Dienstag, 4. Juli 2017

The loss of faith in this chosen by the people, where strategy such as business, before the suffering of people is posed! /// Der Verlust an Glauben in diese gewählten vom Volk, wo Strategie wie Wirtschaft, vor das Leid von Menschen gestellt wird!


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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Der Verlust an Glauben in diese gewählten vom Volk, wo Strategie wie Wirtschaft, vor das Leid von Menschen gestellt wird!

The loss of faith in this chosen by the people, where strategy such as business, before the suffering of people is posed!

Ich Überlegte reiflich ob es die richtigen Worte sind zu den Ereignissen welche ja groß in der Polemik stehen!
Ehe für alle, oder schlicht einfach „Gleichberechtigung“  unter intelligenten Menschen, denn genau das Unterscheidet den Menschen vom Tier!
Jemand sagte einmal, „Wenn Politik und Diplomatie scheitern, bleibt nur der Krieg!
Theoretisch auch wenn Absurd, ist es wahr, ohne Prozentsätze anzuzeigen. Die Ursachen darüber viel faltige, doch bestimmte fallen immer wieder auf, darunter „ Glaube und Religiöse Einflüsse, Wirtschaft und Forschung, Politisches Verständnis“!

Demokratie meine Damen und Herren

 I. Grundlagen

1. Volkssouveränität

Demokratie heißt: „Volksherrschaft“ (griech.), das Volk ist der Träger der Staatsgewalt, es
ist der Souverän d.h.
„Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus“ (so auch Art. 20 II S. 1 GG)
a) Was bedeutet ein solcher Satz für die Verfassungswirklichkeit, was nützt er dem
Bürger im realen Leben?

Antwort: Das GG sieht in dem Volk den fundamentalen Träger aller staatlichen Gewalt, der
Satz ist ein „Leitgrundsatz“ für das gesamte öffentliche Recht in Deutschland. Was heißt
„Leitgrundsatz“? Leitgrundsatz heißt: Der Staat hat das genannte Prinzip bei jeder seiner
Entscheidungen zu berücksichtigen und in die Abwägung mit einzustellen. Der Satz
beeinflusst sämtliche Sachentscheidungen des Staates

b) Gibt es weitere solche Fundamentalnormen im Grundgesetz?
(1) Art. 1 I GG in dem Wort „unantastbar“ in S. 1 und in S. 2 „Sie zu achten und zu
schützen ist Aufgabe aller staatlichen Gewalt“
(2) Art. 20 I die BRD ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat
(3) Art. 20a GG Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen
(4) Art. 28 I S. 1 GG Die Ordnung in den Ländern muss den Grundsätzen des
republikanischen, demokratischen und sozialen Rechtsstaates im Sinne des GG
entsprechen

c) Wer verhindert, dass dieser „Grundkonsens“ durch Verfassungsänderung außer
Kraft gesetzt wird?
Grundsätzlich kann auch die Verfassung geändert werden, wie sich aus Art. 79 GG eindeutig
ergibt.

Wiss. Mitarbeiterin Bärbel Junk Wintersemester 2008/2009

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Eine erste Schutzhürde bildet aber schon Art. 79 II GG, danach Bedarf ein solches Gesetz,
welches den Wortlaut der Verfassung eindeutig ändert, der Zustimmung von 2/3 der
Mitglieder des Bundestages und zwei Dritteln der Stimmen des Bundesrates.

Aber: Eine Änderung des GG ist nicht ohne Einschränkung möglich. Art. 79 III GG sieht
vor: „Eine Änderung des GG, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder
(Bundesstaat), die grundsätzliche Mitwirkung der Länder an der Gesetzgebung oder die in
Art. 1 und 20 GG niedergelegten Grundsätze „berührt“ werden, ist unzulässig.“

e) Was heißt „die die in Art. 1 und 20 GG niedergelegten Grundsätze „berührt“?
Grundsätzlich wäre vorstellbar, dass Grundsätze sehr schnell „berührt“ werden. Das BVerfG
legt aber die Betonung nicht auf das Wort „berührt“ sondern mehr auf das Wort
„Grundsätze“.

Art. 79 III GG ist daher nicht „berührt“, wenn den Belangen im Allgemeinen Rechnung
getragen wird und sie nur für eine Sonderlage aus sachgerechten Gründen modifiziert werden.
 Grund: Der Staat soll flexibel sein, soll nicht durch sehr abstrakte Staatsstrukturprinzipien
in seiner Handlungsfähigkeit erdrückt werden.

2. Das Demokratieprinzip – was ist Demokratie
repräsentative - direkte Demokratie
Demokratie heißt auch: Die Ausübung jeder staatlichen Gewalt bedarf der Legitimation
durch das Volk.

Grund: Das Volk als Souverän kann die Staatsgewalt nicht alleine ausüben, es kann nicht alle
Entscheidungen selbst treffen  Entscheidungsdelegation an den Staat.
Lies: Art. 20 II S. 2 GG „Sie (die Staatsgewalt) wird vom Volk in Wahlen und
Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt
und der Rechtsprechung ausgeübt.“

Frage: Welches sind die besonderen Organe?

- v.a. das Parlament (Gesetzgebungsorgan), der Bundestag
Wiss. Mitarbeiterin Bärbel Junk Wintersemester 2008/2009
3
- die Bundesregierung und die Behörden (Vollziehende Gewalt)
- die Gerichte (Judikative)
 wichtigste Forderung aus Art. 20 II S. 2 ist, dass jedes staatliche Organ in Deutschland
seine Legitimation für das Volk zu handeln, auch auf dieses zurückführen muss.
Wenn dem so ist, warum werden Bundesrichter und Bundesregierung nicht auch vom
Volk gewählt?

Die obersten Bundesgerichte werden gem. Art. 95 II GG durch den Justizminister zusammen
mit dem Richterwahlausschuss besetzt. Dieser besteht zum Teil aus den zuständigen
Ministern, aber auch zur Hälfte aus Mitgliedern, die durch den Bundestag gewählt sind. Die
Bundesregierung besteht aus dem Bundeskanzler und den Bundesministern (Art. 62 GG). Der
Kanzler wird vom Bundestag gewählt (Art. 63 I). Die Minister werden auf Vorschlag des
Bundeskanzlers vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen.

 Bundesregierung und Bundesrichter leiten ihre Legitimation letztlich vom Parlament ab.
Dies genügt nach dem BVerfG für den „Zurechnungszusammenhang zwischen Volk und
Herrschaft“. Diese Organe des Staates sind „mittelbar“ demokratisch legitimiert, sie leiten
ihre Herrschaftsgewalt vom Bundestag ab.

Wir haben es hier mal Ausführlich gebracht, denken auch sehr Verständlich?
Auch dieses ist Theorie, tolle Worte unglaubliches Gerechtigkeit und Gleichheit Verständnis, Moral und Ethik alles Vereint in einigen Zeilen und Sätzen, wie angezeigt!
Jedoch die Theorie in die Praxis um zu setzen, ist etwas anders als sprechen schreiben, es müssen Taten folgen!

Demokratie heißt wörtlich "Herrschaft des Volkes". Über die eigene Regierung mitbestimmen, frei die eigene Meinung äußern: in Deutschland sind das relativ junge Errungenschaften.
Demokratien wollen nahezu alle Länder der heutigen Welt sein. Kaum ein politisches Regime bezeichnet sich nicht als demokratisch. Selbst autoritäre Herrschaftssysteme in Asien, Afrika und Lateinamerika berufen sich ebenso auf die Demokratie wie traditionell demokratische Länder der westlichen Welt. Das galt gleichermaßen für die zusammengebrochenen "realsozialistischen" Systeme Mittel- und Osteuropas, die sich als "Volksdemokratie" oder "sozialistische Demokratie" bezeichneten.

Was ist eigentlich Demokratie?


Die deutsche Wiedergabe des griechischen Wortes als "Volksherrschaft" ist nicht sehr aussagekräftig. Das Volk kann Herrschaft auf verschiedene Weise ausüben. In den kleinen überschaubaren Stadtstaaten des antiken Griechenlands kam das Volk, das waren damals die freien Männer, auf dem Marktplatz zusammen und stimmte über die Gesetze ab. In den heutigen Großstaaten ist diese Form direkter Demokratie nicht mehr praktikabel. Das Volk kann in der modernen Massendemokratie die Herrschaft nur mittelbar und indirekt ausüben, indem es sie auf Vertreter (Repräsentanten) überträgt.
Volkssouveränität

Jede staatliche Machtausübung muss durch das Volk legitimiert sein. Die staatlichen Organe müssen entweder, wie die Parlamente, aus Volkswahlen hervorgehen oder, wie die Regierung und die von ihr berufene Verwaltung, von den gewählten Repräsentanten eingesetzt werden. Die Amtsinhaber sind dem Volk bzw. seinen Repräsentanten verantwortlich und können aus ihrem Amt entfernt werden.

Repräsentativsystem

Die Verfassungsgeber haben sich für ein reines Repräsentativsystem entschieden. Das Volk übt die Staatsgewalt nicht direkt aus, sondern überträgt sie durch Wahlen Repräsentanten, den Abgeordneten, die in seinem Auftrag die Entscheidungen im Staat treffen. Die in Art. 20 Abs. 2 genannten Abstimmungen sind nur für den Fall einer Neugliederung der Länder vorgesehen. Einer solchen Neugliederung muss die betroffene Bevölkerung durch Volksentscheid zustimmen.

Dagegen enthalten fast alle Landesverfassungen Bestimmungen über Volksbegehren und Volksentscheide. Die Entscheidung gegen die Aufnahme von Elementen direkter Demokratie in das Grundgesetz wurde durch die negativen Erfahrungen in der Zeit der Weimarer Republik beeinflusst. In den letzten Jahrzehnten wurden immer wieder Forderungen nach einer direkten Beteiligung der Bürger an den politischen Entscheidungen laut. Der Erfolg der Bürgerbewegungen in der ehemaligen DDR gab diesen Forderungen neuen Auftrieb. Die entsprechenden Anträge fanden in der Verfassungskommission von 1992 jedoch nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit.

Mehrheitsprinzip

In einer Demokratie gilt der Grundsatz, dass bei Wahlen und Abstimmungen die Mehrheit entscheidet und dass die Minderheit die Mehrheitsentscheidung anerkennt. Sie hat dafür die Chance, bei künftigen Wahlen und Abstimmungen ihrerseits die Mehrheit zu erringen, und kann erwarten, dass dann ihre Entscheidungen respektiert werden. Das Mehrheitsprinzip ist eine Kompromisslösung. Die Entscheidung der Mehrheit muss nicht "richtig" sein. Das Mehrheitsprinzip gewährleistet aber, dass Konflikte friedlich ausgetragen werden.

Streitbare Demokratie

Die Weimarer Republik hatte es zugelassen, dass ihre Feinde die Demokratie zerstörten. Jede Bestimmung der Weimarer Reichsverfassung konnte mit Zweidrittelmehrheit geändert werden, sogar die Grundrechte konnten außer Kraft gesetzt und die Demokratie beseitigt werden.

Anders als die Weimarer Republik ist die Demokratie des Grundgesetzes nicht nur eine formale Demokratie, sondern eine Wertordnung, die freiheitliche demokratische Grundordnung mit ihren unantastbaren Prinzipien. Das Bundesverfassungsgericht hat das "Bekenntnis zu einer streitbaren Demokratie" im KPD-Urteil des Jahres 1956 so präzisiert:

Das Grundgesetz nimmt "aus dem Pluralismus von Zielen und Werten (...) Grundprinzipien der Staatsgestaltung heraus, die (...) als absolute Werte und unverzichtbare Schutzgüter anerkannt und deshalb entschlossen gegen alle Angriffe verteidigt werden sollen; soweit zum Zwecke dieser Verteidigung Einschränkungen der politischen Betätigungsfreiheit der Gegner erforderlich sind, werden sie in Kauf genommen."

Gefährdungen der Demokratie

Seit mehr als 40 Jahren, zuletzt im Jahr 2009, beantworten drei Viertel der Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik (West) eine Frage des Instituts für Demoskopie, Allensbach – "Glauben Sie, die Demokratie, die wir in der Bundesrepublik haben, ist die beste Staatsform, oder gibt es eine andere, die besser ist?" – positiv: "Die Demokratie ist die beste Staatsform." Die Zahl derer, die eine andere Staatsform vorziehen würden, pendelt zwischen 4 und 18 Prozent. In den neuen Bundesländern hielten 2009 36 Prozent die Demokratie für die beste Staatsform, 24 Prozent glaubten, dass es eine bessere gibt. Die größte Gruppe sind die Unentschiedenen. Eine Umfrage des Polis-Sinus-Instituts im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung im Jahre 2008 mit einer etwas anderen Fragestellung – "Wie gut funktioniert die Demokratie in Deutschland?" – kam zu ähnlichen Ergebnissen. 62 Prozent aller Deutschen sind zufrieden (8 Prozent: funktioniert sehr gut, weitere 54 Prozent: gut). Kritisch waren 37 Prozent (31 Prozent: weniger gut, 6 Prozent: schlecht). In Westdeutschland waren 69 Prozent mit der Demokratie zufrieden, in Ostdeutschland 39 Prozent. Negativ äußerten sich 31 Prozent im Westen und 61 Prozent im Osten.

Es zeigt sich, dass die Zufriedenheit mit der Demokratie weitgehend abhängig ist von der eigenen wirtschaftlichen Lage. Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger und Personen mit niedrigem Haushaltseinkommen sind überproportional kritisch; sie machen das politische System für ihre Lage verantwortlich. Immerhin hält eine große Mehrheit der Deutschen unsere Gesellschaftsordnung für verteidigungswert. 78 Prozent der Deutschen sagen, unsere Gesellschaftsordnung ist es wert, dass man für sie eintritt.

Wir werden daran erinnert, dass die Demokratie in Deutschland nicht ungefährdet ist. Die Demokratie kann in Deutschland nicht, wie in den alten Demokratien des Westens, auf eine ungebrochene Tradition zurückblicken. Die Geschichte der Demokratie in Deutschland war eine Geschichte gescheiterter Versuche. Erst der zweite demokratische Staat ist bisher, trotz aller Schwächen und Mängel, eine Erfolgsgeschichte gewesen. Viele betrachten diese Erfolge als selbstverständlich. Sie erwarten viele Leistungen vom Staat, halten aber selbst Distanz, weil sie meinen, "die da oben machen doch, was sie wollen".

Manche haben ein idealisiertes Bild von einer harmonischen, problemlos funktionierenden Demokratie. Gemessen am Ideal schneidet die Realität schlecht ab. Eine harmonische, konfliktfreie Gesellschaft existiert jedoch nirgendwo. Wenn die Demokratie nicht die ideale Ordnung von Staat und Gesellschaft ist, so ist bisher jedenfalls noch keine bessere erfunden worden. Sie ist die einzige, die ein System von Spielregeln zur Verfügung stellt, in dem Konflikte friedlich ausgetragen, Kompromisse gefunden und Fehler korrigiert werden können.

Jetzt weiß jedoch das Volk mehr über das Verständnis unserer Politiker für die Belange und den Kampf für schlichte einfach „Gleichberechtigung“ und die Blockade mutwillig und Gewissenhaft durchgeführt!

Schlagzeilen wie: Das feige Spiel um die Ehe für alle

CDU und CSU lehnen die Ehe für alle ab, doch der eigentliche Verhinderter heißt SPD: Die verspricht seit Jahren "hundert Prozent Gleichstellung" für Schwule und Lesben, knickt im Bundestag jedoch ein. Ein feiges Spiel.

Bundestagsdebatte
Unions-Politiker verteidigen Diskriminierung am Tag gegen Homophobie

Die Ehe für alle war wieder einmal Thema im Bundestag: Der Widerstand aus der Union wird zwar sichtlich schwächer. Argumente wie die, dass es einen "biologischen Unterschied" zwischen Homo und Hetero gibt, hört man aber immer noch von den Volksvertretern.

HOMOSEXUALITÄT
Bundestag beschließt „Ehe für alle“ – Merkel stimmt dagegen

Die „Ehe für alle“ ist beschlossene Sache: Der Bundestag verabschiedete das umstrittene Gesetz zur Gleichstellung am Freitagmorgen.

In Deutschland gilt künftig die völlige Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe. Eine Mehrheit der Bundestagsabgeordneten stimmte am Freitag für das entsprechende Gesetz. Bei 623 abgegebenen Stimmen votierten 393 Abgeordnete dafür, 226 dagegen. Vier Abgeordnete enthielten sich. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel stimmte gegen das Gesetz.

Von 303 Unionsabgeordneten stimmten 75 für die „Ehe für alle“. SPD, Grüne und Linkspartei votierten jeweils geschlossen dafür.

Wie die einzelnen Abgeordneten abgestimmt haben, lesen Sie hier.

Auch Unionsanhänger mehrheitlich für die Ehe für alle
Die Meinung der Deutschen ist klar: Auch homosexuelle Paare sollen heiraten dürfen. Unterschiede gibt es aber

Eine große Mehrheit der Deutschen ist für die Ehe für alle, über die am Freitag im Bundestag abgestimmt werden soll. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Tagesspiegels sind 62 Prozent der Deutschen für die Öffnung der Ehe auch für homosexuelle Paare. 45 Prozent sind "auf jeden Fall für die Ehe für alle", 17 Prozent sind "eher dafür". 14 Prozent sind auf jeden Fall gegen eine Ehe für alle.

Das Bekenntnis zur Ehe für alle ist überfällig - in der Verfassung

Die finale Gleichstellung von Schwulen und Lesben gehört in das Grundgesetz - und zwar nicht nur mit Blick auf das zuständige Gericht.

Was es kostet, beim Verfertigen von Gesetzen die Verfassung zu missachten, ließ sich im Streit um die Kernbrennstoffsteuer beziffern. Sechs Milliarden Euro zahlt der Bund den Energiekonzernen zurück, nachdem das Karlsruher Gericht die Abgabe für unzulässig erklärt hatte. Dem Bund fehlte die Gesetzgebungskompetenz. Warnungen, dass es so kommen musste, gab es genug.

Die gute Nachricht ist, dass es bei der Ehe „für alle“ nur billiger werden kann. Jedoch keineswegs folgenlos. Wenn sich dereinst nach Inkrafttreten des geplanten Gesetzes tausende Homo-Paare das lang erstrebte Jawort der Ehe nach bürgerlichem Recht gegeben oder ihre Lebenspartnerschaft in eine solche gewandelt haben, wäre es eine Zumutung, wenn die Damen und Herren in den roten Roben diesen Vereinigungen wieder die Grundlage entzögen. So kalkuliert auch die parlamentarische Mehrheit, die sich anschickt, der neuen Ehe Form mit einer älteren Bundesratsinitiative zur Geltung zu verhelfen – ohne die vielfach geforderte Änderung des Grundgesetzes.

Wer möchte den Buhmann spielen?

Warum wird nicht klar wie deutlich gesagt, dass Homosexuelle über Jahre von der Politik wegen Machtspielen und angeblichen Glaubensfragen mehr noch aus Strategie ignoriert wurden!

Somit eine Offenbare Volks Diskriminierung vortäuschten,  denn das ist das einzige Fazit!
Schlimmer noch, dass Ihr Politischer Wahlkampf- Schachzug  auf Kosten der schon „geschunden Minderheit“,  der Homosexuellen, eigentlich Geglückt ist keiner spricht über die Meinung der Minderheit, man spricht von „Historisch“!

Historisch sind hier wirklich nur der Missbrauch und die Schädigung über Jahren dieser Minderheit, mit Lug und Betrug!

Eine Minderheit von 7,2 % der Bevölkerung,  Menschen wie Sie und Ich, doch Sie aus der Politik habt Sie immer mit unterschiedlichen Augen betrachtet!

Ich würde sagen sehr Unwürdige Repräsentanten des Volkes!


Nikita Noemi Rothenbächer









Quelltext:











Montag, 3. Juli 2017

The stigma minority, in a feudal democracy! /// Das Stigma Minderheit, in einer Feudalen-Demokratie!


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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Das Stigma Minderheit, in einer Feudalen-Demokratie!

Eine gewagte Überschrift denken so einige jetzt, doch die Zeit gebietet die Dinge mit Namen zu benennen.

BEDEUTUNGSÜBERSICHT
  1. den Feudalismus betreffend, auf ihn gegründet
  2. den höheren Ständen angehörend, aristokratisch
  3. (umgangssprachlich) vornehm, herrschaftlich vom äußeren Eindruck her
  4. (besonders marxistisch abwertend) reaktionär
Bis vor wenigen Tagen konnte man nicht daran denken überhaupt „ Feudalismus“ so eindeutig mit „Demokratie“ in Verbindung zu bringen!

Der Ausdruck Feudalismus (lat. feudum/feodum ‚Lehen‘) bezeichnet in den Sozialwissenschaften vor allem die Gesellschafts- und Wirtschaftsform des europäischen Mittelalters.

Der Begriff wurde in Frankreich im frühen Zeitalter der Aufklärung geprägt, durch Montesquieu 1748 bekannt gemacht und insbesondere von Voltaire erläutert. In der Französischen Revolution 1789 spielte er als Kampfbegriff zur Charakterisierung der früheren Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung eine große Rolle.

Im deutschsprachigen Raum kam der Ausdruck Feudalismus Anfang des 19. Jahrhunderts auf.

Später klassifizierte Karl Marx den Feudalismus als notwendige Vorstufe des Kapitalismus. Als Selbstbezeichnung einer Gesellschaftsordnung wurde oder wird der Begriff nicht verwendet.
Erstaunlich das wir diesen Ausdruck heute benutzen, frage ist, ändert das benutzen etwas an Tatsachen?
Mit Sicherheit nicht, jedoch gibt man zu, man hat sich damit Beschäftigt!

Mit dem Errungen Gesetzt „Ehe für alle“, kann und möchte man Behaupten wir Deutschen wissen Demokratie nicht nur zu Leben und zu denken, nein wir setzen diese Demokratie auch um!

Eine schnelle Bewertung, für eine Tatsächlich sehr Menschen-Rechts-Konformes Gesetzt oder besser gesagt, das Volk zeigte an mit 82% der Bevölkerung eine Befürwortung des selben!

Das dieses Gesetz nun gegen unsere Regierungs-Partei heißt CDU-CSU ausgegangen ist, zeigt wo möglich die Macht des Volkes!

Eindeutig jedoch Zeigt es uns „Klipp und klar“ das dieses Gleichstellungs-Gesetzt für Menschen in einer Demokratie, etwas „normales“ genau von diesen Politischen-Parteien boykottierte und verschleppt worden über Jahre, die Leidtragenden die Minderheit der Homosexuellen!

 Nicht nur diese als Minderheit, sondern wie unsere Bundeskanzlerin Mitteilte, auch zum Wohle des Kindes, das nun auch Adoptiert werden kann!

Eine Gewissensfrage, welche mit Verlaub, zum einen über Jahre hinaus zu spät kommt, zum anderen Ihren Status als Angehörige des Feudalismus sehr stark zum Ausdruck bringt!

Wenn man dann diese Berichte sieht: Ein Schritt in Richtung „Ehe für alle“: Die CSU öffnet sich in ihrem Grundsatzprogramm mehr denn je für Schwule und Lesben sowie alternative Familienformen. Die Partei setzt sich damit von der AfD ab.
Homosexuelle sind für die CSU jetzt Leitkultur
n diesem Jahr gab es beim Christopher Street Day in München eine Premiere. Erstmals war bei dem Umzug der Lesben, Schwulen, Transgender, ihrer Freunde und Fans auch ein Wagen der CSU mit dabei. Darauf fanden sich zwar, abgesehen vom zweiten Münchner Bürgermeister Josef Schmid, nicht unbedingt Parteigrößen, dennoch war das Gefährt ein Zeichen. Ein Zeichen einer neuen Entspanntheit.

Zwar wurde der Wagen nicht von der Parteizentrale bezahlt oder organisiert, die Tat jedoch auch nichts, um das Vorhaben einiger Mitglieder zu hintertreiben. Das wäre auch schräg gewesen. Denn zwischen dem CSD 2015 und dem 2016 ist einiges passiert. Es waren gerade die konservativen Parteien CDU und CSU, die in der Flüchtlingskrise immer wieder betonten, dass die Zuwanderer auch und gerade Homosexuelle zu akzeptieren hätten.

Dies geschah nicht ohne politischen Hintergedanken. Denn Menschen aus dem arabischen Raum wachsen in einer Kultur des Schwulenhasses auf. Die Forderung, dass sie homosexuelles Leben tolerieren müssten, war somit mit das Äußerste, was man von ihnen verlangen konnte. Es war ein Signal an die Zuwanderer, ebenso aber auch an die eigenen Mitglieder. Botschaft: Wir machen es denen nicht leicht. Die Union instrumentalisierte die Minderheit damit.

Weit entfernt von alter Scheuklappen-Diktion

Der Lesben- und Schwulenverband wies deshalb früh darauf hin, dass solchen Worten Taten folgen müssten. Noch immer ist die eingetragene Lebenspartnerschaft der Ehe nicht gleichgestellt. Jahrelang haben sich die Unionsparteien in Beschlüssen und vielen Äußerungen deutlich für ein Abstandsgebot zwischen beiden Instituten eingesetzt und dafür das Grundgesetz bemüht.

Das neue CSU-Grundsatzprogramm, das der „Welt“ im Entwurf vorliegt, spricht hier nun eine Sprache, die mit Blick auf die langjährige CSU-Haltung doch überrascht. Pointiert formuliert werden darin nun auch Schwule zu Leitkultur erklärt.

Bezeichnenderweise werden dem Abschnitt, der mit „Neuer Zusammenhalt“ überschrieben ist und in dem sich die Partei der „Leitkultur“ widmet, die familienpolitischen Positionen vorangestellt. Die Formulierungen sind weit von jener Scheuklappen-Diktion entfernt, die früher in der CSU im Hinblick auf von der Norm abweichende Lebensentwürfe üblich waren.

Noch nicht die „Ehe für alle“
So heißt es: „Der Staat darf keine Form der Familie ausgrenzen oder ihr die Anerkennung verweigern.“ Moderne Familienpolitik müsse „allen familiären Situationen“ gerecht werden – „für die klassische Familie von Vater, Mutter und Kindern ebenso wie für Einelternfamilien, Patchwork-Familien und eingetragene Lebenspartnerschaften“. Unter der Überschrift „Heiraten heißt Übernahme von Verantwortung füreinander“ steht weiter unten: „Auch in eingetragenen Partnerschaften werden Werte gelebt, die grundlegend für unsere Gesellschaft sind. Das verdient Anerkennung.“

Zwar schränken die Autoren um den Chef der Grundsatzkommission, den Landtagsabgeordneten Markus Blume (CSU), ein: „Es ist richtig, wenn der Staat eine eigene Institution für diesen Lebensbund vorhält.“ Das klassische, lange von den Christsozialen bei jeder Gelegenheit hervorgekehrte Abstandsgebot ist bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen. Vielmehr wird nun formuliert: „Jegliche Form von Diskriminierungen gegenüber diesen Partnerschaften, auch die personenstandsrechtliche, lehnen wir entschieden ab.“

Das ist natürlich noch nicht die „Ehe für alle“, die SPDGrüne oder Linke fordern. Es ist jedoch auch nicht mehr so weit davon entfernt. Eine Anbiederung an Positionen, wie sie die AfD vertritt, ist in keiner Weise erkennbar; deren Vorsitzende Frauke Petry beschwerte sich unlängst, dass im deutschen Fernsehen zu viele Schwule auftauchten.

Darin folgt die CSU ebenfalls einem Trend, der in anderen von der Union mitgetragenen Regierungsprogrammen der jüngsten Zeit erkennbar war. So widmet sich etwa der Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und Grünen in Sachsen-Anhalt sehr ausführlich der Gleichstellungspolitik. Abgesehen vom Fehlen des Begriffs „Ehe für alle“, fehlt auch da nicht viel. Gleiches gilt für den grün-schwarzen Koalitionsvertrag von Baden-Württemberg. Noch folgen den Worten von 2015 vielleicht noch keine Taten, aber die Sprachweise und die Absichten verändern sich. Nun auch in der CSU.

„Kein Modernisierungsbedarf bei Ehe und Familie“


Markus Blume wollte die Passagen zur Familienpolitik nicht im Detail kommentieren. Ehe und Familie stünden seit jeher im Mittelpunkt christsozialer Politik, betonte er. „Bei Ehe und Familie haben wir keinen Modernisierungsbedarf.“ Die CSU stehe uneingeschränkt zur Ehe und zur klassischen Familie von Vater, Mutter und Kindern. „Aber wir machen auch klar: Wer gegenseitig und für Kinder Verantwortung übernimmt, hat Anerkennung und Unterstützung verdient, unabhängig von der Familienform.“

Offenbar tendieren die konservativen Parteien zumindest in der Familien- und Gleichstellungspolitik bisher nicht dazu, der AfD hinterherzulaufen. Auch, weil die eigenen Anhänger nicht mehr so emotional reagieren wie noch 2001, als CSU-Chef
Edmund Stoiber gegen die Homo-Ehe vor das Verfassungsgericht ziehen wollte. Konkurriert wird mit der AfD eher auf dem Gebiet der Ausländer- und Zuwanderungspolitik. Das gilt natürlich gerade für die CSU.

Deren Grundsatzprogramm beschäftigt sich ausführlich damit, bis hin zur bekannten Forderung nach einer Obergrenze bei den Zuwanderern. Eine konkrete Zahl wird nicht genannt. Neu einführen will die CSU ein Kriterium, wonach bei ausländischen Fachkräften die „Nähe des Kulturkreises“ einen Ausschlag geben soll. Für Asylbewerber, könne dies nach den Worten von Markus Blume im Falle einer Duldung aber ebenfalls zur Anwendung kommen.
Leitkultur und Zuwanderung

Die „Nähe des Kulturkreises“ versteht die CSU dabei als Voraussetzung für eine gelungene Integration. „Wir leben in einer offenen Gesellschaft, die wir bewahren wollen. Zuwanderer aus Gesellschaften, die vergleichbar offen sind, sollten deshalb bevorzugt behandelt werden“, sagt Blume.

Immer wieder wird auf den 44 Seiten auf den Begriff der „Leitkultur“ Bezug genommen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zum alten Grundsatzprogramm von 2007. Darin taucht er lediglich ein einziges Mal auf. Damals wurde empfohlen, gegenüber den Fremden ein „gelassenes Selbstbewusstsein“ an den Tag zu legen. Davon kann im Jahr 2016 nach Flüchtlingskrise und wegen Integrationszweifeln keine Rede mehr sein.

Die Akzeptanz der „Leitkultur unserer offenen Gesellschaft“ versteht die Partei als Voraussetzung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Leitkultur speise sich dabei „aus der Prägung unseres Landes und den tagtäglich gelebten und erwarteten Umgangsweisen“, heißt es in dem Papier. Weiterhin erwähnt es, dass man sich in Deutschland mit einem Händedruck begrüße und mit einem Gruß verabschiede. Implizit wird auch das viel diskutierte Burka-Verbot eingefordert. „Bei uns versteckt man sein eigenes Gesicht nicht hinter einem Schleier.“

„Wir nehmen die Themen Zuwanderung und Leitkultur so prägnant in das Grundsatzprogramm auf, nicht weil sie derzeit die Tagespolitik bestimmen. Sondern weil wir überzeugt sind, dass es hier um die Zukunft unseres Landes geht“, sagt Blume. „Wir wollen dafür Sorge tragen, dass sich unser Land nicht zum Nachteil verändert.“



Hört oder Liest sich das alles nicht herrlich, als wäre nichts gewesen?
Was kommt noch auf uns zu?
Was ist mit dem Transsexuellen-Gesetz, oder müssen wir weiterhin davon ausgehen, wir sind keine Menschen?
Was bleibt ist man Wählte „Demokratie“ was wir erhalten haben ist einer Feudalen-Demokratie!

Hochachtungsvoll
Nikita Noemi Rothenbächer

Sonntag, 2. Juli 2017

Eingetragene Lebenspartnerschaft Ehe für alle: Die Heuchelei der CDU

  
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Eingetragene Lebenspartnerschaft

Ehe für alle: Die Heuchelei der CDU
CDU-Politiker führen die Eingetragene Lebenspartnerschaft ins Feld, um die Ehe für alle zu bekämpfen. Das ist unredlich: Das Gesetz, das sie jetzt loben, sabotierte die Union, wo immer es ging.
Eins vorweg: Auch Politiker dürfen natürlich ihre Meinung ändern. Merkwürdig wird es aber, wenn Politiker eine fremde Leistung für eigene Zwecke instrumentalisieren. Das geschieht gerade in der unionsinternen Debatte um die Ehe für alle. Bis zum 15. Juli sollen Berlins CDU-Mitglieder darüber abstimmen, ob sie dafür sind, dass die Ehe für Schwule und Lesben geöffnet wird. Seitdem gibt es fast täglich neue offene Briefe und Diskussionsbeiträge aus der Union.
Ein zentrales Argument der Öffnungsgegner innerhalb der Union lautet: Die gleichgeschlechtliche Ehe sei gar nicht notwendig, schließlich gebe es ja die Eingetragene Lebenspartnerschaft, mit der Diskriminierungen beseitigt würden. Das ist erstaunlich: Denn gegen die Öffnung der Ehe bringt die Union nun ein Gesetz in Stellung, das sie bekämpft hat, wo sie nur konnte. 2001 war es von Rot-Grün durchgesetzt worden, es war ein Meilenstein in der Emanzipationsgeschichte – auch wenn die meisten Schwulen und Lesben es heute als unzureichend empfinden, als Ehe zweiter Klasse.

Wie Diepgen früher dachte

Beispiel 1: Berlins Ex-Bürgermeister Eberhard Diepgen wirft in seinem offenen Brief vom 5. Juli die Frage auf: „Warum schätzt man das deutsche Rechtsinstitut der Eingetragenen Partnerschaft so gering?“ Es ist derselbe Diepgen, der 2001 ebenjenes „Rechtsinstitut“ noch zu verhindern versucht hatte, und zwar über den damals unionsgeführten Bundesrat. Laut „Welt“ vom 2. Dezember 2000 war Diepgen der Meinung, man könne zwar rechtlich einzelne Dinge für gleichgeschlechtliche Paare verbessern – „aber nicht in Form eines Rechtsinstituts und schon gar nicht mit Regelungen, die der Ehe gleichgestellt seien“.
Noch deutlicher drückte Diepgen sich bei einem Chat mit dem Portal „Politik Digital“ 1999 aus. Auf die Frage des Users „Krause“ zur CDU und ihrer Haltung bezüglich der Lebenspartnerschaft sagte er damals: „Der Begriff eingetragene Lebenspartnerschaft ist zu stark an der Ehe orientiert.“

Was der JU-Vorsitzende verschweigt

Beispiel 2: Auch JU-Landeschef Christoph Brzezinski singt gerade ein Hohelied auf die Lebenspartnerschaft. Er sagt, dass mit dem Gesetz „der deutsche Gesetzgeber vor 14 Jahren die bis dahin bestehende Diskriminierung beendet“ habe. Dass er scheinbar neutral vom „deutschen Gesetzgeber“ spricht, ist verständlich: CDU und CSU nämlich setzten damals alle Hebel in Bewegung, um die Eingetragene Partnerschaft zu vereiteln. In der entscheidenden Debatte 2001 stellte der CSU-Redner Norbert Geis generell die Legitimität von homosexuellen Partnerschaften infrage: „Diese Art des Zusammenlebens wird von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden.“


2001 brachte die Union Erzkonservative in Stellung

Ein Zufall war es wohl nicht, dass die Union in dieser Debatte die erzkonservativsten Abgeordneten aufbot, die ihr zur Verfügung standen. So wurde Geis eine Zwischenfrage von Martin Hohmann gestellt, der dann zwei Jahre später wegen antisemitischer Ausfälle aus der Union ausgeschlossen wurde: „Können Sie bestätigen, dass in den Offenbarungsschriften aller drei großen monotheistischen Religionen ein klares Unwerturteil über Homosexualität als solche ausgesprochen wird?“ Geis antwortete erwartungsgemäß, das könne er nur bestätigen: „Genau so ist es: Der Entwurf steht nicht nur zu unserer Verfassung, sondern auch zu den Prinzipien der drei großen Religionen im Widerspruch.“
Bei diesen verbalen Attacken blieb es nicht. Konkret klagten die unionsgeführten Länder Bayern, Sachsen und Thüringen gegen das Gesetz. Verfassungswidrig war es – anders als von Geis behauptet – jedoch nicht. Nur: um die Blockade des Bundesrates zu umgehen, musste die rot-grüne Bundesregierung zu einem juristischen Kniff greifen. Die Länder sollten selbst festlegen, wo die Partnerschaften geschlossen werden. SPD-regierte Länder bestimmten dafür das Standesamt, in unionsgeführten aber waren es oft Kfz-Zulassungsstellen oder Forstämter. Erst mit dem Regierungswechsel zu Grün-Rot zum Beispiel wurde das Standesamt in Baden-Württemberg 2012 für Schwule und Lesben zur Regel gemacht.

Keine einzige Verbesserung ging von CDU und CSU aus

Beispiel 3: Auch Cornelia Seibeld, familienpolitische Sprecherin der CDU im Abgeordnetenhaus, lobt – natürlich – die Lebenspartnerschaft: „Seit Jahren werden Rechte und Pflichten in der Eingetragenen Lebenspartnerschaft denen der Ehe in Deutschland immer weiter angepasst. Denn natürlich dürfen in einer freiheitlichen Demokratie Minderheiten nicht diskriminiert werden.“

Was sie unterschlägt: Keine einzige der Verbesserungen bei der Lebenspartnerschaft ist auf Betreiben der Union hin erreicht worden, im Gegenteil. CDU und CSU blockierten bei jeder Gelegenheit. 2011 noch verhinderte die Union eine Gleichstellung bei der Einkommensteuer. Hier musste erst das Bundesverfassungsgericht einen weiteren Grundgesetzverstoß feststellen, bis etwas passierte – wie bei fast jedem Schritt zum Abbau von Diskriminierung. Da SPD, Grüne, Linke und auch die FDP die Ehe für alle unterstützen, trägt allein die Union die Verantwortung dafür, wenn Benachteiligungen erst durch Gerichte aufgehoben werden müssen.

Rechtlich genießen Ehe und Lebenspartnerschaft nicht denselben Schutz
Hinzu kommt: Rechtlich genießen Ehe und Lebenspartnerschaft nicht denselben Schutz. Falsch ist deshalb der Satz in dem offenen Brief von 17 Mitgliedern der Berliner CDU-Fraktion, der die Lebenspartnerschaft feiert: „Eine rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist auch ohne eine Öffnung des Instituts der Ehe möglich.“ Anders als die Ehe stehen die Lebenspartnerschaften nicht unter verfassungsrechtlichem Schutz – sie könnten also nach politischer Beliebigkeit wieder abgeschafft werden. Genau das hatte 2002 der damalige Kanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) angekündigt, wenngleich er kurz vor der – später verlorenen – Bundestagswahl zurückruderte.


In Brandenburg ist die CDU für die Ehe für alle

Das alles zeigt: Die Union und die Eingetragene Partnerschaft stehen in keinem guten Verhältnis zueinander. Heuchlerisch ist es, wenn CDU-Politiker nun so tun, als könne die Lebenspartnerschaft die Ehe ersetzen – wo es ersteres vermutlich bis heute noch nicht geben würde, regierte die Union allein. Andererseits: Am Donnerstag zeichnete sich im Landtag von Brandenburg eine Zustimmung der dortigen CDU-Fraktion für die Eheöffnung ab. Sie bewegt sich also doch, die CDU – wenn auch noch nicht im „bunten Berlin“ (Brief der 17), sondern in der Provinz. Aber immerhin.



Bastion der Liebe und der Träume

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Ehe für alle
Bastion der Liebe und der Träume
Kaum ist die Ehe für alle da, meckern in entlegenen Ecken des Internets Menschen über diese überholte Institution. Warum macht man anderen mies, was man lediglich für sich ablehnt? Antwort: Kränkung.
Lassen sie uns heute über Kränkungen sprechen. Also ich spreche. Sie nicken begeistert. Alles wie immer. Wenn man ab und zu Fernsehen schaut, sie wissen schon, Arte, 3Sat wegen der Dokus, wenn man also Dokumentationen über die Welt sieht, die immer von einem Mann mit getragen tiefer Stimme kommentiert werden, den man einmal richtig ins Gesäß kneifen möchte, damit er aus seinem sonoren Tonfall gelangt, dann regen sich beim Betrachter Fernweh und Liebe für die Menschheit.
Aus welchem Teil der Erde die Dokus auch stammen mögen, immer sind herzensgute Menschen am Folklore- und Traditionmachen. Sie fischen mit Stangen, machen Kartoffeldruck und Urban Gardening, sie ergehen sich in Volkstänzen, Volksfesten, Gärtnern oder sind sonst wie liebevoll mit der Erde unterwegs. Alles sieht authentisch und putzig aus in den Filmen, die auch hochgradig authentischen Menschen betonen, dass sich genau der Ort, aus dem sie stammen, durch seine Lieder auszeichnet. Seine Nahrung, den Wein und die tollen Familien, die irgendwie wichtig sind. Früher, also vor einiger Zeit, als man die Welt noch bereiste, schnappte man sich seinen Kulturbeutel und fuhr in diese einzigartigen Länder, und was man antraf, waren meistens Industriebrachen, verstopfte Straßen, dreckige Luft, gehetzte Leute.

So, jetzt fällt mir bei aller Anstrengung keine Überleitung zum Thema Kränkung ein. Ich wollte irgendein Universum auftun, um philosophisch zum Thema Ehe für alle überzuleiten. Das ist logisch schon möglich, aber genauso sinnlos wie die Diskussionen die mir unbekannte Menschen in großer Zahl gerade im Internet führen. Ehe für alle, ja klar. Aber!

Ohne das Feuer einer persönlichen Niederlage regt man sich doch nicht so auf

Sie kennen dieses Aber, es deutet immer darauf hin, dass irgendjemand irgendetwas besser weiß. Entweder weil er davon las, oder schlechte Erfahrungen gemacht hat: "Ich habe nichts gegen Juden, aber - meine Bank hat mir keinen Kredit bewilligt." Oder: "Ich habe nichts gegen die Ehe für alle, aber - ist es nicht an der Zeit, die Ehe generell abzuschaffen?" Von finanzieller Bevorteilung ist die Rede (selbst in Ländern wie der Schweiz, in denen man als verheirateter Mensch mehr Steuern zahlt) von Spießigkeit und Verstaubtheit, darauf ein herzliches: WTF! Das Netz scheint voller Ehehasser zu sein, die in Tausenden Kommentaren die Hölle dieser Vereinbarung beklagen, mit einer Vehemenz, der eine Kränkung zugrunde liegen muss. (Ich hab den Anschluss zu den Dokus immer noch nicht.)


Ohne das Feuer einer persönlichen Niederlage regt man sich doch nicht so auf. Oder macht die Erfindung des Hosenumsäumens genauso wuschig? Der seltsame Sattel beim Westernreiten, die Angewohnheit einiger, ihren Balkon zu bepflanzen oder Hamster zu halten? Wenn ein Mensch in der westlichen Welt nicht heiraten will, kann er es doch einfach für ein schrulliges Hobby von drolligen Leuten halten und ruhig sein. Einfach mal die Klappe halten. Und die anderen beherzt heiraten lassen.

Sie sollen sich daran erfreuen, dass sie eine Verpflichtung eingegangen sind und der Mensch an ihrer Seite jetzt ihre Familie ist. Sie sollen doch nicht wegen irgendwelcher imaginärer Kinder heiraten (um Menschen zum ungeschützten Kopulieren zu animieren, wären kostenlose Krippen und Kindergartenplätze und ein netterer Umgang mit Kindern auch geeigneter als die Ehe), sondern wegen der furiosen Idee, mit dem Menschen den sie lieben, hundert Jahre aufzuwachen, gemeinsam im Grab zu liegen und ihn meine Frau oder meinen Mann nennen zu dürfen. Sehr viele macht eine Ehe glücklich, sie berichten von einer neuen engen Verbindung und von der Niedlichkeit des Festes, von Kitsch und Tränen. Und wer seid ihr, notorisch Gekränkte, etwas, das ihr für euch ablehnt, anderen verbieten zu wollen?

Heiraten ist ein seltsam sinnloser Akt. Eine Bastion der Liebe und der Träume in einer düsteren Welt. Menschen, die sich mögen, sollten das Recht auf ihren Traum haben, der niemanden etwas kostet, etwas wegnimmt, der niemandem schadet und genauso Quatsch ist, wie das meiste, was wir im Verlauf unseres Lebens so anstellen. Was ich eigentlich sagen wollte, im Hintergrund läuft gerade eine Dokumentation über ein Familienfest:

Lasst doch alle, die anders sind als ihr, bitte einmal in Ruhe, bitte.




Aktuell haben die Organisationen Global Action for Trans Equality, Transgender Europe, das Asia Pacific Transgender Network, Iranti, und STP - Stop Trans Pathologization und andere bei der WHO eingereicht, die Diagnose "Gender incongruence of childhood" aus dem kommenden ICD zu streichen.
Klingt erst einmal gut. Ist es das aber? Schauen wir genauer hin.
Die Transgender-Verbände wollen nicht etwa das Signal setzen, dass es so etwas wie "Gender Incongruence" nicht gibt und das Konzept der "Gender-Identität" generell zu überdenken wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Es sollen lediglich Diagnosen gestrichen werden, die eine medzinische Behandlung einer abweichenden "Gender-Identät" bei Kindern behandelbar machen.
Im Grunde genommen handelt es sich dabei eher um eine Forderung, die zeigt, dass die Verbände, die diese Forderung aufstellen, gar nicht anerkennen wollen, dass es Kinder mit körperlichen Variationen gibt. Sie schreiben dazu:
"'gender diverse' Kinder brauchen keine Hormone oder Operationen. Anders als trans heranwachsende oder Erwachsene, haben Kinder vor ihrer Pubertät keinen Bedarf für eine Gender-zuweisende medizinischer Behandlung ihres Körper. Diese Kinder brauchen weder Hormonblocker um die Pubertät zu verzögern, weder maskulinisierende oder feminisierende Hormone, weder Operationen noch irgendeine andere medizinische Behandlung. Sie brauchen nur die Möglichkeit, ihre Gender-Expression oder ihre Gender-Identifizierung zu erforschen und auszudrücken. Sie brauchen Hilfe und Informationen dafür, um diese Dinge zu tun."
Wir fordern erneut dazu auf, anzuerkennen, dass so etwas wie "Transsexualität" existiert. Es handelt sich nicht um eine Gender-Identifizierung, sondern um das Wissen um Körper und Geschlecht. So richtig es sein mag, Diagnosen zu streichen, die auf "Gender Identität" basieren, so falsch ist es, Kinder, die ein Wissen um ihren Körper haben, in einer zentralen Fragestellung alleine zu lassen: Eben in ihrem Wissen um ihren Körper. Wir erachten es als Menschenrechtsverletzung diesen Kindern zu sagen, ihr zentrales Anliegen sei eine Form des Auslebens sozialer Geschlechterrollen oder das Ergebnis einer anderweitigen Identifizierung mit diesem oder jenem sozialen Geschlecht.
Wir erachten es zudem als übergriffig, Kinder in Beratungsprogramme zu stecken, die womöglich das Ziel verfolgen, Kindern einzureden, dass ihr körperliches Thema ein Thema der "Gender Identity" sei. Sollten oben genannte Organisationen dieses Ziel verfolgen, dann sagen wir ihnen: Ihr könnt mit unserem Widerstand rechnen.
Mitglied von Transgender Europe sind in Deutschland u.a.:
Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. dgti.org
TransInterQueer e.V. transinterqueer.org



Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...