schwer."

"Ein kleines schwules Kind, das hier in Zentral-Pennsylvania aufwächst, wird das sehen und all die Unterstützung sehen und hoffentlich hilft es."



Quelltext: https://www.lgbtqnation.com/2020/08/grocery-stores-sign-covid-masks-says-lgbtq-people-spreads-deadly-diseases/

Das Menschliche

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