Dienstag, 8. August 2017

Rassismus ist eine Geisteskrankheit gegen alle Kinder dieser Welt von Geburt an immun sind- bis die Erziehung beginnt!


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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 Meine sehr geehrten Damen und Herren

Am Anfang von vielen Vorgängen in dieser Welt in unseren sozialen Strukturen, im kulturellen wie Religiösen, steht die „Beobachtung“ bzw. Aufmerksamkeit!

Müssen wir ob wir wollen oder nicht, schon am Anfang dieses Berichtes etwas eingestehen, der Text im Bild am Anfang des Berichtes, lauten:

Rassismus ist eine „Geisteskrankheit „gegen alle Kinder dieser Welt von Geburt an immun sind- bis die Erziehung beginnt!

Jetzt mal ganz „ehrlich“, habt Ihr euch jemals darüber Gedanken gemacht?

„Erziehung“, ich möchte Behauten das mindestens 95% der Menschen diesen Begriff „Erziehung „ im Verlauf des Lebens gehört und auch erfahren haben, man nennt es „Erziehung und Prägung“!

Neale Donald Walsch welchen ich von Herzen Bewundere, schrieb: Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst, nicht nur jene, die mit Beziehungen zu tun haben.

Entscheidungen, die das Geschäft betreffen, das Wirtschaftsleben, die Politik, die Religion, die Erziehung der jungen Leute, die sozialen Angelegenheiten eurer Nationen, die ökonomischen Ziele eurer Gesellschaft, 
Beschlüsse hinsichtlich Krieg, Frieden, Angriff, Verteidigung, Aggression, Unterwerfung; Entschlüsse, haben zu wollen oder wegzugeben, zu behalten oder zu teilen, zu vereinen oder zu trennen - jede einzelne frei Wahl, die ihr jemals trefft, entsteht aus einem der beiden möglichen Gedanken: 

aus einem Gedanken der Liebe oder einem Gedanken der Angst.

Alle Regierung beruht auf Meinung, und das gilt für die freieste und populärste Regierung ebenso wie für die despotischste und militärische. 
Meine der Berühmte David Hume“!

Die Politik ist das Paradies zungenfertiger Schwätzer.

Wow hier hat „George Bernhard Shav“ mal voll ins volle getroffen, man denke nur an die heutigen Schwätzer welche ja lauthals in jeglichen Medien vertreten sind wie der Präsident der USA Herrn D.Trump!

Ja selbst die Geschichte zeigt uns verletzlichen Menschen immer und immer wieder verehrende Fehler der Vergangenheit auf, diese Besessenheit von Macht!

 Da gab es einige wie „ nun ja uns allen Bekannt, „Herrn Adolf Hitler“, ein notorischer auch verkannter Diktator, welchem Bereits zu seinen Lebzeiten, aber auch weit über seinen Tod hinaus wurde Hitler immer wieder mit klinisch relevanten Störungsbildern wie Hysterie, Psychopathie oder megalomaner und paranoider Schizophrenie in Verbindung gebracht.

Tja was will man sagen „Er“,  Beherrschte fast die Welt!

Napoleon Bonaparte (1769-1821)

Ja „Napoleon Bonaparte“ auch Er ein super Redner mehr zu seiner Zeit, dazu kam ein hoher Grad von Intelligenz, in der heutigen Zeit könnte man ein Präsident wie „Herrn Putin“, wirklich gleichstellen. Obwohl es da doch Unterschiede gibt!

Aber trotz allem haben Präsidenten wie „Herr Recep Tayyip Erdogan, Donald John Trump, Nicolás Maduro Moros, Wladimir Wladimirowitsch Putin und viele andere, dafür Bekannt wirklich tolle Reden zu halten, das unterdrückte Volk zu begeistern!

In der Vergangenheit also der Geschichte dieser Universellen gab es gravierende Fehler welche Feldherren heute sagt man Präsidenten, machten!

Sie unterschätzen die Zeit und das Wetter, denn gegen diese Ur und Naturgewalt können diese einfältigen möchte gern Mächtigen nichts ausrichten!

Sowohl Adolf Hitler versagte, im Russland-Feldzug, wie auch Napoleon Bonaparte und andere, so wird auch dieser Super „Reiche Präsident D.J. Trump mit dem Ausstieg des Klimaabkommens scheitern, die Zeit wird es zeigen!
   
Napoleon Bonaparte Feldzüge verliefen niemals so, wie er es vorgesehen hatte. Trotzdem ließ sich Napoleon Bonaparte (1769-1821) nicht davon abhalten, jeden einzelnen mit äußerster Genauigkeit zu planen.

Diese umfassende Planung - und das damit verbundene gründliche Durchdenken aller denkbaren Szenarien - ermöglichten ihm zahlreiche Erfolge.

Das Gründliche „durchdenken“ das ist unser Präsident, „Wladimir Wladimirowitsch Putin“ ohne Zweifel Ein Stratege hoch drei, natürlich findet Er genügend „kleine gerne groß“, wie  Herr Recep Tayyip Erdogan, Nicolás Maduro Moros, welche auch gerne eine vom Volke gewählte „Diktatur“ möchten!

In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt

Das wusste der Egon Bahr schon vor vielen Jahren weil sich Politik halt nicht verändert, sie wird Modernisiert nicht wahr!

Aber schon da hatte Egon Bahr das Wissen, Es gibt keine Stabilität in Europa ohne die Beteiligung und Einbindung Russlands.


Und ich weiß genau, dass Russland nicht so schwach bleiben wird, wie es im Augenblick ist. Wir können im Prinzip jetzt alles tun, was wir wollen, Russland kann es nicht hindern, es ist zu schwach.
Aber ich warne davor, ein großes stolzes Volk zu demütigen.  

Denn der Präsident Herr „Wladimir Wladimirowitsch Putin“ hat sich selbst diese Sozialschwache große Mehrheit des Volkes untertan gemacht in dem Er Volks nahe Helden wie die Nacht Wölfe!

Die Nachtwölfe haben sich in der Sowjetunion der 1980er Jahre während der Perestroika als anti-sowjetische Gruppierung gegründet und übernahmen vieles aus westlichen Biker Clubs. Bis in den 1990er Jahren gab es Kontakte zur dänischen Sektion der Hells Angels. 1991 wurde von Saldostanow der russische Präsident Boris Jelzin unterstützt, erst seit den 2000er Jahren fand eine Umorientierung zum staatsnahen Patriotismus statt.

Der Club gilt gegenwärtig als nationalistisch, anti-westlich, christlich-orthodox und homophob!
Russland nutzt Kriminelle als Schatten-Armee

Nato nennt die neue russische Strategie „hybride Kriegsführung“: Staaten verhalten sich künftig wie Guerillakämpfer.

Es passt sowohl zur Strategie Russlands als auch zu seinen wirtschaftlichen Realitäten, im großen Stil mit der Organisierten Kriminalität gemeinsame Sache zu machen.

Russlands Bruttoinlandsprodukt liegt aktuell noch bei 1,3 Billionen US-Dollar.

Damit ist das Kernland der einst mächtigen Sowjetunion wirtschaftlich schon gegenüber Italien (1,8 Billionen) zweitklassig und im Vergleich zu Deutschland (3,4 Billionen) ein Zwerg. Dass sich mit einem Drittel der Wirtschaftskraft Deutschlands keine Weltmacht- Pläne verwirklichen lassen, leuchtet ein.

Schon aus diesem Grund würde es für den Kreml Sinn machen, einen Teil der Kosten auf die Organisierte Kriminalität abzuwälzen. Es entspricht aber auch der russischen Theorie der „nichtlinearen Kriegsführung“, die Putins Generalstabschef Walerij Gerassimow Ende Januar 2013 in einer öffentlichen Rede bei der Jahresversammlung der Russischen Akademie für Militärwissenschaft drei Monate nach seinem Amtsantritt verkündete.

Die Nato nennt die neue russische Strategie „hybride Kriegsführung“, und sie bedeutet schlicht, dass Staaten sich künftig wie Guerillakämpfer verhalten.

Bei dieser Methode wird dem Gegner der Krieg auch nicht mehr „erklärt“, und eigene Truppen sind nicht das erste, sondern das letzte Mittel, das eingesetzt wird. Die Ziele des Krieges, so Walerij Gerassimow in seiner vom Westen viel zu spät beachteten Rede, würden nicht mehr durch konventionellen Beschuss, sondern den breiten und gesteuerten „Einsatz von Desinformationen, von politischen, ökonomischen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Maßnahmen“ erreicht, „die in Verbindung mit dem Protestpotenzial der Bevölkerung zum Einsatz kommen“.

Setze man eigene Truppen schließlich ein, dann „unter dem Deckmantel von Friedenserhaltung und Krisenbewältigung“.

Die Besetzung der Krim und das russische Eingreifen in Syrien belegen die historische Nato-Erfahrung, dass Russland sich lehrbuchtreu an seine Pläne hält. 

„Der russische Staat ist stark kriminell und die Durchdringung der kriminellen, Unterwelt’ und der politischen, Oberwelt’ hat dazu geführt, dass das Regime Kriminelle von Zeit zu Zeit als Instrumente verwendet.“
Oscar Wilde meinte dazu einmal:  "Als ich klein war, glaubte ich, Geld sei das wichtigste im Leben. Heute, da ich alt bin, weiß ich: Es stimmt."

„Das Geld ist der wahre Apostel der Gleichheit; wo es aufs Geld ankommt, verlieren alle soziale, politischen, religiösen, nationalen Vorurteile und Gegensätze ihre Geltung." - Rudolf von Jhering,  Der Zweck im Recht.
In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.

"Dieser Planet hat – oder besser gesagt, hatte – ein Problem meint  Douglas Adams: Die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich.

 Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im Großen und Ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten."

Der Präsident der USA:  So investierte Trump in die Mafia, das sind Schlagzeilen welche leider Vergessen werden!

Gruß aus der Unterwelt!

Donald Trump in der Sauna mit Wladimir Putin? 
Mit der Hand am Knopf für die US-Atomwaffen?
Ab jetzt ist alles vorstellbar.

Die Welt ist dunkel. Es herrscht dämonische Verwirrung, keine Wahrheit, nirgends. Aus Mexiko strömen Menschen und Drogen in die USA. Muslime strömen auch, viel zu viele. Außerdem geschäftstüchtige Chinesen, die die Wirtschaft im eigenen Land zerstören. Und die Politiker in Washington? Tun nichts gegen all das. Sind alle mindestens unfähig, wenn nicht gar korrupt.
In dieser Unterwelt sehnen sie sich nach einem weißen Ritter. Donald Trump, der Mann mit dem roten Gesicht und dem fluffig-blonden Haar Helm, passt perfekt in diese Rolle. Der Mann, dem nichts heilig ist, wird zum Heiligen für diejenigen, die raus aus der Unterwelt wollen.

Die Phantasie vom starken Mann, von einer messianischen Lichtgestalt, hat Donald Trump jetzt auch zum Triumph beim Super Tuesday getragen. Eine Ordnungsfantasie, die rassistisch ist, weil sie auf dem Glauben an die Überlegenheit der Weißen aufbaut. Ein Erlösungsversprechen: Die Welt könnte rein und unverdorben sein, wenn ihr sie euch von mir, dem Donald, erklären lasst.
Großmäulig, unfehlbar. Siegreich?
Ein Hirngespinst. Und es trägt nicht nur demagogische Züge, sondern autoritäre, despotische.
Wenn Trump sich selbst großmäulig zum unfehlbaren und immer siegreichen Grundprinzip erklärt, müssen seine Jünger keine Verantwortung für die Gemeinschaft, das Sozialwesen, für das Land übernehmen.
Das passt vielen von ihnen in den Kram. Und es passt zu den enormen Unsicherheiten und der fast pathologischen Angst vor Verantwortung heutzutage.
Hier im Blog gibt es einen Bericht welcher lautet „Selbstbestimmung statt Fremdbestimmung“!

Erdogans Drohungen Richtung Europa werden immer wahnsinniger – doch seine Strategie scheitert

Erdogan und sein Mafiapate

Ehre, Blut und Vaterland: Der Kopf der türkischen Unterwelt wollte Präsident Erdogan einst stürzen – nun schwört Sedat Peker ihm Loyalität und will im „Blut der Putschisten duschen“. Im Volk wächst die Furcht.
Wenn sein Name fällt, gefrieren die Mienen. Alles wird ihm zugetraut, dem führenden Paten der türkischen Unterwelt und dem Oberhaupt der organisierten Kriminalität. Auf seiner Internetseite und im wirklichen Leben lässt sich Sedat Peker von seiner Gefolgschaft mit „Reis“ anreden, was wörtlich „der Kopf“ heißt, aber der „Führer“ bedeutet. Das ist er auch.

Lange hat Sedat Peker auf eigene Rechnung gearbeitet, für seinen Ruf und sein Imperium, er hatte Schutzgelder eingetrieben und Raub angeordnet, hatte genötigt und gemordet. Dafür wurde der 1971 geborene Peker zweimal zu Haftstrafen verurteilt, 1998 und 2007. Jedes Mal kam er überraschend schnell wieder auf freien Fuß. Eine weitere Haftstrafe trat er am 5. August 2013 an. Zehn Jahre sollte er hinter Gitter, weil er Teil eines „Ergenekon“ genannten Putschplanes gewesen sein soll, bei dem einen knappen Jahrzehnt zuvor der damalige Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hätte gestürzt werden sollen. Er saß seine Haftstrafe nicht einmal zehn Monate ab. Im März 2014 war er schon wieder auf freiem Fuß. Da hatte ein Gesinnungswandel bereits eingesetzt.

Im Dienste des Präsidenten

Auch bei dem jetzigen Putsch war seine Stimme wieder zu vernehmen. Diesmal aber nicht auf der Seite der Putschisten, sondern auf der Seite der „Demokratie und des Volkes“, wie Präsident Erdogan nicht müde wird zu sagen. Sedat Peker, der verurteilte Mafiapate, steht jetzt in Diensten des Staates und seines Präsidenten.

Warum Erdogan machen kann, was er will
Im Eiltempo baut Präsident Erdogan die Türkei zu einer Diktatur um: Suspendierungen, Veröffentlichungsstopps, Ausreiseverbote. Widerstand aus der EU hat er kaum zu fürchten.

Ausreiseverbot für Wissenschaftler, 15.000 Beamte im Bildungsministerium suspendiert, Satiremagazin gestoppt - seit dem gescheiterten Putschversuch werden die Nachrichten aus der Türkei immer beunruhigender. So sehr die Niederschlagung des Aufruhrs von Präsident Recep Tayyip Erdogan als Erfolg der Demokratie gefeiert wurde, so wenig hat sein Handeln in den Tagen danach mit Demokratie zu tun.

„Silvio Berlusconi“, Ehemaliger Italienischer Ministerpräsident machte es vielen Politikern vor, wie man 
Macht an sich reißt mit der Dummheit des Volkes!

Nach Berlusconi ist der Berlusconismus benannt, eine Form des Populismus in Italien.

In der Öffentlichkeit ist Berlusconi neben seiner politischen Laufbahn durch Affären und sogenannte Bunga-Bunga-Partys bekannt. Vor italienischen Gerichten sind mehrere Verfahren gegen ihn anhängig. Am 1. August 2013 wurde er wegen Steuerbetrugs rechtskräftig verurteilt und infolgedessen mit einem zweijährigen Verbot der Bekleidung öffentlicher Ämter belegt.
Doch es war genau dieser welche ein zungenfertiger Schwätzer in der Politik ist das Paradies fand und so modellieren konnte, dass Er selbst die Verfassung und Gesetze änderte.

Das alles um keine Haftstrafen antreten zu müssen!

Na hat die Überschrieft Ihren Teil an Recht und zum Schreiben?
Hochachtungsvoll

Nikita Noemi Rothenbächer












Freitag, 4. August 2017

How people talk about transgender /// Wie Mensch über Transgender spricht


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Ladies and gentlemen, from http://trans-weib.blogspot.de/ we would like to thank all our readers for their attention!
We can only hope that the reports and information help to promote the range of knowledge and knowledge, this service simply for combating discrimination, homophobia, exclusion, because these are available in all countries of this beautiful earth!
We are intelligent, we can classify feelings and understand more even if we want!
It is up to each of you that this blog which is led with love and devotion can be successful!
You only have to share it or share it, it is not a lot, a few times is also a little exhausting, please share this link with your friends to your children young people with relatives for everyone there is enlightenment and the certainty you are not alone!

Highly respectful with respect and dignity

Nikita Noemi Rothenbacher

Meine Damen und Herren wir von http://trans-weib.blogspot.de/  möchten uns erneut bei all unseren Lesern Bedanken für die Aufmerksamkeit welche Sie uns entgegen bringen!
Wir können nur hoffen dass die Berichte und Informationen dazu beitragen das Spektrum an Erkenntnissen und Wissen zu fördern, dieses Dient schlicht einfach dafür Diskriminierung, Homophobie, Ausgrenzung zu bekämpfen denn diese gibt es in allen Ländern dieser wunderschönen Erde!
Wir sind Intelligent, wir können Gefühle einordnen und mehr noch wenn wir wollen Verstehen!
Es liegt an jedem von euch, das dieser Blog welcher mit Liebe und Hingabe geführt wird Erfolgreich sein kann!
Ihr müsst Ihn nur Teilen oder weitergeben, es ist nicht viel, einige Male ist wenig auch anstrengend, bitte Teilt diesen Link euren Bekannten euren Kindern Jugendlichen Verwandten mit für jeden gibt es Aufklärung und die Gewissheit Ihr seid nicht alleine!

Hochachtungsvoll mit viel Respekt und Würde eure

Nikita Noemi Rothenbächer

Wie Mensch über Transgender spricht
Die Transgender-Debatte tobt, nur die Begriffe geraten dabei oft durcheinander. Kein Wunder: Es ist schwierig, den Überblick zu behalten. Wir sagen: Schluss mit sprachlos! und haben versucht die wichtigsten Wörter zu erklären.
Über das Thema Trans* zu sprechen ist gar nicht so einfach. Es gibt nämlich extrem viele verwirrende Begriffe und Formulierungen - und auch jede Menge Fettnäpfchen. Aussagen wie "im falschen Körper geboren", "war früher ein Mädchen" oder "würde gerne eine Frau sein“ sind problematisch. Außerdem gibt es Streit über die richtige Wortwahl: Sagt man jetzt transsexuell oder transgender oder transident oder vielleicht doch lieber trans*? Eine eindeutige Antwort darauf gibt es nicht. Wir haben trotzdem versucht die wichtigsten Trans*-Begriffe zu definieren und zu erklären, warum bestimmte Formulierungen nicht unbedingt gut ankommen. Eure bisherigen Vorschläge zur Ergänzung sind in die unten stehende Liste eingeflossen. Wenn ihr weitere Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge habt, immer her damit!
Transgender
Als Transgender bezeichnet man Personen, die sich nicht - oder nicht nur - mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Transgender wird inzwischen auch teilweise als Oberbegriff verstanden, der zum Beispiel auch Menschen einschließt, die sich weder mit dem Geschlecht Mann noch mit dem Geschlecht Frau identifizieren. Das Wort "trans" kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie "hinüber" oder "jenseitig", der Begriff "gender" bezieht sich auf das (soziale) Geschlecht. Einige transgeschlechtliche Personen lehnen das Wort wegen der Betonung der sozialen Komponente ab.
Transsexualität
Transsexualität ist der in Deutschland rechtlich korrekte Begriff für Transgeschlechtlichkeit. Eingeführt hat ihn der Sexualforscher Hirschfeld - und das schon 1923. Das Wort "Sexualität" bezieht sich in diesem Fall auf das körperliche Geschlecht (von lateinisch "sexus"). Der Begriff wird heute von einigen Menschen abgelehnt, weil die Endung "-sexualität" die körperliche Komponente im Gegensatz zur sozialen ("gender") betont und so klingt, als hätte Transsexualität etwas mit sexueller Orientierung zu tun, was nicht der Fall ist. Andere Leute bezeichnen sich bewusst als transsexuell, weil sie der Meinung sind, dass es sich bei Transsexualität um eine körperliche und nicht um eine soziale Angelegenheit handelt und grenzen sich demensprechend vom Begriff "Transgender" ab.
Transidentität
Transidentität betont, dass es bei der Sache um die Identifikation mit dem anderen Geschlecht - und nicht um die Sexualität geht. Das Adjektiv "transident" wird in Deutschland heute häufig als Synonym für "transsexuell" verwendet. Allerdings ist auch dieser Begriff umstritten. Erstens weil er suggeriert, dass der Körper komplett unwichtig wäre, zweitens weil Identität danach klingt, als ob man es sich ausgesucht hätte, transident zu sein.
Trans*
Da es um die oben genannten Begriffe diverse Diskussionen gibt, wird in Deutschland inzwischen immer häufiger der Begriff "Trans*" ("Trans-Sternchen") verwendet. Er ist der Versuch einen nicht wertenden und nicht kategorisierenden Oberbegriff für das gesamte Trans*-Spektrum zu finden.
Transvestit
"Transvestismus" ist ein sehr alter Begriff, den der Sexualforscher Magnus Hirschfeld schon 1910 eingeführt hat. Damals meinte er damit Menschen, die sich entgegen ihres bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts kleiden - "vestire" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "tragen". Heute sagt man dazu eher "Cross-dressing", denn im allgemeinen Wortgebrauch wird unter Transvestismus häufig eine sexuell motivierte Aktion verstanden - und Transgeschlechtlichkeit ist unabhängig von der Sexualität.
Transgeschlechtlichkeit
Andere Menschen verwenden den Begriff "Transgeschlechtlichkeit" als Oberbezeichnung. Er beinhaltet sowohl die körperliche Komponente (transsexuell) als auch die soziale (transgender).
Androgynie
Eine Person, die äußerlich sowohl weibliche als auch männliche Merkmale (können auch Kleidung oder Gestik sein) hat, sodass sie nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Dass eine Person androgyn ist, muss nichts über ihre Identifikation mit einem Geschlecht aussagen.
Transfrau
Eine Person, die sich als Frau identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das männliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Transmann
Eine Person, die sich als Mann identifiziert, obwohl ihr bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugeordnet wurde.
Cisgender
Der Gegensatz zu "trans" (lateinisch: jenseitig) ist "cis", was auf deutsch "diesseitig" bedeutet. "Cisgender" ist die Bezeichnung für Menschen, die sich mit dem ihnen zugewiesenen Geschlecht identifizieren.
Cisfrau
Eine Person, der bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugeordnet wurde und die sich damit identifiziert.
Cismann
Ein Cismann wurde bei der Geburt als Mann eingeordnet und identifiziert sich damit.
Geschlechtsangleichung
Bei einer Hormonbehandlung oder Operation werden körperliche Merkmale an die persönliche Geschlechtsidentität angeglichen. Das früher gängige Wort hierfür war "Geschlechtsumwandlung". Allerdings ist eine Trans-Frau, die ihre Geschlechtsorgane angleichen lässt, aus Sicht vieler Transgender vorher genauso eine Frau wie danach - sie wird nicht erst durch die OP zur Frau. Der Begriff "Geschlechtsangleichung" betont also, dass der Körper angepasst wird und nicht das Geschlecht umgewandelt wird.
Transphobie
Die Ablehnung von Trans-Menschen - oft verbunden mit Diskriminierung und Gewalt gegen Trans-Menschen.
Transsexuellengesetz (TSG)
Das deutsche Transsexuellengesetz trat 1980 in Kraft. Es ermöglicht Trans-Menschen zum Beispiel, ihren Vornamen zu ändern oder im Personenstandsregister ihren Status von "männlich" auf "weiblich" - oder umgekehrt - ändern zu lassen. Nicht möglich ist es, eine neutrale Formulierung zu wählen: Also laut Gesetz muss man sich zwischen zwei Geschlechtern entscheiden.
LGBT
LGBT ist die Abkürzung für "Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender" und steht für die Community von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern.
Homosexualität äußert sich auf vielfache Weise. Das Entscheidende ist die gefühlsmäßige Auffassung eines Erwachsenen, sexuelle Befriedigung primär durch sexuelles Verhalten mit einem Menschen des eigenen Geschlechts zu finden. Der Begriff Homosexualität lässt noch offen, ob es auch zu entsprechendem Verhalten kommt oder nicht. Wie bei jeder größeren psychisch-emotionalen (dynamischen) Antriebskraft kann ein Erwachsener sehr unterschiedlich mit seinen homosexuellen Wünschen umgehen. Bestimmt wird das vor allem von zwei Dingen: 1. Welches Verhalten wird vom gesellschaftlichen Umfeld akzeptiert, welches nicht? 2. Wie psychisch gesund ist der Betroffene?
Transvestismus ist mehr als nur Cross-Dressing. Cross-Dressing kann bedeuten: Ein Mann kleidet sich anlässlich einer Party oder bei einem Theaterstück wie eine Frau. Cross-Dressing kann eine Möglichkeit für einen Mann sein, einen anderen Mann sexuell zu verführen, wenn dieser gar kein Interesse an Homosexualität hat und meint, er würde sich auf eine Affäre mit einer Frau einlassen. Make-up und weiblicher Kleidungsstil (der Mann ist dabei noch deutlich als Mann zu erkennen) sind ebenfalls noch nicht Transvestismus. 
Zum Transvestismus gehört eine emotionale Not, die es erfordert, dass ein Mann Frauenkleider anzieht, entweder um dadurch zu sexueller Befriedigung zu kommen oder um Ängste zu lindern. Transvestismus gibt es sowohl bei heterosexuell als auch bei homosexuell empfindenden Männern. Zwei Beispiele aus der Heterosexualität: 1. Ein Mann zieht sich bei einer erotischen Begegnung mit einer Frau einen BH oder andere Frauenunterwäsche an. 2. Ein Ehemann und Vater kleidet sich mit Hilfe und Unterstützung seiner Frau zu bestimmten Gelegenheiten komplett wie eine Frau mit Make-up, Perücke usw. Es gibt sogar Gruppentreffen von Menschen, die diese Interessen gemeinsam pflegen. Diese Männer suchen keine Homosexualität, weder in der Fantasie noch im sexuellen Verhalten.
Die psychischen Probleme eines transsexuellen Mannes sind noch anders gelagert. Transsexualität ist nicht selten, es ist daher wichtig, dass es besprochen wird. Als Psychiater und Psychoanalytiker habe ich transsexuelle Patienten in meiner Praxis; zudem hatte ich als Konsiliararzt an der medizinischen Fakultät der Wayne State Universität mit ihnen zu tun. Diese Universität hatte ein bestimmtes Programm, in dem transsexuell empfindende Patienten evaluiert und mit Hormontherapien und chirurgischen Eingriffen „behandelt“ wurden.
Viele homosexuell empfindende Männer wün­schen sich eine Geschlechtsumwandlung 
1. Nicht wenige homosexuell empfindende Männer wünschen sich, eine Frau mit einem Penis zu sein. Andere würden sich am liebsten komplett in eine Frau verwandeln, haben aber nicht die Möglichkeit, komplizierte chirurgische Eingriffe vornehmen zu lassen. Beide nehmen Hormone. 
Transsexuell empfindende Männer, die nicht an einem offiziellen Behandlungsprogramm einer Uni-versität teilnehmen können, unterziehen sich [in den USA] häufig auf eigene Faust einer Hormontherapie. Ohne ärztliche Verschreibung erhalten sie die Hormone illegal über bestimmte Apotheken. 
Ahnungslosen heterosexuellen Männern gegen­über spielen sie eine weibliche Rolle, meist als Prostituierte. Sie schlüpfen in die Rolle des passiven, femininen Objekts. Das hat viele masochistische Züge. Zugleich zeigt ihre Denkweise – wie sie andere austricksen, täuschen und benutzen können – auch eindeutig eine sadistische Dynamik auf. In der Biografie dieser Männer findet man nahezu immer eine Mutterfigur, die massiv dominierend, manipulativ und kontrollierend ist, wenn nicht noch mehr. 
Die Männer haben in der Regel nur wenig oder keine Beziehung zu ihrer Familie. Ihr Lebensstil ist selbstdestruktiv. Aus angemessenen psychotherapeutischen Programmen mit einer Therapiestunde pro Woche für mindestens drei Monate steigen sie meist schon vorher aus. Sie haben auch erhebliche Probleme in einigen Bereichen ihrer Realitätswahrnehmung. Eine intensive Langzeittherapie wäre das Beste für sie; eine stützende Therapie mit Medikamenten ist das Mindeste, was sie gegen ihre Selbstzerstörung bräuchten. 
2. Eine andere, kleinere Gruppe von trans­sexuell empfindenden Männern ist diejenige, die an einer medizinischen Universität an einem offiziellen Behandlungsprogramm teilnimmt. Bei diesen Männern werden wesentlich gründlichere Untersuchungen und Evaluationen vorgenommen. 
Meist geht es so:
Ein betroffener Mann bewirbt sich für die Teilnahme an diesem Programm. Er erklärt sich bereit, während der gesamten Evaluierung, den Behandlungen und Nachkontrolluntersuchungen einem oder mehreren Psychiatern, Sozialarbeitern, Psychologen und anderen medizinischen Fachleuten den eigenen Zustand umfassend offen zu legen. Normalerweise dauert es ein Jahr, bevor ein chirurgischer Eingriff vorgenommen wird. Erst nach monatelanger Evaluierung und darauf beruhender Entscheidung wird mit medizinischen Hormongaben und chirurgischen Eingriffen begonnen. 
Dieselben Erfahrungen [die ich hier schildere] haben auch andere gemacht, die das Transsexuellen-Programm der medizinischen Fakultät der Wayne State Universität begleitet haben. Außerdem werden sie bestätigt durch die Erfahrungen, die an der Johns Hopkins Universität  gemacht wurden. Dort bestand ein noch größeres Programm dieser Art über noch längere Zeit. Im Folgenden schildere ich eine Zusammenfassung meiner Erfahrung, wie sie sowohl für die Erfahrungen an der Wayne Universität als auch an der Johns Hopkins Universität charakteristisch sind.
Ein Beispiel, das für viele steht 
Der Mann ist alleinstehend und 25 bis 30 Jahre alt. Er hat mindestens einen College-Abschluss und kann schon einige berufliche und finanzielle Erfolge nachweisen. Er bewirbt sich um Aufnahme in das Transsexuellenprogramm. 
Er hat einige homosexuelle Erfahrungen gesammelt und dabei zum Teil sexuelle Befriedigung erlebt. Er hat auch heterosexuellen Sex ausprobiert, jedoch ohne oder nur mit geringer sexueller Befriedigung. Vor allem klagt er darüber, dass sein Körper, solange er denken kann, niemals „richtig“ gewesen sei. Seit seiner späteren Teenagerzeit ist er davon überzeugt, dass mit seinem Körper etwas falsch sein müsse. Je mehr er darüber nachgedacht habe und sich damit beschäftigte, desto mehr ist er zu der Auffassung gekommen, dass in Wirklichkeit in seinem Inneren eine Frau stecke, die hervorkommen und sich ausdrücken müsse. 
Mit Cross-Dressing fühlt er sich nicht wohl. Er stellte auch fest, dass Cross-Dressing ihm soziale und berufliche Probleme bringen konnte, deshalb vermeidet er es. 
In allem, wozu er sich über sein Leben äußert, ist er redegewandt, vernünftig, seine Angaben sind zuverlässig – mit einer Ausnahme: sein Reden über seine Gefühle im Blick auf sein Geschlecht/seine Geschlechtsidentität und sein Körperbild.
Er beschreibt sich als jemanden, der fühlt, dass etwas aus seinem Inneren herauskommen wolle, als würde sein „wahres Selbst“ eingeengt und zurückgehalten. Mehr und mehr nimmt er das „Etwas“ in ihm als eine Frau wahr, die in seinem Innern ist und schon immer da war. Er ist der Auffassung, dass irgendein Fehler in der genetischen Umsetzung oder der Entwicklung dazu geführt haben müsse, dass sein wahres weibliches Selbst nicht zur Ausprägung kam. Genaueres kann er aber nicht sagen. Es ist nur, als sei die wirkliche Frau in ihm gefangen. 
Weder in seiner Körperhaltung, seinem Verhalten noch wie er sich sonst dem Leben stellt, wirkt er passiv oder effeminiert. Er ist durchsetzungsfähig und erfolgreich. In seinem sozialen Umfeld und auch intellektuell behauptet er sich als Mann (mit der einen Ausnahme, dass er keine weibliche Gefährtin sucht). Er ist überzeugt, eine Frau zu sein, die auf die eine oder andere Weise in seinem Körper gefangen ist. Das Hindernis sind seine äußeren Genitalien. Er möchte die Figur und die Genitalien einer Frau haben. Er sehnt sich nach den vollen Eigenschaften einer Frau mit all ihren Rundungen und Qualitäten.
Seine Argumentation ist nicht irrational. Er bringt seine Sehnsüchte, Wünsche und Vorstellungen über sich und seine Gefühle auf logische Weise zum Ausdruck. Für seine Auffassung hat er keine wissenschaftlichen Belege – er „weiß einfach“, dass er eigentlich eine Frau sein sollte. 
Alle psychologischen und psychia­trischen Tests bezüglich seiner Realitätswahrnehmung liegen innerhalb normaler Grenzen – mit der einen Ausnahme: sein Körperbild. Es gibt weder einen Beleg für eine Psychose noch für andere schwerwiegende Probleme. Das einzige Problem, das er hat, betrifft sein Körperbild und zwar nur in Bezug auf seine Geschlechtlichkeit. Bei den Untersuchungen ist er kooperativ, geduldig und hilfsbereit. Unnachgiebig ist er lediglich in seiner Auffassung über seinen Körper und dass er eine Frau werden müsse. Er hat keine Angst vor einer psychologischen und psychiatrischen Beurteilung. An einer intensiven Psychoanalyse oder Psychotherapie, die über mehrere Monate oder Jahre geht, ist er allerdings nicht interessiert. Er ist fest davon überzeugt, dass es sich bei ihm nicht um ein psychisches, sondern nur um ein organisches Problem handelt. 
Nach der ersten Evaluierungs-Phase wird der Patient angewiesen, sich von nun an wie eine Frau zu kleiden und allmählich immer mehr das Leben einer Frau zu leben. Trotz aller körperlichen, sozialen und auch finanziellen Unannehmlichkeiten bleibt er in jeder Hinsicht zuversichtlich und kooperativ. 
Während der ganzen Zeit wird er von den medizinischen und chirurgischen Teams sowie einem Psychiater begleitet. Am Ende jeder Programmphase werden Nachuntersuchungen durchgeführt, auch nach Abschluss aller chirurgischen Maßnahmen und endgültiger hormoneller Einstellung. 
Es beginnt mit der Hormonersatzbehandlung. Dann folgen die chirurgischen Eingriffe, bei denen das Perineum [die Gegend zwischen After und äußeren Geschlechtsorganen] von männlich zu weiblich verändert und eine Vagina angelegt wird. Es wird eine aufnahmefähige Scheide mit gleitfähiger Schleimhaut geformt. Danach kommen (falls nötig, aber meist ist das der Fall) chirurgische Eingriffe zur Vergrößerung der Brüste und anderes hinzu. 
Für eine gewisse Zeit nach den chirurgischen Eingriffen erlebt der Patient eine Abnahme seiner Spannungen und seines psychischen Unbehagens. Er fühlt sich besser und ist zuversichtlich, was seine Zukunft als Frau anbetrifft. Nach Abschluss der Behandlungen und dem Beginn seines neuen Lebens, wozu in der Regel auch eine offizielle Namensänderung gehört, fühlt er sich erleichtert und hoffnungsvoll. Er möchte unbedingt die Zusammenarbeit mit dem medizinischen Team bei den noch anstehenden Nachuntersuchungen fortführen. 
Doch sechs Monate bis zwei Jahre nach Abschluss aller chirurgischen Eingriffe und Verhei­lung aller Wunden bitten die Chirurgen die Psychiater um eine erneute Evaluierung. Sie sind ratlos, denn der Patient wünscht weitere operative Eingriffe.
Während der gesamten Behandlung vor den Operationen waren die einzigen psychischen Probleme, die sich klar zeigten, diejenigen, die mit dem Körperbild des Patienten zusammenhingen. Das ist aus psychodynamischer Sicht wichtig. Man sah diese Probleme als eine verständliche, logische Folge davon an, dass ein Mensch ein „organisches“ Problem hatte. Da es ansonsten keinen sichtbaren, psychischen Bruch mit der Realität gab, wurde das medizinische Programm nach Plan durchgeführt. 
Nun allerdings nehmen die Chirurgen und die anderen Mitglieder der medizinischen Teams wahr, dass der Klient mit der medizinischen Arbeit nicht zufrieden ist, obwohl er jetzt als Frau gilt. Der Klient hat den Eindruck, er benötige weitere medizinische Leistungen. Er möchte, dass die Größe oder Form seiner Waden, seiner Hüften, seiner Arme, seiner Brüste usw. „verbessert“ werden. 
Immer deutlicher zeigt sich dabei: Egal wie erfolgreich die Operationen waren und die andauernde Hormonersatztherapie ist, die Patien­ten sind alle der Auffassung, dass ihnen immer noch etwas fehlt. Sie sind jetzt zwar eine Frau – aber irgendwie reicht es nicht. 
Es werden noch kleinere chirurgische und hormonelle Nachbesserungen vorgenommen. Doch dann weigern sich die Chirurgen. Nach ihrer Einschätzung sollte man nicht weiter operieren. 
In der Regel waren am Anfang alle Chirurgen zufrieden, dass sie einen Mann in eine gut aussehende junge Frau verwandelt hatten. Doch jetzt sind sie über die beständige Unzufriedenheit des Patienten frustriert und verweisen ihn an die psychiatrische Abteilung zurück, damit diese das Problem „löst“. 
Das Problem ist psycho­logisch, nicht biologisch 
Jetzt mussten ich und andere Psychoanalytiker den Chirurgen mitteilen, dass das gestörte Körperbild nie organischen Ursprungs war, sondern von Anfang an ein rein psychisches Problem war. Es konnte daher auch nicht durch Organ-Manipulationen (Hormone, Operationen) gelöst werden, egal wie gut gemeint oder hervorragend ausgeführt die Maßnahmen waren. 
Bei einer psychologischen Untersuchung ist es immer wichtig zu verstehen, welches Selbstbild ein Mensch hat. Natürlich hängt das auch vom Alter ab, ob es eine Frau oder ein Mann ist, und von kulturellen Einflüssen. Dennoch: Wenn ein Erwachsener mit gesundem Erscheinungsbild und gesunden Organen meint, an seiner Erscheinung gäbe es etwas so Abstoßendes und Mangelhaftes, dass es völlig geändert werden müsse, liegt ein größeres psychisches Problem vor.
Je tiefgreifender und umfassender die verzerrte Vorstellung vom eigenen Selbst ist, desto gravierender ist das psychische Problem. Und je größer die Bereitschaft des Patienten ist, sich umfangreichen chirurgischen Eingriffen zu unterziehen (vor allem solchen, die zerstören), desto schwerwiegender ist das psychische Problem. 
Es muss keine Psychose sein, es muss auch keine stationäre Psychotherapie erfordern. Doch das Ausmaß des psychischen Problems darf nicht als klein angenommen werden, nur weil der Patient im Übrigen sozial und beruflich erfolgreich ist. Das Prinzip einer isoliert auftretenden, bedeutsamen Psychopathologie, die auf schwere psychische Probleme hinweist, ist in der Psychiatrie, der Geschichte und auch aus juristischer Sicht hinlänglich bekannt. Diese Psychopathologie ist vorhanden, auch wenn der Betroffene in allen übrigen Lebensbereichen gut angepasst ist. 
Die hier geschilderte Erfahrung wurde so häufig gemacht, dass schlussendlich das gesamte Programm an der Wayne State Universität eingestellt wurde. Auch an der medizinischen Fakultät der Johns Hopkins Universität in Baltimore wurde das wesentlich größere und umfangreichere Programm aus genau demselben Grund aufgegeben.
1Wir müssen lernen, die psychischen Probleme, die im Zusammenhang mit dem eigenen Geschlecht/der eigenen Geschlechtsidentität auftreten können, besser zu verstehen, statt sie zu leugnen.
Ihr seid wirklich Klasse Menschen danke das es euch gibt!





Montag, 31. Juli 2017

Disguised and discriminated from ignorance /// Aus Unwissenheit verstümmelt und diskriminiert


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Disguised and discriminated from ignorance

Aus Unwissenheit verstümmelt und diskriminiert

Der Umgang mit Intersexuellen mutet mittelalterlich an. Lange Zeit wurde ihnen wie Knetmasse das eine oder andere Geschlecht modelliert - mit zum Teil schweren psychischen und physischen Folgen. Der Deutsche Ethikrat macht auf dieses Problem aufmerksam. Gut, dass er damit zum Hinschauen zwingt.

Eine Schlagzeile vom 27 Februar 2012!

Das der Deutsche Ethikrat auf Probleme aufmerksam macht zu dieser Zeit etwas sehr gutes, jedoch das viel „Größe Problem“ ist genau das sich von 2012 bis Dato kaum etwas verändert hat!

Es klingt nach Behandlungsmethoden aus dem Mittelalter: Ein Mensch wird ohne seine Zustimmung kastriert oder ähnlich folgenschwer an den Genitalien verstümmelt, und keiner regt sich groß drüber auf. Es ist aber eine Behandlung, die in Deutschland bis Ende des 20. Jahrhunderts praktiziert wurde: Ärzte, aber auch Eltern, spielten Gott und entschieden für intersexuelle Kinder, ob sie als Frau oder als Mann erwachsen werden sollten.

Wie Knetmasse wurde Menschen das eine oder das andere Geschlecht modelliert, mit gravierenden Folgen für ihre Psyche und ihre Fortpflanzungsfähigkeit.

Meine Damen und Herren wir schreiben das Jahr 2017, fällt Ihnen etwas auf?

Man kann sich diese Leiden kaum vorstellen, man kann sich überhaupt wenig vorstellen über die "Zwischengeschlechtlichen", über ihr Befinden und ihre Bedürfnisse.

Es gibt ja nicht einmal Zahlen darüber, wie viele sie sind - die Schätzungen reichen von 8000 bis hin zu 120.000.

Umso verdienstvoller ist es, dass sich der Deutsche Ethikrat nun dieser Gruppe angenommen und Empfehlungen für einen besseren Umgang mit denjenigen abgegeben hat, die oft schon allein aus Unwissen diskriminiert werden.

Der Deutsche Ethikrat hat somit seine Aufgabe erfüllt, denn Er gab seine Ergebnisse weiter an die Zuständigen Behörden, was die deutsche Politik wäre, maximaler Repräsentant unsere Kanzlerin frau Merkel!

Hoch anzurechnen ist ihm das aber nicht nur im Sinne der Intersexuellen - die Frage im Zentrum der Debatte betrifft letztlich viel mehr Menschen: Inwieweit dürfen Menschen überhaupt ohne ihre ausdrückliche Zustimmung an den Geschlechtsorganen operiert werden? Dieses Problem stellt sich zum Beispiel auch im Umgang mit geistig Behinderten: Von Rechts wegen können sie gegen ihren Willen, aber mit Zustimmung des Betreuers kastriert oder sterilisiert werden. Das ist noch so ein Bereich, über den die Leute wenig wissen, weil sie wenig drüber wissen wollen. Es ist gut, dass der Ethikrat von Zeit zu Zeit zum Wissen zwingt.

In vielen EU-Ländern werden die Grundrechte von Intersexuellen verletzt. Überall werden schon intersexuelle Säuglinge und Kleinkinder geschlechtszuweisenden Operationen unterzogen. Nur Malta stellt das seit neuestem unter Strafe.

Zu Recht wehren sich Intersexuelle gegen Pathologisierung

Intersexuelle sind Personen mit körperlichen Merkmalen, die gemäß den geltenden medizinischen Definitionen nicht eindeutig als „männlich“ oder als „weiblich“ einzustufen sind. Diese Abweichungen können im Chromosomensatz, bei den Hormonen und oder in der Anatomie auftreten. Oft werden sie bei der Geburt bemerkt oder auch schon vorher, oft aber auch erst während der Pubertät. Die meisten dieser Menschen sind aber gesund, nur ein sehr kleiner Prozentsatz zeigt Merkmale, die sofort behandelt werden müssen, heißt es in dem EU-Papier. Der Begriff Intersexualität bezeichne also viele Variationen körperlicher Merkmale und gerade kein Krankheitsbild. Zu Recht wehrten sich Intersexuelle darum gegen ihre Pathologisierung.

„Viele Grundrechte werden verletzt“!

In vielen EU-Ländern werden Intersexuelle Praktiken unterzogen, die ihre Grundrechte verletzen!
So garantiere Artikel 1 der Grundrechte-Charta der EU, die Würde des Menschen zu schützen.

Artikel 3 gewähre die Unversehrtheit der Person!

Artikel 7 Respekt vor der Privatsphäre und dem Familienleben!

Artikel 9 das Recht, eine Familie zu gründen.

Artikel 24 garantiere Kindern das Recht, ihre Meinungen frei ausdrücken zu dürfen und damit gemäß ihrem Alter berücksichtigt zu werden.

Tatsächlich aber verlangten die meisten Mitgliedsstaaten, dass Säuglinge bei der Geburt als entweder weiblich oder als männlich registriert werden müssen, obwohl dies bei neugeborenen Intersexuellen nicht immer möglich ist.

Ärzte und Eltern würden so gezwungen, zu einem zu frühen Zeitpunkt ohne Berücksichtigung des Kindeswunsches und oft auch ohne psychologische Unterstützung eine folgenreiche Entscheidung zu treffen.

So werde das Recht des Kindes auf physische und geistige Unversehrtheit verletzt.

18 der Mitgliedsstaaten würden im Falle von Intersexualität zwar einen Aufschub bei der Registrierung der Säuglinge als männlich oder weiblich gewähren.

Doch in sechs Staaten, nämlich in Österreich, Belgien, Bulgarien, Frankreich, Luxemburg und der Slowakei beträgt er nur eine Woche. 

Manchmal erlaube der Aufschub es zumindest, medizinisch eine Tendenz zu einem der beiden Geschlechter festzustellen. Doch häufig würden schon an kleinen Kindern medizinische Eingriffe vorgenommen, auch Operationen.

Intersexuelle und ihre Eltern sind in Europa überwiegend von medizinischen Diagnosen abhängig, wenn es um die Zertifizierung des Geschlechts geht, kritisiert das Papier. Über die Häufigkeit medizinischer Eingriffe an intersexuellen Kindern gebe es für Europa keine Statistik. Offenbar seien solche Eingriffe aber schon an Säuglingen und Kleinkindern häufig, mindestens in 21 EU-Ländern würden sie praktiziert, darunter auch Deutschland.

Vielfach gehe es dabei um bloß kosmetische Eingriffe, die medizinisch gar nicht nötig sein, aber zu einer irreversiblen Geschlechtszuweisung und zu Sterilisation führen können.

"Grausam, unmenschlich, entwürdigend", diese welche es Erlebt haben, wie meine Wenigkeit kann es kaum in Worte fassen, was Sie erleben mussten!

Der Sonderberichterstatter der UN für Folter, wonach Gesetze, die erzwungene Operationen zur Geschlechtsanpassung oder unfreiwillige Sterilisierung vorsehen, aufgehoben werden müssen. Gemäß den Menschenrechten würden medizinische Eingriffe jenseits von Notfällen ohne Einwilligung des Patienten als  grausam, unmenschlich und entwürdigend gelten. Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen der deutschen Länder habe Genitaloperationen an Intersexuellen mit Geschlechtsverstümmelung gleichgesetzt, berichtet der Report.

Die EU-Länder seien gehalten, auf frühe Geschlechtszuweisungen in Geburtsurkunden zu verzichten und keine medizinischen Eingriffe zum Zwecke der geschlechtlichen Vereindeutigung mehr an intersexuellen Menschen ohne deren Zustimmung durchzuführen. Ärzte und Gerichte müssten über die Grundrechte von Intersexuellen besser informiert werden.

Unsere Bundesregierung musste ob Sie wollte oder nicht, im Jahr 2013 ein Gesetz verabschieden!

Ende des verordneten Geschlechts!

Ab dem 1. November muss das Geburtenregister keine Aussage mehr über das Geschlecht eines Neugeborenen treffen. Die Rechte intersexueller Kinder werden damit gestärkt. Sie können später selbst entscheiden, ob sie sich eher als Mann oder Frau fühlen. Auch wenn der Gesetzgeber damit fast ein neues Grundrecht geschaffen hat, gibt es immer noch keine echte Geschlechtsfreiheit!

Jedoch was ist mit diesen Menschen besser gesagt Betroffenen welche nach alten ja fast Mittelalterlichen Maßstäben für den Rest des Lebens gebrandmarkt wurden?

Es sind die Vergessenen, es sind diese welche Abtauchen sich nicht in die Gesellschaft wagen, diese welche jegliche Selbstbestimmung vom Gesetz genommen wurde, was ist mit Ihnen???

Drittes Geschlecht im Ausweis

Bundesregierung kann sich nicht einigen

Kommt ein drittes Geschlecht für amtliche Dokumente?

Berlin - Männlich, weiblich oder keins von beidem: Die Bundesregierung ist uneins, ob es ein drittes Geschlecht für amtliche Dokumente geben soll.

Die zuständige Arbeitsgruppe werde eher nicht vor der Bundestagswahl zu einem Ergebnis kommen, sagte ein Sprecher von Innenminister Thomas de Maizière (CDU) am Samstag in Berlin.

Die Bundesregierung verzichtet daher auf eine Stellungnahme, die das Bundesverfassungsgericht erbeten hatte.

Wo möglich ist es auch in diesen Fällen eine Gewissensfrage denn anders ist für uns keine Erklärung denkbar!

Zuständig für das sogenannte Personenstandsrecht ist das Innenministerium. Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) könne sich eine weitergehende Lösung vorstellen, sagte der Sprecher des Innenministeriums.

Aus Sicht seines sei es schwierig, ein bestimmtes drittes Geschlecht festzulegen, da manche intersexuelle Menschen sich dem männlichen, andere dem weiblichen Geschlecht näher fühlten, ohne sich einer der beiden Kategorien zuzuordnen. Zudem sei es nicht damit getan, ein drittes Geschlecht in den Personalausweis zu schreiben. Viel weitreichendere Fragen stellten sich etwa im Familienrecht.

Intersexuelle kommen zwischen den Geschlechtern zur Welt. Seit 2013 müssen sie sich nicht mehr entscheiden, ob sie in offiziellen Dokumenten als männlich oder weiblich beschrieben werden. Eine eigene Kategorie, etwa „Inter“, gibt es aber nicht.

„Inter“ gibt es nicht? Heißt da es Inter nicht gibt wird nichts weiter getan?

Schon alleine diese Argumentation ist voll von Menschen verachtenden Ausdrücken!

Wir können nur darauf Aufmerksam machen, das hier einiges nicht richtig sein kann, denn weiterhin sind wir Ausgegrenzt, Diskriminiert und werden Tot geschwiegen, da kann man nur sagen „Armes Deutschland“!  

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Nikita Noemi Rothenbächer









Samstag, 29. Juli 2017

Es ist kaum zu fassen was wirklich auf der Welt passiert, es herrscht Fremdbestimmung statt Eigenverantwortung! /// It is hard to comprehend what really happens in the world, there is a lack of self-determination instead of self-responsibility!


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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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Hey Du hast es und brauchst es, deswegen Spende Blut, denn es fehlt in der ganzen Welt!
Ich habe Ihn, Du auch? Organspenden können andere zum Leben verhelfen, sei stolz auf dich selbst mache Ihn Dir den Organspende Ausweis!

Hey you have it and need it, so donating blood, because it is missing in the world!

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Es ist kaum zu fassen was wirklich auf der Welt passiert, es herrscht Fremdbestimmung statt Eigenverantwortung!

It is hard to comprehend what really happens in the world, there is a lack of self-determination instead of self-responsibility!

Es gibt viele Fragen, umso mehr gibt es unglaubliche spekulative Antworten was Präsiden D.Trump betrifft!
Mehr noch lassen sich gemeinschaftliche Interessen mit anderen Präsidenten dieser Welt feststellen!

Gewählt vom Volk, wenn auch fast Unglaublich bemerkt man schnell, nicht der Wähler entscheidet sondern jeder Wahlkampf ist ein Schmutziges-Geschäft, mit nicht überschaubaren Auswirkungen.

Als erstes steht da eine Feststellung, Politik ist schmutzig, kommt man mit Politik und Diplomatie nicht weiter endstehen die Konflikte besser gesagt fast Kriege.

Ob es nun Putin oder Erdogan wie der Venezolanische Präsident jetzt auch Trump voll in der Öffentlichkeit stehen, meist mit negativen Schlagzeilen.

Das ist so Welt weit, das Volk wird benutzt mit scharmlos falschen Versprechen, man kann auch sagen, das Volk bildet sich keine eigene subjektive Meinung mehr, man schwimmt einfach mit, da kann man nichts falsch machen!

Das meine Damen und Herren führte schon in der Vergangenheit zu Welt-Kriegen, bitte lasst euch nicht Blenden!

Denn die Welt ist voll davon, und dieses Verschulden genau die Bürger, welche getäuscht und geblendet werden!


SHG und viele Vereine vertreten bei weitem besser Minderheiten als es die Staatsoberhäupter tun, das Beispiel hier in Deutschland, ein Koalition-Vertrag ließ keine Ehe für alle zu noch ein Neues TSG „Transsexuellen-Gesetz“, weiterhin Ignorieren Politiker fest gesetzte Regulierungen und Beschlüsse welche International gültig sein sollten. Es werden weiterhin mindestens 1 Intersexuelles Kind operiert, man könnte sagen Staatlich geförderte Genitalverstümmlung!


 Chirurgisch feminisiert oder maskulinisiert

Kinder, deren Genitalien nicht der Norm entsprechen, werden weiter kosmetisch operiert– trotz neuer medizinischer Leitlinien.

 Die Anzahl von Kindern, deren Genitalien kosmetisch operiert werden, ist in Deutschland nicht rückläufig – obwohl die Zahl dieser Operationen durch verschiedene Revisionen medizinischer Leitlinien seit 2005 begrenzt werden sollte. Das ist das Ergebnis einer Studie „Zur Aktualität kosmetischer Operationen, uneindeutiger’ Genitalien im Kindesalter“ der Humboldt-Universität.
Kosmetische Operationen von Genitalien kleiner Kinder stehen seit Längerem in der Kritik. Im In- und Ausland haben Organisationen von intersexuellen Menschen die Praxis, Genitalien von Kindern im Erscheinungsbild oder in ihrer Funktionsweise an die herrschende männliche oder weibliche Norm anzupassen, als Bevormundung, Verstümmelung und als Verstoß gegen Menschenrechte angeprangert. Schließlich führen diese „Korrekturen“ später häufig zu physischen und psychischen Problemen.
In der Medizin wuchs das Bewusstsein

Vor etwa zehn Jahren begann das wachsende Bewusstsein dafür, sich in veränderten medizinischen Leitlinien niederzuschlagen. So riet etwa die Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin nun zur Zurückhaltung und zur sorgfältigen „Abwägung unterschiedlicher Optionen“. Der Deutsche Ethikrat empfahl Ärzten und Eltern im Jahr 2012, sich bei Genitalplastiken im Kindesalter stark zurückzuhalten und die Eingriffe so lange aufzuschieben, bis die Betroffenen einwilligen können. Die Bundesärztekammer verfasste 2015 eine entsprechende Stellungnahme. Und seit 2016 herrscht unter den 173 deutschen Fachgesellschaften Einigkeit darüber, dass Eingriffe, die nur der Anpassung des Geschlechts an die herrschende Norm dienen, an Kindern nicht durchzuführen sind.

"Nur ein Teil der Operationen sind medizinisch notwendig"

Hingegen hatten deutsche Fachgesellschaften noch bis ins neue Jahrtausend hinein bei vermeintlichen „Störungen der sexuellen Differenzierung“ zu einer funktionellen und „kosmetischen Korrektur“ eines „uneindeutigen“ Genitales vor dem zweiten Lebensjahr geraten. An dieser überholten Richtlinie orientiert sich ein Teil der Mediziner aber offenbar weiter, wie die Studie zeigt. Ausgewertet wurden Daten aus der Krankenhausstatistik über Eingriffe an Kindern zwischen null und neun Jahren mit einem breiten Spektrum an bei Medizinern als „uneindeutig“ geltenden Geschlechtsorganen. Die Zahl der „feminisierenden und maskulinisierenden Operationen“ liegt demnach im Jahr 2014 etwa so hoch wie schon 2005, nämlich bei rund 1700 Eingriffen. „Aber nur ein Teil dieser Operationen ist medizinisch tatsächlich notwendig“, sagt die Autorin der Studie, die Geschlechterforscherin Ulrike Klöppel.


Auf wie viele Eingriffe dies zutrifft, lasse sich jedoch allein anhand der Zahlen nicht sagen, dafür müsste jeder Einzelfall kritisch geprüft werden. Abgesehen von diesen schwieriger zu bewertenden Fällen würden jedenfalls zu einem „nicht unerheblichen Teil“ weiter medizinisch eindeutig nicht notwendige Klitorisoperationen im frühen Kindesalter durchgeführt sowie Neovaginas oder Penisplastiken konstruiert: „Das kritisieren reformorientierte Chirurgen, aber gemacht wird es in deutschen Kliniken trotzdem“, sagt Klöppel.

Varianten nicht pathologisieren

Gemacht wird es, weil Eltern und Ärzte den betroffenen Kindern gesellschaftliche Diskriminierung ersparen wollen. Hingegen werden Kinder, die offen intersexuell aufwachsen, keineswegs zwangsläufig diskriminiert, wie aus einer Mütter-Befragung hervorgeht, die im Vorwort der Studie erwähnt wird. Entscheidend für das Selbstbild des Kindes sei, Varianten nicht zu pathologisieren und dem Kind zu vermitteln, wertvoll zu sein. Damit sei dem Kindeswohl weit besser gedient als mit kosmetisch-chirurgischen Maßnahmen. Je nach Definition leben 8000 bis 120.000 intersexuelle Menschen in Deutschland.

Klöppel kommt zu dem Schluss, die überarbeiteten medizinischen Leitlinien würden in der klinischen Praxis „nur lückenhaft umgesetzt“. Ein „transparentes Monitoring“ aller Genitaloperationen an Kindern sei „das Mindeste, wofür die Bundesregierung Rechnung tragen muss“. Besser noch wäre es, Rechtssicherheit für intersexuelle Kinder zu schaffen. So ist es für viele Betroffene problematisch, dass Krankenakten nur zehn Jahre lang aufbewahrt werden müssen. Und rechtlich beanstanden lassen sich Eingriffe wegen der kurzen Verjährungsfrist kaum.

Das Bundesfamilienministerium sieht keinen Bedarf für neue Verbote

Das Bundesfamilienministerium sieht jedenfalls für neue Verbotsnormen keinen Bedarf, wie es in seinem Zwischenbericht „Situation von trans- und intersexuellen Menschen im Fokus“ vom vergangenen Oktober feststellt. Strafrechtlich decke das Verbot der Genitalverstümmelung und der Straftatbestand Körperverletzung den Bereich ab. Demnach dürften Eltern überhaupt nur in eine Operation ihres Kindes einwilligen, wenn eine medizinisch „dringende oder vitale Indikation“ vorliegt. Operationen, „die lediglich dazu dienen, den Körper weiblicher oder männlicher oder eindeutiger erscheinen zu lassen“, könnten hingegen ohne die Einwilligung des Kindes strafbar sein. Die Forderung nach einer speziellen gesetzlichen Regelung erledige sich damit „teilweise“. Weitere zivilrechtliche Verbote für Eltern würden nicht auf Verständnis, sondern auf Strafe zielen und seien darum nicht geeignet.

Klöppel verweist darauf, dass Menschenrechtsorganisationen die Entwicklungen in Deutschland mit großem Interesse verfolgen.
Wir fordern ein gesetzliches Verbot aller nicht eingewilligten, medizinisch nicht notwendigen
Zwangsbehandlungen an Menschen mit “atypischen” körperlichen Geschlechtsmerkmalen
sowie die Durchsetzung aller “Menschenrechte auch für Zwitter!”.

Das andere Geschlecht
Intersexuelle loben, dass der Ethikrat sich mit ihrer Situation befasst hat. Sie wünschen sich aber, dass sie künftig Ehen mit einem Mann oder einer Frau eingehen können.

einer Gesellschaft, die ihre Mitglieder in „männlich“ und „weiblich“ einteilt – sei es auf dem Pass oder auf den Toiletten – ist kein Platz zwischen den Geschlechtern vorgesehen. Es gibt aber Menschen, die weder als Frau noch als Mann geboren werden. Jahrzehntelang war es ärztliche Praxis, solche Kinder durch Operationen und Hormonbehandlungen möglichst früh einem der beiden Geschlechter zuzuordnen.

Interessensvertretungen sprechen von „Genitalverstümmelung“ und weisen auf die psychischen Leiden der Betroffenen hin, etwa den Fall eines 1965 geborenen Kindes, dessen Genitalien nicht eindeutig männlich oder weiblich waren. Obwohl das Kind einen männlichen Chromosomensatz hatte, entschieden sich die Ärzte, aus dem Kind ein Mädchen zu machen, offenbar ohne die Eltern um ihre Einwilligung zu bitten. „Ich bin weder Mann, noch Frau, aber vor allem bin ich kein Zwitter mehr“, sagt der Betroffene heute. Sein Leben lang werde er unter den Folgen dieser „menschenverachtenden Behandlung“ leiden.

Mit diesem Schicksal und vielen ähnlichen beschäftigt sich der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme zur Situation Intersexueller in Deutschland, die er am Donnerstag in Berlin der Bundesregierung übergeben hat. Darin fordert das Gremium, intersexuelle Menschen als „Teil der gesellschaftlichen Vielfalt“ anzuerkennen und vor „medizinischen Fehlentwicklungen und Diskriminierung“ zu schützen.
Nach Schätzungen einer Hamburger Forschergruppe leben in Deutschland zwischen 8000 und 10.000 Intersexuelle, die oft auch „Hermaphrodit“ oder „Zwitter“ genannt werden.
Ihre körperlichen Geschlechtsmerkmale wie Chromosomen, Hormone, Keimdrüsen und äußere Geschlechtsorgane sind nicht eindeutig einem Geschlecht zuzuordnen. Auch wenn es bereits ein Umdenken bei den Ärzten gegeben habe, würden auch heute noch „geschlechtszuordnende“ Operationen und Hormontherapien durchgeführt, sagt das zuständige Mitglied des Ethikrats, Michael Wunder.

In seiner Stellungnahme kommt der Ethikrat nun zu dem Ergebnis, dass diese Geschlechtsoperationen ein „Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit und auf Wahrung der geschlechtlichen und sexuellen Identität“ seien. Die Entscheidung darüber solle von den Betroffenen selbst getroffen werden, wenn sie ein entscheidungsfähiges Alter erreicht hätten. Zudem forderte das Gremium einen Hilfsfonds für Betroffene, die in der Vergangenheit durch ärztliche Behandlungen „schweres Leid“ erfahren hätten.

Ethikrat empfiehlt ein drittes Geschlecht im Pass
Auch, dass Eltern intersexueller Menschen sich für ein Geschlecht ihres Kindes entscheiden müssen, sei „ein nicht zu rechtfertigender Eingriff in das Persönlichkeitsrecht und das Recht auf Gleichbehandlung“, heißt es in der Stellungnahme. Daher empfiehlt der Ethikrat, ein drittes Geschlecht einzuführen. In Zukunft sollen Betroffene im Personenstandsregister als Geschlecht neben „männlich“ und „weiblich“ auch „anderes“ angeben können. „Wir wissen, dass dieser Vorschlag kulturell, gesellschaftlich sehr viele Fragen aufwerfen wird“, sagt Wunder. Deutschland könne aber international ein Signal für mehr Toleranz senden.

Die Bundesregierung hatte den Ethikrat im Juni 2010 mit der Stellungnahme beauftragt, nachdem ein UN-Ausschuss sie dazu aufgefordert hatte, über die Situation intersexueller Menschen in Deutschland zu berichten. Daraufhin war das Gremium in einen Dialog mit Betroffenen und Ärzten, Psychologien, Sozialwissenschaftlern und Juristen getreten. Die Bundesregierung werde die Vorschläge des Ethikrates „sehr ernst“ nehmen und „sorgfältig prüfen“, sagte der Staatssekretär des Forschungsministeriums, Georg Schütte.

Nicht gegen Eingriffe im Kindesalter
Betroffene kritisierten, dass der Ethikrat sich ausdrücklich nicht gegen Eingriffe im Kindesalter ausspricht, wenn zwar Abweichungen bestehen, aber ein Geschlecht eindeutig festgestellt werden kann, beispielsweise im Falle des Adrenogenitalen Syndroms (AGS). Außerdem wurde die Empfehlung des Ethikrates kritisiert, nur die eingetragene Lebenspartnerschaft für diejenigen zu öffnen, die sich für den Eintrag „anderes“ im Personenstandsregister entscheiden, nicht aber die Ehe. Trotz dieser Kritik wurde die Stellungnahme des Ethikrates insgesamt von verschiedenen Interessenverbände sehr positiv aufgenommen. „Das ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg intersexuell Geborener zu ihren Menschenrechten“, sagte Lucie Veith vom Verein „Intersexuelle Menschen“. Vor allem lobt sie, dass durch die Stellungnahme das „Tabu über dem Leben und Leiden“ intersexueller Menschen gebrochen worden sei.







Das Menschliche

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