Samstag, 3. November 2012

„Ich habe ein Traum“, I have a dream! : „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, I'm free at last!“ (etwa: „Endlich frei! Endlich frei! Dank Gott dem Allmächtigen, ich bin endlich frei!“).



Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!

Bearbeitet und Geschrieben  von Nikita Noemi Rothenbächer 2012

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„Ich habe ein Traum“, I have a dream!
: „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, I'm free at last!“ (etwa: „Endlich frei! Endlich frei! Dank Gott dem Allmächtigen, ich bin endlich frei!“).
Hallo meine lieben Leser sehr geehrte Damen und Herren

In der letzten Zeit saß ich oft am PC lass im Internet und habe ich sehr oft erwischt das dieses was ich lese mich emotional mit gerissen hat, nicht nur das sehr sehr häufig Stimmt mich das was ich traurig!
Ein Lehrer in dem Jugendheim in welchem ich ein Großteil meiner Jugend verbrachte, sah mich traurig und hinterfragte mich, hey was ist los mit Dir?

Meine Antworten waren, wow wenn ich das erklären könnte, ich weiß das etwas nicht Stimmt mit mir, kann es jedoch nicht definieren, dieses war in den 70iger Jahren.

Ja heute kann ich sagen, ich war sehr Introvertiert fühlte mich nicht Verstanden, doch deswegen jemanden Beschuldigen, ne das liegt mir fern. Wie sollte andere Verstehen was ich selbst nicht Verstand!
Der Lehrer meinte einmal kurz bevor ich meinen Schulabschluss machte, vergesse nie Wissen ist Macht, zur bestanden Prüfung schenkte Er mir ein Buch über „Martin Luther Kink“!

Martin Luther King jr. (* 15. Januar 1929 in Atlanta, Georgia; † 4. April 1968 in Memphis, Tennessee) war ein US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler.

Was mich am meisten von diesem Menschen Beeindruckte ist sehr kurz gefasst, jedoch mit einer Enormen Wirkung, „I have a dream in einer Abwandlung eingraviert: „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, I'm free at last!“ (etwa: „Endlich frei! Endlich frei! Dank Gott dem Allmächtigen, ich bin endlich frei!“).
Es gibt viele von dieser Art von Personen welche mich Prägten und welche einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinter lassen haben!

Was ich euch damit sagen möchte, „Auch ich habe einen Traum“, dieser lautet „Akzeptanz und Respekt“!
Respekt für diese Minderheit von Transgender welche es Weltweit gibt, jedoch nicht frei sind, die meisten Leben in Ihrer Subjektivität meist nur in Ihrem Ambiente mit Ihres gleichen und sehen nicht das Objektive der realen Welt, welche geprägt ist von der „Norm“ der Mehrheit der Gesellschaften!

Hinterfragt man was ist „Normalität“ ist dasselbe wie fragen was ist Liebe , Mode, Seele oder Musik für Dich, Objektiv gibt es dafür keine Erklärung, jedoch Subjektiv gibt es diese Erklärung so viel wie es Menschen auf der Erde gibt!

Was für uns Transgender eigentlich ein Recht auf Persönliche-Entfaltung da stellt, ist für andere Unverständlich, nicht nur weil wir Transgender einfach Transgender sind sondern weil das Recht auf Selbstbestimmung wahrgenommen wird!

Es ist schon immer einfach gewesen mit dem Fluss zu schwimmen als gegen diesen, wir Transgender tun dieses, jedoch nicht aus Politischen oder Materiellen Gründen oder um diese große Gesellschaft zu verärgern, nein wir tun es weil es einfach eine Erleichterung ist für uns!
Diese welche sich nicht unwohl fühlen in ihrem angeborenen Geschlecht, können dieses nicht nachvollziehen, wie auch? 
  
Die einzige Möglichkeit dass ein Verständnis entsteht ist es zu erklären, jedoch da sind wir nun erneut fast am Anfang dieses Schreibens, wie kann man etwas Erklären was man selbst nicht Versteht?
Wie wurde mir gesagt vom Lehrer, „Wissen ist Macht“, etwas zu Wissen, nun es gibt unzählige Möglichkeiten wie zum Beispiel einfach Lesen und versuchen das was man liest zu verstehen, wenn nicht Hinterfragen !

„Sokrates“ sagte zu seinem Lehrling „Platon“, am Anfang steht das Wissen wer bist Du selbst, erst wenn Du weist wer Du bist, bist Du bereit andere kennen zu lernen!
In der heutigen Sprache lautet es einfach „Selbstfindung“, persönlich brauchte ich sehr viele Jahre mich selbst zu finden, mehr noch zu akzeptieren ja ich bin Transgender!

Ich bin Transgender ja, aber vor allem bin ich Mensch!

Dieses Mensch sein, das haben wir alle gemeinsam, aus dieser Gemeinsamkeit kann man vieles Erreichen und Bewegen.

Medizin wie Wissenschaft aber auch Politik und Kultur kann das Phänomen der Transgender nicht genau erklären, somit erwartet es nicht von mir!

Ich bin Transgender das ist Fakt und wenn ehrlich sehr Stolz darüber, jedoch traurig das sich noch immer die größte Anzahl dieser Verstecken und Angst haben Ihre Persönlichkeit preis zu geben!
Dieser Blog welcher von mir ins Leben gerufen wurde vor knapp 4 Monaten mit fast 70.000 Besuchern könnte man meinen ist ein Erfolg!

Leider ist Er es nicht, dieses Bedaure ich von ganzem Herzen, denn wir Klagen an, wir Lesen was andere über uns Schreiben oder Verbreiten erscheinen in den Medien und werden trotz allem Wahrgenommen als Minderheit als Belustigung und Spektakel für die große Mehrheit der Gesellschaft, weil wir es so wollen!
23 Jahre im Ausland auf der Flucht vor der Verfolgung des § 175 StGB in Deutschland, aber immer Aktivistin für diese Minderheit, einiges konnte Erreicht werden, jedoch einiges ist nicht genug meine Damen und Herren!

Ich schrieb über  „Barack Hussein Obama II“ den jetzigen Präsidenten der USA, ja warum?
Nun genau dieser  „Barack Hussein Obama II“ wurde von einem Transgender Kindermädchen heran gezogen, das ist ein Fakt, keiner kann mir sagen, wenn man diesen über die wirklichen Belange der Transgender in der USA nicht zu hören würde, Er würde!
Meinen Blog begann ich mit einem Artikel über die Präsidentin „Cristina Kirchner“ welche das Gesetz unterschrieb:

 In Argentinien darf künftig jede und jeder selbst das eigene Geschlecht bestimmen – ganz ohne Hormonbehandlung oder Chirurgie. Es ist ein weltweit einmaliges Gesetz!

 Für Justus Eisfeld von der New Yorker ‘Global Action for Trans Equality’ hat das argentinische Gesetz sogar einen weltweiten Vorbildcharakter. „Das ist dem, was in den meisten Ländern gilt, um Lichtjahre voraus“, so Eisfeld. „Die Tatsache, dass keinerlei medizinische Anforderungen gestellt werden, wie Chirurgie, Hormonbehandlung oder auch nur eine Diagnose, ist weltweit einmalig.“

Ja meine sehr geehrten Damen und Herren über 330 gut Bearbeitet Texte findet man in diesem Blog, richtig man findet keine Pornographie!


Diese welches diese Suchen haben nichts verloren auf meinem Blog!
In anderen Ländern werden zur gleichen Zeit Transgender Maßen Weise Ermordet wie in der Türkei oder Ländern mit anderem Glaubensbekenntnis!

Im Koran steht nicht Ermordet Transgender, es gibt Länder welche dagegen Möglichkeiten bieten jedoch auch unter jeglichen Würde eines Menschen!

Die Ehre und Würde des Mensch ist Unantastbar dieses ist Universell! 
Ja, ich schreibe, Ihr lest, jedoch verändern werden wir so nichts!

„Ich habe ein Traum“, I have a dream!
Ist es denn nicht auch euer Traum?

„Ich habe ein Traum“, I have a dream!Frei und Respektiert mit Akzeptanz und Toleranz für das was wir sind, Menschen!
Wir Beschweren uns über Diskriminierung lesen Tag täglich darüber, nehmen es wahr, jedoch dagegen etwas tun, wie denn?

Wissen ist Macht, wenn dieses alleine nicht reicht so laufen wir alle gemeinsam vor die Parlamente der Länder und Staaten dieser Welt, denn wir sind auf der ganzen Welt!
Was man alleine nicht Schafft, das schafft man zusammen, nicht in einem Land sondern Weltweit koordiniert, dieser Blog ist Weltweit in über 50 Ländern Staaten und Kontinenten!
Es liegt an euch etwas zu tun, steht auf und Bewegt euch!

Vieles können wir Zusammen bewegen, aber Selbstmitleid und sich Beschweren hilft nichts dabei, zeigen das Transgender eine persönliche Eigenschaft ist, aber wir trotz allem Menschen sind mit Gehirn und Verstand, ich verweigere mich Kategorisch abgestempelt zu sein als etwas nicht Reales!

Christopher Street Day ja ja ich weiß, jedoch hat dieser jegliche Wirkung und das Gedenken total verloren, denn Er wird als bunter Karneval dieser Minderheit zur Belustigung von vielen Schaulustigen veranstaltet!
 Christopher Street Day wäre gut um ein Zeichen zu setzen wenn alle zum Gedenken der Ermordeten einmal in Trauerkleidung laufen würden um somit diese Schaulustigen zum Nachdenken an zu regen!

Ja Transgender als gutes Geschäft, mit dem Leid der Betroffen, verdienen andere eine Goldene Nase, Wie „Travesta“ als Transgender Plattform was jedoch eher einem Internet Puff gleich kommt!
„Wissen ist Macht“, durch das Verbreiten von Information können wir dieser Minderheit helfen sich in die Gesellschaft zu integrieren, nicht nur mit Beschwerden sondern an uns selbst Arbeiten und mit dieser Gesellschaft ein anders Bild von Transgender zu schaffen!

Ich könnte noch sehr vieles Schreiben, es könnte in Spanisch auch Englisch und vielen anderen Sprachen verbreitet werden, jedoch meine Aufrufe zur Spende sind bei 70.000 Besuchern vorbei gegangen, ich Verstehe es nicht, denn auch dieses was dieser Blog für euch vermitteln möchte hat seinen Preis!
Persönlich bin ich am Limit, mehr als Zeit und Hingabe noch mehr Kämpfen lesen und schreiben kann Frau nicht!


Dieses kann was ganz großes werden, nicht durch mich, sondern durch euch, wenn Ihr diesen Traum lebt!


„Ich habe ein Traum“, I have a dream!
: „Free at last! Free at last! Thank God Almighty, I'm free at last!“ (etwa: „Endlich frei! Endlich frei! Dank Gott dem Allmächtigen, ich bin endlich frei!“).

Gott Beschütze euch, angenehmen Sonntag wünscht
Nikita Noemi Rothenbächer

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„Wenn man den Geist nicht so verändern kann, dass er zum
Körper passt, dann sollten wir uns vielleicht dazu
entschließen,
den Körper so zu verändern, dass er dem Geist entspricht.“


Freitag, 2. November 2012

Es muss einmal Aufgeräumt werden was Transgender betrifft, hier in Deutschland aber auch Weltweit!


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Es muss einmal Aufgeräumt werden was Transgender betrifft, hier in Deutschland aber auch Weltweit!
Ja meine sehr geehrten Damen und Herren, Transgender gibt es nicht nur in Deutschland sondern in jedem Land auf der Erde!

Ja viele dieser Transgender werden Diskriminiert verspottet geschlagen mehr noch getötet, wie es Beispiele zeigen in der Türkei oder anderen Staaten welche unter einer anderen Glaubensbekenntnis leben als wir hier in Deutschland!

Was soll gezeigt werden, nun zum einen, Wir wollen der Öffentlichkeit zeigen, dass "Transgender-Personen" Menschen sind "wie Du und Ich" und dass sich ganz normale Existenzen hinter der weiblichen Fassade verbergen. Weiterhin wollen wir der "veröffentlichten" Meinung entgegen treten, dass sich die meisten Transgender-Personen prostituieren müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Über eine aktive Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. durch die Erstellung des eigenen Blog wie http://trans-weib.blogspot.de/

Blog welcher Kritisch mit Politik, Gesellschaft, Behörden, Medizin, Wissenschaft und Forschung aber am meisten mit uns selbst umgeht!

Wir wollen über Transvestismus, Transsexualität und verwandte Formen aufklären, Diskriminierungen abbauen und gesellschaftliche Akzeptanz erreichen.

Ja ob Sie es nun wollen oder nicht unsere Anwesenheit sollte und darf man nicht mehr ignorieren, denn dieses wäre höchst Menschen Verachtens und Verstößt gegen die Menschen-Rechte!

Hier in Deutschland ist es so, soweit ich informiert bin, gibt es eine relativ hohe Zahl von Transgendern, die von Arbeitslosigkeit betroffen oder zumindest bedroht sind. In diesem Zusammenhang möchte ich hier kurz anmerken, dass es meines Erachtens zu diesem Thema keine wissenschaftlichen Untersuchungen gibt.
So kann nur angenommen werden, das sich die Ursachen für Arbeitslosigkeit u.a. auf Unverständnis und Unsicherheit beim Arbeitgeber beziehen, wenn sich eine Person als Transgender "geoutet" hat bzw. auf soziale und kulturelle Diskrepanzen.

Fakt ist jedenfalls, dass es relativ häufig vorkommt, dass transidentische Menschen, trotz hoher Qualifikationen, ihren Arbeitsplatz verlieren. In dieser Situation verhalten sich Transgender nichts anderes als andere Menschen, die plötzlich ihren Arbeitsplatz verlieren. Sie sind zunächst einmal geschockt und stehen der neuen Situation relativ hilflos gegenüber. Sie werden - zusätzlich zur ihrer Transidentität - mit Problemen konfrontiert, auf die sie nicht ausreichend vorbereitet sind.

Die Arbeitsmarktpolitik mit dem Förderansatz nach dem Sozialgesetz Buch III (SGB) - Arbeitsförderung hat zwar Beschäftigungsmöglichkeiten für viele Menschen in unterschiedlichen Situationen mit individuellen Möglichkeiten und Wünschen und mit verschiedenen Benachteiligungen eröffnet.

Die Belange von Transgender werden dort aber bis heute nicht berücksichtigt. Funktion der Arbeitsmarktpolitik sollte es aber auch sein, gesellschaftlichen Randgruppen mit schlechten Arbeitsmarktchancen (z.B. Transgender) rechtzeitig eine Förderung zu gewähren bzw. Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sie dauerhaft in das Beschäftigungssystem integriert bzw. reintegriert werden.

Alle Menschen, unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität, sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.

Behandlung primärer Geschlechtsorgane



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Behandlung primärer Geschlechtsorgane bei Mann zu Frau Transidentischen Wesen

Nach einem mindestens einjährigen Alltagstest und der anschließenden, ca.
6-monatigen Hormonbehandlung erfolgt die  genitalangleichende Operation mit dem Ziel der weitest möglichen körperlichen Angleichung an das weibliche
Geschlecht
. 
Wichtig ist, dem Patienten zu verdeutlichen, dass der chirurgische Eingriff zwar große Auswirkungen auf die äußere Erscheinung hat, jedoch allein nur wenig bei der Bewältigung des Alltagslebens in der neuen Geschlechtsrolle hilft.

Der umgangssprachlich verwendete Begriff „Geschlechtsumwandlung“ ist aus medizinischer Sicht nicht korrekt und häufig irreführend, weil es sich hier lediglich um eine geschlechtskorrigierende oder geschlechtsangleichende Maßnahme handelt. 
Erste Veröffentlichungen über genitalangleichende Operationen in Deutschland sind bei HIRSCHFELD  zu finden.

Er beschreibt den Fall eines 25-jährigen Mädchens, welches eine Brustamputation vornehmen ließ.

MÜHSAM berichtete 1921 über Patienten mit transsexuellen Symptomen, die er zur Kastration überwiesen bekommen hatte.

Erst 1953 erregte die Biographie einer Mann-zu-Frau-Transsexuellen weltweites Aufsehen.

Von HAMBURGER und STÜRUP  wurde der Fall „Christiane Jürgensen“, eine in Dänemark durchgeführte geschlechtsangleichende Operation, veröffentlicht.
Nach hormonaler Kastration durch Östrogengabe erfolgte auch eine operative Kastration. 1967 ist die Geschichte der Christiane Jürgensen als Autobiographie bekannt geworden. 

Im Jahre 1965 wurde von J. MONET am John’s Hopkins Hospital, Baltimore, das erste „Gender Identity Program“ eingeführt, dass sich mit der Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsidentitätsstörungen beschäftigte. 

Noch bis zum Anfang der 70-er Jahre wurden bei europäischen Transsexuellen die meisten genitalangleichenden Operationen in Casablanca durchgeführt, da der dort tätige französische Chirurg G. Burou der große operative Erfahrungen damit hatte. 
Später wurden dann auch zunehmend in Europa, speziell in Skandinavien, London, Paris und ebenfalls in Deutschland transsexuelle Patienten operiert.

Zu Beginn der 80-er Jahre war man auf urologischem und gynäkologischem Gebiet soweit, für geschlechtsangleichende Operationen weitestgehend standardisierte Verfahren anwenden zu können, und das mit zufriedenstellenden Ergebnissen. 
Die genitaltransformierende Operation bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen umfasst im Wesentlichen zwei Schritte.

Der erste Schritt besteht in der Mamma-Augmentationsplastik bei unbefriedigender Gynäkomastie nach Östrogenbehandlung.

Im zweiten Schritt erfolgt die Genitaltransformation, wobei hier eine Entfernung des Hodens vorgenommen wird sowie eine Amputation des Penisschaftes unter Erhaltung der Penishaut. Gleichzeitig wird eine Scheide zwischen Harnröhre, Blase, Prostata und Rektum gebildet, die möglichst durch Penishaut ausgekleidet wird.

Anschließend erfolgt die Bildung einer Vulva mit großen und kleinen Labien aus Skrotalhaut, sowie die Ausformung der Harnröhrenmündung an weiblicher Stelle und einer Klitoris. 

Mit der genitalangleichenden Operation ist zwar ein wesentlicher Schritt in das neue angestrebte Leben getan, aber  noch viele weitere Behandlungsmaßnahmen sind anschließend notwendig. So muss eine größere Anzahl von Mann-zu-Frau Transsexuellen unter anderem damit rechnen, aufgrund medizinisch nicht behandelbarer Merkmale wie Körperbau oder Form der Hände erkennbar und damit immer auffällig zu bleiben.

In diesem Zusammenhang sei wiederum hier auf das Problem einer tiefen männlichen Stimme bei vielen Mann-zu-Frau-Transsexuellen hingewiesen, meist in Kombination mit  einem prominenten Adamsapfel.

Diese und viele andere Probleme überschatten den ohnehin schon beschwerlichen Weg vom Mann zur Frau, auch nach stattgehabter geschlechtsangleichender Chirurgie.
PFÄFFLIN  bemerkt dazu, dass nach abgeschlossener chirurgischer Behandlung nur noch von Frauen bzw. Männern gesprochen werden sollte. Das orientiert sich nach dem Geschlecht, dem sich der Betroffene nach der Operation zurechnet. Demzufolge wird in den folgenden Abschnitten für Mann-zu-Frau Transsexuelle die weibliche Form verwendet.
 
Als besonders problematisch stellt sich bei Mann-zu-Frau-Transsexuellen die männliche Körper- und Bartbehaarung, die markante und häufig zu große Nase und der männliche Kehlkopf mit dem großen Adamsapfel dar.

Um die Bartbehaarung entfernen zu lassen, müssen sich die Patienten einer schmerzhaften Elektrolyse unterziehen. Dieses Verfahren ist sehr aufwendig, da dabei jeder einzelne Haarschaft verödet werden muss.

Erst neuerdings sind lasermedizinische Behandlungen in den Vordergrund gerückt, die z. T. effektiver und weniger belastend sein sollen.

Auf die stimmlichen Probleme sowie auf die Reduktion der Prominentia laryngis wird in den weiteren Abschnitten eingegangen.




Transsexualität und die Gender-Bewegung



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Transsexualität und die Gender-Bewegung
Über die Instrumentalisierung eines Leidens

Eine der zentralen Thesen der Gendertheorien ist die Annahme, dass es kein natürliches Geschlecht gibt, Geschlecht und soziale Geschlechtsrolle (Gender) seien vielmehr rein gesellschaftlich „konstruiert“. Thorsten Voß, Dozent an einem der 29 Institute für Gender-Studies an deutschen Universitäten, drückt es so aus: „Gender-Studies haben nachgewiesen, dass es kein vorgefertigtes Geschlecht gibt – es ist ein Konstrukt, abhängig von historischen und kulturellen Kontexten.    
Im Jahr 2000 hat sich die Bundesregierung in ihrer Geschäftsordnung darauf festgelegt, die Gendertheorien im sogenannten Gender Mainstreaming politisch umzusetzen. Eines der Instrumente für die Umsetzung ist das vom Bundesfamilienministerium finanzierte GenderKompetenzZentrum (GKZ) der Humboldt Universität, Berlin. Auf der Webseite des GKZ ist zu lesen, dass Geschlecht eine „sozial konstruierte Kategorie“ sei. Dort heißt es auch: „Geschlecht ist keine ’natürliche’ Gegebenheit. Die Tatsache, dass es Frauen und Männer gibt und diese als zwei unterschiedliche Gruppen von Menschen wahrgenommen werden, ist vorrangig das Ergebnis einer Reihe von gesellschaftlichen Zuschreibungen und Erwartungen, die durch Erziehung, Medien, Rollenvorstellungen und Normen vermittelt werden.
Stimmt das?
Die Gendertheorien gründen auf der unbewiesenen Annahme, dass „Geschlechtszuweisung“ an sich schon Unterdrückung und ungerechte Einengung bedeutet. So schreibt die Freiburger Professorin Nina Degele in ihrem Einführungsbuch für Studierende, Geschlecht als „Strukturkategorie“ sei Ursache sozialer Ungleichheit. Geschlecht, so Degele, ist der „soziale Platzanweiser“, der zur Unterdrückung, Ausgrenzung und Benachteiligung von Frauen führt.
Die Gender-Theoretiker halten deshalb eine freie und gerechte Gesellschaft nur dann für möglich, wenn der Mensch zuvor von der Zwangskategorie „Mann“ und „Frau“ befreit wird.
Zentrale kulturverändernde Instrumente für dieses Ziel sehen sie in Transsexualität, Transvestismus und Intersexualität. Deren Existenz gilt ihnen als Beleg für die generelle „Konstruiertheit der normativen heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit“. Transsexualität ist dabei „zielführend für das Projekt der Denaturalisierung von Zweigeschlechtlichkeit.“ Sie beweist angeblich, dass die Mann-Frau-Einteilung künstlich ist und dass jedem das Recht zusteht, sein Geschlecht selbst zu wählen.
Aus diesem Grund verwenden Gender-Theoretiker lieber den Begriff Transgender statt Transsexualität; Transgender betont das Fließende der Identitäten zwischen Mann und Frau. So schreibt die Transsexuellenorganisation „TransMann“, auf die das Bundesfamilienministerium mit einem Link verweist: „So kann sich ein Mensch, der eine vollständig weibliche Anatomie hat, dennoch nicht als Frau fühlen, sondernteilweise oder vollständig als Mann, und möchte dann auch so wahrgenommen werden. (…) Der Druck, sich auf ein bestimmtes Geschlecht festlegen zu müssen, verursacht innere Spannungen… Abhilfe kann nur die Annahme einer Geschlechtsrolle sein, mit der ein solcher Mensch leben kann – sei es die gegengeschlechtliche, oder eine Zwischenrolle.“ 
Das GenderKompetenzZentrum weist auf seiner Webseite auf eine 2006 veranstaltete Tagung zum Thema „Trans“ hin.  Auf dem Tagungsflyer heißt es: „So gesehen, ist nicht Trans als Lebensform erklärungsbedürftig, wohl aber das System der Zweigeschlechtlichkeit.“
In diesem Zusammenhang muss noch einmal auf den 2007 in den Bundestag eingebrachten  Gesetzentwurf von Bündnis90/Die Grünen zur „Reform“ des Transsexuellengesetzes hingewiesen werden. Darin hieß es: Für die rechtliche Bestimmung des Geschlechts dürfen nicht mehr die äußeren Geschlechtsmerkmale ausschlaggebend sein, sondern nur noch das subjektive Empfinden des einzelnen Menschen. Die „tatsächliche Vielfalt von Identitäten“ müsse akzeptiert werden, transsexuell empfindende Menschen dürfe man nicht in „vorgegebene Raster… pressen“.  Im Mai 2008 wurde ein inhaltlich sehr ähnlicher Antrag eingebracht – diesmal von der FDP. 
Vertreter der Gendertheorien blenden die erhebliche Psychopathologie und das damit verbundene Leiden der Betroffenen aus und stilisieren sie stattdessen zu Vorreitern einer neuen Welt, in der die „Zwangskategorien“ Mann und Frau abgeschafft sind und sich jeder sein Geschlecht als Frau oder Mann oder als beliebige Zwischenform selbst aussuchen kann.
Doch warum? Warum sollte es ein Ziel sein, „Verwirrung in Bezug auf Geschlecht [zu] schaffen“ und, wie Judith Butler, Vordenkerin der Gender Theorien, fordert,  „die Kategorien des Körpers, des Geschlechts, der Geschlechtsidentität und der Sexualität [zu] stören“? Woraus speist sich diese fundamentale Ablehnung der Kategorien von Zuordnung?
Keine Theorie – das wissen die Gender-Theoretiker am besten – entsteht nur im Elfenbeinturm der Wissenschaft. Der Standort des Betrachters, seine individuelle Prägung und Biographie bilden sein Denken und seine Argumente maßgeblich mit. Die Gendertheorien zeichnen sich durch prägnante Feindbilder aus und gewinnen dadurch eine aggressive Dynamik. Deren Motor sind vor allem: Seelische Verletzungen und Verwundungen, Misshandlung und Missbrauch in der (früh-)kindlichen Entwicklung und daraus folgend eine radikale Ablehnung des eigenen weiblichen oder männlichen Selbst sowie ein (unbewusster) Hass auf diejenigen, die das eigene geschlechtliche Selbst in der Entwicklung nicht genügend bestätigen und fördern konnten: die Eltern. Weil die Verletzungen aber nicht angeschaut werden, können sie nicht heilen. Stattdessen werden Groll und Ablehnung auf die Gesellschaft und auf Geschlecht als Kategorie überhaupt (auch auf alle Vaterschaft und Mutterschaft) übertragen. Der oben genannte Satz, dass Geschlecht als solches Ursache für Unterdrückung sei, wird vor diesem Hintergrund verständlich.
Die Annahme, Geschlecht werde durch willkürliches Handeln konstruiert und könne deshalb jederzeit dekonstruiert und neu zusammengesetzt werden, ist irrig. In Wirklichkeit ist Geschlecht kein Handeln, sondern ein Sein, ein Gegeben-Sein. Dieses Gegeben-Sein kann der Mensch nur annehmen oder sich dagegen auflehnen. 
Ebenso irrig ist die Annahme, die Gesellschaft sei aus lauter autonomen Individuen aufgebaut, die ihre Geschlechtsidentität jederzeit wechseln können. In Wirklichkeit baut die Gesellschaft nicht auf lauter Einzelnen auf, sondern auf dem sozialen Knoten der Elternschaft. Sie baut deshalb auch nicht auf sich frei erfindenden Individuen auf, sondern auf dem gegebenen geschlechtlichen Unterschied von Frau und Mann. Nur so hat sie Bestand.
Der französische Philosoph Olivier Boulnois schreibt dazu sinngemäß: Die Geschlechterdifferenz weist eineseinsmäßige Dimension auf, die erst in der Mutterschaft und Vaterschaft ihre Konkretion erfährt. In Mutter- und Vaterschaft erfährt man, dass die Unterscheidung zwischen Mann und Frau unauflöslich ist. Der Mensch ist kein mit einer unendlichen Macht über alle Dinge ausgestattetes Subjekt. Das Menschliche ist für den Menschen kein Experimentierfeld; er ist innerhalb einer gegebenen Ordnung verankert, die er respektieren muss, weil nur sie ihm Sinn verleiht. 
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„Wenn man den Geist nicht so verändern kann, dass er zum
Körper passt, dann sollten wir uns vielleicht dazu
entschließen,
den Körper so zu verändern, dass er dem Geist entspricht.“

Partnerschaft bei Transgendern bzw. Transidentität

  
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Partnerschaft bei Transgendern bzw. Transidentität


Nun Transgender und Partnerschaft ein sehr Heikles und anspruchsvolles Tema!

Was bedeutet Partnerschaft?

In der Regel haben wir von der Liebe eine verklärte und romantische Vorstellung. Kein Wunder. In den Texten der Liedermacher und Schriftsteller, in Filmen und Romanen wird die Liebe verklärt und als das höchste der Gefühle dargestellt. Da ist die Rede von Glück, Schmetterlingen im Bauch, inniger Zuneigung und jeder Menge Romantik.
Diese schöne Seite von Liebesbeziehungen und die damit verbunden Gefühle erfahren wir meist nur sehr kurz. Die mit der Liebe verbundenen positiven Gefühle sind nämlich meist nur in der Phase des Verliebt seins da und diese dauert in der Regel allerhöchstens ein Jahr - in den meisten Fällen jedoch nur einige Monate.
Danach tritt an die Stelle all der wunderschönen Gefühle eine Routine, die die meisten Beziehungen erstickt. Die zwei Menschen leben dann wie auf Eisenbahnschienen nebeneinander her, ohne jemals wieder auch nur im Entferntesten die Gefühle zu erleben, die sie in der Verliebtheitsphase verspürt haben.
Mit Ausnahme der Phase der Verliebtheit empfinden wir in aller Regel das Gefühl der Liebe für einen anderen nur, wenn dieser uns das gibt, was wir möchten.

Diese Darstellung gilt eigentlich im Allgemeinen, dazu möchte ich „sofort zufügen die Ausnahme bestimmen die Regeln“!

Aus meiner Lebenserfahrung heute 56 Jahre alt, kann ich jedoch berichten, dass die Partnerschaft bei Transgendern eigentlich auch so sein kann! Wäre das Wörtchen „eigentlich“ nicht!
Transgender sind Wesen um jetzt nicht Mann oder Frau zu sagen, welche in jeglicher Hinsicht einer Erziehung und Prägung durch laufen, vom Säugling bis hin zum Erwachsenen, jedoch mit dem Problem eine lange Zeit auf dem Weg der „Selbstfindung“ zu sein!

Diese Selbstfindung läuft unterschiedlich zu dieser eigentlichen „Normalen“ ab da in einem Körper zwei unterschiedliche Persönlichkeiten sich praktisch bekämpfen, diese Erfahrungen sind sehr prägend, Hilfe zu finden noch Schwieriger!

Meiner Meinung nach kann nur dieser einiges Nachvollziehen, welcher selbiges durchlebt hat!
Stellen wir uns einfach vor, ein Transgender welcher sich noch nicht offenbart hat der Gesellschaft gegenüber, dieser (männlich) lernt eine Frau kennen, die Anziehung ist groß so auch das Vertrauen!
Nach Überwindung der eigenen Ängste spricht dieser mit der Partnerin und offenbart das „Er“ sich gar nicht als Mann empfindet, sondern eine Geschlechtsidentitätsstörung hat und sich selbst als Frau wahrnimmt!
„Versetzt euch theoretisch einfach mal in die Situation“- ein Schock für beide ohne Zweifel nachvollziehbar!

 Kann dieses gut gehen?

Nun aus der persönlichen Erfahrung kann ich sagen, wenn ehrliche Liebe und Vertrauen vorhanden ist, kann man alles Versuchen, jedoch zu 95% aller diese welche ich kenne ist es zum Scheitern verurteilt!
Einer der Gründe ist schlicht einfach der erste Effekt, das Gegenüber lernte einen Mann kennen, es verliebte sich in einen Mann, nicht in eine Frau oder Transgender!

Der Spruch wow ja ich liebe Dich, jedoch Du bist nicht mehr definierbar für mich, spricht Bände! Subjektiv fühlt man sich um das Vertrauen  wie auch die Liebe betrogen, jedoch ist dieses immer Subjektiv! Objektiv kann man dem Partner keine Vorwürfe machen, dieses zu verstehen ist bei weitem schlimmer, denn man ist emotional  in der Situation des Zwiespaltes!

Hallo wie kann man Verlangen, das der Partner welcher eindeutig Hetero ist plötzlich entweder Schwul oder Lesbisch sein soll!

Somit ist die Aussage Du bist für mich nicht mehr Definierbar mehr als gerechtfertigt!
Aus diesem Sachverhalt ist zu erwarten, dass eine Trennung unweigerlich folgen muss! Natürlich gibt es diese Liebe welche nicht nur auf Sex beruht sondern auf diese Zwischenmenschliche Liebe, schließlich liebt man nicht „Penis oder Vagina“, sondern den Menschen!  

Jedoch ist es in dieser Konstellation ein Unmögliches diese Partnerschaft zu retten, da Liebe auch bedeutet geben und nehmen, hier wird auf Verständnis plädiert, jedoch ist die Realität so, das einer nur geben muss und alles andere aufgeben soll!

Transgender wollen oder können diese Erkenntnis kaum verstehen, da zu dieser inneren Zerrissenheit diesem Seelischen druck plötzlich diese Verlust-ängste kommen, man wahr doch Aufrichtig hat das Vertrauen nicht missbraucht, trotz allem Scheitert diese so geliebte Beziehung!

Heißt auf klar Deutsch eine Partnerschaft bei Transgendern ist nicht Individuell sondern sollte aufgebaut sein auf beiderseitigem Verständnis und nicht auf eine Offenbarung welche nach Jahren der Selbstfindung plötzlich als Fakt präsentiert wird!

Aus diesem Grunde gibt es bei den Transgendern meist eine Scheidung, der Gesetzgeber machte den Fehler dass Er es als Obligation oder Bedingung vorschrieb! Diese welche den Geschlechtswechsel anstreben also auch Operativ mussten Geschieden sein!
Dieses ist Verfassungswidrig  lange habe auch ich als Aktivistin dafür gekämpft, das dieses Gesetz abgeschafft wurde, es hat ja geklappt!

Selbige Verfassungswidrigkeit liegt vor, bei der Operation und der Unfruchtbarkeit welche als Voraussetzung galt, es Verstößt gegen die Unversehrtheit der Persönlichkeit und somit keinem Zumutbar, die Gesetzgebung beschäftigt sich damit!
Warum sind die meisten Beziehungen von Transgendern gleich Geschlechtlich, eine der größten Faktoren ist einfach diese Erziehung und Prägung welche das Individuum  als Kind und Jugendlicher erfahren hat!



In der Beziehung Mann zur Frau Transgender wird der ursprüngliche Mann an das Wunsch-Geschlecht angepasst, dieses heißt jedoch nicht das die Charakterzüge angepasst werden, eine strikte Unterwürfigkeit als Frau in der Partnerschaft ist sehr sehr selten zu finden, dieses ist ein Fakt welcher selbst mit Statistiken belegt ist!

Es ist ein fast Unmögliches eine Erziehung und Prägung vom Säuglingsalter bis hin zur Selbstfindung zum subjektiven war genommen Geschlecht abzulegen!

Die Maxime  von Transidentischen Wesen sind so Unauffällig wie möglich in der Gesellschaft wahrgenommen zu werden, Mimik und Gestik Aussprache, Benehmen eztr eztr sind selten von der Natur gegeben, da diese Angelernt werden durch Erziehung und Prägung!

Viele Transgender versuchen eine Art der Nachahmung und genau diese wird unglaublich schnell Wahrgenommen von Außenstehenden.

Meiner Meinung nach, ist das sich selbst sein das Schwierigste in diesem was wir als Transgender leisten müssen!

Ich als Transgender bin und werde immer ich selbst bleiben, ich muss niemanden gefallen sondern mit mir selbst zufrieden sein, was Zählt sind die inneren Werte und zu dem stehen was man ist, nicht Frau nicht Mann sondern Mensch, wenn man dieses erreicht gibt es keine Diskriminierung denn man weiß sich davor zu schützen!

Mehr von mir findet ihr auf meinem Blog:

Mit freundlichen Grüßen
Nikita Noemi Rothenbächer

Mittwoch, 31. Oktober 2012

"Ich habe alles erlebt"


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Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2012

Bitte kopiert den Link und gebt diesen euren Verwandten, Freunde, Bekannten und Familie denn Information beugt vor, einer Minderheit anzugehören!

Meine Damen und Herren liebe Leser zum Anlaß das heute Abend auf RTL 2 eine Reportage über Transgender um 22.15 ausgestrahlt wird, möchte ich gerne diesen überarbeiteten Bericht zu kommen lassen! 
Wie Ich schon sehr oft geschildert habe, ist das Phänomen Transgender nicht auf ein Land oder einen Kontinent bezogen nein es ist Welt weit!
Alleine das Wissen ich bin oder falle aus der "Norm" von Normalität raus ist erschreckend!
Mehr noch wenn man dann Lesen muss wie Hoch und wie Stark der Hass gegen diese Menschen ist in anderen Ländern auch hier in Deutschland!
Das Kämpfen für diese Minderheit ist selbst für Aktivistinnen wie meine Person gefährlich!

Nicht jede/jeder hat oder Besitzt diese Selbstsicherheit oder Selbstbewusstsein ganz offen und ehrlich mit diesen Ereignissen umzugehen!
Nur Aufklärung kann diese große mehr Zahl von "Normalen" unserer Gesellschaft dazu bringen sich etwas mehr über diese Thematik bzw. Phänomen zu Informieren!

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Nikita Noemi Rothenbächer 

"Ich habe alles erlebt"

TÜRKEI Transsexuelle Frauen werden umgebracht. Warum? Weil sie das Patriarchat infrage stellen!

Ebru Kiranci, 1961 geboren, ist eine transexuelle Frau aus der Türkei. Das macht sie verletzlich, denn die Mordrate an transsexuellen Frauen in der Türkei ist hoch. Kürzlich war sie für Amnesty International in Berlin.

Frage: Frau Kiranci, Sie sind eine transexuelle Person. Mann? Frau? Dazwischen?

Ebru Kiranci: Ich bin Frau. In der Türkei haben wir die Begriffe Travestie und Transsexualität. Aber wir fragen nicht, wer ist operiert, wer nicht. Ich schau nicht auf das Geschlecht, mich interessiert, was die Leute denken.

Frage: Sind Sie operiert?

Ja.

Frage: Wie geht Ihre Familie mit Ihrer Transsexualität um?

Sie grenzt mich aus. Ich habe sie seit dreißig Jahren kaum gesehen. Sie haben mich weggejagt. Ich lebe in Istanbul und sie leben am Schwarzen Meer. Zuerst war ich sehr traurig, habe viel geweint, ich habe sie angerufen, aber sie haben nicht gesagt: Komm zurück, komm zu uns.

Frage: Wussten Sie damals schon, dass Sie nicht die einzige Transsexuelle auf der ganzen Welt sind?

Als ich nach Istanbul zog, habe ich gemerkt, dass es auch andere gibt. Man wusste damals nicht so viel über Transsexualität, und auch meine Familie hat das nicht verstanden. Zunächst einmal war ich schwul. Das wird als Krankheit angesehen.

Frage: Zuerst homosexuell, dann transsexuell?

Vom Aussehen war ich ein Schwuler, aber ich wollte immer eine Frau sein.

Frage: Wie wird man eine Frau?
Dass das möglich war, habe ich in den Medien verfolgen können. Vor der Militärdiktatur waren transsexuelle Sänger in der Türkei populär. Bülent Ersoy, Zeki Müren. Müren ist mit Highheels und Perücke auf die Bühne gegangen. Natürlich hat er nicht gesagt, ich bin homosexuell oder trans, aber nicht jeder war so mutig.

Frage: Wie groß ist die transsexuelle Community heute in der Türkei?

Das kann ich nicht sagen. Tausende. Aber wir zählen die Leute nicht. Sie zählen ja auch nicht, wie viele Heterosexuelle es in Berlin gibt.
Frage: Offenbar ist die Zahl so groß, dass mit Aggression mitten aus der Gesellschaft gegen die Transsexuellen reagiert wird.

Ich sehe nicht, dass die Aggressionen in erster Linie aus der Gesellschaft kommen. Ich sehe vielmehr, dass die Regierung die Gesellschaft beeinflusst, uns auszugrenzen. Etwa wenn die Familienministerin sagt, Homosexualität sei eine Krankheit.

Frage: Ist wirklich nichts besser geworden?

Natürlich kann man sagen, heute ist es besser als vor zwanzig Jahren. Damals demonstrierten wir nicht auf der Haupteinkaufsstraße in Istanbul, heute tun wir das. Mit großer Regenbogenfahne. Und mit der Parole: Mörderstaat, das wirst du büßen.

Frage: Warum meinen Sie, der Staat sei ein Mörder?

Es gab 49 Morde an transsexuellen Frauen in den letzten zwei Jahren. Die Art, wie das von oben in die Gesellschaft kommuniziert wird, befördert den Hass gegen uns. Sobald wir auf die Straße treten, begegnen wir feindlichen Blicken oder wir werden beschimpft. Natürlich ist es noch ein Weg von den Hassreden zu den Hasstaten und zu den Morden an uns. Aber eine Gesellschaft, in der sich Mörder, die Transsexuelle umgebracht haben, mit Sätzen wie: "Er hat mir Sex angeboten, er wollte mich zu einer Trans machen" rechtfertigen können, ist in einem schlimmen Zustand. Zumal diese Aussagen vor Gericht erfolgreich benutzt werden, um das Strafmaß zu reduzieren.

Frage: 49 Morde an Transsexuellen, meist transsexuellen Frauen, in den letzten zwei Jahren …

Die Dunkelziffer ist sehr viel höher. Letzten Monat wurden zwei meiner Trans-Freundinnen in Izmir umgebracht. Ihnen wurden die Kehlen durchgeschnitten. Und nachdem sie die Kehlen durchgeschnitten hatten, haben die Täter weiter, immer weiter mit den Messern auf die Frauen eingestochen. Was ist das für eine Wut?

Frage: Das heißt: Sie selbst sind auch dauernd gefährdet?

Als Transfrau ist man per se gefährdet.

Frage: Aber wird man deshalb gleich umgebracht?

Es ist doch so: Transfrauen haben kaum andere Arbeitsmöglichkeiten als die stark illegalisierte Sexarbeit. Für Transfrauen bedeutet der Ausschluss aus der Familie - der passiert ja oft, wenn wir noch jung sind -, dass wir danach kaum mehr Zugang zu Bildung haben. Die Männer in der Türkei machen Sex mit Transfrauen. Da haben sie keine Angst und keine Berührungsängste. Und dann bringen sie sie um.

Frage: Das erklärt aber nicht, warum sie morden.

Stellen Sie sich das doch mal so vor: Wenn Sie als geborener Mann die Männlichkeit ablehnen, das ist wie ein Schlag ins Gesicht dieser männerorientierten türkischen Gesellschaft.

Frage: Die Art, wie Sie leben, gilt als Kritik an den Gesellschafts- und Familienmodellen.

Nation, Religion, Militär - das ist so wichtig in der Türkei. Und männlich definiert. Dann kommen wir transsexuellen Frauen und sagen, wir lehnen das ab. Wir stellen doch die Fundamente dieses Staates damit infrage. Das ertragen viele nicht. Gesellschaft und Staat schauen nur zwischen die Beine. Aber wir schauen in die Köpfe.

Frage: Sind Transmänner weniger gefährdet, weil sie Männlichkeit bejahen?

Transmänner stehen nicht so im Fokus, obwohl sie auch diskriminiert werden.

Frage: Wurden Sie schon einmal angegriffen?

Ich bin mit dem Messer niedergestochen worden. Ich bin von Kunden entführt worden - ich habe ja auch Sexarbeit gemacht. Ich bin sehr schlimm von der Polizei geschlagen worden. Ich habe eigentlich alles erlebt.

Frage: Was tun Polizei und Justiz, um das Morden zu stoppen?

Nichts. Sie machen nur was, wenn wir protestieren und kämpfen. Das Leben als Trans ist nicht schön. Wir haben keine soziale Absicherung und keine Rechtssicherheit. Nur Sexarbeit machen können ist nicht schön - aber wir haben oft keine andere Wahl. Wenn sich Transleute zusammenschließen und in einer Wohnung Sex anbieten, werden diese Wohnungen vom Staat versiegelt. Einerseits können wir nur Sexarbeit machen, andererseits wird Sexarbeit kriminalisiert. Der Staat macht uns zur Zielscheibe, aber Straftaten gegen uns werden so gut wie nie verfolgt. Da wissen die Täter doch, dass ihnen nicht viel passieren kann.



Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

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