Samstag, 14. Mai 2022

Gouverneur Greg Abbott wollte, dass Transkinder ihren unterstützenden Eltern weggenommen werden, aber das Gericht sagte, dass er dazu nicht befugt sei.


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Gouverneur Greg Abbott wollte, dass Transkinder ihren unterstützenden Eltern weggenommen werden, aber das Gericht sagte, dass er dazu nicht befugt sei.

LGBTQ-Befürworter feiern, als der Oberste Gerichtshof von Texas entschied, dass Gouverneur Greg Abbott (R) und Generalstaatsanwalt Ken Paxton (R) nicht befugt sind, das Texas Department of Family and Protective Services (DFPS) zu zwingen, die unterstützenden Eltern von zu untersuchen Transgender-Kinder.

„Die heutige Entscheidung ist ein Gewinn für unsere Mandanten und die Rechtsstaatlichkeit“, sagten ACLU, ACLU of Texas und Lambda Legal in einer gemeinsamen Erklärung. „Der Oberste Gerichtshof von Texas hat klargestellt, dass der Generalstaatsanwalt und der Gouverneur nicht befugt sind, DFPS anzuweisen, Maßnahmen gegen Familien zu ergreifen, die ihre Kinder unterstützen, indem sie ihnen den höchsten Standard an medizinischer Versorgung bieten.“

Im vergangenen Februar gab Paxton eine unverbindliche Stellungnahme ab, dass Eltern, die ihren transsexuellen Kindern Zugang zu geschlechtsbejahender Betreuung gewähren, die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder verletzen. Abbott zitierte diese Meinung, als er DFPS anwies, die Eltern von Transgender-Kindern wegen Kindesmissbrauchs zu untersuchen, wenn sie ihren Kindern Zugang zu Pubertätsblockern oder Hormonen gewähren.

Pubertätsblocker sind Medikamente, die den Beginn der Pubertät verzögern. Die falsche Art der Pubertät zu durchlaufen, kann die Dysphorie einer Transgender-Person verstärken und ihren Körper dauerhaft auf eine Weise verändern, die später nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Es hat sich gezeigt, dass Pubertätsblocker das lebenslange Suizidrisiko für Transgender-Personen, die sie wollen, stark reduzieren.

Mehrere DFPS-Mitarbeiter kündigten wegen der Anordnung und einige Staatsanwälte weigerten sich, sie durchzusetzen, da die Bereitstellung der notwendigen medizinischen Versorgung von Kindern das Gegenteil von Kindesmissbrauch ist.

Eine Familie verklagte den Staat und errang Anfang März eine einstweilige Verfügung, die das Inkrafttreten der Anordnung verhinderte. Der Staat legte Berufung ein, und nun hob der Oberste Gerichtshof von Texas die landesweite einstweilige Verfügung auf, indem er sagte, dass DFPS nur daran gehindert sei, gegen die eine Familie zu ermitteln, die geklagt habe. Gleichzeitig bekräftigte das Gericht, dass Abbott gar nicht befugt war, die Anordnung an DFPS zu erteilen.

Das Urteil lässt DFPS dort, wo es war, bevor Abbott seine Anordnung erließ – die Abteilung kann Familien untersuchen, von denen sie glaubt, dass sie untersucht werden müssen, aber sie muss nicht die unterstützenden Eltern von Transgender-Minderjährigen untersuchen – außer in Bezug auf die Familie, die geklagt hat, was sie nicht kann untersuchen.

Chris Geidner, Redakteur für Rechtsangelegenheiten bei Grid News , sagte, dass die Stellungnahme DFPS effektiv auffordert, andere Familien nicht zu untersuchen, nur weil sie ihren Kindern Zugang zu geschlechtsspezifischer Betreuung gewähren, weil diese Familien einfach ähnliche Verfügungen verlangen könnten.

Die LGBTQ-Organisationen stellten in ihrer gemeinsamen Erklärung auch fest, dass der Teil von Abbotts Anordnung, der verpflichtete Melder – wie Lehrer und Kinderärzte – verpflichtet, die Eltern von Transgender-Kindern wegen Kindesmissbrauchs zu melden, nicht in Kraft treten kann.

„Obwohl das Gericht seine Anordnung auf“ die Kläger beschränkte, heißt es in der Erklärung, „bestätigte es erneut, dass sich das texanische Gesetz nicht geändert hat und kein obligatorischer Reporter oder DFPS-Mitarbeiter verpflichtet ist, auf der Grundlage der Anweisung des Gouverneurs und der Meinung des Generalstaatsanwalts Maßnahmen zu ergreifen. Mit der Bestätigung der einstweiligen Verfügung beließ das Gericht die Entscheidung der Vorinstanz, dass Ermittlungen, die allein auf der Erbringung medizinisch notwendiger Gesundheitsleistungen beruhen, einen irreparablen Schaden verursachen. Es wäre skrupellos für die DFPS, diese gesetzlosen Ermittlungen fortzusetzen, während dieser Rechtsstreit andauert, und wir werden nicht aufhören, für die Sicherheit und das Leben von Transgender-Jugendlichen hier in Texas zu kämpfen.“

Freitag, 13. Mai 2022

Der Mensch ist eine Maschine, die vom Menschen bedient wird!


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Der Mensch ist eine Maschine, die vom Menschen bedient wird!
Dem Boxer Gene Tunney wird der Satz zugeschrieben: „Der menschliche Körper ist die leistungsfähigste und dabei widerstandsfähigste Maschine, die man sich denken kann.“ Tunney besiegte 1926 Jack Dempsey und wurde Weltmeister im Schwergewicht. Sein Ausspruch hat Fritz Kahn zu einem Artikel in der „Berliner Illustrirten Zeitung“ animiert, in dem er den Menschenkörper als komplizierteste aller Maschinen feierte – stabil wie ein Tourenrad und empfindlich wie ein Erdbebenmesser.
Der Berliner Arzt Dr. med. Fritz Kahn ist zu der Zeit 38 Jahre alt und durch seine populärwissenschaftlichen Schriften bereits weithin bekannt. Ein Volksaufklärer. Zwischen 1922 und 1931 erscheint sein populärmedizinisches fünfbändiges Werk „Das Leben des Menschen“, mit dem er den Leser zu einer märchenhaften Reise durch den menschlichen Körper einlädt: Ein winziger Mensch unternimmt, auf einer Zelle surfend, eine Reise auf dem Blutstrom, durch geheimnisvolle Adern und zottenbehangene Höhlen. Kahn belehrt aber auch durch technische Illustrationen, auf denen der Mensch einer Maschine gleichgesetzt wird. Bekannt wird vor allem eine Beilage seines Werks, das Plakat „Der Mensch als Industriepalast“. Das zeigt einen Schnitt vom Kopf bis zum Darm. Nicht als anatomische Zeichnung, sondern als eine Abfolge von Zimmern und Rohren, Fließbändern und Laboratorien. Merkwürdig an Kahns Menschenmaschine ist freilich, dass diese Maschine nicht aus sich heraus funktioniert, das wäre ein Roboter, sondern in all den Kammern des Gehirns, des Magens oder der Leber, Menschlein hantieren, die die elektrischen Prozesse oder chemischen Reaktionen an Schaltpulten steuern.
Fritz Kahn zeichnete nicht selbst, sondern beschäftigte Illustratoren, und je nachdem, an wen er geriet, gerieten die Bilder mal als Karikaturen, mal als anatomische Zeichnungen oder „Kunstformen der Natur“ im Sinne Haeckels, mal surreal oder futuristisch. Kahn war ungemein produktiv und muss seine Illustratoren ziemlich gefordert haben. Ihn interessierte auch jenseits der Medizin alles Naturwissenschaftliche: vom Sternenhimmel bis zur Atomkraft. Und eben immer wieder der Mensch als Maschine, der Blutkreislauf als Röhrensystem, die Abfolge von Sehen und Sprechen als Schaltkreise, die Nahrungsverarbeitung als mechanisch-chemische Fabrikation. Die psychische Seite blieb außen vor.
Kahns Lebenslauf ist vielfach gebrochen. Geboren 1888 in Halle, bis zum siebten Lebensjahr aufgewachsen in den USA. Dorthin war sein Vater, ein schriftstellernder Arzt, ausgewandert. 1895 kehrt zunächst die Mutter mit den Kindern, dann auch der Vater zurück; sie etablieren sich in Berlin. Den Ersten Weltkrieg macht der junge Arzt Dr. Kahn als Sanitätsoffizier mit. In den folgenden Jahren arbeitet er als Chirurg und Gynäkologe in Berlin. 1933 muss er, weil Jude, seine Praxis aufgeben, seine Bücher gelten als schädlich und unerwünscht, sein Buch „Unser Geschlechtsleben – ein Führer und Berater für jedermann“, 1937 in der Schweiz erschienen, wird gar verboten und eingezogen. Die Franckh’sche Verlagshandlung („Kosmos“), bei der Kahn seit 1914 publizierte, verleugnet ihn, indem sie eine Kurzfassung von „Das Leben des Menschen“ herausbringt, ohne Kahn zu erwähnen. Kahn flieht mit der Familie zunächst nach Palästina, dann via Vichy-Frankreich und Portugal in die USA. Albert Einstein, den Kahn aus den Berliner Jahren kennt, hatte den Antrag auf ein Visum befürwortet. Gegen Ende seines Lebens findet man Kahn in Dänemark. Das liegt an seiner letzten Lebensgefährtin, einer US-Dänin. Mit den Ortswechseln wechseln auch die Gefährtinnen. Doch seiner Mission, populär aufzuklären, bleibt Kahn auf allen Lebensstationen treu. Ob in Jerusalem, in New York oder Kopenhagen, er schreibt und lässt in seinen Ateliers zeichnen und malen. Durchaus erfolgreich. Bis zuletzt und über den Tod hinaus. In den USA erschien 1965 sein letztes größeres Werk, „The Human Body“, das 1969 als „Knaurs Buch vom menschlichen Körper“ auf deutsch erschien, geziert mit einem Vorwort von Peter Bamm alias Dr. med. Curt Emmrich. Noch 1972 bringt der Deutsche Bücherbund eine Sonderausgabe unters Volk. Da war Kahn schon vier Jahre tot; er starb 1968 mit 79 Jahren in Ascona.
Dr. Fritz Kahn wird bis heute in der populärmedizinischen Aufklärung kopiert, meist ohne Hinweis auf den geistigen Vater. Seine derzeitige Wiederentdeckung geht auf Uta und Thilo von Debschitz – Kulturjournalistin die eine, Designer der andere – zurück, die Leben und Werk soeben in einem perfekt designten Band vorgestellt haben. Der wiederum liegt einer Ausstellung im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité zugrunde, in der ausgewählte Reproduktionen Kahn’scher Werke zu sehen sind – der Maschinenmensch im reizvollen Kontrast zu Virchows Präparaten und im Kontext von Objekten alter und moderner Medizintechnik. Das Charité-Museum ergänzt regelmäßig seine ständige Sammlung mit künstlerischen Produktionen. Denn Kunst interpretiere die Welt, sie nehme Stellung zu dem, was in der Gesellschaft passiere und ergänze so die Sammlung, erläutert Museumsdirektor Prof. Dr. med. Thomas Schnalke das Konzept. Nun also Kahn. Das zeigt, gewollt oder ungewollt, dass man Kahns Art der Volksaufklärung auch als „Kunst“ verstehen kann. Eine Interpretation der Gesellschaft seiner Zeit bietet sie allemal.
Denn mit seinem Maschinenmenschen folgt Kahn durchaus dem Zeitgeist. Begeisterung für die Maschine und den „depersonalisierten“ und „entpsychologisierten“ Menschen sind im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts in der Kunst weit verbreitet. Man denke etwa an die aus Kolben und Rohren zusammengesetzten Menschen Fernand Légers, an die geometrisch aufgelösten Gesichter der Kubisten oder Oskar Schlemmers gesichtslose puppenartige Figuren. Schlemmer entwickelte parallel dazu am Bauhaus ein mechanisches Ballett, in dem Menschen wie Marionetten agierten und schließlich gänzlich durch Marionetten, die wie Roboter aussahen, ersetzt wurden. Das war zeitgemäß: Der Theatermann Edward Gordon Craig entwickelte „Über-Marionetten“, Schauspieler hinter Masken und in starren Gewändern, die frei von Emotionen, maschinengleich agieren sollten.
Dr. med. Alfred Döblin, der Schriftsteller, verlangte vom Autor, psychologische Elemente auszuschließen und auf strenge Objektivität bei der Schilderung von Abläufen zu achten. Das tut auf seine Weise auch Kahn, wenn er Nahrung oder Sauerstoff die Körperröhren passieren lässt. Ihm gelingt bei der Gelegenheit sogar etwas, das den Kollegen Döblin neidisch machen konnte, nämlich komplexe Vorgänge gleichzeitig darzustellen, ein altes Problem der Kunst, das Döblin mit einem „Kinostil“ angehen wollte. „Von Perioden, die das Nebeneinander des Komplexen wie das Hintereinander rasch zusammenzufassen erlauben, ist umfänglich Gebrauch zu machen“, befand er. Döblin praktiziert den „Kinostil“ ansatzweise im Roman „Berlin Alexanderplatz“. Kahn lässt malen.
Kahns Art der technisch inspirierten Aufklärung kam also keineswegs aus dem Nichts. „Dass zwischen Bau- und Funktionsprinzipien des menschlichen Körpers und technischen Erfindungen erstaunliche Parallelen bestehen“, war seit dem 19. Jahrhundert bekannt, erinnert der Lübecker Medizinhistoriker Prof. Dr. med. Cornelius Borck. Ein gewisser Ernst Kapp habe 1877 eine Theorie der „Organprojektion“ formuliert, nach der technische Erfindungen lediglich nachholen, was in Bau und Funktion des menschlichen Körpers bereits von Natur aus realisiert sei. Fritz Kahn nimmt häufiger Anleihen bei Kapp und „verortete den Menschen konsequent in der technischen Moderne“ (Borck). Doch habe Kahn sein Maschinenmodell zu einer Zeit popularisiert, in der das reduktionistische Denken der Medizin bereits heftig kritisiert worden sei, schränkt Borck ein.
Dem ist freilich zu entgegnen, dass zeitgleich mit solcher Kritik die Technik auch verherrlicht und der Mensch auf das reibungslose Funktionieren reduziert wurden. Auch noch zu Kahns Hauptschaffenszeit, den 20er und 30er Jahren. Die Idee des nur funktionierenden Menschen durchzieht den Futurismus – der übrigens heute auch wiederentdeckt wird. Die Futuristen sind von technischen Abläufen fasziniert, vor allem, wenn sie rasant daherkommen. Das drückt sich in einer Vorliebe zu Rennwagen, Motorrädern, Schnellbooten oder Flugzeugen aus. Auch Kahn benutzte solche Versatzstücke. Der Mensch als Individuum gilt den Anhängern der Lehre nichts, es zählt die große Masse, zusammengesetzt aus anonymen Figuren. Der Massenmensch wohnt in Wolkenkratzern. Ludwig Hilberseimer hat solche Wohnmaschinen in den 20er Jahren am Bauhaus entworfen, Fritz Lang hat sie in „Metropolis“ ins Bild gesetzt. Und auch bei Fritz Kahn, der nun mal ein Gespür für seine Moderne hatte, sind sie zu finden.
Die Wirkungen einer „futuristischen“ Welt- und Menschensicht sind so vielfältig wie zwiespältig: Sie reichen von Plakaten mit stilisierten Damen in schnittigen Bugatti-Kabriolets bis zur Choreografie von Massenveranstaltungen und deren filmischer Umsetzung. Leni Riefenstahl lässt grüßen.
Kahns Menschenmaschinen wirken dagegen harmloser, weil märchenhafter: In seinem „Industrie-palast“ werkeln Heinzelmännchen. Den Arzt der Zukunft sah Fritz Kahn 1925 als Techniker, vor sich ein Schaltpult und ein Röntgenbild, aber keinen leibhaftigen Menschen. Kahn scheint das positiv gesehen zu haben. Im Alter äußerte er sich dazu skeptischer: „Vor hundert Jahren beschäftigte sich ein Arzt mit dem Menschen; vor 50 Jahren war er ein Internist oder ein Chirurg; heute ist er ein Röntgenfotograf, der Bilder herstellt von einem Herzen, das er nicht sieht, von einem Menschen, den er nicht kennt, von einem Fall, den er nicht verfolgt.“
Man sollte Wissen woher überhaupt Wissen stammt! Wünsche angenehmes WE @ All habt eine gute Zeit!

Eure Nikita Noemi

Donnerstag, 12. Mai 2022

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I was born with a body variation that affects approximately 1 in 5,000 people. Those of us born with this type of body variation have 46,XX chromosomes, ovaries, vulva and clitoris, but the uterus is usually absent and in many cases the vagina is also absent. Many people who were born with bodies like mine are having surgery to build the vagina, and uterus transplants are also being perfected. Other people decide not to modify their bodies. Both options are correct. What is not acceptable is the practice of performing vaginal construction surgeries without the person's informed consent. That is what happened to me, and it is what has happened to many other people with the same body variation. In many cases -for example, in mine- that first surgery was followed by others, and by mechanical dilations of the neovaginal canal to prevent it from closing. The combination of one or more non-consensual surgeries and non-selected vaginal dilations is painful, traumatic and iatrogenic (that is, it is a "treatment" that produces negative health consequences). People who were born with this body variation identify ourselves in different ways; the vast majority, as women; There are also those who identify as lesbians, as non-binary people and, as in my case, as men. In many cases, we also identify ourselves as intersex people and, in many other cases, we do not. All the options are correct. Those of us who carry out intersex activism based on the experience of being born with this type of body variation, including those of us who underwent body normalization interventions, fight so that no person is subjected to surgeries and/or dilations without their consent, so that those who have suffered them have access to the truth of what happened to them, to rehabilitation (that is, to the possibility of dealing with the consequences of what happened), and to reparation. We also fight so that other people born with this body variation have access to information that does not stigmatize or pathology them, that they can decide about their own body and that whatever decision they make is respected and guaranteed by the State, and so that they enjoy fully their sexual and reproductive rights. Why don't we ask for an X in the document heading? For several reasons: 1. Because this type of body variation, like many others, is only discovered at puberty. 2. Because being born without a uterus and/or without a vagina does not make any person non-binary, without sex, with an indefinite or indeterminate sex. 3. Because to maintain that it is the F on the birth certificate that promotes the violation of our human rights is to maintain that assigning it to the female sex justifies the violation of the human rights of individuals. People who were born with this bodily variation, like all people, have the right to our bodily integrity regardless of the sex that has been assigned to us and regardless of the gender in which we later identify ourselves. In other words: THERE IS NO MEDICAL OR LEGAL SEX CLASSIFICATION THAT JUSTIFIES VIOLENCE AGAINST SOMEONE'S BODY. 4. Surgical and mechanical interventions that affect people born with this type of body variation, as well as those that affect people born with other types of body variations, are not based on registry criteria. NO PERSON IS OPERATED BECAUSE OF WHAT THEIR BIRTH CERTIFICATE SAYS. It intervenes to "normalize" on the basis of body, sexual and gender stereotypes. 5. Even if an X were placed in the entry, and even if the category of sex were eliminated, violations of the human rights of people born with variations of sexual characteristics would continue to occur, UNLESS OUR INTEGRITY IS EXPLICITLY PROTECTED CORPORAL THROUGH PROHIBITING "NORMALIZING" INTERVENTIONS. There are always those who ask why, if all this is so, there are so many people who insist that the solution stops with X. It's easy: because X is a registry solution*, and does not require facing the medical corporation or dismantling medical violence against intersex bodies - which is precisely what is needed. ****** * Imagine that to avoid obstetric violence, it is proposed to put a P on the DNI of each person who is going to give birth so that the hospital knows that they must respect their human rights. Do you think it would work?


Mittwoch, 11. Mai 2022

Die Forscher*innen fanden heraus, dass 7,3% der Jugendlichen im Durchschnitt 5 Jahre nach ihrer ersten sozialen Transition zurück zum Zuweisungsgeschlecht bei Geburt wechselten


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Eine ganz aktuelle Studie (im Journal Pediatrics veröffentlicht) von Olson et al. (2022) zeigt, dass 94% der trans Kinder auch nach einem Zeitraum von 5 Jahren nach ihrer sozialen Transition bei ihrer Aussage bleiben, dass ihnen das falsche Geschlecht bei Geburt zugewiesen wurde. Nur 2,5% (!!!) kehren zum Zuweisungsgeschlecht zurück und 3,5% identifizieren sich als nicht-binär.
Zusammenfassung:
Die Forscher*innen fanden heraus, dass 7,3% der Jugendlichen im Durchschnitt 5 Jahre nach ihrer ersten sozialen Transition zurück zum Zuweisungsgeschlecht bei Geburt wechselten. Am Ende dieses Zeitraums (von 5 Jahren) identifizierten sich die meisten Jugendlichen als binäre transgender Jugendliche (94 %). Davon haben sich 1,3 % zunächst als nicht-binär bekannt und sich dann doch als binäre transgender erkannt.
2,5 % der Jugendlichen identifizierten sich (nach 5 Jahren) letztlich als cis-gender und 3,5 % als nicht-binär. Spätere cisgeschlechtliche Identitäten waren häufiger bei Jugendlichen anzutreffen deren erste soziale Transition vor dem Alter von 6 Jahren stattfand; die Re-Transition erfolgte häufig vor dem Alter von 10 Jahren.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass es nur selten zu Re-Transitionen kommt. Häufiger ist es so, wenn transgender Jugendliche sich in jungen Jahren zur sozialen Transition entschieden haben, identifizieren sie sich weiterhin als transgender. Nichtsdestotrotz ist das Verständnis von Re-Transitionen für Kliniker und Familien von entscheidender Bedeutung, um die Transition für die Jugendlichen so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Intersexuelle vergessenWarum die Ehe doch nicht für alle ist

Die LGBT-Szene feierte Ende Juni. Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag beschlossen, dass bald jede(r) jede(n) heiraten darf. Eine Gruppe hat er aber übersehen.

Die Ehe für alle ist doch nicht für alle. Das hat jetzt Dieter Schwab, ein emeritierter Jura-Professor aus Regensburg, herausgefunden. Er hat sich den neuen Eheparagrafen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) genauer angeschaut: Auf den ersten Blick ist alles cool. Der Satz: "Die Ehe wird auf Lebenszeit geschlossen" wird ausgetauscht. Ab Oktober gilt dann der neue Satz: "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen."

Wer kein Geschlecht hat, darf nicht heiraten

Auf den zweiten Blick aber ist auch schon der neue Satz eigentlich veraltet. Denn manche Menschen haben kein Geschlecht. Intersexuelle werden geboren ohne Geschlechtsmerkmale, mit denen ein Geschlecht eindeutig zugeordnet werden kann. Rechtlich ist das bei der Geburt seit 2013 so geklärt: Wenn die Ärzte kein eindeutiges Geschlecht festlegen können, lassen die Standesbeamten die Geschlechtsangabe im Geburtsregister einfach weg. Vor Gesetz sind Intersexuelle also geschlechtslos. Und wer kein Geschlecht hat, kann damit auch nicht heiraten – zumindest nicht bei dem neuen Eheparagraphen, der ja ausdrücklich bei beiden Ehepartnern ein Geschlecht voraussetzt. Im Ehegesetz klafft jetzt also eine Lücke, in die all diejenigen reinfallen, die kein definiertes Geschlecht haben. Der Jura-Prof findet diesen Zustand "untragbar". Er schreibt:

"Wenn ‚Ehe für alle‘, dann wirklich für alle!"

Dieter Schwab, emeritierter Jura-Professor, Regensburg

Problem: Das Gesetz wurde zu hastig verabschiedet

Wie konnte so etwas passieren? Denn die Befürworter der Ehe für alle wollten mit der Gesetzesänderung sicherlich keine Intersexuellen diskriminieren und sie von der Ehe für alle ausschließen. Vermutlich haben die Politiker im Bundestag in der Eile einfach vergessen, dass der Begriff "Geschlecht" problematisch ist. Längst zweifeln Sozialwissenschaftler an, dass es so etwas wie ein natürliches Geschlecht überhaupt gibt. Sie gehen davon aus, dass wir unser Gender vor allem als Kinder lernen – über kulturelle Normen und Rollenmodelle.  

Denkbar wären verschiedene Lösungen. Die kleinere wäre: Man korrigiert den Eheparagrafen noch einmal. Das würde auch deshalb Sinn machen, weil im BGB sowieso noch andere Paragrafen korrigiert werden müssten, die bei den Ehepartnern noch von "Mann" und "Frau" sprechen. Eine andere und umfassendere Alternative, um das Problem zu lösen, wäre es, ganz offiziell ein drittes Geschlecht einzuführen. Dann gäbe es "Frau", "Mann" und "Inter". Bisher haben Gerichte das abgelehnt. Ein Diskussionsthema für die nächste Regierung ab September wäre damit auch gefunden.

Auf jeden Fall: Diesmal bitte sorgfältiger

Egal, welchen Weg der Bundestag bei dem Thema einschlägt. Wichtig wäre vor allem eines: Er sollte sich mehr Zeit lassen bei der Formulierung der neuen Gesetze als bei der Hau-Ruck-Aktion im Juni, als die Ehe für Alle noch schnell beschlossen wurde. Denn schließlich wäre es äußerst doof, wenn dann wieder eine Gruppe unbeabsichtigt diskriminiert würde.



Grobe Fehler in der Vergangenheit heißt Identitätskrisen programmiert // Crude mistakes in the past means programmed identity crises


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Mann und Frau in einem: Was ist Intersexualität?

Die meisten Eltern sind überfordert, wenn sie erfahren, dass ihr Kind zwei Geschlechter hat. Das Wichtigste im Umgang mit intersexuellen Kindern ist, sie so zu nehmen, wie sie sind. Und genau abzuwägen, ob eine Therapie nötig ist.

Wird es ein Junge oder ein Mädchen? Diese Frage bewegt viele werdende Eltern. Dabei ist es gar nicht so selten, dass kein eindeutiges Geschlecht im Mutterleib ausgeprägt wird.

Intersexualität - was bestimmt das Geschlecht?

Menschen sind intersexuell, wenn sie Merkmale von beiden Geschlechtern haben: Das äußere Geschlecht stimmt nicht mit dem inneren überein oder weicht vom Chromosomensatz XX (weiblich) beziehungsweise XY (männlich) ab. Das Geschlecht des Körpers wird uneindeutig, wenn zum Beispiel nur ein X-Chromosom alleine vorhanden ist. Das sogenannte Turner-Syndrom führt zu einem äußeren weiblichen Erscheinungsbild. Formen mit XXY-Chromosomen führen zu einem äußerlich männlichen Erscheinungsbild, genannt Klinefelter-Syndrom.

Wie kommt es zur Intersexualität?

Ob ein Fötus zum Mann oder zur Frau wird, hängt aber nicht nur von den Chromosomen ab. Mit 30 Tagen haben alle Embryos noch weibliche und männliche Geschlechtsanlagen - sie sind also alle intergeschlechtlich. Der einzige Unterschied: Enthalten die Zellkerne zwei XX-Chromosomen, entwickelt sich vermutlich ein Mädchen, sind es ein X und ein Y-Chromosom, wird es vermutlich ein Junge. Das ist aber nicht sicher, denn ein Zusammenspiel aus Genen und Hormonen bestimmt die Entwicklung des Geschlechts.

In der 6. und 7. Woche beginnt die Ausbildung der geschlechtlichen Anlagen. Beim Jungen entwickeln sich aus den Geschlechtsanlagen die Hoden. Diese schütten Testosteron aus. Dieses Hormon bewirkt die Ausbildung der männlichen Geschlechtsorgane. Die weiblichen Anlagen bilden sich zurück. Bei den Mädchen entwickeln sich zuerst die Eierstöcke, die das Hormon Östradiol produzieren. Es vollzieht sich der gleiche Prozess wie beim Jungen.

Viele Schritte zur Geschlechtsausbildung

Aber in jedem einzelnen Entwicklungsschritt kann es auch anders kommen. Ein Embryo kann sich nur zum Jungen entwickeln, wenn er genügend Testosteron bildet. Fehlen auf den Zellen der Genitalanlagen allerdings die Andockstellen dafür, wird das Baby intersexuell - es steht also in der biologischen Entwicklung zwischen Mann und Frau. Die Ausprägung der Geschlechtsorgane kann dabei eine große Bandbreite zeigen. Genauso wie das Selbstverständnis - der Mensch kann sich als Mann, Frau oder eben als intersexuell fühlen.

Fließender Übergang zwischen männlich und weiblich

Manche Formen der Intersexualität müssen behandelt werden. Dazu zählt vor allem das sogenannte Adrenogenitale Syndrom, kurz AGS, das mit Abstand am häufigsten vorkommt. Bei dieser Stoffwechselerkrankung ist oft auch der Salzhaushalt des Körpers gestört und der Säugling kann plötzlich sterben.

Männlich oder weiblich?

Viele Intersexuelle sind gesund und nicht behandlungsbedürftig - auch wenn sie nicht in unsere konventionellen Geschlechterrollen weiblich oder männlich passen. Wer mit Besonderheiten auf die Welt kommt, hat ein Problem, weil die Gesellschaft mit geschlechtlichen Mischformen überfordert ist. Aber immerhin gibt es seit dem 1. Januar neben männlich und weiblich nun "divers" als offizielles drittes Geschlecht - auch wenn die Bezeichnung nicht von allen als gut befunden wird. Aber immerhin besteht jetzt die Möglichkeit, das dritte staatlich anerkannte Geschlecht ins Geburtsregister eintragen zu lassen.

Offener Umgang und Aufklärung

Wie viele Intersexuelle es in Deutschland gibt, weiß eigentlich niemand so genau. Der Deutsche Ethikrat geht von etwa 80.000 intersexuellen Menschen aus. Wird heute ein Kind mit geschlechtlichen Besonderheiten geboren, hat es gute Chancen, menschenwürdig behandelt zu werden - sofern die Eltern an die richtigen Experten geraten. Allerdings ist es erst in seit gut 15 Jahren Pflicht, intersexuelle Patienten über ihre Behandlung aufzuklären.

Hilfe für Betroffene

  • Erfahrene Ärzte und Therapeuten aufsuchen, mehrere Meinungen einholen.
  • Kontakt zu anderen Betroffenen herstellen.
  • Keine voreiligen Entscheidungen zu operativen Eingriffen treffen. Auf die Entfernung der Keimdrüsen (Gonadoektomie) kann in vielen Fällen verzichtet werden.
  • Intersexuelle Menschen sollten so frühzeitig wie möglich ihrem Alter gemäß aufgeklärt werden.
  • Keine Tabuisierung und Verheimlichung.

Grobe Fehler in der Vergangenheit

Früher war der Umgang mit Intersexuellen grundsätzlich anders. In den 1950er-Jahren, mit den von John Money entwickelten Therapien für intersexuelle Menschen, lief fast alles falsch. Er riet Eltern zu Hormonbehandlungen und frühzeitigen irreversiblen Operationen, in denen die Babys radikal auf ein Geschlecht zurechtgeschnitten wurden. Außerdem sollten Eltern die Besonderheiten geheim halten - auch vor ihrem betroffenen Kind. Money glaubte, dass das Geschlecht nicht nur biologisch geprägt wird, sondern vor allem durch die Umwelt: Wird ein Mädchen als Mädchen aufgezogen, wird es sich schon auch innerlich zu einem Mädchen entwickeln. Ein Irrglaube, wie man heute weiß.

Identitätskrisen programmiert

Die Folge war, dass Kinder nichts von ihrer Besonderheit wussten, ihr Anderssein aber genau fühlten. Stimmte nun das von den Ärzten aufgedrängte Geschlecht nicht mit ihrem inneren Bewusstsein überein, waren seelische Probleme programmiert. So leiden in Folge auch heute noch intersexuelle Menschen häufiger unter schweren Depressionen und nehmen sich auch weit häufiger das Leben. Sie kämpfen mit sozialer Isolation, persönlicher Unsicherheit und Scham, unterziehen sich schmerzhaften Eingriffen und aufreibenden Hormontherapien.

"Alle Mitglieder von Intersexuelle Menschen e.V. haben einen tabuisierten Umgang mit ihrer Besonderheit erfahren. Dass dies die Entwicklung einer gesunden Identität erschwert, liegt auf der Hand.“ Website Intersexuelle Menschen e.V.

Zudem bleibt für viele Betroffene ein erfüllendes Sexualleben ein Wunschtraum. Zwar gibt es inzwischen einige Forschungsprojekte, die sich mit Intersexualität befassen und neue Behandlungsansätze erarbeiten. Trotzdem sind sich Experten bis heute nicht einig darüber, wann operiert werden oder ob überhaupt operiert werden soll, wie man mit Hormonbehandlungen verfährt, wann die Kinder davon erfahren sollen? Einig ist man sich nur, dass noch viel Forschung nötig ist.

Unwissende Ärzte, unwissende Eltern

Viele Eltern werden von ihren Ärzten zum Beispiel nicht informiert, dass es inzwischen Selbsthilfeorganisationen für Intersexuelle gibt, die wertvollen Beistand leisten. Denn Intersexualität ist nicht nur ein körperliches, sondern vor allem ein soziales Phänomen. Jeder Fall ist einzigartig und es muss sorgsam abgewägt werden, ob und welche Therapie nötig ist. Können Eltern ihr Kind so annehmen, wie es auf die Welt gekommen ist, ist viel gewonnen. Denn intersexuelle Kinder können - müssen aber nicht - mal typisch weibliche und mal typisch männliche Verhaltensweisen zeigen.

Nicht verwechseln mit Transsexualität

Intersexualität hat nichts mit Transsexualität zu tun. Transsexuelle sind eindeutig in einem männlichen oder weiblichen Körper geboren, fühlen sich jedoch psychologisch in jeder Hinsicht dem anderen Geschlecht zugehörig. Viele lassen im Erwachsenenalter eine Geschlechtsanpassung durchführen.

Http: https://www.br.de/nachrichten/wissen/man-und-frau-in-einem-was-ist-intersexualitaet,RJAviki

Montag, 2. Mai 2022

Junge, Mädchen oder das dritte Geschlecht?Intersexualität


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Die Intersexualität eines Menschen ist manchmal schon direkt nach der Geburt feststellbar, manchmal zeigt sie sich auch erst im Laufe der Kindheit oder in der Pubertät. Der Begriff „Intersexualität“ ist nicht eindeutig definiert. Die verschiedenen medizinischen Fachrichtungen fassen ihn unterschiedlich weit.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, intersexuell zu sein, die zu unterschiedlichen Erfahrungen in der Pubertät führen können.
Einige intersexuelle Menschen, wie diejenigen mit Android-Insensitivitätssyndrom (AIS) und Turner-Syndrom, durchlaufen später als üblich oder erleben nicht alle üblichen Teile der Pubertät, wie Haarwachstum.
Andere intersexuelle Menschen, wie die mit Swyer-Syndrom, werden die Pubertät nicht durchlaufen, wenn sie keine Hormonersatztherapie verwenden Menschen mit Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser (MRKH) erfahren vielleicht bis in die Pubertät nicht tatsächlich, dass sie intersexuell sind, wenn sie ihre Periode nicht wie erwartet bekommen.
In einigen Fällen kann sich dein Körper so verändern, dass du denkst, dass sie nicht mit deiner Geschlechtsidentität übereinstimmen. Zum Beispiel können einige Jungen mit AIS- oder Klinefelter-Syndrom während der Pubertät Brüste wachsen, und einige Mädchen mit 5-Alpha-Reduktase-Mangel können ihre Stimmen vertiefen oder Gesichtsbehaarung wachsen. Einige Menschen entscheiden sich, Dinge wie Hormone zu verwenden oder sich operieren zu unterziehen, um ihren Körper zu helfen, ihre Geschlechtsidentität besser anzupassen, andere nicht. Nur du solltest entscheiden, welche Veränderungen du an deinem Körper vornehmen möchtest.
Wenn du intersexuell bist, könnte sich die Pubertät einsam oder verwirrend fühlen, wenn du niemanden kennst, der das durchmacht, was du gerade durchmachst.

Intersex bedeutet...
Die „Diagnose“ Intersex ist auch heute noch für viele Neugeborene das Urteil anderer über ihren Körper, der anscheinend nicht in unsere Zweigeschlechterwelt passt: das Urteil darüber, von medizinischer Seite designt und genormt zu werden: ohne die Einwilligung des Kindes einholen zu können, ohne das Menschenrecht auf körperliche Integrität zu achten und ohne zu diesem Zeitpunkt wissen zu können, in welche „Richtung“ sich dieser Körper in der Pubertät entwickeln wird. Es werden Genitalien „normiert“, Neovaginen angelegt, gesunde und hormonproduzierende Keimdrüsen entfernt. Und damit der Weg vieler bereits in den ersten Lebenswochen in Richtung Trauma, Fortpflanzungsunfähigkeit, sexueller Empfindungslosigkeit etc. vorgegeben.
Laut Statistiken betrifft dies 1 bis 2 von 1000 Neugeborenen.
"Überraschungen" Da sich Zwischengeschlechtlichkeit aber nicht auf die äußeren Genitalien beschränkt (und somit eben gleich nach der Geburt sichtbar ist), sondern auch im Bereich der Keimdrüsen (Fortpflanzungsorgane), der inneren Geschlechtsorgane, der Hormone oder des Chromosomensatzes auftreten kann, wird der Großteil intersexueller Menschen erst später im Lauf des Lebens „diagnostiziert“: Es wird festgestellt, dass Anlagen beider Normgeschlechter vorhanden sind oder ihr Körper irgendwie nicht ins Schema Mann/Frau passt. Dies kann etwa in der Pubertät erkannt werden. Z.B. wenn bei Mädchen
die Periode ausbleibt (bis zum 16. Lebensjahr) odersie in den Stimmbruch kommen,der Bart zu wachsen beginnt,die Muskulatur sich aufbaut oder auch,wenn die Klitoris zu wachsen beginnt. 
Bei Burschen können Bartwuchs und/oder Stimmbruch ausbleiben,die Brust zu wachsen beginnen,die Genitalien nicht „wie bei den anderen“ wachsen,Erektionen und Ejakulationen ausbleiben.
Das heißt in der Pubertät können Hormone, die scheinbar nicht zum Geschlecht passen, zu einem regelrechten „Geschlechtswechsel“ führen.
Schürt „die Pubertät“ alleine schon bei vielen Jugendlichen große Ängste und Unsicherheiten, so ist sie für Jugendliche, die eine Besonderheit in ihrer Geschlechtsentwicklung spüren, vielfach noch schwieriger: Bin ich normal?Wem vertraue ich mich an?Kann ich mich auf Sex einlassen?Muss ich jetzt Hormone nehmen?Meine eigenen Keimdrüsen besser entfernen lassen?
Die „Neuen“ Medien machen es vielen Jugendlichen leichter, sich mit anderen Menschen auszutauschen, Informationen über die eigene Geschlechtsentwicklung einzuholen – und das Ganze noch dazu anonym. Dass „Zuvielwissen“ ängstigen und in Panik versetzen kann (wenn man auf Seiten kommt, die – gerade im Fall von Intersex – hauptsächlich von Störung und Krankheit schreiben) wissen alle, die schon mal nach einer harmlosen Diagnose im Netz auf Suche gegangen sind!
Leider ist das Wissen um Intersex heute in der Gesellschaft sehr gering.
Noch unsere Großelterngeneration wusste, dass es „Zwitter“ gibt (ein Begriff, der heute von Nicht-Inter-Personen nicht mehr verwendet werden sollte, da er verletzend sein kann. Wenn Inter-Personen von sich als „Zwitter“ reden, ist dies oft empowernd). Weder in Schulbüchern, noch in Geburtsvorbereitungskursen, auch kaum in der Lehre von pädagogischen, beratenden oder medizinischen Berufen kommt eine (nicht pathologisierende) Auseinandersetzung mit dem Thema vor.
Kein Wunder, dass Jugendliche erstmal verunsichert sind, wenn sich der Körper nicht so entwickelt, wie sie das eigentlich dachten. Was hilfreich ist: Wichtig wäre es, dass diese Jugendlichen auf Fachpersonen treffen, die hinsichtlich Intersex geschult sind: Gynäkolog*innen, die „weibliche“ Menschen in Panik versetzen, weil sie im Ultraschall eine “männliche“ Prostata oder eine „verkürzte“ Scheide entdeckt haben, sind wenig hilfreich.





Sonntag, 1. Mai 2022

Nur das beste, sollte gut genug sein! Hoffnung für die Prostata!

Hey und guten wie angenehmen Tag, allen Müttern von Herzen nur das beste!
Nun es gibt dieses Format von Google oder Facebook welche sich auf die Fahne geschrieben haben, diesen Blog zu "Sabotieren", dieser Existiert nur wegen euch!
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Google ist so mächtig, dass es andere Suchsysteme vor uns "versteckt". Wir kennen die Existenz der meisten von ihnen einfach nicht.

Mittlerweile gibt es weltweit immer noch eine riesige Anzahl ausgezeichneter Sucher, die sich auf Bücher, Wissenschaft und andere kluge Informationen spezialisiert haben.

Führen Sie eine Liste der Websites, von denen Sie noch nie gehört haben.

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www.worldcat.org - eine Suche nach den Inhalten von 20.000 Bibliotheken weltweit. Finde heraus, wo das nächste seltene Buch liegt, das du brauchst.

https://link.springer.com - Zugang zu mehr als 10 Millionen wissenschaftlichen Dokumenten: Bücher, Artikel, Forschungsprotokolle.

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http://repec.org - Freiwillige aus 102 Ländern haben fast 4 Millionen Publikationen über Wirtschaft und verwandte Wissenschaft gesammelt.

www.science.gov ist eine amerikanische Suchmaschine auf mehr als 2200 wissenschaftlichen Websites. Mehr als 200 Millionen Artikel sind Indexiert.

www.pdfdrive.com ist die größte Website zum kostenlosen Download von Büchern im PDF-Format. beanspruche über 225 Millionen Namen.

www.base-search.net ist eine der stärksten Recherchen zu akademischen Studientexten. Mehr als 100 Millionen wissenschaftliche Dokumente, 70 % davon sind kostenlos

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Wir haben in der Vergangenheit hier über Prostatakrebs berichtet, hier etwas Hoffnung!

Wirkstoff Terbinafin
Pilzmedikament bekämpft aggressiven Prostatakrebs
Aggressiver Prostatakrebs lässt sich oft nicht behandeln. Hoffnung macht nun das Pilzmedikament Terbinafin, das in einer ersten Studie eine hohe Wirksamkeit zeigte.

Würzburg (Deutschland). Prostatakrebs wächst zu Beginn der Erkrankung in der Regel nur langsam. Im späteren Verlauf kommt es jedoch oft zu Metastasen, die sich kaum behandeln lassen. Tritt einer dieser sehr aggressiven Tumore auf, kommt es meist zu einem signifikant erhöhten Wert des Prostata-spezifischen Antigens (PSA), einem Molekül, das die Krebszellen im Körper des Betroffenen produzieren.

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Würzburg haben nun eine neue Möglichkeit zur Behandlung von aggressiven Prostatakrebs entdeckt. Laut ihrer Publikation im Fachmagazin Nature Communications haben sie bemerkt, dass bei einem Prostatakarzinom das Enzym SQLE (Squalen-Epoxidase) verstärkt gebildet wird. Normalerweise nutzen Zellen das Enzym SQLE zur Synthese von Cholesterin, in den Krebszellen herrscht aber eine Überaktivität. „Die Expression des SQLE-Gens ist bei Prostatakrebs mit schlechter Prognose und hohen Todesraten verknüpft“, so die Autoren.

Produktion von SQLE hemmen

Die Forscher um Charis Kalogirou suchten deshalb nach einem Wirkstoff, der in den Prostatatumoren die Produktion von SQLE hemmt. Dabei fanden sie heraus, dass Pilzmedikamente mit dem Wirkstoff Terbinafin in Zellkulturen dazu führen, dass die Krebszellen weiterwachsen. Bei einigen Zelllinien verursachte der Wirkstoff sogar ein Absterben der Tumorzellen.

Versuche mit Mäusen

Anschließend erprobten die Wissenschaftler mit Mäusen, denen menschliche Krebszellen implantiert worden waren, ob die Wirkung auch im lebenden Organismus auftritt. Nach sechs Wochen zeigte sich, dass der PSA-Wert der mit dem Pilzmedikament behandelten Tiere deutlich geringer waren als in der Kontrollgruppe. Die Tumore waren nach der Behandlung im Mittel nur noch halb so groß wie bei den nicht behandelten Kontrolltieren.

Keine Auswirkungen auf den Cholesterinhaushalt

Auswirkungen auf den Cholesterinhaushalt der gesunden Zellen gab es hingegen trotz der hohen Wirksamkeit nicht. „Wir konnten keine signifikanten Unterschiede in den Serum-Cholesterin-Werten zwischen den behandelten und unbehandelten Tieren finden. Zusammen demonstrieren diese Ergebnisse, dass der SQLE-Hemmstoff Terbinafin das Wachstum von Prostatakarzinomen reduziert, ohne dass eine systemische Toxizität auftritt“, erklären die Wissenschaftler.

Off-Label-Anwendung bei vier Patienten

Im Rahmen einer klinischen Phase-I-Studie erprobten die Wissenschaftler den Wirkstoff auch an menschlichen Patienten. Dazu erhielten vier Männer mit aggressivem Prostatakrebs im Endstadium das Pilzmittel Terbinafin. Drei der Probanden wurden im Rahmen der Off-Label-Anwendung für zwei Wochen täglich 500 Milligramm Terbinafin verabreicht, ein Proband erhielt wegen Leberschäden über sechs Wochen die halbe Dosis pro Tag.

Die Behandlung konnte bei den drei Patienten mit hoher Terbinafin-Dosis die PSA-Werte deutlich reduzieren. Alle zuvor erprobten Therapien waren bei diesen Patienten erfolglos. Beim vierten Patienten stagnierten die Werte hingegen nach einem anfänglichen kleinen Abfall. Diese Beobachtungen belegen laut den Wissenschaftlern, dass die Tumore auf den Wirkstoff reagieren.

Klinische Studie geplant

„Eine Weiterentwicklung des Wirkprinzips von Terbinafin könnte eine neue Therapie für Patienten mit fortgeschrittenen Prostatakarzinomen darstellen. Ein solches ‚repurposing‘ von existierenden Medikamenten hat große Vorteile, da Wirkung und Sicherheitsprofile bereits bekannt sind“, erklärt Kalogirou.

Das Team möchte deshalb die alternative Verwendung des Wirkstoffs schon bald mit deutlich mehr Probanden testen. „Unsere Studie hat gezeigt, dass SQLE eine neuartige Zielstruktur für die Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs sein könnte und dass Hemmstoffe von SQLE in klinischen Studien genauer untersucht werden sollten“, so Koautorin Almut Schulze vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ).


Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...