Samstag, 10. Juni 2017

Transgender know which privileges a particular gender entails /// Transgender wissen, welche Privilegien ein bestimmtes Geschlecht mit sich bringt

Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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Transgender know which privileges a particular gender entails

Transgender wissen, welche Privilegien ein bestimmtes Geschlecht mit sich bringt

Ich war ein Mann und bin jetzt eine Frau. Ich weiß also, wovon ich rede und was besser ist.
Heutzutage wird viel über Privilegien geredet. Das machen vor allem Menschen, die davon nicht viele besitzen und dann andere Leute darum bitten, ihre zu teilen—oder immerhin einzusehen, dass man doch auch welche hat. Es heißt ja nicht umsonst „Check your privilege". Ja ja, viel Glück dabei. Ein Privileg ist wie Mundgeruch: Dir selbst fällt es vielleicht gar nicht so sehr auf, aber deinen Mitmenschen gehst du damit ziemlich auf den Sack.

Aber was genau ist ein Privileg? Im Grunde handelt es sich dabei um jegliche Art von Vorteil, den zwar du genießt, andere Leute aber nicht. Ein Beispiel: Viel Geld und keine Sorgen, ob man am Abend genügend Essen oder ein Dach über dem Kopf hat. Das ist ein Privileg. Noch ein paar Beispiele gefällig? Weiße können ohne die Angst, gleich erschossen zu werden, nach draußen gehen. Oder was ist mit heterosexuellen Pärchen, die in der Öffentlichkeit Händchen haltend herumlaufen und sich küssen können—sogar dann, wenn sie hässlich wie die Nacht sind? Homosexuelle Pärchen haben hingehen oft keine gutes Gefühl dabei, wenn sie irgendwie ihre Zuneigung füreinander zeigen. Außer in San Francisco. Dort haben sie das Sagen.

Ich weiß, dass man sich gerne selbst bemitleidet, aber jeder besitzt irgendwelche Privilegien—auch wenn man das vielleicht gar nicht selber merkt. Das ist ja das Witzige an Privilegien. Das sollte ich eigentlich am besten wissen. Ich bin eine Transgender-Frau, was bedeutet, dass ich mal ein Mann war. Zwar ein total mädchenhafter Mann (der dafür gehänselt wurde, ein total mädchenhafter Mann zu sein), aber eben ein Mann. Zumindest machte ich nach außen hin den Eindruck. Inzwischen bin ich eine echt heiße Bitch—sowohl innerlich als auch äußerlich—und erzähle euch jetzt erstmal alles über die ganzen verschiedenen Arten an Gender-Privilegien, die ich in den letzten Jahren selbst erleben durfte. Anschnallen, es geht los.

DAS PRIVILEG DER MÄNNER

Zuallererst mal muss ich hier sagen, dass ich damals als Mann nicht das Gefühl hatte, irgendwelche Privilegien zu genießen. Null. Hätte man mich damals gefragt, ob ich mich irgendwie bevorteilt fühle, weil ich männlich bin, hätte ich mit „Absolut nicht, Schätzchen" geantwortet. Aber ich war ja damals auch ziemlich mädchenhaft—ein dürrer, weißer „Junge", der sich in der Öffentlichkeit wegen seinem femininen Aussehen oft nicht sicher fühlte und sich als Homosexueller darstellte. Also nein, ich fühlte mich nicht privilegiert.
Bei den Männern herrscht eine Hierarchie: Reiche, starke Weiße stehen ganz oben, alle anderen darunter. Das nennt man Intersektionalität. Kannst du ruhig nachschlagen. Das bedeutet, dass zum Beispiel schwarze Männer nicht dieselben Privilegien genießen wie weiße. Dieses Schema lässt sich auch auf homo- und heterosexuelle Männer anwenden. Schwarze Schwule sind nicht so privilegiert wie weiße Schwule, aber sie können definitiv besser tanzen. Sorry, aber das ist Fakt.
ERST WENN ETWAS WEG IST, WEIßT DU ES ZU SCHÄTZEN

Nun ja, letztendlich hat sich doch herausgestellt, dass ich tatsächlich einige Privilegien abtreten musste, als ich das Geschlecht gewechselt habe. Selbst als junger, bescheidener Schwuler wurde mir in gewissen Situationen mehr Respekt entgegengebracht als heute.

Das ist mir zum ersten Mal aufgefallen, als ich mit meinem damaligen Freund unterwegs war und wir in eine Kneipe gingen, um dort nach dem Weg zu fragen. Das Arschloch hinter der Theke schaute meinen Freund an und antwortete ihm, obwohl ich ihn angesprochen hatte. Er behandelte mich wie jede andere Frau auch—nämlich beschissen.

Er war damit zwar der Erste, aber definitiv nicht der Letzte. Als ich mir mit meinem damaligen Freund ein neues Handy kaufen ging, fing der Verkäufer an, ausschließlich mit ihm über die ganzen technischen Details des Gerätes zu reden, und das obwohl er genau wusste, dass ich mir ein neues Handy zulegen und auch bezahlen würde. Natürlich verließ ich den Laden, ohne was zu kaufen.


Noch als Mann war mir nie bewusst, wie unhöflich, laut und generell nervig Männer sein können (natürlich nicht alle, aber trotzdem!). Bei Meetings, bei Familientreffen und eigentlich überall wird über Frauen hinweggeredet. Falls du dich als Frau in einer Gruppe Männer befindest, dann viel Spaß beim Gehör verschaffen. Ich habe sogar schon miterlebt, wie ein einzelner Mann eine ganze Gruppe Frauen herumkommandierte. So ein Arschloch.

Frauen bekommen für die gleiche Arbeitsposition immer noch weniger bezahlt als Männer. Deswegen hört es sich jetzt vielleicht nicht nach viel an, wenn im Arbeitsumfeld über dich hinweggeredet wird, aber das ist eben nicht nur verdammt unhöflich, sondern es fördert auch die Ungleichheit, die Männer so privilegiert macht. Man sieht also: Das Dasein als Mann ist allein schon deswegen ein Privileg, weil dein Umfeld auch mal die Klappen hält und dir zuhört.

DAS PASSING-PRIVILEG

Natürlich geht meine Abhandlung über männliche und weibliche Privilegien hinaus. Ich habe wirklich Glück, weil ich das sogenannte Passing-Privileg besitze (hoffentlich verschreie ich das jetzt nicht). Ich werde von meinem Umfeld im Grunde nicht als Transgender, sondern als Frau gesehen. Das ist nicht immer so gewesen. Als ich die Umwandlung vollzog, stürzten sich die Leute manchmal auf die Tatsache, dass ich transgender bin, und beleidigten mich. Das war schrecklich, passiert inzwischen aber nicht mehr so oft. Hurra, ein Privileg—das Privileg, dass man die gottverdammte Straße entlang gehen kann und die Leute dabei keine Arschlöcher sind, zumindest nicht im Bezug auf diesen bestimmten Umstand. Das Passing-Privileg ist quasi das Privileg, das Cisgender genießen, nur mit einem gravierenden Unterschied: es ist an eine Bedingung geknüpft. Diese Bedingung ist, dass man dem gesellschaftlichen Standard des bestimmten Aussehens eines Geschlechts entsprechen muss. Und das kann sich auch ändern. Eigentlich bedeutet das Passing-Privileg nur eins: Wenn du ein bestimmtes Aussehen hast, dann bleibt dir der ganze Scheiß erspart, den Transgender sonst durchmachen müssen. Und das ist Schwachsinn. Das Passing bringt dir zwar viele Privilegien, aber keine wirkliche Freiheit.

Man sollte schon erwähnen, dass das Passing-Konzept doch ziemlich kompliziert ist. Janet Mock, Transfrau, Autorin, Moderatorin und mit die aufregendste Persönlichkeit der Feminismusszene, lehnt den Begriff zum Beispiel ab, weil sie sagt: „Passing ist für mich ein Fremdwort, ich bin einfach nur ich selbst." Und das ist ein gutes Argument. Ich freue mich jetzt schon auf den Tag, an dem wir uns über solche Dinge wie Passing nicht mehr den Kopf zerbrechen müssen.

FRAUENRABATT

Eine Frau zu sein hat schon gewisse Vorteile—zumindest wenn man jung und hübsch ist. Beispiele? Du bekommst kostenlos Pommes, deine Koffer werden dir hinterhergetragen und Türen werden für dich aufgehalten. Halt das ganze unzeitgemäße und sexistische Zeug, das wir eigentlich nicht mögen sollten, ich aber ehrlich gesagt am Anfang doch ziemlich genossen habe.

Dann fing ich an, selbst Geld zu verdienen, und plötzlich fühlte sich das alles ein bisschen bevormundend an. Irgendwie hat es doch etwas Nerviges an sich, wenn man mit Schwarzfahren davonkommt, der Taxifahrer dir ein paar Cent nachlässt oder dir die Typen in den Bars zwei Shots zum Preis von einem einschenken, nur weil du weiblich bist. Das alles heißt doch eigentlich, dass Frauen die Fähigkeit abgesprochen wird, den vollen Preis zu zahlen, etwas hochzuheben oder irgendetwas selbst zu machen. Irgendwie ist es—ganz offen gesagt—aber auch irgendwie witzig. Ich nenne das Ganze den „Frauenrabatt".

Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, dass Frauen bei all dem Privilegienquatsch den Kürzeren gezogen haben. Bei Männern ist es zum Beispiel viel unwahrscheinlicher, dass sie vergewaltigt werden. Keine Ahnung, aber ich finde einfach, dass das ein besseres Privileg ist, als die Tür aufgehalten zu bekommen.

TIEFGRÜNDIGERE GEDANKEN

Wie schon eben gesagt, ziehen Frauen in Sachen Privilegien oft den Kürzeren, aber das wird auch durch andere Sachen wieder kompensiert. Die Leute vertrauen mir jetzt zum Beispiel mehr. Als Frau kannst du in der Öffentlichkeit Kinder anlächeln und die Eltern nehmen nicht sofort an, dass du pädophil bist. Wenn ich damals als junger Mann in Kapuzenpullover und mit Baseball-Cap unterwegs war, hatte das Sicherheitspersonal ständig ein Auge auf mich—darüber beschweren sich auf oft junge schwarze Männer. Seit meiner Umwandlung wurde ich noch nie des Ladendiebstahls bezichtigt (auch dann nicht, als ich ganz dreist geklaut habe). Das ist ganz schön.

Frauen wird beigebracht, vor der großen weiten Welt Angst zu haben, aber ich fühle mich jetzt tatsächlich sicherer. Männer können in der Öffentlichkeit ein aggressives Verhalten an den Tag legen—das ist dann ein Zeichen ihrer Männlichkeit. Wenn man jedoch keine heterosexuellen Privilegien besitzt und als Schwuler angesehen wird (so wie es bei mir der Fall war), dann bekommt man ziemlich wahrscheinlich die Fresse poliert. Als femininer Mann hatte ich damals weniger Privilegien als jetzt als feminine Frau. Ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal in der Öffentlichkeit wirklich Angst hatte. Da ist es mir doch lieber, wenn mich jemand bevormundet, indem er mir die Tür aufhält, als das irgendein Arschloch mit mir einen Streit vom Zaun brechen will.

UNSICHTBARE PRIVILEGIEN

Ein beängstigender Aspekt von Privilegien ist der, dass wir einige der wichtigsten Vertreter aus dieser Kategorie gar nicht mal wirklich mitkriegen. Woher weiß ich denn, dass mir ein Job verwehrt wurde, weil ich eine Frau bin? Oder würden die Leute meine Artikel ernster nehmen, wenn ich ein Mann wäre? Viele Privilegien sind systembedingt und unsichtbar. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht existieren.


So, bitte schön. Das ist alles, was ich weiß. Ich wünschte, ich könnte euch hier eine aufregende Geschichte erzählen, in der irgendein Typ vor mir eine Beförderung bekommen hat, aber die Wahrheit sieht folgendermaßen aus: Ich bin eine überaus erfolgreiche Frau, trotz der ganzen Männer, die über mich hinwegreden wollen, mich bevormunden und ein großes Drama um meine Kleidung machen. Weitere Vorteile? Ich kann das Herz auf der Zunge tragen und bekomme Frauenrabatt. Ach ja, und natürlich meine Titten, die habe ich ganz vergessen. Ich weiß, dass Titten manchmal auch echt nervig sein können, aber liebe Frauen, sie sind eigentlich echt toll. Das sage ich als Frau, die auf ihren schönen Vorbau etwas länger warten musste. Ja, das Titten-Privileg ist definitiv keine Einbildung.







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In Germany, homosexuals can still be healed ! /// In Deutschland darf man immer noch Homosexuelle "heilen"

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In Deutschland darf man immer noch Homosexuelle "heilen"

Und die Krankenkassen bezahlen dafür.

Psychologische Behandlung mit Elektroschocks vor hundert Jahren. So ähnlich versuchen auch heute noch einige Ärzte, Homosexuelle zu behandeln 

"Tut mir leid, die Diagnose ist klar: Ihr Sohn ist schwul, Frau Müller. Aber keine Angst, das können wir heilen." So könnte ein Arztbesuch in Deutschland im Jahr 2017 aussehen. Denn es ist für Ärzte in der Bundesrepublik noch immer  legal, Menschen eine "Heilung" ihrer Homosexualität zu versprechen. Dabei gilt die Veranlagung weltweit seit 25 Jahren nicht mehr als Krankheit, die Weltgesundheitsorganisation hat sie 1992 aus ihrem Diagnosekatalog gestrichen.
Kein Witz! Obwohl die Bundesregierung Konversionstherapien ablehnt, will sie diese weiterhin nicht verbieten. Das geht aus der Antwort auf eine Kleinen Anfrage der Grünen hervor. Es ist nicht das erste Mal, dass die Regierung sich weigert, solche Angebote zu verurteilen. Bereits 2013 hatte die Grünen Strafen für die Heilung von minderjährigen Homosexuellen gefordert – ohne Erfolg.
Ärzte versuchen, Homosexualität mit verschiedenen Techniken zu behandeln, beispielsweise mit Psychotherapie oder Aversionstherapie. Bei letzterer werden unerwünschte Verhaltensweisen mit unangenehmen Reizen wie Elektroschocks gekoppelt.
In Deutschland unterstützen diese Therapie vor allem christliche Organisationen wie die Offensive Junger Christen und Wüstenstrom. Letztere glaubt, dass Homosexualität kein Teil der Persönlichkeit, sondern das Symptom eines tiefer liegenden Konflikts ist.

Wie kann es sein, dass solche Praktiken immer noch erlaubt sind? Obwohl die Bundesregierung sich klar gegen die Therapierung von Homosexualität positioniert, ist ein Verbot nach wie vor nicht geplant. "Regelungen der ärztlichen Berufsausübung fallen nach dem Grundgesetz in die Zuständigkeit der Länder. Diese haben es den Ärztekammern überlassen, entsprechende Berufsordnungen aufzustellen", erklärt das Bundesministerium für Gesundheit auf Anfrage von VICE. 
Für die Behandelten kann eine Therapie schwere Folgen haben, da es meist Minderjährige sind, die ihre Persönlichkeit noch nicht voll entwickelt haben. Hinzu kommt, dass Minderjährige oft nicht selbst entscheiden können, ob sie überhaupt therapiert werden wollen oder nicht, sondern die Familie Druck ausübt. Davor schützt sie der Staat nicht.

"Depressivität, Suizidgedanken und Ängste sind mögliche und nicht seltene Reaktionen auf Konversionstherapien", sagt Fredi Lang, Psychologe beim Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. gegenüber VICE. Er erklärt die Haltung der Bundesregierung so: "Wenn sich Behandelnder und Behandler einvernehmlich darauf verständigen, gibt es wohl verfassungsgesetzlich keine Handhabe, das zu verbieten – ähnlich wie bei Geistheilung, Klangschalentherapie und anderen wissenschaftlich nicht gesicherten Ansätzen wie zum Beispiel auch Homöopathie."

Noch viel absurder ist, dass die Krankenkassen für die Kosten von Konversionstherapien aufkommen! Ein Journalist der Zeit hat das in einemSelbstversuch herausgefunden, seine Krankenkasse bezahlte die Rechnungen. Die Ärzte hatten auf diesen einfach Überbegriffe wie "Behandlung einer psychischen Störung" oder "Erörterung einer lebensverändernden Erkrankung" aufgeschrieben. Letzteres wird normalerweise für Krankheiten wie Krebs verwendet. 
Wir haben bei Markus Ulrich vom Lesben- und Schwulenverband nachgefragt, warum es die Behandlungen noch immer gibt und was sie so gefährlich macht.

VICE: Wie verbreitet sind Konversionstherapien in Deutschland? 

Markus Ulrich: Von solchen Fällen hört man immer wieder, genaue Zahlen gibt es aber nicht. Was man grundsätzlich sagen kann, ist, dass diese Angebote oftmals einen religiös-fundamentalistischen Hintergrund haben und davon ausgehen, dass Homosexualität eine Sünde ist. Sie gehen auch davon aus, dass wir alle ein homosexuelles Potential in uns haben und für diese Sünde anfällig sind. Das macht ihnen Angst. Wenn wir nicht aufpassen, sind wir morgen alle schwul bzw. lesbisch und übermorgen dann ausgestorben.

Warum sind diese Behandlungen so gefährlich?

Dort wird Geld mit Homophobie gemacht. Die Therapien bestärken Depressionen, Schuld- und Schamgefühle bei Lesben und Schwulen, die mit ihrer Sexualität nicht klarkommen. Diese Therapien sind zum Scheitern verurteilt. Im Endeffekt werden Patienten und Patientinnen um Lebenszeit betrogen.

Weshalb bieten Ärzte diese Behandlung an?

Sie sagen von sich, dass sie nur denen helfen, die es wollen. Aber statt sie zu ermutigen, sich selbst anzunehmen und ein glückliches Leben zu führen, machen sie ihnen das dubiose wie unwissenschaftliche Versprechen, die unerwünschte Sexualität loswerden zu können. Andererseits hört man nie von heterosexuellen Menschen, die nicht heterosexuell sein wollen. Da sieht man, dass gesellschaftlichen Normen eine große Rolle spielen. 
Wie sieht so eine Diagnose aus?

Sie sagen, dass etwas in der Kindheit falsch gelaufen sei, etwa sexuelle Gewalt oder aber eine gestörte Eltern-Kind-Beziehung. Dass ich schwul geworden bin, würde also daran liegen, dass ich eine zu enge Beziehung zu meiner Mutter und ein gestörtes Verhältnis zu meinem Vater hatte. Deswegen fühle ich mich zu anderen Männern hingezogen, um zu kompensieren, dass ich die Liebe meines Vaters nicht bekommen habe. Doch das müsste dann ja auch für Heteros gelten, nicht? Dann müsste man auch sagen, dass eine heterosexuelle Frau ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Vater hatte und sich deswegen zu Männern hingezogen fühlt. Oder alle Söhne alleinerziehender Mütter werden dann schwul. Da sieht man, was für ein gefährlicher Blödsinn diese Theorien sind.







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The 133 lies of President Donald Trump /// Die 133 Lügen des Präsidenten Donald Trump


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Die 133 Lügen des Präsidenten Donald Trump
Am liebsten log Trump über Einwanderung, die meisten Unwahrheiten verbreitet er über Twitter. Die Washington Post zählte alle Unwahrheiten des Präsidenten seit Amtsantritt.
Transgender in den USATech-Konzerne kritisieren Trump-Erlass
Apple, Twitter, Google und Microsoft haben sich in den ersten Wochen nur zurückhaltend zur Politik von Donald Trump geäußert. Nun kritisieren sie dessen Kehrtwende bei einer Regelung für Transgender harsch.
Es ist eine bittere Nachricht für alle Transgender in den USA. Mit einem Erlass hat US-Präsident Donald Trump seinen konservativen Kurs bestätigt und die Rechte für alle Menschen eingeschränkt, die sich nicht wohl fühlen mit ihrem angeborenen Geschlecht. Mit einem präsidialen Erlass hat Trump verboten, dass sich Transgender-Menschen aussuchen können, ob sie in staatlichen Schulen und Universitäten Toiletten und Umkleideräume für Männer oder Frauen benutzen.
Toiletten-Debatte in USA
Trump hat ein Transgender-Problem
Eine Toilette ist ein stiller Ort - außer sie steht im Zusammenhang mit Donald Trump. Der US-Präsident hat eine Entscheidung seines Amtsvorgängers zu Transgender-Toiletten rückgängig gemacht. Die Konsequenzen tragen die Bundesstaaten.
Hinter dem Stichwort "Bathroom Bill" versteckt sich kein Sanitärmonteur namens Bill, sondern eine Anordnung von Ex-US-Präsident Barack Obama. Sie wies öffentliche Schulen und Universitäten an, Transgender-Menschen freizustellen, welche Toilette sie aufsuchen möchten. Das heißt, wer mit einem Geschlecht geboren wurde, das nicht der eigenen Identität entspricht, kann frei zwischen der Damen-, Herren- oder möglicherweise Gendertoilette wählen. Der Richtlinie erstreckte sich zusätzlich auf Umkleidekabinen in Schulen und Universitäten. Zudem drohte Obama mit dem Entzug von staatlichen Fördermitteln, sollten Bildungseinrichtungen die Anweisung ignorieren.
Als Transgender bezeichnet man Personen, die sich nicht - oder nicht nur - mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Transgender wird inzwischen auch teilweise als Oberbegriff verstanden, der zum Beispiel auch Menschen einschließt, die sich weder mit dem Geschlecht Mann noch mit dem Geschlecht Frau identifizieren. Das Wort "trans" kommt aus dem Lateinischen und heißt so viel wie "hinüber" oder "jenseitig", der Begriff "gender" bezieht sich auf
das (soziale) Geschlecht.
Der Begriff der „Identität“ ist Gegenstand einiger Fragen und Auseinandersetzungen in der Philosophie!
Bedeutsam ist die Frage, wie weit man bei Dingen überhaupt von „Identität“ sprechen kann: Welche Dinge sind identisch, welche nicht?
Hier kommt es zu Problemen, wenn man den alltäglichen Sprachgebrauch ungeprüft in eine formale Sprache bringen will. So wird man im Alltag kaum behaupten: „Dieser Baum dort ist nicht mehr derselbe Baum wie eben“, nur weil er einige Blätter verloren hat; oder „Diese Person ist nicht mehr dieselbe“, nur weil ihre Haare geschnitten wurden.
Wann man vom Gleichbleiben eines Dinges, von der Veränderung eines Dinges oder sogar dem Entstehen eines neuen Dinges redet, ist in der Umgangssprache nicht festgelegt; die Grenzen sind fließend.
Der Lebensweg einer Transfrau
"Ich bin ich. Ich bin ein Mensch"
Ihr erstes Kleid trägt Pari schon als vierjähriger Junge. Damals heißt sie noch Parham und lebt im Iran. Mit Mutter und Bruder flüchtet sie in die Niederlande. Mit 17 verlässt sie das Elternhaus und zieht nach Amsterdam. Als androgynes Mischwesen stürzt sie sich in das wilde Nachtleben, lässt sich auf Drogen und falsche Beziehungen ein. Doch damit kann sie die Leere nicht füllen. Mit 19 wird sie schließlich auch körperlich zur Frau. Parham ist nun Pari - und bei sich selbst angekommen. Dass der Weg dahin nicht leicht war und warum sie trotzdem nichts bereut, erzählt sie in ihrer Biografie: "Mein bunter Schatten: Lebensweg einer Transgender-Frau".
Meine Damen und Herren ohne Zynisch zu sein, diese Schlagzeilen sprechen für sich!
Nein es sind nicht meine Worte, sondern nur eine kleine Auswahl der Bericht Erstattung über die Problematik Transgender, deren Probleme in der realen Welt!



Mehr noch es ist Erschreckend wenn man die Einstellung der mächtigsten Männer dieser Welt wahrnimmt im und um den Kontext „Transgender- Homosexualität“!
In einem meiner Berichte zeige ich ein Bild über den Aufbau der damaligen Mafia Unterwelt, wenn ich eines gelernt habe, vieles widerholt sich aus der Geschichte!
Vertreter eines Volkes sollten für das ganze Volk neutral da sein, ein Haufen Empathie gehört dazu, aber auch das Wissen und die Gründe und das warum Minderheiten Gleichberechtigung verlangen!
Was ja nichts anderes ist als die Menschenrechte zu wahren und durch zu setzen, ohne sich von Politischen wie Religiösen Einflüssen nicht Steuern zu lassen, was jedoch der Fall ist!
In der heutigen Zeit, in welchen Weltmächten gesteuert werden in angeblichen Demokratien, welche jedoch unterwandert sind von Wirtschaftskriminalität, Organisiertem Verbrechen, der Wirtschaftsboss und Lobbyisten der Waffen-Industrie usw.
Es ist so vielfältig das Verbrechen welches am Vertrauenswürdigen „Bürger“ begangen wird, das kaum Zeit bleibt über Missstände von Minderheiten nach zu denken!
Unter diesen gibt es dann Spezialisten und Strategen, welchen Ihren Kindes und Jugendtraum verwirklichen konnten „Mitgliede des KGB zu sein, nein Er übertraf mit List und Heimtücke dieses Ziel!
Herr Präsident Putin!
Stille Wasser die sind tief!
Wahre Worte, das Volk mit alternativen Wahrheiten soweit einzuschüchtern, mit wo möglich selbst Inszenierten Tatsachen, großen Versprechen um kleine Zugeständnisse zu machen!
Neue Gesetze zu erlassen, heute kein Problem, Er hat Medien wie Volksvertreter also Staatsgewalt wie Staatsbehörde unter sich gebracht, entweder mit Ihm oder „Plutonium“!
Das Anti Homosexuellen Propaganda Gesetz ein Gesetz was jegliche Auslegung gerecht werden kann!
Der Religiöse Einfluss wird nach Belieben gegen politische Öffentliche Staatsfeinde oder diese welche es werden könnten, so manipuliert und verbreitet das die Nachwirkung von „Erziehung und Prägung“ solche Auswirkungen hat, das Recht und Unrecht unwichtig erscheinen!  
Auch das Volk möchte eine Genugtum und Vergeltung, für die angeblichen Religiösen Missachtungen von Raum wie Zeit!
Menschen-Rechte selbst die Internationalen, sind ein Fremdwort!  
Erstaunlich, da bleibt das Ende wie der Schluss: Der Begriff der „Identität“ ist Gegenstand einiger Fragen und Auseinandersetzungen in der Philosophie!
Bedeutsam ist die Frage, wie weit man bei Dingen überhaupt von „Identität“ sprechen kann: Welche Dinge sind identisch, welche nicht?
Hier kommt es zu Problemen, wenn man den alltäglichen Sprachgebrauch ungeprüft in eine formale Sprache bringen will. So wird man im Alltag kaum behaupten: „Dieser Baum dort ist nicht mehr derselbe Baum wie eben“, nur weil er einige Blätter verloren hat; oder „Diese Person ist nicht mehr dieselbe“, nur weil ihre Haare geschnitten wurden.
Wann man vom Gleichbleiben eines Dinges, von der Veränderung eines Dinges oder sogar dem Entstehen eines neuen Dinges redet, ist in der Umgangssprache nicht festgelegt; die Grenzen sind fließend.
Hochachtungsvoll
Nikita Noemi Rothenbächer



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Montag, 5. Juni 2017

Die Rechte Intersexueller werden allzu häufig nicht zur Kenntnis genommen


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Häufig werden die Grundrechte Intersexueller missachtet, da Intersexuelle in den Gesellschaften Europas weiterhin kaum anerkannt werden.

In ihrer jüngsten Forschungsarbeit stellt die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) fest, dass sich der allgemein anerkannte Ansatz, Menschen als entweder männlich oder weiblich wahrzunehmen, auf Gesetzgebung und Politik auswirkt.

Die in einem neuen Fokuspapier der FRA vorgestellten Ergebnisse belegen die Notwendigkeit, die Rechtsvorschriften und Verfahren in der EU daraufhin zu überprüfen, ob sie zu Diskriminierung und Verletzungen der körperlichen und geistigen Unversehrtheit insbesondere junger intersexueller Menschen führen können.
Die Rechte Intersexueller wurden jahrelang nicht von politischen EntscheidungsträgerInnen und GesetzgeberInnen in der EU zur Kenntnis genommen“, erklärte der Interimsdirektor der FRA, Constantinos Manolopoulos. „Die Arbeit der FRA zeigt einige der dringenden Herausforderungen auf, die angegangen werden müssen, um die nach wie vor bestehenden diskriminierenden Schranken abzubauen und das durch medizinische Eingriffe verursachte, unnötige Leid zu lindern.
Als Intersexuelle werden hier Menschen mit unterschiedlichen chromosomalen, hormonellen und/oder anatomischen Merkmalen verstanden, die den medizinischen Definitionen von Mann oder Frau nicht eindeutig zuzuordnen sind.
Bislang wurden Intersexuelle in der Regel einer medizinischen Behandlung unterzogen. Allerdings erkennen Institutionen und Zivilgesellschaft auf EU- und nationaler Ebene zunehmend die grundrechtliche Dimension dieser Vorgehensweise. Das FRA-Fokuspapier untersucht die Situation Intersexueller aus der Grundrechtsperspektive und legt den Schwerpunkt auf drei Themenbereiche.
Registrierung des Geschlechts bei der Geburt: In zahlreichen EU-Mitgliedstaaten verlangt das Gesetz, dass Geburten eingetragen werden und das Geschlecht des Kindes als männlich oder weiblich registriert wird. Dies setzt alle an der Registrierung beteiligten Personen unter Druck, insbesondere Eltern und MedizinerInnen, über das Geschlecht des Neugeborenen und etwaige medizinische Eingriffe zu entscheiden. Jedoch ist es in mindestens vier Mitgliedstaaten zulässig, Neugeborene als geschlechtsneutral zu registrieren, und zwei Länder gestatten die Ausstellung von Geburtsurkunden, die keine Angabe zum Geschlecht enthalten. Geschlechtsangaben in Ausweispapieren und Geburtsregistern sollten also auf den Prüfstand gestellt werden, um Intersexuelle besser zu schützen.
Medizinische Behandlung intersexueller Kinder: In mindestens 21 EU-Mitgliedstaaten werden intersexuelle Kinder geschlechtszuweisenden Operationen unterzogen. In acht Mitgliedstaaten müssen die gesetzlichen VertreterInnen des Kindes zustimmen, 18 Länder setzen das Einverständnis der PatientInnen voraus. Die Einbeziehung von Kindern in derartige Entscheidungen stellt jedoch eine Grauzone dar, da Faktoren wie beispielsweise das Alter des Kindes bestimmen, ob die Entscheidung beim Kind oder bei den Eltern liegt. Zudem stellt sich die Frage, wie vorgegangen wird, wenn sich das intersexuelle Kind und seine Eltern uneinig sind. Darüber hinaus ist darauf hinzuweisen, dass medizinisch nicht notwendige Operationen, die ohne das Einverständnis der Betroffenen vorgenommen werden, im Völkerrecht als inhuman, grausam und erniedrigend gelten. Die Mitgliedstaaten sollten daher dafür sorgen, dass keine uneinvernehmlichen, geschlechtszuweisenden medizinischen Behandlungen für Intersexuelle stattfinden.
Schutz vor Diskriminierung: Die Diskriminierung Intersexueller ist eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und nicht der sexuellen Ausrichtung und/oder der Geschlechtsidentität, da die medizinische Bestimmung des Geschlechts zur Ungleichbehandlung führt. Da Intersexualität ein breites Spektrum von Geschlechtsmerkmalen Abdeckt umfasst und es bisher keine spezifischen Rechtsvorschriften über den Schutz Intersexueller gibt, werden Diskriminierungsfälle vermutlich selbst innerhalb ein- und desselben Rechtssystems sehr unterschiedlich angegangen . JuristInnen und MedizinerInnen sollten daher auf die Grundrechte intersexueller Menschen, insbesondere intersexueller Kinder, aufmerksam gemacht werden.
Das Fokuspapier basiert auf den Ergebnissen der dritten Aktualisierung des rechtsvergleichenden FRA-Berichts über Homophobie, Transphobie und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Ausrichtung und der Geschlechtsidentität, der nun auch Intersexualität miteinbezieht. Die Aktualisierung der rechtsvergleichenden Analyse beruht auf Daten, die bis Mitte 2014 in allen EU-Mitgliedstaaten erhoben wurden, und soll im Lauf dieses Jahres veröffentlicht werden.
Das Fokuspapier zur grundrechtlichen Situation Intersexueller ist auf Englisch verfügbar unter: The fundamental rights situation of intersex people.

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Samstag, 3. Juni 2017

Ich wusste nur: Ich bin anders

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„Ich wusste gar nicht, was Transgender eigentlich ist. Ich wusste nur: Ich bin anders“
Benjamin Melzer hat es als erster Trans*-Mann aufs Cover der Fitnesszeitschrift „Men’s Health“ geschafft – und ist damit auch zum Rollenmodell für Transgender geworden.

Mit seinen muskulösen Oberarmen, dem durchtrainierten Körper und Waschbrettbauch bietet Benjamin Melzer alle entscheidenden Attribute, über die man als Sportmodel verfügen sollte. Doch dass der 29-Jährige es im April nach einem Wettbewerb auf den Titel des Fitness-Magazins „Men’s Health“ schaffte, ist trotzdem etwas Besonderes: Benjamin ist als Yvonne aufgewachsen, in Oer-Erkenschwick am nördlichen Rand des Ruhrgebietes. Vor sechs Jahren entschied er sich zur Geschlechtsangleichung und unterzog sich einem langen medizinischen wie behördlichen Prozess, aber auch einem intensiven Fitnessprogramm.

Mitte Juli haben Sie in Berlin eine Ausstellung mit Fotos von Bernd Ott eröffnet, der für sein Projekt „All the people“ Menschen mit individuellem Geschlechterverständnis porträtiert hat. Wie wichtig sind solche Bilder insbesondere von Transgender?

Wenn ich einfach mal von mir ausgehe: Manche stolpern vielleicht eher zufällig über ein Foto von mir und sehen einen eigentlich ganz normalen jungen Mann. Sie erfahren dann oft erst im zweiten Schritt, dass ich früher mal ein Mädchen war. Ich finde es toll, wenn Leute aufgrund von Fotos einen solchen Erfahrungsprozess erleben können.

Durch Ihr Fotoshooting für das Cover von „Men’s Health“ und noch mehr durch die Berichterstattung darüber haben sehr viele Menschen auch Ihre Geschichte erfahren. Inwieweit ist es Ihnen wichtig, Ihre Popularität zu nutzen, um über das Thema Transgender zu sprechen?
„Ich bin zwar Model, aber ich bin nicht nur ein Gesicht! Ich habe etwas zu sagen!“

Den Traum, als Model oder vielleicht sogar auch als Schauspieler zu arbeiten, habe ich schon sehr lange verfolgt. Natürlich könnte ich es dabei belassen und einfach nur meinem Job nachgehen. Ich hab da schon meinen Spruch dazu: ‚Ich bin zwar Model, aber ich bin nicht nur ein Gesicht! Ich habe etwas zu sagen!‘. Wenn ich mit meiner Arbeit nebenbei auch noch aufklären, die Community unterstützen und dazu beitragen kann, dass Transgender wie ich gehört werden – warum es also nicht tun?

Wenn alle wollen, dass sich etwas ändert, aber niemand den Mund aufmacht, dann tut sich nichts. Warum, habe ich mir gedacht, soll ich nicht der sein, der den Mund aufmacht? Vielleicht bin ich dafür prädestiniert, weil mir so vieles einfach egal ist.

Es verletzt mich nicht, wenn Medien mal etwas Dämliches schreiben. Vielleicht habe ich einfach Glück, dass ich von Natur aus oder durch die Erziehung in dieser Hinsicht so stark bin. Mir ist nur wichtig, was meine engsten Mitmenschen über mich denken.

Auch Chaz Bono, ehemals Chastity Bono, ist vor vielen Jahren mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit gegangen – und hat Ihnen damals den notwendigen Impuls für den eigenen Weg gegeben.

Ich war 18 und wusste bis dahin gar nicht, was mit mir los ist. Dann sah ich den Bericht über Chastity Bono im Fernsehen.
Das Coming-out der Tochter von Sängerin Cher als Trans*-Mann wurde zu einem großen Medienthema.

Ich wusste vorher gar nicht, was Transgender eigentlich ist. Ich wusste nur: Mit mir stimmt etwas nicht, ich bin anders.

„Mir ist nur wichtig, was meine engsten Mitmenschen über mich denken“

Wer oder was hat Ihnen damals geholfen, diesen Weg zu gehen?

Für mich war dieser Bericht wie eine Erlösung. Die Entscheidung zur Geschlechtsangleichung habe ich erst fünf Jahre später gefällt. Ich wollte endlich ich selbst sein. In meiner Jugend war ich echt ätzend. Ich war nicht immer nett zu anderen Menschen, war laut und habe die Rolle des Klassenclowns übernommen. Im Nachhinein betrachtet, wollte ich damit vielleicht einfach nur von mir selbst ablenken.

Ich hatte aber keine Vorbilder, niemanden mit dem gleichen Schicksal, der mich durch diese Phase gebracht hätte. Aufgesehen habe ich zu ganz normalen Künstlern; Justin Timberlake fand ich immer großartig, James Dean ist mein größtes Idol.

Wichtig aber war natürlich die Unterstützung durch meine Freunde, meine Familie und vor allem durch meine Freundin, die den ganzen Weg mit mir gegangen ist.
Hatten Sie Angst, sich gegenüber diesen Menschen, die Ihnen am nächsten stehen, zu outen?

Ja, ich hatte sogar große Angst. Mir war zugleich aber auch klar, dass ich es machen muss. Ich habe meiner Familie und meinen Freunden gesagt: „Fragt mich alles, was ihr wissen wollt. Das ist mir lieber, als wenn ihr hinter meinem Rücken darüber redet.“ Ich habe jedem Einzelnen klargemacht: „Das ist jetzt mein Leben, ich kann nichts dafür. Das ist jetzt mein Weg. Entweder du gehst mit mir, oder du bleibst auf der Strecke.“

„Ich habe jedem Einzelnen klargemacht: Das ist jetzt mein Leben“

Waren für Sie Selbsthilfegruppen, Beratungsgruppen oder andere Angebote in der Trans*-Community wichtig?

Ich habe das alles ganz bewusst vermieden. Ich wollte da ganz alleine durch und nicht von anderen, die den gleichen Weg gehen, irgendwelche Ratschläge holen und mich beeinflussen lassen. Ich wollte mich selbst erkundigen, meine Entscheidungen treffen und dann durchziehen.

Für mich war aber auch klar, dass ich Selbsthilfegruppen und all dies nicht brauche, weil ich den Rückhalt durch meine Familie hatte. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es für manche, die eben nicht auf die Unterstützung von Freunden und Angehörigen zurückgreifen können, sehr hilfreich sein kann, dort Gleichgesinnte zu treffen. Mich hätte es allerdings eher depressiv gemacht.
Die Öffentlichkeit kennt sie nun als Model. Sie haben aber auch noch einen ganz gewöhnlichen bürgerlichen Beruf. Wie kam es zu diesem Wechsel vom Verkäufer zum Fotomodell?

Ich hatte viele Agenturen angeschrieben und gar keine Antworten oder Absagen bekommen. Aber auch Heidi Klum hat zum Beginn ihrer Karriere an viele Türen klopfen müssen. Aufgeben ist keine Option für mich und war es auch nie.

Ich bin sehr viel in den Sozialen Medien unterwegs, und dadurch entstand dann auch mein erster Kontakt mit der Branche. Bei Instagram schrieb mich jemand vom britischen Schwulenmagazin „Attitude“ an, das mich für eine Fotoserie zum Thema Transgender haben wollte.

Nun bin ich zwar stockhetero, die Redaktion wollte mich aber trotzdem dabei haben. Ich habe überlegt: „Mann, was hast du zu verlieren? In London war ich noch nie, und die Flüge sind nicht teuer.“

Ich war aber doch recht nervös, doch als ich dann vor der Kamera stand, habe ich gemerkt, wie viel Spaß mir das macht und was ich eigentlich kann. Ich bin jetzt bei einer Sportmodelagentur unter Vertrag und habe inzwischen zudem auch ein Management gefunden.

Wie waren denn die Reaktionen auf die vielen Presseberichte rund um den „Men’s-Health“-Titel oder auch jetzt zu Ihrer Mitwirkung an der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“?

Die Reaktionen sind zu 98 Prozent positiv – sowohl innerhalb der Community wie auch von den Menschen außerhalb, die gehen ebenfalls ganz locker damit um. Ich sage immer: „Es gibt keine doofen Fragen. Wenn mir etwas unangenehm ist, lass ich das euch schon wissen.“

Natürlich gibt es Leute, die kommen tatsächlich mit Fragen wie: „Hey, was hast du eigentlich da zwischen den Beinen?“ Damit ist für mich eine Grenze überschritten, und auf so etwas muss ich auch nicht antworten. Ich kann natürlich nicht mit jedem, der mich anschreibt, chatten, aber ich versuche zu helfen und so viele Fragen zu beantworten, wie ich kann. Ich nutze zum Beispiel die App Snapchat, um regelmäßig Fragen-Antworten-Runden zu veranstalten.
Was sollte sich in der Community und in der Gesellschaft ändern, damit es für Transgender leichter wird?

Ich habe leider feststellen müssen, dass teilweise sehr viel Hass innerhalb der Community herrscht. Das finde ich sehr schade, denn man sollte sich ja besser gegenseitig helfen und den Rücken stärken.

Von der Gesellschaft wünsche ich mir, dass das Thema Transgender normalisiert wird und wir diesen Exotenstatus verlieren, den wir natürlich in manchen Teilen der Bevölkerung, aber auch in den Medien noch besitzen. Und es wäre dringend notwendig, das Verfahren bis zur Operation deutlich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dieser ganze Papierkram vorab ist einfach sehr kräfteraubend.

„Das Verfahren bis zur Operation muss vereinfacht und beschleunigt werden“


Quelltext: https://magazin.hiv/2016/07/29/ich-wusste-gar-nicht-was-transgender-eigentlich-ist-ich-wusste-nur-ich-bin-anders/

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Im Wahlkampf sagte US-Präsident Donald Trump noch, jeder Mensch sollte die Toilette benutzen dürfen, die er möchte. Das gilt nun nicht mehr. /// In the election campaign, US President Donald Trump said that every human being was allowed to use the toilet he wanted. This is no longer true.

  
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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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"Drohungen, die an einen Mafiafilm erinnern"

Donald Trumps Pressekonferenz und sein Verhältnis zu Russland bereiten vielen internationalen Kommentatoren Sorge. Es sei Zeit, sich auf Trumps Agenda einzustellen.

Schon erstaunlich was in der Welt geschieht, die angebliche Führungs-Macht im Ausseit s`!

Mit Sicherheit ist dieses eingetreten was die Welt nicht erwarten wollte!
Es ist eine Tatsache!

Ferndiagnose: Narzissmus?
Andere Menschen entwerten, sich selbst idealisieren: Donald Trump weise Verhaltensweisen auf, die typisch für Narzissten seien, sagte der Psychiater Raphael Bonelli im DLF. Eine Diagnose wolle er aber dennoch nicht stellen, denn Trump habe nicht auf seiner Couch gelegen.


Psychologen zweifeln an Trumps geistiger Gesundheit
Ist US-Präsident Donald Trump krankhaft narzisstisch? Die New Yorker Psychologie-Professorin Diana Diamond sieht dafür Anzeichen. Sie mag sich aber nicht dem Schritt ihrer 33 Berufskollegen anschließen, die in einem offenen Brief gewarnt hatten: Trump sei emotional zu instabil, um die Rolle als Präsident sicher auszuführen.


Trump liebt bloß sich selbst

Donald Trump ist ein Narzisst. Darüber sind sich Psychologen einig. Nur sei nicht sein Wesen das Problem, sondern sein Gedankengut.

Narzissten verdrehen die Fakten. Sie erheben falsche Anschuldigungen, dramatisieren, manipulieren und fühlen sich dabei auch noch im Recht. Sie schwärmen von sich selbst, fühlen sich überlegen und außergewöhnlich. Bestes Beispiel dieser Tage: Donald Trump, der Präsident der Vereinigten Staaten.
Schon im Wahlkampf war er mit drastischen Äußerungen und Lügen aufgefallen. Seit er im Amt ist, kamen radikale Entscheidungen wie der Einreisestopp für Menschen aus Syrien oder der geplante Bau einer Mauer zu Mexiko hinzu.
Viel Schlimmer erscheint uns das dieser Narzisst, auch „US-Präsident Donald Trump“ hat die Rechte von Transgender-Menschen wieder eingeschränkt.
Nicht nur Caitlyn Jenner ist empört, auch diese Stars lehnen sich auf.
Vor und insbesondere wir von  http://trans-weib.blogspot.de/ sagen, schlimmer könnte es nicht werden!
US-Präsident Donald Trump (70) arbeitet weiter fleißig daran, die Regelungen seines Vorgängers Barack Obama wieder rückgängig zu machen.
Die Obama-Regierung hatte Transgender-Menschen freigestellt, welche Toiletten und Umkleideräume sie zum Beispiel an Schulen oder Universitäten benutzen wollen.
Trump schränkte ihre Rechte nun wieder ein.
Die LGBTQ-Community sowie unzählige Stars in den USA sind geschockt und zeigen sich gleichzeitig kampfbereit.

Trump-Regierung streicht Schutz für Transgender

Im Wahlkampf sagte US-Präsident Donald Trump noch, jeder Mensch sollte die Toilette benutzen dürfen, die er möchte. Das gilt nun nicht mehr.


US-Regierung streicht Rechte für Transgender
Konservativen in Amerika war die Vorstellung ein Graus: eine Transgender-Frau in der Frauenumkleide. Jetzt hat Präsident Trump reagiert und die von Obama eingeführte Freizügigkeit für Transgender an Schulen und Unis zurückgenommen.

Schon erstaunlich wenn man Zusammenfast was sehr viele Aktivisten alleine in der USA zusammen getragen haben um zu behaupten, „Herr Präsident“ Sie sind kein Volksvertreter, denn zum Volk gehören Minderheiten, wie diese der Transgender!
Aber wie immer von diesen welche an die Macht kommen, es wird vieles Versprochen, einmal an der Macht, wird genötigt, unterwürfig gemacht, mit alternativen Fakten geprallt und die Geldbörse weiter kräftigt gefühlt auf Kosten der Steuerzahler und der getäuschten Wähler!

 Es ist nicht an http://trans-weib.blogspot.de/ hier Urteile abzugeben, denn zum ersten sind wir keine Richter, jedoch Unabhängig von Justiz und Staat!


Unsere Meinung ist Herr D. Trump, Sie können noch zurück!!


Trump ist eine Gefahr für Obamas politische Hinterlassenschaft


Die italienische Tageszeitung Corriere della Sera widmet sich dem Wechsel im Weißen Haus: "Der, der heute das Weiße Haus verlässt, ist ein geschlagener Präsident. Der Sieg von Donald Trump im November ist eine Gefahr für seine politische Hinterlassenschaft. Aber es gibt etwas Schwerwiegenderes in dem Sieg von Trump und in seinem postfaktischen Universum. Der Wind hat sich gedreht. Die Medienlandschaft hat sich verändert. Es ist, als würde die gesamte (...) Herangehensweise Obamas verstoßen. An die Stelle eines Mannes, der überzeugt davon ist, dass es die Vernunft ist, die das Handeln der Menschen regiert, dass die Kraft eines Landes in der ständigen Suche nach einem Konsens liegt, tritt im Oval Office nun ein Mann an, der seinen eigenen Erfolg auf den eigenen Befindlichkeiten, Ressentiments und der ständigen Mobilmachung gegen jemanden aufgebaut hat." Die Kommentatoren erinnern an Obamas Rede am 4. November 2008 in Chicago. Damals sagte der scheidende Präsident: "Wenn es irgendjemanden gibt, der noch immer daran zweifelt, dass Amerika der Ort ist, an dem alles möglich ist




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Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...