Donnerstag, 24. September 2015

Die heterosexuellen Männer, die Sex mit Transfrauen haben // The heterosexual men who have sex with transgendered women

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Die heterosexuellen Männer, die Sex mit Transfrauen haben

The heterosexual men who have sex with transgendered women

von Diana Tourjee

Matt wusste nicht, dass Mädchen auch einen Schwanz haben können, bis er in seinem Nacktmagazin auf das Model mit ihren 18 Zentimetern stieß. Seine Handbewegungen wurden schneller. Doch bei dieser verschwitzten Masturbation in seinem Schlafzimmer in Brooklyn kam ihm ein beunruhigender Gedanke: Hieß das nun, dass er schwul war?

Dreißig Jahre nach jenem schicksalhaften Tag in seinem Jugendzimmer traf ich mich mit Matt in seinem Zuhause. (Sein Name wurde geändert.) Wir saßen an entgegengesetzten Enden des Sofas aus Wildlederimitat, er in Basketballshorts und einem weißen T-Shirt. Matt ist inzwischen Ende 40 und stämmig, mit Armen und Beinen, die nach Jahrzehnten der körperlichen Arbeit einen stolzen Umfang aufweisen. Heute ist er frei von den Seelenqualen, die ihn jahrelang heimgesucht haben. „Es hat mich geistig krank gemacht", sagte Matt.

In den 1980ern war es besonders einschüchternd für einen trans-amourösen Mann, sich seiner sexuellen Identität zu stellen. „Das Stigma, das in meiner Jugend der Homosexualität anhaftete, war schrecklich", sagte Matt. „Man konnte nirgends hin, es gab kein LGBT-Zentrum. Die meisten Leute hatten in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, nicht mal einen Kabelanschluss." Er hatte viel zu verlieren, so fand er—nicht zuletzt seine Identität als heterosexueller Mann.

In einer anderen Gesellschaft glaube ich nicht, dass ich ein Problem damit hätte, mit einer Transfrau zusammen zu sein.

Es gibt viele Männer, die diese Angst teilen. Auf Reddit, einer Seite, die vielleicht den besten kulturellen Querschnitt unserer Zeit bietet, machte ein trans-amouröser Mann vor Kurzem seinem inneren Aufruhr Luft. Er schrieb von seiner Beziehung mit einer Transfrau und der Ablehnung, die seine Familie und seine Freunde ihr zuteil werden ließen. Er schrieb, sie würden ihn verspotten, ihn fragen, ob sie einen Schwanz habe, und ihn schwul nennen. „Sie ist pre-op, aber ich sehe sie trotzdem als Mädchen", schrieb er. Auf anderen Foren fragen Nutzer Hetero-Männer, ob es für sie in Frage kommen würde, eine Transfrau zu daten. Manche antworten mit einem direkten Nein, andere scheinen kein Problem damit zu haben, so lange sie gut als Frau durchgeht und heiß ist. Doch es gibt noch eine weitere häufige Antwort, die die Problematik dieses Themas perfekt zusammenfasst. Nutzer kelevra206 schrieb: „In einer anderen Gesellschaft glaube ich nicht, dass ich ein Problem damit hätte, mit einer Transfrau zusammen zu sein, aber ... so wie die Dinge stehen, könnte ich das einfach nicht."

Matt hatte seine erste transsexuelle Erfahrung 1987, mit einer Transfrau, die er am West Side Highway mitnahm. Dieser New Yorker Straßenabschnitt verläuft parallel zum Hudson, von den südlichen Häfen Manhattans bis hoch zur Upper West Side, und war einmal ein berüchtigter Straßenstrich für Transgender. Obwohl Matt der Sex an sich gefiel, dauerte es nach seinem Orgasmus nicht lange, bis sich ihm vor Angst die Kehle zuschnürte. „Ich fuhr sie zurück und war dabei so nervös—‚Was, wenn mich jemand sieht?'. Ich hatte solche Angst—‚Habe ich mir jetzt HIV geholt?'. Ich hatte solche Angst, es jemandem sagen zu müssen."
Das war auf der Höhe der AIDS-Epidemie. Eine Krankheit, die sich jeder Mensch zuziehen könnte, war zu einem Symbol des kulturellen Stigmas gegen Homosexualität geworden. „Es gab keine Heilung", sagte Matt und schüttelte den Kopf. „Tot, aus, vorbei. Wir haben Kondome verwendet, aber ich hatte mehr Angst vor diesem Konflikt." Der interne Konflikt, den Matt in Bezug auf seine Identität als heterosexueller Mann spürte, erschreckte ihn mehr als die Vorstellung, sich mit HIV zu infizieren: Die Krankheit hätte seinem Leben zwar ein tragisches und frühzeitiges Ende setzen können, doch sie hätte ihn auch als Schwuchtel gebrandmarkt.

Matt sagte, er sei in seinem Leben bei unzähligen Transgender-Prostituierten gewesen. Er war 30 Jahre lang Freier. Doch trotz seiner Unsicherheiten habe er sich immer mehr von diesen Beziehungen gewünscht. Er versuchte, um sie zu werben, doch er wurde jedes Mal abgelehnt.

[Sex mit Transfrauen] hat über meine Identität als heterosexueller Mann überhaupt nichts zu sagen.

„Die Frauen, die in der Prostitution arbeiten, haben eine Schutzmauer", erklärte er. „Ich schätze, die haben sie wegen der Männer. Ich weiß nicht, ob das alle Männer bedeutet, aber definitiv die Freier. Die meisten Männer sind nicht bereit, ihnen das zu geben, was sie einer Cisgender-Frau geben würden." Selbst Männer, die kein Problem mit ihrer Sexualität zu haben scheinen, zögern offenbar, Transfrauen ernst zu nehmen. Während meiner Recherche für diesen Artikel durchsuchte ich Craigslist nach anderen trans-amourösen Männern. Nur ein Mann, Alex, antwortete auf meine Interviewanfrage. Er war sehr direkt: „Ich habe mir überhaupt keine Sorgen gemacht, dass ich deswegen schwul sein könnte", sagte er. „[Sex mit Transfrauen] hat über meine Identität als heterosexueller Mann überhaupt nichts zu sagen." Wie auch Matt entdeckte Alex sein Interesse an Transfrauen durch Pornografie. Er war damals 22, heute ist er Ende 30. Zwar behauptet er, nie ein Problem mit Schamgefühlen gehabt zu haben, doch er bestätigt das Tabu seiner Vorliebe: „Ich hätte es definitiv nicht meinen Freunden erzählt", sagte er.

Auf meine Frage, wie wichtig ihm das Passing bei Transgender-Frauen sei, antwortete Alex: „Ich fühle mich zu Feminität hingezogen, nicht zu Maskulinität. So einfach ist das." Natürlich lässt sich über Geschmack nicht streiten, aber man fragt sich doch, inwieweit diese Liebe zu maskulinen oder femininen Idealbildern daher rührt, dass wir in der Popkultur mit einer Flut extrem geschlechtsspezifischer Bilder konfrontiert werden. Ganz zu schweigen davon, dass es unrealistisch ist, Transfrauen nach Cisgender-Kriterien zu beurteilen: Die meisten Transmädchen werden wohl niemals perfekt als Frauen durchgehen. Offensichtlich ist Geilheit auf heiße Mädchen mit Schwänzen noch lange nicht dasselbe wie ein Kampf gegen das Stigma um Liebesbeziehungen mit Transfrauen.


Der inzwischen ältere Matt versuchte, Transgender-Frauen mehr zu geben—er bemühte sich, das Stigma zu überwinden, indem er emotional zugänglich war und echte Beziehungen mit Transfrauen einging. Vor etwa 10 Jahren, als er Ende 30 war, lernte er eine prostituierte Transfrau namens Alicia kennen. Sie war in den 80ern aus Brasilien nach New York gezogen—etwa zu der Zeit, als er auf dem Highway-Strich unterwegs war. „Sie war die erste Transfrau, die ich in der Öffentlichkeit geküsst habe", sagte Matt. „Wir liefen um ihren Block, und ich war nervös: Wird jemand mich sehen? Ich weiß noch, dass sie sagte: ‚Ich laufe mit dir die Straße entlang, aber wenn ich dir peinlich bin, dann bist du mir peinlich.'" Dann habe er sie geküsst. Matt schüttelte lächelnd den Kopf bei dem Gedanken an den verunsicherten Mann, der er einmal war.

Cristina Herrera leitet das Gender Identity Project (GIP) des LGBT Community Center in New York. Das GIP betreibt verschiedene Programme für die Trans-Community, darunter Selbsthilfegruppen. Es gibt auch eine Gruppe für die Partnerinnen und Partner von Transgendern. Dort können alle Trans-Amourösen sich mit Gleichgesinnten unterhalten. „Es gibt sehr wenig Unterstützung für Menschen, die mit Transpersonen Beziehungen eingehen", sagte Herrera mir gegenüber. „Die Gesellschaft fährt mit Männern, die Transpersonen daten, härter ins Gericht. Es ist sehr stigmatisiert, ihre Sexualität wird in Frage gestellt."

Die Gesellschaft fährt mit Männern, die Transpersonen daten, hart ins Gericht. Es ist sehr stigmatisiert.

„Ich kannte ein Transmädchen, das mir erzählt hat, dass es unter all den Männern, mit denen sie schon Sex hatte, keine Heteros gegeben hat", sagte Matt. „Ich frage mich manchmal, wenn ich die hasserfüllten Kommentare höre, wie viele von diesen Typen eigentlich schon mal etwas mit Transfrauen hatten."

Fast alle Männer, die ich gedatet habe, sahen sich selbst als heterosexuell. Eine Handvoll war bi, doch keiner von ihnen war schwul. Als ich meine Transition gerade erst angefangen hatte, stellte ich noch häufig Kontaktanzeigen online. Es gab einen Mann, der mir ein paar Mal die Woche E-Mails schickte. Er war ein typisches Raubein aus Brooklyn: groß, tätowiert, mit Undercut. Er sah gut aus, doch ich traf mich nie mit ihm, denn er war nur an Sex interessiert. Ich sah ihn manchmal in meinem Viertel. Er hatte immer seine Freundin dabei. Mal schlürften sie das Thai-Nudelgericht am Imbiss an der Ecke, mal legten sie Kombucha in den Einkaufswagen, und ein andermal waren sie in meinem Lieblingscafé und rührten sich Sahne in den Kaffee. Sie hielten am Tisch Händchen. Ich hatte seine schwanzversessenen Nachrichten griffbereit in meinem Handy, auf dem Grund meiner Handtasche. Ich fragte mich, ob sie wusste, dass er auf der Suche nach Sex mit anderen Menschen war. Wusste sie, dass er auf Transfrauen stand? Wenn sie es herausfand, würde sie ihn dann fragen, ob er schwul sei?

Ich frage mich manchmal, wenn ich die hasserfüllten Kommentare höre, wie viele von diesen Typen eigentlich schon mal etwas mit Transfrauen hatten.

Als er Mitte 30 war, hatte Matt es satt, sich das Leben vorzuenthalten, von dem er schon immer geträumt hatte. „Ich fing an, öfter zu Mädchen zu gehen und es einfach zu genießen. Ich ließ von der ganzen Scham und dem Schuldgefühl ab und sagte mir: ‚Weißt du was? Du machst das hier doch sowieso schon seit ewigen Zeiten. Das mache ich jetzt für mich.'"

Er wollte, dass Alicia mehr als nur jemand war, den er für Sex bezahlte, doch es gab mehrere Faktoren, die dem im Weg standen. Wie viele Transfrauen, die in Armut leben, war Alicia drogenabhängig. Sie rief Matt ein paar Mal an, als sie verzweifelt Geld brauchte. „Ich brachte ihr ein paar Hundert Dollar, und die waren nicht für Sex. Sie sah furchtbar aus; sie wog 15, 20 Kilo weniger, als zu der Zeit unseres Kennenlernens. Es brach mir das Herz." Er wollte helfen, konnte aber nicht. Es war zu schmerzhaft, Alicia dabei zuzusehen, wie sie in der Sucht versank, also hörte Matt damit auf, zu ihr zu gehen, und lebte wieder ein geheimes Leben. Sechs oder sieben Jahre nach ihrem letzten Treffen versuchte er vergebens, sie wiederzufinden. Sie war fort, all ihre Internetanzeigen gelöscht.

Letztes Jahr, nachdem er jahrzehntelang ein Doppelleben geführt hatte, war Matt endlich bereit für eine Partnerin. Er bemühte sich ernsthaft, die richtige Transfrau zu finden, mit der er den Rest seines Lebens verbringen wollte. Doch wo sollte er suchen? Es gibt seit Jahren eine aktive Transgender-Kontaktbörse auf Craisglist. Unter der Kategorie „M4T" finden sich unzählige Posts von trans-amourösen Männern. Wer sich eine Weile mit der Craigslist-Kontaktbörse vertraut macht, bemerkt schnell, dass die Kategorie für Gelegenheitssex am beliebtesten ist. Wer dort cruist, muss sich auf einiges gefasst machen, denn die Männer geben jegliche Manieren an der Garderobe ab. Doch in der Kategorie für Beziehungen finden sich immer und immer wieder Posts von Männern, die von der Gelegenheitskategorie die Nase voll haben. Sie wollen mehr. Das Forum hat etwas Zärtliches: Dieselben Nutzer posten eifrig Woche um Woche auf der Suche nach ihren Transgender-Seelenverwandten. Oft zieren Internetbilder von Rosen ihre Anzeigen.

Mit dem Aufkommen von Diensten wie OKCupid werden Craigslist und andere derartige Seiten nicht mehr so dringend benötigt wie früher. In den letzten Jahren hat OKCupid eine Kategorie für Transgender eingerichtet. Matt richtete sich ein Wegwerf-Profil auf OKCupid ein, um zu sehen, was es so gab. „Ich setzte bei ‚Trans' ein Häkchen, und die erste Frau, die auf meinem Schirm erschien, war [Alicia]", sagte er. „Ich dachte, sie sei gestorben. Sie hatte mir sogar gesagt, dass sie nicht länger leben würde als zehn Jahre."

Alicia sah gesund aus. Laut ihrem Profil hatte sie einen Job und war auf der Suche nach einer Beziehung. Das Lächeln auf ihren Fotos wirkte, als sei sie glücklich. In den inzwischen vergangenen Jahren hatte sie mit den Drogen aufgehört und angefangen, sich als Aktivistin für die Transgender-Community zu betätigen. Sie erinnerte sich an ihn und stimmte einem Treffen zu, doch die Schutzmauer blieb intakt. „Ich war für sie einfach immer noch nichts weiter als ein Freier", sagte Matt und klang enttäuscht. „Ich wusste, dass ich mehr war als das. Ich will mehr und ich kann mehr geben."

Ich hielt ihre Hand und wir liefen die Straße entlang. Das war das erste Mal, dass ich keine Angst hatte.

Es war schwierig, Alicia zu überzeugen, die Mauer abzubauen, doch Matt verstand, weshalb sie existierte. „Die Leute sind manchmal wirklich scheiße zu Transfrauen. Das kommt ständig vor. Die Blicke, das Starren, manchmal sagen sie Sachen. Ich erinnere mich noch an das erste Date, bei dem wir zusammen waren und es nicht um Geld und Sex ging. Es war ein Date. Wir liefen ins Zentrum von Brooklyn, um auf den Steinen unter der Brooklyn Bridge zu sitzen." Sie hielt dieselbe Ansprache, die sie zehn Jahre zuvor gehalten hatte, vor ihrem ersten Kuss. „Sie sagte: ‚Wenn du mich peinlich findest, dann können wir auch einfach zurück in meine Wohnung gehen und du kannst mich bezahlen.' Ich war so stolz auf mich. Ich hielt ihre Hand und wir liefen die Straße entlang und wir saßen auf den Steinen und wir hatten einen wirklich romantischen Abend. Das war das erste Mal, dass ich keine Angst hatte."

Eine Tür am anderen Ende des Zimmers öffnete sich plötzlich. Alicia kam mit einem Teller voll frischer Empanadas aus der Küche. Matt grinste wie ein kleiner Junge. Er versuchte, sie aufs Sofa zu ziehen, doch sie weigerte sich. Sie lachte, schob seine Hände weg und steckte ihr langes Haar hoch. Sie war barfuß und trug ein bodenlanges gestreiftes Sommerkleid. Schließlich gab sie nach und setzte sich neben ihn.
Matt und Alicia teilen sich ein „normales" leben. Sie sind beide in ihren Vierzigern, arbeiten beide in Vollzeit und kümmern sich um ihre Gesundheit. Er liebt ihre ambitionierte Art und ihren Sinn für Humor. Alicia sagte mir, dies beruhe auf Gegenseitigkeit. „Ich denke, jeder Transpartner ist so besonders wie die Transfrau, mit der er zusammen ist", sagte sie.

„Es scheint da draußen nicht viele Typen zu geben, die das hier machen", sagte Matt. „Wir sind in eine Bar gegangen; es war eine Transgender-Veranstaltung. Eine von Alicias Freundinnen sagte mir: ‚Du bist der einzige. Der einzige Kerl hier.' Es ist selten, es gibt sehr wenige von uns. Ich würde gerne mehr sehen." Matt kannte kurz einen Mann, der eine Freundin von Alicia datete. „Er war jünger als ich und er ging mit diesem Mädchen aus. Sie war hauptsächlich ein Bottom. Doch dann toppte sie ihn einmal, und das ist schon mit Stigma behaftet. Er fragte mich: ‚Macht mich das jetzt schwul?' Ich sagte: ‚Weißt du was? Wenn es sich gut angefühlt hat und du deinen Partner glücklich machst, dann tu es einfach. Scheiß drauf. Hab Spaß, lass los.' Ich glaube, es hat etwas bei ihm bewirkt, dass ich das gesagt habe."

Alicia schüttelte lachend ihren Kopf. „Bin ich jetzt schwul?" Diese Frage wurde ihr während ihrer Zeit in der Sex-Industrie unzählige Mal gestellt. „Wenn sie gut waren, dann verneinte ich das Ganze. Wenn sie schlecht waren, dann meinte ich immer: ‚Eigentlich schon.'"

Jeder Transpartner ist so besonders wie die Transfrau, mit der er zusammen ist.

Matt hat sich Alicias Vertrauen schrittweise erarbeitet. „Unsere gemeinsame Wohnung zu beziehen, war extrem wichtig", meinte er und umarmte sie dabei. Ein gemeinsames Zuhause war für beide ein großer Schritt und für Matt war das Ganze ausschlaggebend beim Zeigen seiner Ehrlichkeit.

„Um ganz ehrlich zu sein, es ist mir schon irgendwie peinlich, hier zu sitzen und nur mit dir darüber zu reden. Ich sollte sie eigentlich ganz stolz in jede Situation meines Lebens mit einbeziehen", meinte er und bezog sich dabei auf seine Arbeit und seine Familie—zwei Bereiche, in denen er sein Geheimnis erst noch lüften muss. Dabei ist das Ganze vielleicht gar nicht mal so sicher, denn Matts Kollegen haben schon viele hasserfüllte Dinge über Transgender-Frauen vom Stapel gelassen. „‚Das sind keine Menschen' oder ‚Die sollte man umbringen', also richtig erschreckendes Zeug. Alicia wies mich eigentlich an, bei der Arbeit nicht Kopf und Kragen zu riskieren, aber ich habe jetzt schon ein paar Mal gesagt: ‚Weißt du was, eine Person, die schon ihr ganzes Leben lang einen Konflikt ausgetragen und wohl schwer gelitten hat, ist jetzt endlich frei.'" Matt glaubt, dass es tragische Konsequenzen haben könnte, wenn sie je die Wahrheit erfahren würden. „Dann könntest du über mich wahrscheinlich etwas in der Zeitung lesen."

Cristina Herreras Meinung nach haben Männer wie Matt ziemlich schlechte Karten. Das kulturelle Stigma gegenüber der Beziehung mit einer Transgender-Frau ist in unserer Gesellschaft so fest verwurzelt, dass es schon fast allgegenwärtig ist. „Da wird man schnell zur Zielscheibe", erklärte Herrera. „Öffentliche Personen, deren sexuelle Beziehungen mit Trans-Frauen ans Licht kommen, müssen dafür einen hohen Preis zahlen." Herrera meinte, dass dieses öffentliche Anprangern der ganzen Entwicklung schaden würde, weil dadurch andere Männer viel unruhiger werden. Ihnen ist dann bewusst, dass ihnen so etwas ebenfalls passieren könnte und dass ihre Freunde oder Kollegen sie genauso behandeln würden, wenn sie von der Sache Wind bekommen.

i-D: „Tangerine" ist der Überraschungserfolg mit und über Transgender-Prostituierte, der mit dem iPhone gedreht wurde
Wir sind immer sehr bemüht, die richtige Wortwahl zu treffen, aber selbst die Leute, die sich am ehesten mit dem Ausdruck „heterosexuell" identifizieren, erfüllen nicht alle Kriterien. Eines der Kernprobleme der Identitätsfindung und der verschiedenen LGBT-Ausdrücke ist die Vorstellung, dass die Leute, deren Sexualität oder Geschlecht vom heteronormativen Standard abweicht, grundsätzlich als anders angesehen werden, während das bei den Leuten, deren Sexualität und Geschlecht damit übereinstimmen, eben nicht so ist. Anstatt homosexuelle Menschen zu normalisieren, könnten wir auch einfach anerkennen, dass niemand normal ist. Heterosexuelle Cisgender sind ebenfalls anders. Darauf hat Alicia auch schon angespielt, als sie meinte, dass jeder Partner eines Transgenders genau so besonders sei wie eben der Transgender, mit dem er oder sie zusammen ist.

Ich fragte Matt noch, was seiner Meinung nach nötig sei, um die Gesellschaft zu ändern und um ihn und seine transgender-liebenden Brüder im Geiste an die Öffentlichkeit treten zu lassen. „Es müssen mehr Männer offen sein, die Straße entlanglaufen und dabei die Hand einer Transgender-Frau halten", antwortete er. „Das wird andere Männer dazu ermutigen, zu sagen: ‚Hey, da stehe ich auch drauf und ich werde nicht weiter ein Geheimnis daraus machen.'"



Samstag, 5. September 2015

A word just plain honest to you, for it since you what this blog give a permission! Ein Wort einfach schlicht ehrlich an euch, denn es seid Ihr welchem diesen Blog eine Berechtigung gebt!

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Ein Wort einfach schlicht ehrlich an euch, denn es seid Ihr welchem diesen Blog eine Berechtigung gebt!

Wenn ich etwas zurück Denke, da kommt mir ein Spruch in den Kopf welcher mich für die Zukunft prägen sollte!

Ein Bekannter aus dem www schrieb mir eines Tages, „Du bist eine sehr Selbstbewusste aber auch Selbstsichere mit Verruchten und Sinnlichen blick, sehr Exotischen Körper und starken Persönlichkeit, sehr Extravagant“!

Er wusste von Anfang an das ich als Intersexueller Mensch geboren wurde, was mich in diesem Text aufmerksam werden ließ, war die Tatsache das ein Unbekannter ohne Persönlichen Kontakt nach kurzem Schreiben und einigen Bildern von mir, „welche hier alle zu finden sind“, eine solche beeindruckende Kenntnis über meine Wenigkeit erlangt hatte!

Auch betrachtete ich es nicht nur nach dem Kontext, sondern auch auf die Art und Weise diese Erklärungen erfolgten, fragte mich auf welcher Basis beruhen diese Erkenntnisse?

Da gibt es den Spruch, jeder Mensch ist Einzigartig, die Natur lässt kein Duplikat zu!

Ja meine Damen und Herren, das ist ein „Unumstrittener“ Fakt!

Fakten sind immer Objektiv, denn Fakten sind nicht Veränderbar, eine große und wichtige Erkenntnis. Welche jedoch gleichzeitige darauf Hinweist, wir dürfen nicht stehen bleiben in der Entwicklung, das nennt man Evolution oder Fortschritt, auch ein Fakt!

Evolution ist jedoch nicht nur auf etwas Bezogen sondern ist etwas was Wirtschaft Gesellschaft, auch Einfluss hat auf weitere Entwicklung der Menschen, es räumt mit alt hergebrachten Gerüchten und Legenden auf.
Evolution ist auch körperlich Bezogen, wir haben in dieser Zeit welche wir Existieren viele Stadien der Evolution durch Wandert! Ohne das man sich diesem gar nicht mehr so Bewusst ist, wenn man sich Hinterfragt.

Schlicht einfach, gehe doch mal zurück in deine Vergangenheit, was ist das erste wo ran Du dich ganz Bewusst erinnern kannst.

Nun wirst feststellen das deine Erinnerung in Bezug auf Evolution sehr beschränkt wirkt oder? Obwohl man sich ganz Persönlich als Intelligent und Schlau empfindet, die ehrlichen werden mir Recht geben!
Alles Unbekannte all dieses was aus einer Norm bricht, ist allgemein Auffällige, man spricht diskutiert beurteilt das was man sah oder durch hören und sagen so mit bekommt, dann Urteilt man. Da gibt es dann eklatante Regeln, so wie es kein Tag ohne die Nacht gibt, gibt es kein gutes ohne das böse!
Alles was uns nicht Erklärt wird bleibt Unbekannt mehr noch Mysteriös es flößt Angst ein oder bestätigt schirre Unwissenheit und Ignoranz!

Das Objekt in diesem Fall der Mensch wird Kategorisiert, aus Mensch wird eine Akte oder eine Zahl, Er wird Endpersonalisiert ein etwas!

Daraus heraus entstehen diese von mir so oft beschriebene Minderheit, für welche ich kämpfe!
Das bis lang Geschilderte, wusste ich am Anfang nicht, sondern über Recherchen und viel Lesen aber auch sehr persönlichen Erfahrungen vor allem dem Offen sein Gegenüber neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung, was meine Thematik betrifft, „Intersexualität“ ist der Beweggrund etwas zu tun, offen und ehrlich ohne Wenn und Aber!

Ein Säugling welches mit Intersexualität zur Welt kommt, hat kein Bewusstsein, auch sucht es sich nicht sein Geschlecht aus oder die Hautfarbe oder die Farben der Augen!

Es kommt zur Welt, da gibt es Weiblich und Männlich und die anderen, da die anderen in der Minderzahl steht, also Minderheit und mit Besonderheiten, welche für viele von uns nicht Verständlich erscheinen!
Also nicht „Normal“, stellen wir uns nun die Frage, was ist „Normal“?


Normalität ist immer Subjektivität, denn da jeder Mensch wie schon beschrieben Einzigartig ist kann es aus Natürlichen Gründen keine 100 % Übereinstimmung geben, das ist ein Fakt!

Erklärte schon was Fakt bedeutet und ist!

Diese Normalität welche wir als „Normalität“ empfinden, ist nichts weiter das die Meinung einer großen Mehrheit, das was alle sagen, nun da kann ich ja nichts falsch machen!

Kollektive Beeinflussung, auch das ist ein Fakt!

Es Zeigt aber deutlich, dass es einfacher ist Selbstverantwortung und Verantwortung abzugeben, da man nicht weiß oder kein Bock hat darüber Nachzudenken, mehr noch Unwissenheit, aber die Eitelkeit und das Wissen ich muss mich entscheiden, nun dann ist es einfach das zu tun was die Mehrheit macht!
Wissenschaft so auch die Medizin und Forschung können keine Erklärung finden wohl aber die Uhrsachen, der Fakt es sind Kinder mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen!

Das moralische auch ethische Problem muss und sollte erneut hergestellt werden, dazu war Medizin schon so weit, das man sagte wir können Herstellen was Ihr wollt Junge oder Mädchen!
Wir stellen diese Zweigeschlechtlichkeit erneut her, koste es was es wolle, wir sind in diesem Fall Gott, Götter der Medizin!

Die Ehre die Würde, für welche sogar Kriege getätigt wurden, ist ein hohes Gut für die Menschen!
Was ist mit dieser Ehre und Würde dieser Säuglinge welche Unbewusst im Vertrauen In Ihre Rasse in die Menschen wehrlos Ihrer Ehre und Würde durch Zwangsoperationen Ihre Identität verloren, aus Ihnen im Namen der Zweigeschlechtlichkeit so etwas wie Monster gemacht wurden, Wesen welches Ihr Leben damit Verbringen Ihre Identität zu suchen, sich selbst zu verstehen, wo möglich gezwungener Massen!
Daraus entstehen Depressionen Isolierung Soziale Inkompatibilität Krankheit Sucht Kriminalität und ein Geschäft.

Das alles weil man als Intersexuell unschuldig geboren wurde, das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit beraubt, der Ehre und Würde entmächtigt im Namen der Zweigeschlechtlichkeit!
Ja meine Damen und Herren, das Wissen darum macht mich als Betroffene sehr Wütend, auf der anderen Seite verstehe ich es hat meine Selbstsicherheit gefördert und mein Selbstbewusstsein erweitert, denn Wissen ist Macht!

Wissen um das wer bin ich, geboren 1957 2 Kind der Mutter somit eine ältere Schwester, normale Bürger Vater als Maurer Mutter Hausfrau, dann kam ich!

Ein Problem, die Entscheidung zwischen Medizin und Vater, bezog sich darauf Wunsch des Vaters, Möglichkeiten des Operativ machbaren, der Zeitdruck da in Deutschland maximal nach 10 Tagen ein eindeutiger Geburtseintrag gemacht werden muss, mit der Angabe des Geschlechts, welches dann nicht mehr geändert werden kann!

Ein Junge, das Stillschweigen wird Vereinbart, wie auch die Vernichtung der Krankenakte nach Abschluss der Medizinischen Notwendigkeiten, ausgedrückt wie es damals war!
Erklärungen was sollte der Vater von medizinischen verstehen , Er war Maurer, die Mutter kein Mitsprache-Recht, eine Frau 1957 musste den Ehemann für jeden Scheiß um Erlaubnis fragen, nicht mal ein Konto oder ein Führerschein ohne Erlaubnis!

Der Junge prächtig der Stammhalter, aus Dir mache ich ein ganzen Mann, das typische viel Arbeit sehr Raue Manieren und das Ungewisse.

Mit 7 Jahren Probleme beim Wasser lassen, angebliche doppelseitige Leistenbrüche, aber Hahnröhre wuchs nicht so in diesem Penis, ok eine Operation mit der ansage das Du keine Schmerzen beim Pinkeln hast!
Ab da täglich Tabletten, die Pubertät plötzlich war alles, nicht „Normal“ das Körpergefühl die Selbstwahrnehmung die Wahrnehmung des eigen Ich, die Unwissenheit, jedoch das einfache Beobachten der anderen, erweckte und bestätigte das ungewöhnliche Empfinden!

Unwissenheit produziert Unbehagen gar Angst, man sucht diese angeblich Vertrauten fragt nach und bekommt keine Antwort, alles Verschwiegenheit ungewohnteste, dann das Gespräch mit Vater welcher nicht zuhört sondern Verlangt sich wie ein Kerl zu benehmen, wenn nicht von alleine auch mit Gewalt!
Diese innere Zerrissenheit, diese Bildung von Hass gegenüber diesem eigentlich gewöhnlichen Alltag mit Ihren Verpflichtungen und Herausforderungen, das Bemerken der Veränderungen auch Körperlich unglaubliche Unsicherheit und sich nicht Offenbaren zu können, nicht genau beschreiben können welche Gefühle man in sich trägt!

Denn diese sind konträr von diesem was Erwartet wird, die Einnahme der Tabletten wird erhöht, so das der Muskelaufbau erneut fortschreitet die Stimme tiefer wird und ein Flaum von Bart zu bemerken ist!    
Das wichtigste, sich zu all diesem, mit Freude zu bekennen nein und noch mal nein, ich fühle das alles nicht, werde Verklemmt und traurig, eine angebliche Realität welche nur den Außenstehenden täuscht!
Die Probleme werden so groß, das jeder Überfordert ist und um sozial nicht Aufzufallen vor und ins besondere die Familie, weg mit diesem Menschen welcher schon bei Geburt  ungewöhnlich viele Probleme brachte, weg damit in ein Heim für Schwererziehbare!

Ob das besser war als Zuhause, keine Ahnung denn es gab keine Zeit darüber Nachzudenken es war Krieg, nur der stärkere Überlebt diese fast KZ Lager, 41 Monate verbrachte ich dort.
Persönlichkeit war etwas was man Abschaltete man wurde fast zur Maschine gehorchen oder Prügel Unterwerfung, Demütigungen, an der Tagesordnung nur die stärksten kamen davon ohne Spätfolgen, meist diese Folgen welche mit dem einfachen Betrachten nicht Sichtbar erscheinen, aber einen Zerstörten Menschen erkennt man schnell, da Er aufgibt, was die meisten nie sehen ist den Zerfall und deren Begründung!

Nun ein Sprung verließ Deutschland wegen Strafrechtlichen Gründen, da angeblich Schwule wie auch Transsexuelle, Transvestiten und Intersexuelle als Verbrecher galten, das bis weit in die 80iger Jahre!
In diesen 23 Jahren Flucht vor der Deutschen Behörde, erlernte ich vieles meinen Beruf als Manager off Duty Sprachen sehr vieles über mich selbst ließ dieser Weiblichen Intuition das sogenannte Bauchgefühl freien Raum, bewertete vieles erst nach Hinterfragen und stellte fest das ich zwei Gedankengänge gut vereinen konnte, diesen Männlichen welcher durch Erziehung und Prägung Prügel Verachtung und Mut bestand mit diesem Weiblichen einfühlsamen und Intuitiven. Dabei entdeckte ich dass beide Grund unterschiedliche Ansichten und Voraussetzungen gebildet wurden, immer wenn ich Versuchte diese in Einklang zu bringen gelangen die Dinge besser!

Mit 18 Jahren setzte ich diese Tabletten ab welche ich gezwungen wurde zu nehmen, nach kurzer Zeit setzten Veränderungen ein, Wie Gemütsschwankungen Unzufriedenheit auch Depressionen Ein Spalt der Persönlichkeit welcher sich immer mehr zum Weiblichen entwickelte, gleich Zeitige Verachtung gegenüber diesem Aufgezwungen ja Verhassten Männlichen gehabe und Getue, diese Wiedersprüche in mir selbst!
Nach dem Tod meiner Großmutter wurde ich gesucht über einen Verwalter aus Deutschland da mein Elternhaus niemals mehr betreten habe! Keine wusste von meinem Lebenswandel, die Gründe sind viel Seitig!

Nun von diesem Verwalter erhielt ich einen Umschlag meiner Großmutter, mit Kopien meiner Krankenunterlagen von Anbeginn an!

Mit diesen kehrte ich zurück nach Deutschland und Kämpfte für mein eigenes Ich!

Gewann und fand somit auch meine Körperlichkeit mein Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit, denn weiß auch wer ich bin, dabei kommt es nicht auf Kleidung oder Geld an nicht auf Gesellschaft Freunde oder Familie sondern einzig und alleine auf diese Innere Stimmigkeit als Mensch.
Mit dieser ist alles möglich selbst Ehre und Würde bekommt man zurück man muss Sie sich nur holen oder erarbeiten!

Wenn jeder Mensch diese Eigenschaften in sich tragen würde was ist Mann was ist Frau, wären viele Entscheidungen viel Freundlicher viel Menschlicher und als Intersexuelle ist mir Bewusst geworden nur wenige sind dazu auserwählt worden!
Aber die wenigsten können offen und ehrlich darüber berichten, weil Sie ohne Grund Diskriminiert und Verurteilt werden, Verurteilen müsste man andere!

Ein tollen Tag Nikita Noemi

Donnerstag, 3. September 2015

TEN misunderstandings when the subject of transsexuality // ZEHN MISSVERSTÄNDNISSE BEIM THEMA TRANSSEXUALITÄT

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Hallo es kommen immer wieder Zusammenfassungen von Berichten, hier eine Reihe welche in gewisser Form nur ein Teil von Transsexuellen- Problemen zeigen.
Viel Spaß dabei so kommt man mal vom Alltag weg obwohl die Vergangenheit für Minderheiten bei weitem schlimmer war!

ZEHN MISSVERSTÄNDNISSE BEIM THEMA TRANSSEXUALITÄT

...UND EIN GRUND, WARUM ICH BISHER NICHTS ÜBER DIE GERÜCHTE UM BRUCE JENNERS ANGEBLICHE TRANSSEXUALITÄT GESCHRIEBEN HABE.

Zehn Missverständnisse beim Thema Transsexualität
Zehn Missverständnisse beim Thema Transsexualität.

Dienstag, 17. Februar 2015

Seit einigen Wochen ist die Klatschpresse voll von Artikel über die angebliche Transsexualität des Jenner-Kardashian-Oberhaupts Bruce Jenner. Vielleicht habt ihr erwartet, dass ich hier bei VIVA Out & Proud meine Meinung zu diesem Thema kundgebe. Ich habe mich aber bewusst dagegen entschieden. Bisher hat sich Bruce Jenner selbst nicht zu den Gerüchten um seine mögliche Transsexualität geäußert. Alles was ich hier nun über ihn schreiben könnte, würde auf irgendwelchen Spekulationen und Gerüchten beruhen. Daher habe ich mich aus Respekt vor allen transsexuellen Menschen, die täglich um ihren Platz in der Gesellschaft zu kämpfen haben, entschieden, nicht auf dem Gossip-Zug mitzufahren.
Es ist nicht meine Aufgabe diese Geschichte zu erzählen. Sich das Maul über Gerüchte um das Privatleben eines anderen Menschen zu zerreißen, bringt oftmals mehr Schaden als Nutzen.
Anstatt mich also wie ein Geier auf die Bruce Jenner-Story zu stürzen, um ein paar Klicks für meinen Blog zu generieren, habe ich mich entschieden, mit zehn Missverständnissen rund ums Thema Transsexualität aufzuräumen. Klicken sollt Ihr natürlich trotzdem.



































Samstag, 29. August 2015

There is no other job than the grain // Es gibt keinen anderen Job als den Strich


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Es gibt keinen anderen Job als den Strich
Menschenrechte In der Türkei werden Transsexuelle unter dem Vorwurf des Exhibitionismus von der Polizei aufgegriffen und verklagt. Manche werden misshandelt
Hülya ist eine Transsexuelle oder "Travestie", wie sie sich selbst bezeichnet. Sie ist 34 und lebt seit zwölf Jahren in Istanbul. Als Transsexuelle findet sie keine andere Arbeit außer in der Prostitution. Im Juni 2003 wird Hülya von Polizisten auf der Straße aufgegriffen und für mehrere Stunden zu einer Baustelle gebracht, die die Polizisten offenbar vorab als Ort ausgewählt haben. Sie reißen ihr die Haare aus, brechen ihr die Finger, treten ihr in den Leib. Sie schlagen auf ihr Gesicht ein, bis es blutüberströmt ist und vergewaltigen sie. Man lässt sie liegen, im Glauben sie sei tot.
Ein halbes Jahr nach diesen Ereignissen begegnen wir Hülya zum ersten Mal im Büro ihrer Rechtsanwältin in Istanbul. Für einen Dokumentarfilm suchen wir Kontakt zu Frauen, die von staatlichen Sicherheitskräften gefoltert wurden. Über ein Jahr lang sehen wir uns viele Male zu Gesprächen mit und ohne Kamera.
Hülya ist an der Schwarzmeerküste aufgewachsen als ein mittleres von 10 Kindern. Die Eltern sind streng religiös. Mit 13 geht der damalige Junge mit dem Namen Sherif weg von zuhause. Nach Istanbul zur älteren Schwester, wohnt bei ihr, jobbt in den Kneipen. Mit 15 kann er in Antalya an der touristischen Mittelmeerküste beim älteren Bruder in einem Restaurant arbeiten, er lernt die ersten Worte Deutsch: Was wünschen Sie? Darf es noch etwas sein?
Das Restaurant geht Pleite. Sherif ist mittlerweile 17 und zum ersten Mal sehr verliebt. Das bleibt für ihn bis heute die größte Liebe. Doch bald zieht der vier Jahre ältere Camil nach Izmir, um zu heiraten. Ein Wiedersehen ist nicht möglich.
Sherif geht zurück nach Istanbul und nennt sich jetzt Hülya. Sie nimmt Hormone, bekommt runde Formen. Den Kontakt zur Familie bricht sie ganz ab. Sie sagt, sie könne die Familie nie wieder sehen, weil die sie eher umbringen würde als irgendwas zu verstehen, vor allem der älteste Bruder. Vermisst sie die Familie?
Es beginnt ein neues Leben in Istanbul. Sie lebt in Wohngemeinschaften mit mehreren Transsexuellen. Sie lernt Bauchtanz und verdient ihr Geld in den Nachtclubs. Als das nicht mehr geht, arbeitet sie als Hure. Damals auch schon auf der Straße, ohne Schutz? "Nein, damals hatten wir Transvestierten gleich einen ganzen Straßenzug, nur für uns, wo wir zusammen wohnten und arbeiteten. Bis die Polizei alle Häuser geräumt hat. Jetzt gibt es keine Zuflucht mehr." Heute lebt Hülya in einem billigen Hotel in Taksim, im europäischen Teil Istanbuls. Allein.
Sie ist sehr gutaussehend mit ihren langen blondgefärbten Haaren, streng nach hinten gebunden. Bist du Russin? wird sie oft gefragt wegen ihrer breiten Backenknochen und ist dann ganz stolz. Wenn sie geschminkt ist und hergerichtet, sei sie "beautiful", erklärt sie uns. Man würde nicht mehr sehen, dass sie ein Junge war.
Das Geld für eine Operation hatte sie bisher nicht. Hätte sie es gemacht, wenn das Geld vorhanden wäre? "May be, cut it", sagt sie mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in Deutschland und macht mit der Handkante eine scharfe, schnelle Bewegung auf Hüfthöhe.
Nachts laufen wir zusammen mit Hülya über eine Hauptstraße, nahe dem Viertel, wo das fortschrittliche, emanzipierte Leben spielt, die netten Lokale sich befinden, der Menschenrechtsverein, dem Viertel, wo wenige Wochen später die Anschläge auf die britische Botschaft und die jüdische Synagoge stattfinden werden. Jenseits dieser Straße ist eine andere Welt. Die Gosse, das Areal der Underdogs. Die Beleuchtung ist spärlich. Es riecht nach Urin. "Dangerous people, attention", warnt Hülya immer wieder eindringlich. Eigentlich müssten wir verschreckt sein. Taschen und Rucksack fest im Griff fühlen wir aber eher Nähe als Furcht. Sie, die Ortskundige, wird uns schützen. Tänzelt auf ihren Absatzsandalen über das unebene Pflaster und grüßt hin und wieder einige gutaussehende Damen, die am Rande stehen und mit tiefen, dunklen Stimmen antworten. Kolleginnen, Transsexuelle. Sie arbeiten gerade. Auch hier ist Strich. Auf der Suche nach einem Treffpunkt von Transsexuellen schlängeln wir uns vorbei an stinkenden Pfützen, hinein in einen Hauseingang mit enger Wendeltreppe, viele Stockwerke hoch und wieder runter: Es war der falsche Aufgang. Beim nächsten Mal klappt es. Im 4. Stock breitet sich geradezu eine Filmszene vor uns aus: Auf 20 Quadratmetern drängeln sich rund 15 Menschen, viele Haare, Wimpern, Perücken, Pedi-, Maniküre. Ein Friseursalon.
Wir sitzen eine Weile auf den Wartestühlen. Hülya dreht eine Begrüßungsrunde, kommt zurück und erklärt uns mit wenigem Englisch die einzelnen Leute. Viel müssen wir nicht verstehen. Es lässt sich selbst sehen mit den vorhandenen Klischees im Kopf als erste Wahrnehmungsmuster: das dickliche Besitzerehepaar im Hintergrund an der Kasse, die Karikatur eines gealterten, kontaktsuchenden Schwulen mit Morbus Bechterew, der gertenschlanke, glatte Transvestitenstar kurz vor Vollendung des po-langen, hellblonden Haararrangements. Der Friseurlehrling bearbeitet mit nicht enden wollenden Bürstenstrichen einen fast haarlosen, fleischfarbenen Musterkopf. Auf einmal fallen uns in einigen Gesichtern strichförmige, genähte Narben auf - zwischen abrasierten Augenbrauen und darüber dick gezogenem Brauenstrich. Weiße Striche an den Lippen, an den Wangen. Ich denke an Berichte über Opfer billiger Schönheitsoperationen. Aber später erfahren wir, dass die Narben alle von Messer-Verletzungen herrühren durch Freier und Polizei.
Wir sitzen da und hoffen, uns nicht wie Voyeurinnen oder Soziologinnen zu verhalten. Scherze und Wortgeplänkel mit Hülya. Immer, wenn die Sprachbarriere unüberwindlich scheint, der Gesprächsfluss ganz zu stocken droht, wir uns nur noch mit weiten Augen ansehen, sagen Hülya und wir schnell und kurz: "Trans-later" (gemeint: Das klären wir nicht jetzt, sondern später, mit der Übersetzerin), bis die gemeinsam entwickelte Brücke zum running gag wird.
Hülya sagt, sie habe Angst durch die Straßen zu gehen, auch bei Tag. Die Leute schauen sie blöd an, machen sie blöd an. Seit dem erlittenen Angriff ist es für sie unerträglich. Sie will weg. Unbedingt. Und so schnell wie möglich.
Weg von weiteren polizeilichen Übergriffen. Weg von den türkischen Männern. Selbst ihr Istanbuler Ex-Lebensgefährte hat sie geschlagen. "Am Ende bekommen die Männer (Freier) stets so eine Aggression, dass ich keine echte Frau bin. Obwohl ich das immer von Anfang an klar anspreche."
Seit sie zwölf ist, hat sie den Wunsch nach einem starken Mann, an den sie sich anlehnen kann, der ihr Schutz gibt und zärtlich ist. "Hast du es schon einmal erlebt?" fragt unsere Übersetzerin spontan nach. - "Nein".
Wir sind in einer Kellerkneipe mit hard core Musik. Das Bier kostet hier nur wenig. Hülya ist unermüdlich im Erforschen der günstigsten Preise. Es ist reizvoll zuzusehen, wie sie sich durchfragt, mit ihren Händen Drehbewegungen macht und charmant einen schönen Abend wünscht, wenn sie die Begegnung beendet. Eigentlich sind die befragten Männer immer freundlich zu ihr. Nur im Vorübergehen auf der Straße, in der Fußgängerzone bemerken wir auch abfällige Verhaltensweisen. Umdrehen, Starren, Zischeln. Worte, die wir nicht verstehen, aber die Gesichter dazu machen Nachfragen überflüssig. Seit ihr die Misshandlung widerfahren ist, kann Hülya nicht mehr arbeiten, aus Angst vor neuer Gewalt. Aber sie hat keine Wahl. Abgesehen von ihrer Gage für eine kleine Rolle in einem Spielfilm an der Seite von Bürol Ünel gibt es für sie keinen anderen Job als den Strich.
Seit einem Jahr versucht Hülya zusammen mit ihrer Rechtsanwältin Eren Keskin ein Visum für eine Einreise nach Deutschland zu bekommen. Im Normalfall dauert das zwei Wochen, längstens zwei Monate. Aber die Vorgaben des wachsenden und sich festigenden Europa scheinen ihr eine legale Lösung zu verwehren, ohne Nachweis von ökonomisch abgesicherten Verhältnissen bleibt die Türe zu. Hülya empfindet ihre Lage aussichtslos. "Wenn ich hier bleibe, krepiere ich."
Anfang November 2004 sehen wir uns das letzte Mal. Hülya ist kämpferisch. Wir begleiten sie zum Gericht, wo sie gegen eine hohe Geldstrafe wegen "Exhibitionismus" klagt. Es ist das erste exemplarische Verfahren einer Kampagne gegen das zunehmend massive Vorgehen des Staates: Transsexuelle auf der Straße aufzugreifen und mit dem Vorwurf des Exhibitionismus, des Verstoßes gegen die Kleiderordnung beträchtliche Geldstrafen zu verhängen, die bezwecken, die Transsexuellen von den Straßen und aus der Stadt zu vertreiben. Unterstützt wird Hülya dabei von Lambda, dem Verein von Schwulen und Lesben in Istanbul und ihrer Rechtsanwältin. Ihre Argumentation vor Gericht ist politisch: "Es geht hier nicht um Exhibitionismus, sondern um Vorurteile und die Diskriminierung eines Menschen mit queerer Identität. Und dies verstößt gegen internationale Kontrakte, die die Türkei unterzeichnet hat." Der Richter vertagt die Verhandlung.
Wenige Wochen später wird Hülya auf der Bagdadstraße in Kadiköy, auf der asiatischen Seite Istanbuls von vier Polizisten mit Pfeffergas besprüht und zusammengeschlagen. Die Arme gebrochen. Der Körper, übersät mit Blutergüssen.
Im Ümraniye-Gefängnis, auf der asiatischen Seite, sitzt sie mit zwei eingegipsten Armen seither. Einzelhaft, das ist üblich bei Transsexuellen. Die Anklage lautet Widerstand gegen die Staatsgewalt. Falls es ein Urteil bis zum April gäbe, könnte das eine Geldstrafe oder auch sechs Monate Gefängnis bedeuten. Wird nach dem 1. April entschieden, mag das Urteil milder ausfallen, da die neue Rechtssprechung liberaler ist, vermutet ihre Anwältin Eren Keskin und berichtet: "Ihr psychischer Zustand ist erstaunlich gut. Sie hat nichts unterschrieben und ist stolz darauf, sich nichts gefallen zu lassen".
Hülya hat Strafanzeige gestellt wegen Menschenrechtsverletzung durch Folter und Diskriminierung durch verbale sexuelle Angriffe. Mehrere Haftprüfungstermine blieben bisher erfolglos. Der letzte Termin am 31. 12. 2004 blieb ungenutzt, weil die Gefängnisleitung es angeblich vergessen hatte, Hülya zum Gericht zu bringen. Es wäre so viel zu tun gewesen an diesem Tag.


Luxuria: Vom Strich ins Parlament
Vom Tellerwäsche zum Millionär auf Italienisch: Die Transsexuelle Vladimir Luxuria aus dem armen Süden zieht ins neue Parlament.
Gegen sie wirkt selbst Deutschlands Vorzeigetranse Olivia Jones blass: Vladimir Luxuria hat heute als erste "übergeschlechtliche Person" (Luxuria über Luxuria) den Einzug ins italienische Parlament geschafft. Sie ist Spitzenkandidatin der kommunistischen Wahlliste in der Hauptstadt Rom. Die Rifondazione Communista will allerdings - anders als die Linkspartei.PDS im Bund - keine Fundamentalopposition sein: Sie ist Teil des Mitte-Links-Bündnisses unter Führung von Romano Prodi. Nach ersten Hochrechnungen erhält Luxurias Partei fünf bis sieben Prozent der Stimmen - und wird wahrscheinlich einiges zum Machtwechsel beitragen. Denn Prodis Bündnis liegt knapp vor Berlusconi.

Luxuria ist inzwischen eine Ikone der Schwulenbewegung in Italien. Sie bezeichnet sich selbst als weder Frau noch Mann - nur als "eine Person auf der Suche nach einem Ehemann". 1994 hat sie den ersten CSD in Rom organisiert und sich lautstark für die Gleichstellung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen eingesetzt. Ihr Leben begann aber unscheinbar in der Region Apulien im armen Südostitalien. 1965 als Vladimiro Guagagno geboren, fühlte sie sich bereits als Jugendlicher in ihrem (seinem) Körper nicht ganz wohl. Außerdem war sie sowohl zu Männern und zu Frauen hingezogen - ein kaum lösbarer Konflikt in der tiefkatholischen Provinz. Also entschied sie sich, den traditionellen Weg zu gehen - den ins Kloster. Allerdings hielt sie das nicht lange durch. Als 20-Jährige brach sie mit der Vergangenheit, ging in den Sündenpfuhl Rom und tobte sich dort aus. Sie nahm Hormone und illegale Drogen und machte sich als Drag-Queen in Schwulenclubs einen Namen. Geld verdiente sie unter anderem als Prostituierte. Untätig war sie während dieser Sturm- und Drangphase nicht: Sie studierte Literaturwissenschaften und schaffte ihr Diplom. Als Aktivistin für Homo-Rechte erlangte sie bald einen hohen Bekanntheitsgrad.

In die Politik schaffte sie den Seiteneinstieg, weil sie - und das unterscheidet sie von Olivia Jones - wirklich ein Programm hat. Auch darum hat ihr Parteichef Fausto Bertinotti den ersten Listenplatz in Rom geschenkt. "Ich will bei der Schaffung einer multiethnischen, multireligiösen und multisexuellen Gesellschaft mithelfen, und die Vielfalt als Wert und Möglichkeit, nicht als Bedrohung durchsetzen", so umschreibt sie ihre Agenda. Neben sozialen Themen und der Legalisierung von Drogen stehen vor allem Homo-Rechte auf dem Plan. Kommt es wirklich zum Regierungswechsel, hat sie gute Chance, viele ihrer Vorhaben auch umzusetzen. Immerhin hat der Mitte-Links-Chef Romano Prodi bereits im Wahlkampf angekündigt, Eingetragene Partnerschaften einführen zu wollen.

"Manche fühlen sich angepisst, weil ich als erste transsexuelle Kandidatin ins Parlament kommen werde", so Luxuria zu Reportern. "Ich sage, dass das Parlament dann ein Ort sein wird, der alle Formen der Gesellschaft repräsentiert - sogar Transsexuelle." Im Wahlkampf musste sich Luxuria - die dort stets betont dezent auftrat - so einiges anhören: So sagte ihr die faschistische Europaabgeordnete Alessandra Mussolini in einer TV-Show: "Es ist besser, Faschist zu sein, als eine Schwuchtel" (queer.de berichtete). "Ich habe ihr nur geantwortet, sie sei ungehobelt", so Luxuria. "Eine moderate Sprache empfinde ich als politische Tugend". Mussolinis Partei erreichte ersten Hochrechnungen zufolge gerade einmal einen Prozent.

Dienstag, 25. August 2015

"ISIS is a long tradition" Prompted the UN Security Council for urgent action // ISIS steht in einer langen Tradition UN-Sicherheitsrat zu dringenden Maßnahmen aufgefordert

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In Zusammenarbeit mit:  http://www.dvag.de/patrick.herrmann/startseite/

Erfreut auf dieses wieder Lesen mit euch, danke dass Ihr auf diesen Blog kommt!

Ich würde mir wirklich Wünschen Ihr benachrichtigt Bekannte Verwandte und nun all diese welche von diesem Blog einen Nutzen ziehen können, ist ja Einfach hier den Link einfach Teilen oder weiter sagen.
Wir von    Berichten und Recherchieren immer ob bei Tag oder in der Nacht  um euch Neuigkeiten zu vermitteln welche halt nicht so in der Öffentlichkeit stehen, da wir für die Minderheit der Transgender schreiben!
Kritik ist immer gut, jedoch sollte diese Kritik nicht Einseitig sein im Gegenteil!
Der folgende Bericht berichtet über die Versammlung des UN-Sicherheitsrats, in welchen Ihn von Transgendern zu dringenden Maßnahmen aufgefordert wird im Fall von ISIS!
Jedoch muss und möchte ich auch dazu sagen, persönlich habe ich es Vermisst, aber im Großen und Ganzen geht es um diese größte Minderheit der Homosexuellen ob nun Schwul oder Lesbisch.
In vielen Bundesländern hier in Deutschland werden gerade diese Christopher  Street Paraden abgehalten, was mich jedoch sehr Verwundert ich vermisse diese Solidarität mit diesen aus Ihrer Gruppe welche „Erhängt, Gesteinigt; Erschossen und Verfolgt werden durch den ISIS“!
Es ist schon Erstaunlich das die Medien der Länder voll sind mit Werbung für die Öffnung der Homosexuellen Ehe, aber nicht an diese welche Gestorben sind gedacht noch Solidarität gezeigt wird, das ist Schrecklich!

Ich würde mich über eure Kommentare freuen!

Eure Nikita Noemi

 „ISIS steht in einer langen Tradition”

UN-Sicherheitsrat zu dringenden Maßnahmen aufgefordert

Am Montag fand im UNO-Sicherheitsrat ein erstes von den USA und Chile anberaumtes, informelles Treffen statt, bei dem sich die Teilnehmerländer über die Verfolgung von LGBTI in den von ISIS besetzten Gebieten in Syrien und dem Irak informieren konnten und Maßnahmen diskutierten, um deren Lage zu verbessern. Eine der Rednerinnen war Jessica Stern, die Chefin der International Gay and Lesbian Rights Commission. Männer wollte wissen, was sie gesagt hat.

Wie würden Sie die Situation für LGBTI in den von ISIS besetzten Gebieten beschreiben?

Der militärische Konflikt hat nicht nur die Gefahr die für Iraker und Syrer von der derzeitigen Situation ausgeht verschärft, er hat auch die strukturelle und kulturell geprägte Gewalt gegen Frauen und LGBTI zu einem noch größeren Problem werden lassen. Die Gay and Lesbian Human Rights Commission hat Informationen zu Morden aufgrund von „Sodomie“ gesammelt.

Unsere Hauptquelle ist dabei ISIS selbst.

Auch, wenn diese Informationen nicht überprüft werden können und angezweifelt werden müssen, können wir sicher sagen, dass ISIS bislang mindestens 30 Hinrichtungen wegen „Sodomie“ vorgenommen. ISIS-Gerichte sagen, sie hätten „Sodomiten“ mit Erschießungskommandos, Enthauptungen, Steinigungen und dadurch hingerichtet, dass sie Männer von hohen Gebäuden stoßen.

Wir wissen auch, dass die Angst vor ISIS, die Gewalt gegen LGBTI durch andere militärische Gruppen und durch Privatpersonen noch befördert hat.

Ist die Verfolgung in diesen Gebieten ein neues Phänomen?

Nein.

Iranische und syrische LGBTI waren schon lange bevor es ISIS gab Verfolgung ausgesetzt.
 Die Gefahr für sie ist jetzt deutlich erhöht, steht aber in einer Tradition von langfristiger sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt gegen sie. Unsere Organisation hat schon 2009 und 2012 Tötungen von Männern dokumentiert, die als „schwul“ wahrgenommen wurden.
Militärische Gruppen haben „Säuberungs“-Aktionen durchgeführt.

Niemand ist für diese Verbrechen je zur Verantwortung gezogen worden, sie waren bislang straffrei.

Aber ihre Ermordung ist nur eine Form der Gewalt die irakische und syrische LGBTI erfahren.
Nicht nur der Staat hat hierfür nie Verantwortung übernommen. Einige Familien würden lieber ihre eigenen Kinder verletzen oder töten, als die „Ehre“ der Familie beschmutzt zu sehen.
Einige haben ihren Glauben so verdreht, dass damit zu Gewalt aufgerufen wurde.
Im Angesicht all dessen, haben viele LGBTI in der Region und ihre Mitstreiter trotzdem nie aufgehört, ihr Leben zu riskieren, indem sie Menschen helfen, die vor Gewalt und Intoleranz aus diesen Ländern fliehen wollen.

Jessica Stern

Was kann die internationale Gemeinschaft ihrer Meinung nach hier tun?

Ich habe in Vorbereitung auf das Treffen Mahmoud Hassino, den Gründer des syrischen LGBTI Magazins „Mawaleh“ gefragt, was ich hier sagen soll.
Er sagte: „Sie haben alle Informationen die sie brauchen, um zu handeln.
Jetzt müssen sie es nur noch tun.”

Die internationale Gemeinschaft muss begreifen, dass die Verfolgung von LGBTI durch ISIS, teil ihres Kampfes gegen alles „Unreine“ und „Unmoralische“ ist.

Wir müssen die geschichtlichen Wurzeln der Verfolgung begreifen und sie als verschärfte Fortsetzung einer langen Tradition begreifen, die vor dem Konflikt begann, in ihm andauert und nach ihm wahrscheinlich fortgesetzt werden wird.

Nur durch diese Art der umfassenden Analyse, wird es möglich, nachhaltige Lösungen für das Problem der Gewalt gegen LGBTI zu erarbeiten. Wir müssen die Strukturen ändern. Sonst gefährden wir die, denen wir helfen wollen nur zusätzlich, indem wir es so aussehen lassen, als hätten sie sich „mit dem Westen eingelassen”.

Was heißt das konkret?


Das heißt, dass die Arbeit für LGBTI in den größeren Kontext der Arbeit für Menschenrechte gestellt werden muss.
Sie ist untrennbar mit dem Kampf für eine moderne Gesetzgebung, Frauenrechte, gegen Analphabetismus, Armut und für die Sicherheit von religiösen Minderheiten verbunden.
Ich habe den Teilnehmern des Treffens fünf Maßnahmen empfohlen.

Erstens brauchen alle UNO-Vorhaben in der Region feste und auf die Region zugeschnittene LGBTI-Programme.

 Außerdem muss die Menschenrechtskommission sich weiterhin mit aller Dringlichkeit für diejenigen einsetzen, die aus der Region fliehen wollen, weil sie verfolgt werden.

Drittens sollte die irakische Regierung den Zugang ihrer Bürger zu ihren Gerichten und zu internationalen Hilfsprogrammen erleichtern.

Viertens muss sie die Meinungsfreiheit anerkennen und endlich unabhängige Radiostationen im Irak zulassen, um der Propaganda entgegenzuwirken.

Und Fünftens braucht es Spendengelder damit irakische und syrische LGBTI und ihre Helfer sich um sichere Wohnungen und psychologische Hilfe für diejenigen die Gewalt erfahren haben oder von ihr bedroht werden, kümmern können.

 All das ist dringend nötig.

Quelltext: http://m-maenner.de/2015/08/isis-steht-in-einer-langen-tradition/

Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...