Mittwoch, 13. April 2016

About the matter of the original sex! // Über die Sache mit dem ursprünglichen Geschlecht!

 Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2016
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Meine sehr geehrten Gäste
Als erstes ein Dankeschön das Sie diesen Blog besuchen, wir von  http://trans-weib.blogspot.de/ geben uns ständig Mühe einige Berichte in diesem Zu veröffentlichen an welche Sie wo möglich nicht oder keinen Zugriff haben.

Natürlich steht vor allem darauf Aufmerksam zu machen, das in unserer sogenannten Gesellschaft es auch Minderheiten gibt welche Minderheiten sind weil kaum oder keine Aufklärung betrieben wird. Unsere Politiker nun scheren sich wenn ehrlich formuliert einen Dreck um diese Minderheit, der Gedanke dass jegliche Minderheit immer ein Teil einer Gesellschaft ist vergessen Sie allzu gerne, das ist nicht subjektiv sondern ein Fakt somit Objektiv.
Mit mehr als 750 Berichten aus der ganzen Welt von Medizin wie Wissenschaft von Selbsthilfegruppen und vielen anderen Medien wird hier zusammengefasst auf Menschen unwürdige Zustände aufmerksam gemacht.

Glauben Sie mir, all dieses Zusammen zutragen ist Anstrengend wie Zeitaufwendig in den Medien präsent zu sein nicht immer einfach, aus diesem Grund gilt vor allem unseren Lektoren das größte und beste Lob!

Ein Dankeschön an Sie!!!!  

Nun sind wir an einem Punkt in welchem wir an Ihr Mitgefühl „Appellieren“, nein wir möchten keine Geschenke im Gegenteil aber nach reichlicher Überlegung möchten wir Ihnen anbieten auch Ihre Werbung auf unserem Blog zu integrieren!

Was bedeuten würde, dass für jeden Aufruf welcher unser Blog erhält auch Sie Automatisch mit aufgerufen werden, der Durchschnitt der Aufrufe täglich beträgt zu diesem Zeitpunkt 1000 Aufrufe das Weltweit!

Was verlangen wir?

Nun pro Aufruf 0,10 Euro Cent, nach unserem Ermessen ist es nicht viel, wir sind der Überzeugung man sollte darüber nachdenken, sollten Sie ein wirkliches Interesse haben so unterrichten Sie uns unter: Nikita_Noemi_Rothenbaecher@gmx.de

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Verbleibe wie immer mit herzlichen wie freundlichen Grüßen
Nikita Noemi Rothenbächer 

About the matter of the original sex!
Über die Sache mit dem ursprünglichen Geschlecht!

Über die Sache mit dem "ursprünglichen Geschlecht" sollten ein paar nochmal nachdenken. Das ist nämlich der Kern der Debatte. Das "ursprüngliche Geschlecht" ist mitnichten das "biologische" (Sexus), auch wenn es rückständige Menschen gibt, die das regelmäßig verwechseln.

Die Zuweisung bei der Geburt geschieht in Wirklichkeit immer auf der Gender-Ebene, ausgehend von dem, was der Zuweisende - in der Regel ein Mediziner - für eine Vorstellung von Geschlecht hat (Gender-Normen, Gender-Stereotype). Eine solche Zuweisung hat im Falle körperlicher Variationen häufig wenig mit dem "biologischen Geschlecht" zu tun.

Wer das "biologische Geschlecht" eines Menschen herausfinden will, wird in der Selbstaussage dieses Menschen die Antwort finden. Demnächst werden wir ein Buch veröffentlichen, welches geeignet ist, das zu belegen.

WC-Gesetze, wie das in NC, sind Gender-Gesetze. Sie stellen die gesellschaftliche Deutung von Geschlecht anhand körperlicher Merkmale über biologische Realität. Das absurde daran ist, dass von solchen Gesetzen nicht - wie das die transphoben Extremisten, welche sich solche Gesetze ausdenken, ja zu beabsichtigen vorgeben - Randgruppen betroffen sein werden, sondern ALLE Menschen. Jeder Mensch, der in NC auf das WC geht, wird einen Gender-Test durchlaufen. Passt der Körper nicht zu einem genormten Körperbild, wird es schwierig werden.

Wer meint, dass es nötig ist, Menschen gleiche Rechte in Form von Gesetzen verweigern zu können, trifft am Ende nie die Randgruppen, die er dabei im Kopf hat, sondern immer die gesamte Gesellschaft. Und damit auch immer sich selbst.

Quelltext:  Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.


Deutsche Bank schafft doch keine Stellen in North Carolina

Der US-Bundesstaat verbietet Transsexuellen, Toiletten ihrer Wahl zu benutzen. Menschenrechtler und Unternehmen protestieren – jetzt auch die Deutsche Bank.

Die Deutsche Bank hat einen erst kürzlich angekündigten Stellenausbau in North Carolina vorerst auf Eis gelegt. Bis 2017 sollten dort am Standort Cary 250 neue Stellen in der Softwareentwicklung geschaffen werden, doch nun sind die Pläne gestoppt. Das erfuhr ZEIT ONLINE von Sprechern der Bank. 
Grund ist ein im März verabschiedetes Gesetz des konservativen Bundesstaates, das Transsexuellen vorschreibt, ausschließlich öffentliche Toiletten aufzusuchen, die für ihr ursprüngliches Geschlecht bestimmt sind. "Wir nehmen unsere Verpflichtung, ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen, sehr ernst", erklärte Deutsche-Bank-Chef John Cryan dazu. Er ließ allerdings die Möglichkeit offen, den Stellenstopp wieder rückgängig zu machen. Er hoffe, so der Deutsche Bank Chef in einer Pressemitteilung, die Expansionspläne in naher Zukunft doch noch umsetzen zu können. Voraussetzung ist allerdings, dass North Carolina das Gesetz wieder zurücknimmt.

Die Deutsche Bank ist das jüngste Unternehmen, das Sanktionen gegen North Carolina angekündigt hat. Zuletzt war sie eher durch Ermittlungen und Skandale in den Schlagzeilen. 

Vergangene Woche sagte der Online-Bezahldienst PayPal ebenfalls eine bereits geplante Verlagerung der weltweiten Abwicklung nach North Carolina wieder ab. Das Zentrum hätte 400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Rockstar Bruce Springsteen hatte ein für vergangenen Sonntag geplantes Konzert in dem Südstaat abgesagt. Das neue Gesetz sei ein Versuch, "den Fortschritt unseres Landes bei der Anerkennung der Menschenrechte aller Bürger aufzuhalten", erklärte Springsteen.

North Carolinas Volksvertreter hatten die umstrittene Toilettenregel kurzfristig vergangenen Monat beschlossen, nachdem die Stadt Charlotte in einer Verordnung Transsexuellen die Benutzung der Toiletten erlaubte, die dem Geschlecht entsprechen, mit dem sie sich selbst identifizierten. Diese städtische Regelung wurde nun durch das Verbot auf bundesstaatlicher Ebene praktisch aufgehoben.
Gouverneur Pat McCrory lobte das neue Staatsgesetz als notwendige Maßnahme, "um den grundlegenden Verstoß gegen Privatsphäre und Anstand zu verhindern". Vertreter von LGBT-Organisationen, die für die Rechte von Homo- und Transsexuellen kämpfen, protestierten gegen den Beschluss. Unternehmen wie Apple, Google und die Fluggesellschaft American Airlines schlossen sich an. Auch die Bank of America, eine Rivalin der Deutschen Bank, die in Charlotte ihren Hauptsitz hat, unterschrieb nach anfänglichem Zögern Ende März einen offenen Brief von Menschenrechtsorganisationen, die eine Rücknahme des Gesetzes fordern. 


Warum das alles so ist wie es ist, kann man hier genau Nachlesen:






Donnerstag, 7. April 2016

The thought in the morning! // Der Gedanke am Morgen!



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Der Gedanke am Morgen!

Gedanken eines Transgender S´ welcher versucht zu Verstehen von was kommt diese Diskriminierung diese Erbärmliche Homophile und dieser Hass?

Selbstbestimmung des Menschen und sein Leben, mehr noch der Persönlichkeit der Entwicklung der eigenen Identität!

Das schlimmste Virus dieser Welt ist HIV, die schlimmste Krankheit ist der Krebs viel schlimmer jedoch ist Ignoranz und Dummheit, die größte Seuche ist das Geld, Waffen und die Macht!

Aus guten Ansätzen wie Religion und Glaube wurde der größte Feind der Menschen, falsche Ideologie und Gehirnwäsche das Radikalisieren aus der Hoffnungslosigkeit!

Das Gefährlichste Wesen dieser Erde ist der Mensch, denn es gibt kein Insekt kein Tier welches aus Glauben Ideologieseines gleichen tötet!

Die Ansteckendste Krankheit ist der Hass die Dummheit und die Aufgabe an sich selbst zu glauben!
Genau aus diesem Grund sind jegliche Politiker wie die Tauben, sind Sie am Boden fressen Sie dem Bürger aus der Hand, sind Sie an der Macht nun dann Scheißen Sie auf die Köpfe der Bürger, Ihr Wille ist Gesetz, Ihr Wille ist Diktatur, der Zwang der Selbstbestätigung!

Es gibt einige Politiker welche in der Geschichte lange nach Ihrem Tot vorhanden sind, es gibt jedoch bei weitem mehr Aktivisten und Organisationen welche jegliche Geschichte überdauern, der Mensch ist tot, jedoch Ihr Anliegen überdauert jegliche Zeit!

Es gibt mehr Bilder von Aktivisten für Menschenrechte, Gerechtigkeit und Gleichheit als Bilder von Politikern Präsidenten oder Radikalen, schon mal aufgefallen?

Es gibt diese welche tag täglich versuchen Aufzuklären mit Tatsachen und Objektiven Fakten ein Bleistift und einem  Blatt-Papier mehr noch gesundem Menschen-Verstand schildern Sie die abscheulichen Taten von diesen welche an der Macht sind, welche mit falschen und widrigen Lügen andere eine Überzeugung aufzwingen um Ihre Geschäfte zu betreiben!

Würde man so viel Geld in die Forschung in die Medizin und in die Bekämpfung von Hunger und Not investieren wie in Waffen, hätten wir eine Gesunde und bessere Welt!

In diesem Sinne euch allen einen tollen Tag.

Mit Hochachtung und freundlichen Grüßen, all diesen welche mich Hassen, Verachten und Beschimpfen, Ihr seid die besten denn Ihr denkt an mich!

Wenn Ihr diesen Gedanken teilt, nun dann Teilt ihn mit anderen Danke!


Nikita Noemi Rothenbächer von  http://trans-weib.blogspot.de/


Mittwoch, 6. April 2016

Transsexualität galt lange als Krankheit. Die Hirnforschung weist nach, dass sie nur eine von vielen möglichen Varianten eines Menschen ist.

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Das falsche Geschlecht?

Transsexualität galt lange als Krankheit. Die Hirnforschung weist nach, dass sie nur eine von vielen möglichen Varianten eines Menschen ist.

Unsere Leserin Anna-Kathrin W. (35) aus Düsseldorf fragt: "In meinem engsten Freundeskreis gibt es einen Fall, dass ein Mann sich seit langem als Frau fühlt und sich jetzt auch geoutet hat. Er möchte in Zukunft tatsächlich als Frau leben. Jetzt fragen wir uns: Ist Transsexualität eine Krankheit? Kann man dem Freund, der ja offenbar seit langem und jetzt auch in Wirklichkeit eine Freundin sein möchte, eventuell therapeutisch helfen? Oder sollte man das gar nicht?"

Jürgen Vieten Wir Psychiater und Psychotherapeuten müssen uns entschuldigen. Wir haben Transsexualität - also sich fremd zu seinem äußeren Geschlecht zu fühlen - bisher als Krankheit verstanden, mit krausen Theorien versucht zu verstehen und mit Psychotherapien angeblich zu "heilen". Jetzt sagt die Hirnforschung: Transsexualität ist nur eine Variante der vererbten inneren Abbildung unseres Geschlechtes. Wir kennen "Maps" (Hirn-Landkarten), die uns unser Geschlecht vorstellen lassen, dem dann meist unser Körper entspricht. Bei Transsexuellen tut er dies nicht. Deren Vorstellung von ihrem Geschlecht, sozusagen von ihrem "Gehirngeschlecht", bildet nicht ihre Geschlechtsorgane ab.

An dieser Vorstellung soll man aber nichts ändern, da es genetisch ist. Varianten des "Gehirngeschlechtes" scheint es viele zu geben. Es liegt also keine Erkrankung vor, sondern ein Missverhältnis zwischen unserer Vorstellung von uns selbst und unserer körperlichen Gestalt. Das führt zu psychischen Problemen, wenn es durch Erziehung und Umwelt nicht erkannt und wenn es bestraft oder unterdrückt wird.

Wir Psychiater, Psychologen und Gutachter sind dabei bisher leider eher Teil des Problems und nicht von dessen Lösung. Transsexuelle sind - richtig verstanden - psychisch ebenso gesund wie Homo-und Heterosexuelle. Natürlich können diese Menschen auch Probleme haben, die sich eventuell auch ungünstig kombinieren. Der Wissensfortschritt muss jedenfalls in Zukunft Einfluss auf die Gesetzgebung und natürlich auch auf psychiatrische Konzepte haben.

Der Psychiater sollte aber auch an einem Punkt weiter Gehör finden: Nur er kann zu Beginn der noch unklaren Entwicklung beurteilen, ob sich ihm in der Praxis ein gesunder transsexueller Coming-out-Prozess darstellt oder ob sich möglicherweise eine Erkrankung wie Schizophrenie oder Borderline mit Verzerrung der Geschlechtsidentität zeigt.

Dies alles zu wissen, bleibt notwendig, um zukünftiges Leid vom Gesunden wie vom Kranken fernzuhalten.



Considered transvestism and transsexualism historical - incarnations of the opposite sex // Ver-körperungen des anderen Geschlechts - Transvestitismus und Transsexualität historisch betrachtet

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2016

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Considered transvestism and transsexualism historical - incarnations of the opposite sex
Ver-körperungen des anderen Geschlechts - Transvestitismus und Transsexualität historisch betrachtet

Der Wechsel zur Kleidung des anderen Geschlechts und, oft damit verbunden, der Wechsel des sozialen Geschlechts sind in der europäischen Geschichte seit Langem bekannt, gerieten aber erst im späten 19. Jahrhundert in den medizinischen Blick.

Einleitung

Cross-Dressing - der Wechsel zur Kleidung des anderen Geschlechts - und, oft damit verbunden, der Wechsel des sozialen Geschlechts sind in der europäischen Kulturgeschichte seit Langem bekannt.
 Von einigen Ausnahmen abgesehen wissen wir angesichts fehlender autobiografischer Aufzeichnungen allerdings wenig über die Motive und den sozialen Alltag solcher historischer Personen, deren "wahres" Geschlecht meist erst anlässlich kriminologischer Ermittlung oder ärztlicher Untersuchung bei Krankheit oder Tod entdeckt wurde, dann aber großes Aufsehen erregte. Überlegungen über ein entsprechendes kulturelles Phänomen liegen aus früheren Zeiten nicht vor, auch einen bezeichnenden Begriff gab es nicht. Unterstellt wurde den Betreffenden eine juristisch zu ahndende Täuschung aus unlauteren persönlichen oder politischen Motiven. In Deutschland galten heute sogenannte Cross-Dresser bis Mitte des 19. Jahrhunderts als Hochstapler und Schwindler, einige wurden gar der Spionage verdächtigt. 
Cross-Dressing geriet erst auf dem Höhepunkt der humanwissenschaftlichen Geschlechterdebatte innerhalb der psychiatrischen Sexualpathologie des späten 19. Jahrhunderts in den medizinischen Blick.
Dabei wurde auf tradierte Konzepte der Mischgeschlechtlichkeit zurückgegriffen, wobei man Verbindungen und Übergänge zwischen den verschiedenen Formen annahm, deren wichtigste der Hermaphroditismus war. Konkret geht das medizinische Interesse am Cross-Dressing auf die moderne Diskussion um das gleichgeschlechtliche sexuelle Begehren der Männer zurück, für das sich im 20. Jahrhundert der Begriff "Homosexualität" durchsetzte. Maßgeblich waren hierbei die Texte von Karl Heinrich Ulrichs, dem ersten bekennenden "Urning", wie er Männer begehrende Männer in Anlehnung an den Planeten Uranus nannte. Seine ab 1864 erscheinenden emanzipatorischen Streitschriften richteten sich gegen die drohende Fortschreibung der nach preußischem Recht geltenden Strafbarkeit sexueller Handlungen zwischen Männern im geplanten neuen Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich. Ulrichs' Schriften regten um 1870 zunächst den Berliner Ordinarius und Charité-Psychiater Carl Westphal und zehn Jahre später dessen Grazer Kollegen Richard von Krafft-Ebing zur Begründung der modernen Sexualpathologie an. Ulrichs stellte die These von der weiblichen Seele im männlichen Körper auf und unterschied zwischen virilen und femininen Urningen, wobei er traditionell weibliche Beschäftigungen und das Tragen von Frauenkleidern als Kennzeichen der sogenannten Weiblinge verstand.

Als Beispiel nannte Ulrichs den berühmt gewordenen Gardinenaufstecker Blank, der um 1850 "ganz als Dame gekleidet auf den Wallpromenaden von Torgau" spazieren ging, sich zeitweise als Frau ausgab und von der Polizei verhaftet wurde. "Jener Blank war sogar so kühn, bei der Obrigkeit förmlich um die Erlaubnis einzukommen, sich weiblich nennen und kleiden zu dürfen. Die Bitte ward abgeschlagen." Jener Fall fand in dem 1870 veröffentlichten Schlüsseltext "Die conträre Sexualempfindung" von Carl Westphal ausführliche Erwähnung.
Die Fallgeschichten betreffen eine Frau, die "gern ein Mann sein" wollte, "eine männliche Beschäftigung" suchte und von sich sagte: "Ich fühle mich überhaupt als Mann und möchte gern ein Mann sein."
Ein anderer Fall ist ein "auf einem hiesigen (Berliner, R.H.) Bahnhofe unter verdächtigen Umständen" verhafteter "Mann in Frauenkleidern". Dieser klagte: "Das weibische Wesen ist eine wahre Qual für mich gewesen, das Verlangen, Frauenkleider anzuziehen, steigt öfter (...) in mir auf."
Er gab dem zweifelnden Westphal aber gleichzeitig zu verstehen, dass er sich sexuell nur zu Frauen hingezogen fühle. Westphal kam nun zu dem Schluss, dass es "bei der geschilderten Neigung zum Anlegen von Frauenkleidern wirklich um ein Symptom eines pathologischen Zustandes" gehe, eine Stufe der angeborenen conträren Sexualempfindung: "Hier handelt es sich wohl eben nur um Gradunterschiede."
In der sexualpathologischen Denkrichtung des letzten Drittels des 19. Jahrhunderts fand eine Koppelung von Cross-Dressing mit gleichgeschlechtlichem Begehren zu einem Gesamtphänomen statt, eben jener "conträren Sexualempfindung". Diese neue Diagnose umgreift als Sammelbezeichnung ausnahmslos alle von den Geschlechternormen abweichenden Gefühls- und Verhaltensweisen. Als nur graduell verschiedene Phänomene wurden gleichgeschlechtliches sexuelles Begehren, Cross-Dressing und der Wechsel der sozialen Geschlechterrollen bei Männern und Frauen zusammengefasst. Um den Wandel der Bewertung des Cross-Dressing von der Täuschung zum Symptom der conträren Sexualempfindung zu illustrieren, sei auf zeitgenössische Abbildungen verwiesen.

Krafft-Ebing entwickelte in seiner wirkungsmächtigen "Psychopathia Sexualis" 1886 Westphals Idee der "Gradunterschiede" zu einer hierarchisch-ontologischen Ordnung, in deren aufsteigender Folge die Zeichen der Geschlechtermischung immer deutlicher hervortreten. Und entsprechend dem Ansatz Griesingers, nachdem Geisteskrankheiten Hirnkrankheiten seien, präzisierte Krafft-Ebing Ulrichs' These von der weiblichen Seele im männlichen Körper in das weibliche Gehirn respektive "Sexualcentrum" im Männerkörper. Sein diagnostischer Blick weitete sich auf die Trias sexuelle Objektwahl, körperliches und soziales Geschlecht aus. Weil Krafft-Ebing bei der conträren Sexualempfindung zwischen "erworbener Perversität" und "angeborener Perversion" unterschied, schlug er zwei analoge Reihen dieser Abstufungen vor. Erstere steige bis zur "Metamorphosis sexualis paranoica (dem Wahn der Geschlechtsumwandlung)" an, letztere über die "Effemination" der Männer und die "Viraginität" der Frauen bis zur "schwerste(n) Stufe degenerativer Homosexualität", der "Androgynie" respektive "Gynandrie".
Für das Stadium der Viraginität der Frauen sei der große "Drang" charakteristisch, "auch Haar und Zuschnitt der Kleidung männlich zu tragen, unter günstigen Umständen sogar in der Kleidung des Mannes aufzutreten und als solcher zu imponieren. Nicht selten sind die Fälle, wo Weiber in Männerkleidern aufgegriffen wurden." Und über die "Effemination der Männer" schreibt er: "Vielfach zeigen sich auch Bestrebungen, in Gang, Haltung und Zuschnitt der Kleider sich der weiblichen Erscheinung zu nähern." Ulrichs lehnte in seinem emanzipatorisch angelegten Konzept eines mischgeschlechtlichen Uranismus jede Krankheitszuschreibung ab, erst in der Rezeption seiner Schriften erfolgte dessen sexualpathologische Ausdeutung: Cross-Dressing wurde Symptom und Diagnose zugleich.

Aushandlungen

Im Kontext der um die Jahrhundertwende zunehmenden Verwissenschaftlichung, Popularisierung und Politisierung der Homosexualität begann auch der Selbstdiskurs der Cross-Dresser und Geschlechtswechsler. Mit der Etablierung einer Homosexuellenbewegung in Gestalt des Wissenschaftlich-humanitären Komitees (1897) wurde der Homosexuelle in der Öffentlichkeit ein geläufiger Sozialcharakter. Infolge seiner Funktion als Mitbegründer und Sprachrohr der Vereinigung avancierte Magnus Hirschfeld zur Schlüsselfigur dieser Emanzipationsbewegung und für deren Klientel zum wichtigsten Ansprechpartner in wissenschaftlichen, rechtlichen, aber auch ganz alltäglichen sozialen Fragen. Ausgehend von seinen Forschungen über sexuelle Zwischenstufen entwickelte er im Rückgriff auf Ulrichs die Auffassung, dass jeder Mensch eine Mischung aus männlichen und weiblichen, körperlichen und seelischen Eigenschaften sei. Ab 1903 setzte sich für diesen Ansatz der Begriff "Zwischenstufentheorie" durch, wobei Homosexuelle und Hermaphroditen die prominentesten Vertreter darstellten.

Cross-Dresser bildeten bei Hirschfeld zunächst keine eigenständige Kategorie, auch er begriff ihre Passion als Anzeichen von Homosexualität. Dies lässt sich in vielen Texten sowie anhand der ersten und einzigen Abbildung eines "Homosexuellen" aus seinem programmatischen Aufsatz im Jahrbuch für sexuelle Zwischenstufen von 1899 erkennen.
Das Jahrbuch war darauf angelegt, über die ganze Fülle mischgeschlechtlicher Formen zu berichten. Dort erschienen wichtige Arbeiten zum Hermaphroditismus wie auch die erste zum Cross-Dressing überhaupt. Diese stammt nicht von einem ärztlichen Experten, sondern aus der Feder eines Cross-Dressers.
Dieser beschreibt sich zunächst in Anlehnung an Vordiskussionen als Urning, "welcher zu der Gruppe der ausgeprägtesten Effeminierten gehört".
Obwohl seine Passion auf die Neigung, Frauenkleider zu tragen, begrenzt war und er von einer "Liebesbeziehung" zu einer Frau berichtet, schreibt er weiter: "Es kann nicht mehr festgestellt werden, ob sich in frühester Jugend schon Erscheinungen von Homosexualität bemerkbar machten." Als Hirschfeld diesen Mann knapp zehn Jahre später in der Kasuistik seiner Monografie "Die Transvestiten" beschrieb, kommentierte er dessen damalige Selbsteinordnung mit der Bemerkung: "Er bezeichnet sich dort irrtümlicherweise als Urning, während er selbst ausdrücklich angibt, sein Geschlechtstrieb sei stets auf das Weib gerichtet gewesen."
1910 gibt jener Cross-Dresser nun auch an: "Homosexuell bin ich nicht, im Gegenteil, ich kann sagen, ich bin ein echter Don Juan gewesen."
Der Wandel in dieser Selbst- und Fremdzuordnung setzte erst ein, als ein alternatives, passenderes Konzept vorlag, das die Differenz zwischen sexuellem Begehren und Kleidervorliebe betonte. Während sich einige Cross-Dresser an der sexualpathologisch hergestellten "Verwandtschaft" mit den Homosexuellen nicht störten, fühlten sich andere missverstanden und versuchten, sich dezidiert abzugrenzen.

Auch in der allgemeinen Öffentlichkeit war die Zuordnung der Cross-Dresser zu den Urningen verbreitet. Ein vom Sexualwissenschaftler Iwan Bloch beschriebener Mann berichtete, dass er vergeblich versuchte, bei seiner Frau Verständnis für seine Neigung zu wecken. Sie forschte nach, indem sie andere Frauen befragte: "Diese wußten ihr über Männer, die so veranlagt wären wie ich, nur Schlechtes und Gemeines zu berichten, ich sollte unbedingt ein Urning sein (...)."
Das Image des Urnings oder Homosexuellen war negativ besetzt, sodass die Bezeichnungen auch als Schimpfwort gebraucht wurden. Dies gab Anlass zur Distanzierung. So beschreibt ein von Hirschfeld als Transvestit porträtierter Mann sich wie folgt: "Von sonstiger Homosexualität aber ist keine Spur vorhanden. Urninge und effeminierte Männer verachte ich tief."  Die ablehnende Haltung der Cross-Dresser gegenüber den Homosexuellen veranlasste sie dazu, Hirschfeld anzuregen, sich ihrer anzunehmen: "Ich kann es nicht begreifen, dass sich die Wissenschaft nicht mit den Effeminierten abgibt, wo es doch etwas Alltägliches und Natürliches ist; und leider werden wir fälschlich auch noch oft für Päderasten gehalten." Damit initiierten die Cross-Dresser einen Dialog, im Zuge dessen Hirschfelds Entwurf des Transvestitismus entstand.

Andererseits gab es auch bei homosexuellen Männern das Bedürfnis, sich von der sichtbaren Effeminierung der Cross-Dresser zu distanzieren; ihnen war der Abstand mindestens ebenso wichtig wie umgekehrt. Die in Hirschfelds "Zwischenstufentheorie" vorgenommene Verknüpfung von männlicher Homosexualität mit Weiblichkeit provozierte beim viril orientierten Flügel der Homosexuellenbewegung Protest, wie ihm durchaus bewusst war: "Der großen Mehrzahl der Homosexuellen, nicht nur der virileren, ist die Verkleidung direkt unsympathisch."

Die als Zerrbild wahrgenommene Darstellung Hirschfelds führte 1907 innerhalb des Wissenschaftlich-humanitären Komitees zur Sezession.
Nach Auffassung der tendenziell misogynen Sezessionisten machte Hirschfeld die Homosexuellen zu "Halbweibern" und "einer Art psychischer Mißgeburt", wie ihr Wortführer Benedikt Friedländer es nannte. Das Ziel der Homosexuellenbewegung, die Abschaffung des Paragrafen 175 Reichsstrafgesetzbuchs (RStGB), erforderte aber gerade eine Bündelung der Kräfte, was ein konsensfähiges Bild vom Homosexuellen voraussetzte. Die Herstellung eines Konsenses zwischen den Lagern dürfte daher ein weiteres Motiv für die Trennung der Effeminierten von den Homosexuellen gewesen sein; die Einführung der neuen Kategorie "Transvestiten" kann somit als Konzession an Hirschfelds Opponenten in der Homosexuellenbewegung gelesen werden.

Schwierigkeiten der Transvestiten ergaben sich jedoch nicht nur aus den stigmatisierenden Fremdzuschreibungen ihrer Eigenart, sondern vor allem aus juristischen Konsequenzen. Obwohl das deutsche Strafrecht der Kaiser- wie der Weimarer Zeit das Tragen von Kleidung des anderen Geschlechts nicht ausdrücklich sanktionierte, waren Personen, die polizeilich als Transvestiten erkannt wurden, wegen der "Erregung öffentlichen Ärgernisses" und somit "Störung der öffentlichen Ordnung" mit empfindlichen Strafen bedroht. Bei vielen Transvestiten beiderlei Geschlechts blieben aufgrund ihres Körperbaus, Haarwuchses, Gesichtsschnittes, ihrer Bewegungen oder der Stimmlage trotz noch so perfekter Aufmachung Spuren des Herkunftsgeschlechts wahrnehmbar. Abbildung 6 soll die Irritationen in der öffentlichen Geschlechter-Performanz illustrieren. Einige Transvestiten wurden deshalb von der Polizei festgenommen und mussten als "Wiederholungstäter" Haftstrafen verbüßen.

Für diesen Personenkreis handelte Hirschfeld gemeinsam mit seinem Kollegen Iwan Bloch um 1910 mit der Polizeibehörde eine Übereinkunft aus, nach der von einer Festnahme abgesehen wurde, wenn die Betreffenden eine polizeilich bestätigte Bescheinigung vorlegen konnten, die sie als ärztlich beglaubigte Transvestiten auswies. Der "Transvestitenschein" wurde in der Folge häufig ausgestellt. Zu dieser Zeit hatte sich besonders in Berlin eine vielfältige Transvestitenkultur mit eigenen Lokalen, Treffpunkten, Organisationen und Zeitschriften entfaltet.

Dank einer mündlichen Übereinkunft mit dem Preußischen Justizminister war es ab 1921 in einem gutachterlichen Verfahren möglich, eindeutig auf das Geschlecht verweisende Vornamen durch einen neutralen, etwa Alex oder Toni, zu ersetzen; in einem Fall gelang sogar die Umschreibung des Personenstandes. Vornamensänderungen gaben die Behörden in Verwaltungszeitungen bekannt, was einem amtlichen Outing gleichkam: Die Anzeigen enthielten die Klarnamen, persönlichen Daten und Wohnadressen der Betreffenden. Beide Praxen bedeuteten ein doppeltes Abhängigkeitsverhältnis der Transvestiten, nämlich vom Wohlwollen der Gutachter und der Überzeugungskraft ihrer ärztlichen Expertise - schließlich war die Anerkennung von Hirschfelds durchaus nicht unumstrittenem Transvestitismus-Konzept die Voraussetzung. Abhängig waren sie aber auch vom Verständnis der Polizei und Justiz, auf deren Genehmigung sie angewiesen und deren Kontrollwillkür sie ausgeliefert waren. Insofern hatten die Transvestiten trotz dieser Liberalisierungen also auch weiterhin einen prekären Status inne.

Zur (Be)Deutung des Geschlechtskörpers

Zu den Transvestiten zählten auch Frauen und Männer, die nicht nur die Kleidung des anderen Geschlechts bevorzugten, sondern sich diesem ganz zugehörig fühlten. In den wenigen frühen Mitteilungen dieser Personengruppe finden sich allerdings keine Hinweise auf Operationswünsche. Punktueller, passagerer oder permanenter Wechsel des sozialen Geschlechts war in ihrem Selbstkonzept offenbar nicht notwendig mit einem - wie es heute heißt - "Unbehagen im falschen Körper" und dem Wunsch nach dessen Umgestaltung verbunden. Hirschfeld berichtet allerdings von einigen Männern, die über kürzere oder längere Zeit als Frau gelebt hatten, und fasst ihre Körperwünsche und -wahrnehmungen wie folgt zusammen: "Vielfach bilden sich zwar die Transvestiten vor dem Spiegel stehend ein, ihre Formen seien weicher und weiblicher, wie die gewöhnlicher Männer; aber ihre meist rauhe Haut, die behaarte Brust, der starke Bartwuchs, der schlanke, oft sehnige Körperbau, die straffen Linien und Züge, die tiefe Stimme zeigen, dass es sich um eine angenehme Selbsttäuschung handelt, die übrigens keine tiefgehende ist, auch nicht den Charakter einer Wahnidee trägt; sie wissen ganz genau, dass ein Widerspruch zwischen ihrem Körper und ihrer Seele klafft."
Mit dem Ausdruck vom "klaffenden Widerspruch" weist Hirschfeld auf die empfundene Diskrepanz von Physis und Psyche hin. Damit deutete sich zwar ein Handlungsfeld an, aber noch fehlten sowohl der artikulierte Wunsch als auch die geeigneten Techniken zu dessen Umsetzung.

Selbstgestaltung des Geschlechtskörpers

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfuhr der Körper sowohl in der (Sexual-)Wissenschaft als auch in den alle Bevölkerungsschichten und Bereiche des alltäglichen Lebens durchziehenden Lebensreformbewegungen eine Rehabilitierung, Neudefinition und Aufwertung. Diese Bedeutungsaufladung des Geschlechtskörpers für die Konstruktion des Selbst bildete die Voraussetzung dafür, jene Personen, die sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlten, zur physischen Umgestaltung zu motivieren. Die dazu nötigen Techniken wurden in der um 1900 aufkommenden kosmetischen Medizin entwickelt, sei es die Gesichtschirurgie, die Röntgenepilation oder die Paraffinbrustplastik. Diese Kontextualisierungs- und Plausibilisierungsversuche können den Wunsch nach operativer Geschlechtsumwandlung allerdings lediglich einordnen. Sie vermitteln jedoch keinen Eindruck von der Tiefe individuellen psychischen Leids, das Einzelne Anfang des 20. Jahrhunderts dazu trieb, irreversible Umgestaltungen durch invasive Eingriffe - wie sie Kastration und Amputation darstellen - durchzusetzen oder an sich selbst vorzunehmen.

Die nach 1910 datierten ersten Versuche körperlicher Manipulation sogenannter Transvestiten zielten allerdings noch nicht auf operative Umgestaltung, sondern zunächst "nur" darauf, die Zeichen des Herkunftsgeschlechts zu tilgen. Diese Schlussfolgerung legen zumindest die Quellen nahe. So berichten die Ärzte Tange und Trotsenburg 1911 über einen niederländischen Transvestiten, der mittels verschiedener Manipulationen versuchte, seinen Körper zu verweiblichen. Der Vater von vier Kindern hatte sich bereits 1905 einseitig kastriert, später entfernte er mit Hilfe seiner Frau auch den zweiten Hoden und versuchte durch Lufteinblasungen Brüste zu bekommen, weshalb er mehrfach ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Von nun an mehren sich derartige Mitteilungen in der Fachpresse. Dieses Selbstgestalten des Geschlechtskörpers findet zunächst vor und außerhalb der medizinischen Diskursivierung der Umwandlung statt.

Eine erste vorläufige Differenzierung zwischen den "normalen" Transvestiten und jenem Personenkreis, der sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlte, beginnt in diesem Zeitabschnitt. Sie geht auf den englischen Sexualwissenschaftler Havelock Ellis zurück, der das Phänomen des Cross-Dressing in Anlehnung an den Chevalier D'Eon "Eonism" nannte.
Anlässlich der Präsentation entsprechender Fälle unterschied Ellis zwei Typen: Neben der Mehrzahl, bei der "die Inversion hauptsächlich auf die Kleidung beschränkt" sei, gebe es eine vollständigere Inversion, bei der "die Änderung der Bekleidung als etwas verhältnismäßig Gleichgültiges betrachtet wird". Ein Individuum dieser Prägung identifiziere sich jedoch "mit seinen physischen und psychischen Zügen, die an das entgegengesetzte Geschlecht erinnern, (...) dass es sich wirklich diesem Geschlecht zugehörig fühlt, obwohl es über seine anatomische Bildung keine Wahnvorstellungen hat".

Erste Versuche operativer Geschlechtsumwandlung

Der Berliner Chirurg Richard Mühsam, dem in der Diskussion eine Schlüsselposition zukommt, operierte 1912 einen ersten von ihm so bezeichneten weiblichen Transvestiten, die sich, 35-jährig, Brüste und Gebärmutter entfernen ließ, "da sie diese Organe als nicht zu ihr gehörig empfand. Sie hielt sich für einen verkappten Mann und wollte auch äußerlich wie ein Mann aussehen. (...) (Sie) war (...) eine nicht unbegabte Malerin, trug Männerkleider und klagte über (...) das Gefühl, Fremdkörper im Leibe zu haben. Als diese (...) sah sie die Eierstöcke an, um deren Entfernung sie dringend bat." Nachdem er ihr auch die Ovarien entfernt hatte, schreibt Mühsam "fühlte sie sich (...) freier und betrieb die Umschreibung ihres Personalstandes".
Außer diesen kolportierten Operationswünschen führt Mühsam keine Argumente zur Begründung der Eingriffe an, obgleich sie nach den medizinethischen Standards schon damals als problematisch galten, weil es keine Indikation dafür gab. Und obwohl die Eingriffe aus heutiger Sicht als erste ärztlich ausgeführte Geschlechtsumwandlung von Frau-zu-Mann gelten dürfen, wurden sie damals nicht als solche betrachtet. Auch Hirschfeld erwähnte 1918 zahlreich geäußerte Bedürfnisse und Versuche körperlicher Umgestaltung. Nachdem er 1919 sein Institut für Sexualwissenschaft eröffnet hatte, teilte der dort als Psychotherapeut tätige Arthur Kronfeld mit, dass allein im ersten Jahr zwölf Männer um eine Kastration baten; zehn von ihnen konnte er davon abbringen.

Ausschlaggebend für die ersten mitgeteilten Wünsche nach Operationen ist folgender Kontext: Im Zuge der nach 1900 einsetzenden Forschung zur Wirkung von Geschlechtshormonen wurden experimentelle Geschlechtsumwandlungen an Haus- und Labortieren vorgenommen. Über die vom Wiener Physiologen Eugen Steinach realisierten berichtete die deutschsprachige Fach- und Tagespresse als wissenschaftliche Sensation. Wie solche Berichte bei einigen Transvestiten Wünsche nach analogen Eingriffen wachriefen, lässt sich am Beispiel eines 1916 vom Sexualwissenschaftler Max Marcuse beschriebenen Mannes illustrieren: "Die im Mai v.J. durch die Presse gegangene Notiz (...) veranlasste Herrn A., mich darüber zu konsultieren, ob eine derartige Operation nicht auch am Menschen mit Erfolg ausgeführt und er auf diese Weise zu einem Weibe gemacht werden könnte." Ihn bringe das "Vorhandensein des Gliedes und der Hoden oft zur Verzweiflung", er sei völlig beherrscht von der "Idee der Verweiblichung und ihrer Herbeiführung auf operativem Wege". Deutlich zeigt sich hier, auf welch direkte Weise die Medialisierung der Geschlechtsumwandlung auf diesen Personenkreis wirkte.

Die erste komplett dokumentierte Mann-zu-Frau-Geschlechtsumwandlung erfolgte 1920/1921 bei einem Patienten des Hirschfeld-Instituts.

Bei diesem Medizinstudenten, der mit der Pistole in der Hand mit Suizid drohte, wurde von Arthur Kronfeld eine "schwere Sexualneurose" diagnostiziert. Sie diente als medizinische Indikation für die Eingriffe, während die Suiziddrohung eine sogenannte Notoperation rechtfertigte, wie ein weiterer Hirschfeld-Mitarbeiter später ausführlich darlegte. Die von Mühsam ausgeführten Operationen umfassten zunächst die Kastration, die Vernähung des Penis im Damm und die Ausformung einer Neovagina; später wurde auch ein Eierstock implantiert. All diese Behandlungsschritte waren in anderen medizinischen Kontexten entwickelt worden und wurden nun zur Lösung einer bislang unbekannten Problematik zusammengeführt. Man könnte das Vorgehen als Experiment mit ungewissem Ausgang charakterisieren, das der individuellen Notlage eines Patienten und medizinischen Omnipotenzphantasien entsprang, das "natürliche" Geschlecht medizinisch ändern zu können.

Mit Unterstützung des Instituts für Sexualwissenschaft erfolgten bis 1931 eine ganze Reihe weiterer Umwandlungen. Über die Routine der Operationen berichtet Felix Abraham in einer ersten medizinischen Veröffentlichung im selben Jahr. Die bekannteste dieser frühen Geschlechtsumwandlungen ist die des dänischen Malers Einar Wegener, der sich aufgrund des Operationsortes Dresden "Lili Elbe" nannte.

Obgleich es nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 keine einheitliche Strategie im Umgang mit Transvestiten gab, standen diese unter dem Generalverdacht der Homosexualität. Zur Verfolgung der Homosexuellen wurde 1935 der entsprechende Paragraf 175 RStGB verschärft und die Reichszentrale zur Bekämpfung der Homosexualität und der Abtreibung eingerichtet.
Transvestiten standen unter der Beweislast ihrer Heterosexualität; für einige, denen dies gelang, wurden Transvestitenscheine aus der Weimarer Zeit verlängert oder sogar neue ausgestellt. Und obgleich der Berliner Charité-Psychiater Karl Bonhoeffer 1941 berichtete, dass ihm Wünsche nach Geschlechtsumwandlung - wie aus der Weimarer Zeit - nicht mehr begegnet seien, lässt sich zumindest eine ausgeführte Operation bei einem Mann-zu-Frau Transsexuellen für die NS-Zeit nachweisen. Über das Schicksal der vor 1933 Operierten liegen keine systematischen Forschungen vor.

Erst in den 1950er Jahren setzte in den USA erneut eine medizinische Diskussion über die Geschlechtsumwandlung ein, allerdings nicht mit direkten Bezug auf die deutsche Vorläuferschaft, ohne die sie freilich nicht zu denken ist. Harry Benjamin nahm für sich in Anspruch, den Begriff transsexuality eingeführt zu haben.
Ähnlich wie Hirschfeld den Wunsch nach Geschlechtsumwandlung bei "extremen Transvestiten" als "stärkste Form des totalen Transvestitismus" bezeichnete, beschrieb Benjamin "den Transsexualismus als höchsten Grad des Transvestismus" (sic) oder die "Transvestiten als die mildeste Form unter den Transsexuellen".

In Deutschland bezeichnete man Personen mit dem Wunsch nach Geschlechtsumwandlung noch bis in die 1950er Jahre als Transvestiten. Erst mit der Rezeption von Benjamins Arbeiten in den 1960er Jahren wurde, ohne Bezug zur hier beschriebenen Vorläuferdiskussion um Hirschfeld, in beiden deutschen Staaten von "Transsexualismus", später von "Transsexualität" gesprochen.


Boundary lines between the sexes // Grenzverläufe zwischen den Geschlechtern

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Grenzverläufe zwischen den Geschlechtern

Ob zwei oder mehr Geschlechter anerkannt werden, ist vom jeweiligen kulturellen Kontext abhängig. In vielen Gesellschaften, vor allem außerhalb Europas, unterscheiden sich Geschlechterkonstruktionen von den uns bekannten Mustern.
Was einen Mann oder eine Frau ausmacht, ob zwei oder mehr Geschlechter anerkannt werden, inwieweit Körper, Sexualität und soziale Rollen als konstitutiv für Geschlecht gelten - all dies ist vom jeweiligen kulturellen Kontext abhängig und unterliegt Prozessen des kulturellen Wandels. In vielen Gesellschaften, vor allem außerhalb Europas, unterscheiden sich Geschlechterkonstruktionen und auch die Grenzverläufe zwischen den Kategorien "Mann" und "Frau" von den uns bekannten Mustern, gibt es temporäre oder auch dauerhafte Alternativen zu geschlechtlicher Eindeutigkeit, die als "drittes Geschlecht" bekannt wurden. Anhand einiger prominenter Beispiele sollen im Folgenden die Besonderheiten, aber auch die Gemeinsamkeiten des Phänomens erläutert werden.
Zu den bekanntesten Formen des dritten Geschlechts gehören die indischen hijras, die in vielen lokalen Diskursen als Intersexuelle bezeichnet und mit einer vergangenen göttlichen Ordnung in Verbindung gebracht werden, von der man annimmt, dass sie ungleich besser war als die Gegenwart, weil sich die Gegensätze der Welt noch nicht herausgebildet hatten. Hijras gelten als mit übernatürlichen Kräfte begabt, die sie zum Guten oder zum Bösen einsetzen können. Eine ihrer vornehmsten Aufgaben besteht darin, Neugeborene zu segnen und die Kontinuität menschlicher Fruchtbarkeit zu sichern. Zu diesem Zweck besuchen sie Familien, in denen gerade ein Kind geboren wurde, tanzen, singen und führen Imitationen der Geburtsszene auf. Religiöse Handlung und Entertainment gehen dabei Hand in Hand. Für ihre Dienste erhalten sie Naturalien und Geld. Wie sehr diese Entlohnung im Vordergrund der Aktivitäten der hijras steht, wird daran ersichtlich, dass es auf solchen Festen häufig zu Streitigkeiten über die Höhe der Bezahlung kommt und dass hijras nicht nur auf Einladung einer Familie erscheinen. Sie ziehen eigenständige Erkundungen über zu erwartende Entbindungen ein und kommen, wenn eine Einladung ausbleibt, auf eigene Initiative. Diejenigen, die den bezahlten Segen verweigern, bedrohen sie mit einem Fluch. Säuglinge mit unbestimmtem Geschlecht sollen, so sagt man, von den hijras als ihresgleichen mitgenommen und in ihren Gemeinschaften aufgezogen werden.

Entgegen dieser idealisierten Konzeption spirituell begnadeter Intersexueller werden die meisten hijras allerdings nicht mit uneindeutigem, sondern mit eindeutig männlichem Geschlecht geboren. Sie sind Homosexuelle oder Transsexuelle, die hijras werden, da die indische Gesellschaft sexuelle männliche Devianz nur in dieser Form akzeptiert. Einige von ihnen lassen sich kastrieren. Die Ethnologin Serena Nanda vergleicht die kastrierten hijras mit dem Gott Shiva, der sich selbst kastrierte und seinen zur Erde geschleuderten Phallus zu einem reinen Symbol der Fruchtbarkeit transformierte.
Ob entmannt oder intersexuell, hijras haftet in jeder der beiden Formen ein Aspekt des Göttlichen an: Sind sie Intersexuelle, so gelten sie von Natur aus mit dem Heiligen gezeichnet und stehen der Göttin nahe; sind sie Männer, so bringen sie sich selbst zum Opfer und symbolisieren die vollkommene Hingabe.

Aller Heiligkeit zum Trotz ist der Alltag der hijras durch ein Leben am Rand der Gesellschaft gekennzeichnet. In der Vergangenheit dienten sie als Haremswächter, Ratgeber und Narren an den Höfen der Mogule, und es war ihnen erlaubt, obszöne und beleidigende Reden zu führen, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Auch heute noch ist ihr gesamtes Auftreten burlesk, provokativ und strotzt vor sexuellen Anspielungen. Damit Segnungen allein der Lebensunterhalt nicht bestritten werden kann, arbeiten hijras primär als aggressive Bettler und Prostituierte und drohen damit, ihr unverhülltes kastriertes Genital zu entblößen, wenn man ihnen die geforderten Almosen verweigert. Ihre Gemeinschaften, stets unter Führung eines Gurus, gleichen organisierten Bordellbetrieben, in denen Ausbeutungsstrukturen vorherrschen und die Führerinnen sich auf Kosten der anderen Mitglieder bereichern.

Obwohl der religiöse Hintergrund des Phänomens gern in den Vordergrund gestellt wird, ist die Motivation, hijra zu werden, nur selten religiös begründet. In einem eindrucksvollen Dokumentarfilm hat Michael Yorke einige hijras über einen längeren Zeitraum beobachtet und herausgearbeitet, dass sich in dieser Institution ein gesellschaftlich akzeptiertes Lebensmodell für männliche Homosexualität verbirgt, für das in der konservativen indischen Gesellschaft kein Platz ist.
Dies gilt allerdings nur für Homosexuelle, die einen weiblichen Part für sich beanspruchen, Personen, die wir in unserem Kategoriensystem als Mann-zu-Frau-Transsexuelle bezeichnen. Für sie stellt die Gemeinschaft der hijras einen Schutzraum oder sogar eine neue Familie dar, die einen Ersatz für das Zuhause bietet, dass sie verlassen mussten. Hier können sie ihre Vorliebe für weibliche Kleidung und Make-up ausleben, eine neue Identität und einen angemessenen Rahmen für ihre erotischen Passionen finden. Häufig definieren sie ihre Entmannung auch als Beweis ihrer Hingabe an ihren männlichen Geliebten - für den sie ganz Frau sein wollen - und erwarten im Gegenzug für ihr Opfer seine Treue. Das angestrebte Ideal orientiert sich an der heterosexuellen Beziehung, und manche hijras adoptieren sogar Kinder, für die sie die Rolle einer Mutter übernehmen.

Obgleich das Phänomen der hijras im hinduistischen Kontext angesiedelt ist, hat die Religion keine konstituierende Funktion. Es gibt nämlich ein pakistanisch-muslimisches Äquivalent, das khusra genannt wird. Wie von hijras erzählt man sich von khusras, sie wären eigentlich Intersexuelle und würden intersexuelle Babys von deren Eltern fordern und in ihre Gemeinschaften integrieren. Die Anthropologin Hanya Rais bestreitet den Wahrheitsgehalt solcher Erzählungen und reduziert das Phänomen auf eine homosexuelle Subkultur. Khushras seien "individuals in whose male bodies a female spirit is trapped".
Die Idealisierung der Intersexualität produziert eine eigene Hierarchie innerhalb der khusra-Subkultur, an deren Spitze, nach Rais, diejenigen stehen, die sich dem Kastrationsritual unterzogen haben, während khusras, die noch nicht kastriert sind, oder temporäre Homosexuelle (zenanas) als weniger rein gelten. Wie hijras begründen khusras das Besondere ihrer Existenz mit religiösen Erklärungen, denen zufolge das intermediäre Geschlecht, das weder Mann noch Frau sei, vor Gott privilegiert würde. Khusras behaupten, ihre Vorfahren hätten das Grab des Propheten Mohammed gepflegt; sie sind häufig Anhänger lokaler Heiligenkulte und praktizieren eine mystisch ausgerichtete Form des Islam. Wegen ihrer Frömmigkeit - viele wohlhabende khusras haben eine Pilgerreise nach Mekka unternommen - und ihrer guten Werke werden sie von der Bevölkerung, mit der sie leben, geachtet.

Die positive Konnotation des Intersexualismus, des Weder-Mann-noch-Frau-Seins, geht sowohl bei hijras als auch bei khusras auf spezifische religiöse Vorstellungen zurück, die entweder auf lokale Kulte beschränkt sind oder, wie im Hinduismus, Anschluss an verschriftlichte Ideen über das göttliche Pantheon gefunden haben. Dabei steht entweder die natürliche geschlechtliche Uneindeutigkeit mit der Konnotation des Zeichens als Auserwählte oder das Opfer im Vordergrund. In beiden Fällen fungiert das religiös legitimierte Muster als Vorlage für geduldete erotische Passionen, seien sie primär homosexuell oder transvestitisch, die in der jeweiligen Gesellschaft unterdrückt werden. Die Institution der hijras und khusras ist somit kein Zeichen von Liberalismus oder gar der Nicht-Existenz einer rigiden Geschlechterordnung, sondern ein Ventil für diejenigen, die aufgrund ihrer Biologie oder ihres devianten Begehrens aus dem vorgegebenen starren Rahmen herausfallen.
Two spirits

Ähnliches gilt für die indigenen Gesellschaften des nördlichen Amerikas, bei denen die Institution des dritten Geschlechts seit dem 16. Jahrhundert überliefert ist.
Soldaten der kolonialen Armeen, Missionare, Siedler und Handelsreisende berichteten immer wieder über sogenannte Sodomiten, Mannweiber und Weibmänner, für die sich im 19. Jahrhundert der Sammelbegriff berdache durchsetzte. Aufgrund der problematischen Implikationen wurde er Ende des 20. Jahrhunderts von indianischen Aktivistinnen und Aktivisten kritisiert, und die Bezeichnung two spirit setzte sich durch. Ähnlich wie bei den hijras gibt es auch in vielen indianischen Gesellschaften Mythen, die auf einen idealisierten doppelgeschlechtlichen Zustand verweisen. Dies gilt beispielsweise für die Zuni im Nordwesten der USA. Sie verehren das Geistwesen Kolhamana, das aus der inzestuösen Verbindung eines Geschwisterpaares entstanden sein soll. Kolhamana erinnert an eine vorkulturelle Zeit, in der die Menschen als noch "ungekocht" galten. Als Mann/Frau sei er/sie wie ein Maiskolben mit zwei Herzen, sagen die Zuni, das Zweifache einer Art und daher ein vollkommenes Wesen. Die lebenden Manifestationen Kolhamanas waren die ihamanas, Personen, die männliche und weibliche Attribute auf sich vereinigen konnten. Die bekannteste ihamana des 20. Jahrhunderts war We'wah, die eine langjährige Freundschaft mit der Ethnologin Mathilda Coxe Stephenson unterhielt und in mehreren Publikationen verewigt wurde.
We'wah pendelte Zeit ihres Lebens zwischen den Geschlechtern, war einerseits Mitglied eines religiösen Männerbundes und beteiligte sich wie ein Krieger an gewaltsamen Auseinandersetzungen, trug andererseits Frauenkleidung und verrichtete weibliche Arbeiten. Nach ihrem/seinen Tod wurde sie/er mit Frauenkleidung und Männerhose beerdigt.

Entscheidend für die Annahme eines "dritten Geschlechts" war in indianischen Gemeinschaften allerdings nicht nur die sexuelle Präferenz, sondern eine generelle "Tätigkeitspräferenz". Two spirits strebten die soziale Rolle des anderen Geschlechts an, dessen Position im Arbeitsprozess und in der Familie, in der Politik und im Krieg.
Wenn ein Kind dadurch auffiel, dass es sich nicht der dem biologischen Geschlecht entsprechenden sozialen Rolle verhielt, wenn ein Junge am liebsten mit Mädchen spielte, und ein Mädchen sich kämpferisch und wild gebärdete, dann galt dies in den meisten indianischen Gesellschaften als Hinweis auf eine mögliche Bestimmung zu einer nicht-stereotypen Geschlechterrolle.

Ein expliziter Verweis auf Doppelgeschlechtlichkeit ist in der Figur der nádleehé der Navajo enthalten, "jemand, der/die sich in einem ständigen Prozess des Wandels befindet".
Ein nádleehé konnte ein Hermaphrodit sein oder ein Mensch, der sich aus eigenem Antrieb für ein ambivalentes Geschlecht entschied. Hermaphroditen galten den Navajo dabei als die Urform oder das Original aller nádleehé, während man von allen anderen als von denjenigen sprach, "die vorgeben, nádleehé zu sein". Ausschlaggebend für die Wahl einer nádleehé-Rolle war eine Tätigkeitspräferenz, so dass man die nádleehé, die keine Hermaphroditen waren, zusätzlich unterschied. Der Anthropologe Thomas Wesley spricht daher von fünf verschiedenen Geschlechterrollen der Navajo: Männer, Frauen, Hermaphroditen, weibliche nádleehé (womanly male) und männliche nádleehé (manly female).

Eine spezifische Form von Geschlechtsrollenüberschreitung für Frauen, die sowohl temporär als auch dauerhaft sein konnte, war die Kriegerinnentradition der manly-hearted women bei den Plains-Indianern. Die Mehrheit dieser Kämpferinnen wechselte aber nicht ihr Geschlecht, sondern bewegte sich lediglich erfolgreich im männlichen Terrain. Sie begleiteten Ehemänner, Brüder und Väter oder wurden vom Wunsch nach Rache eines Familienmitglieds in den Kampf getrieben. Wenn sie sich dort unerschrocken zeigten und sich vielleicht sogar durch das Töten eines Feindes einen Namen machten, nannte man sie manly-hearted, da man von einer Frau, der binären Geschlechterkonstruktion entsprechend, Furchtsamkeit erwartete.
Manly-hearted women waren anerkannt und hoch geachtet, weil sie sich dort bewährt hatten, wo Männer Prestige erwerben. Ihre Identität als Frau sowie ihr soziales Geschlecht wurde von diesen Auszeichnungen nicht zwangsläufig tangiert. Allerdings gab es auch Ausnahmen, die eine vollständige männliche Identität annahmen und als Mann Frauen heirateten.

Wie im südasiatischen Kontext tangierte das Phänomen des dritten Geschlechts auch bei nordamerikanischen Indianern keinesfalls die heterosexuelle Norm, sondern bestätigte diese vielmehr.
Homosexualität war verpönt, und sexuelle Kontakte waren nur zwischen Personen erlaubt, die als gegengeschlechtlich identifiziert waren. Traditionelle indianische dritte Geschlechter gehören weitgehend der Vergangenheit an, was nicht zuletzt auf den Einfluss von Kolonisatoren, Missionaren und einer Abwertung durch die hegemoniale weiße Kultur zurückzuführen ist.

Trotz dieser Umstände erlebt das Phänomen derzeit eine politische Renaissance, auch motiviert durch indianische ethnologische Forschung und den Einfluss der panindianischen Schwulen- und Lesbenbewegung, die sich um Abgrenzung zur weißen urbanen Schwulen- und Lesbenkultur und die Rückbesinnung auf eine homosexuelle indianische Kultur bemüht. Letzteres stellt die Aktivistinnen und Aktivisten vor eine Reihe schwer lösbarer Probleme, von denen die traditionelle indianische Homosexuellenfeindlichkeit sicherlich die gravierendste ist.

Homosexuelle Indianer und Indianerinnen bewegen sich heute weitgehend außerhalb dieses Rasters; sie sind urban sozialisiert und orientieren sich an der weißen Schwulen- und Lesbenbewegung. In ihren Familien und in den lokalen indianischen Kommunen werden sie deshalb mit Ablehnung und Diskriminierung konfrontiert.

Geschworene Jungfrauen

Die überwiegende Anzahl aller Phänomene des dritten Geschlechts betreffen Personen, die als Mann-zu-Frau-Wechsler bezeichnet werden kann. Nur in Ausnahmefällen übernehmen Frauen männliche Identitäten und Rollen. Daher ist das Beispiel der "geschworenen Jungfrauen" des südlichen Balkans ein ganz besonderes. Es handelt sich um Personen weiblichen Geschlechts, die einen männlichen Habitus pflegen und in ihrer männlichen Rolle von der Gesellschaft anerkannt werden. Geschworene Jungfrauen besitzen einen männlichen Namen, tragen männliche Kleidung, einen männlichen Haarschnitt, rauchen und trinken. Sie gehen ausschließlich "männlichen" Tätigkeiten wie pflügen, Holz hacken oder Heu machen nach, tragen Waffen und nehmen an Jagden und kriegerischen Handlungen teil. Ihre Verhaltensweisen entsprechen dem albanischen Männlichkeitsstereotyp, und man findet sogar ausgesprochene Mysogynisten.

Häufig haben sich die "geschworenen Jungfrauen" ihr Schicksal als Mann nicht selbst ausgesucht, sondern sind, nach dem Tod des Vaters oder Bruders oder schlicht weil sie die einzigen Erben eines Hauses waren, in diese Rolle hineingedrängt worden. Der Hintergrund eines solchen sozialen Geschlechtswechsels ist die patriarchale albanische Gesellschaftsordnung, die auf einer strengen geschlechtlichen Arbeitsteilung und der Vorrangstellung des Mannes basiert. Da die Aufgaben im Haus und auf dem Feld geschlechtsspezifisch definiert werden, ist es für Frauen wie für Männer unmöglich, alleine zu leben. Wenn eine Frau fehlt, hilft jemand aus der Verwandtschaft aus, doch ein Mann lässt sich nicht so leicht ersetzen. Er muss die Familie nach außen vertreten, muss in Konflikten Stärke demonstrieren, die Ehre der weiblichen Mitglieder des Hauses verteidigen und Angriffe gegebenenfalls mit der Waffe in der Hand zurückschlagen. Interessanterweise verbindet man die maskulinen Qualitten Stärke, Aggression, Mut und die Bereitschaft, im Kampf zu sterben, nicht mit einem spezifisch männlichen oder weiblichen Körper. So lange genügend Männer zur Verfügung stehen, ist es keine Frage, wer diese Aufgaben übernimmt, doch im Bedarfsfall traut man einer biologischen Frau durchaus zu, als vollwertiger Mann zu agieren.

Dennoch muss man jedwede Idealisierung eines problemlosen Geschlechts(rollen)wechsels infrage stellen. "Geschworene Jungfrauen" sind keine wirklichen Männer, sondern eben Jungfrauen, eine besondere Gattung der Zwischen-den-Geschlechtern-Stehenden. Die Begriffe muskobanja, "männliche Frau", zena covjec, "Frau-Mann", oder momak djevojka, "Mädchen-Junge", verdeutlichen dies. Meist nennt man sie jedoch tobelija, "die einen Schwur abgelegt haben", den Schwur nämlich, niemals zu heiraten oder eine sexuelle Beziehung einzugehen. Tobelija verharren in einem intermediären Status zwischen den Geschlechtern. Eine männliche Funktion bleibt ihnen immer versagt: die physische Reproduktion der Familie und eine eigene Sexualität. Offizielle Verlautbarungen betonen, dass diesbezügliche Vergehen mit dem Tod geahndet werden, doch nach dem Anthropologen René Grémaux soll es in der Praxis vorgekommen sein, dass "geschworene Jungfrauen" sich von ihrem Status verabschiedet und geheiratet haben.
Ungeklärt ist, ob lesbische Beziehungen möglich sind und der Jungfrauenstand eventuell eine Nische für weibliche Homosexualität darstellt. Kommentierungen weiblicher Attraktivität sind den Jungfrauen im Rahmen ihres männlichen Habitus erlaubt, und Grémaux vermutet, dass die Institution der "Blutsschwesternschaft" ein weiteres Indiz dafür sein könnte.
Eine soziale Alternative für eine traditionelle weibliche Lebensweise scheint die Jungfrauenschaft auf jeden Fall zu sein, denn entgegen der üblichen Rechtfertigungsnarrative sind nicht alle tobelija das Produkt eines familiären Männermangels. Einige haben sich für die Rolle der Jungfrau entschieden, um einer unliebsamen Heirat zu entgehen, andere, weil sie die weibliche Rolle ablehnen.
Die Institution der tobelija macht solche Subversionen möglich, ist aber, darüber besteht in der Forschung kein Zweifel, keine institutionalisierte Nische für weibliche Rebellinnen. Der vornehmliche Zweck ist vielmehr die Aufrechterhaltung der patriarchalen heterosexuellen Ordnung in Zeiten des Männermangels.

Travestis

Eine Besonderheit "dritter" Geschlechtlichkeit stellen die brasilianischen travestis dar, die vordergründig nicht anders als viele hijras oder two spirits Homosexuelle mit einer weiblichen Identität zu sein scheinen. Der erste Eindruck trügt allerdings. Travestis verwandeln sich nämlich optisch tatsächlich in Frauen. Da sie glauben, dass "richtige" Männer eigentlich heterosexuell sind und Frauen begehren, versuchen sie, nach eigenen Aussagen, Frauen ähnlich zu werden. Zu diesem Zweck führen sie sich Östrogene in hoher Dosierung zu und injizieren Silikon in Brüste, Hüften, Oberschenkel und Po. Bis zu 20 Liter sollen dabei verwendet werden. Das Ergebnis ist ein perfekter weiblicher Körper mit männlichen Genitalien: ein künstlicher Weib-Mann. Travestis sind sehr stolz auf gelungene Ergebnisse, von denen sie behaupten, dass sie besser und vor allem "haltbarer" seien als die weibliche Natur. Auch sozial und sexuell stehen sie in jeder Beziehung zwischen den Geschlechtern.

Travestis klassifizieren sich selbst als bichas oder viados, als Männer, die sich penetrieren lassen und dadurch ihre Männlichkeit verlieren. Den Gegenpol zu viados bilden die homems, Männer, die penetrieren und auf diese Weise ihre Männlichkeit demonstrieren. Homems dürfen niemals die passive Rolle beim Sex einnehmen, wenn sie ihren Status als Mann nicht verlieren wollen, viados dagegen steht es frei, je nach Situation die eine oder die andere Rolle zu spielen. Travestis haben sexuelle Kontakte, in denen sie aktiv und solche, in denen sie passiv sind. Als Prostituierte begegnen sie Kunden, die penetriert werden wollen - und sie kommen diesen Wünschen gerne nach, wenngleich sie die Männer dafür verachten, dass sie keine homems sind. Private Beziehungen gehen sie ausschließlich zu "wirklichen" Männern ein. Eine Geschlechtsumwandlung lehnen sie ab, da sie nicht auf maskuline genitale Lust verzichten wollen. Sie distanzieren sich bewusst von Transsexuellen und verstehen sich eindeutig als Männer, wenngleich innerhalb eines Rasters, das zwischen zwei Klassen unterscheidet: solche, die beim Sex immer penetrieren, und solche, die unterschiedliche Positionen einnehmen. Implizit differenzieren sie Männlichkeit in eine eindeutige und eine uneindeutige Variante.

Travestis belassen ihre Anstrengungen, für homems attraktiv zu wirken, nicht bei der Umgestaltung des Körpers. Sie tragen aufreizende weibliche Kleidung, schminken sich und tragen lange Haare. Im Geschäft der Prostitution zahlen sich diese mimetischen Feminisierungen aus: je weiblicher, desto größer der Verdienst. Vom Verdienst wiederum sind die Chancen abhängig, einen ansprechenden boy friend zu finden. Diese werden regelrecht "eingekauft", mit Geschenken und finanziellen Zuwendungen bedacht und von anderen travestis abgeworben. Ein attraktiver Geliebter ist ein öffentliches Zeichen für wirtschaftlichen Erfolg. In dieser Hinsicht verkörpern travestis das brasilianische Macho-Ideal, wonach der Erfolgreiche die schönsten Frauen für sich monopolisieren kann. Die boy friends, die in der Vorstellung der travestis die eigentlichen Männer darstellen, werden in dieser Hinsicht auf die Stufe von Frauen gestellt, von abhängigen Personen, die dorthin wandern, wo es sich materiell auszahlt, während travestis als die eigentlichen Männer im sozialen Sinn agieren. Auch im Hinblick auf ihre viado-Kunden gebärden sich travestis alles andere als feminin: Sie sind brutal, gewalttätig und haben einen zweifelhaften Ruf als Beischlafräuber. Ihre Weiblichkeit reduziert sich auf den perfekt modellierten Körper, die Befolgung des Diktats der Mode und ein hegemoniales Stereotyp sexueller Praxis. Nimmt man die Selbstinszenierung der travestis in der Gesamtheit ihrer physischen, sozialen, emotionalen und sexuellen Aspekte, so ergibt sich ein Bild, das in jeglicher Hinsicht auf einer Kombination weiblicher und männlicher Attribute beruht - eine perfekte intersexuelle Konstruktion.

Resümee


Die vorgestellten Beispiele zeigen, dass Geschlecht und Geschlechtsidentität keineswegs ein universales Muster bildet, das sich biologisch fundieren ließe. Vielmehr existiert eine Vielfalt von Zwischenformen und Kombinationen zwischen den Polen eines Männlichen und eines Weiblichen, wobei auch diese Kategorien keineswegs eindeutig definiert werden. In der wissenschaftlichen Debatte wird die Existenz von drei oder mehr Geschlechtern häufig als Indikator für eine liberale Geschlechterordnung definiert, die man der vermeintlich repressiveren Ordnung westlicher Gesellschaften entgegensetzt. Das lässt sich allerdings empirisch nicht bestätigen. Die Existenz des dritten Geschlechts bestätigt vielmehr häufig explizit ein hegemoniales System heterosexueller Zweigeschlechtlichkeit, welches Homosexuelle zwingt, ihr Geschlecht zu wechseln.


Transsexuality - Mental illness is made "healthy" Transsexualität ! Eine psychische Erkrankung wird gesund gemacht

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2016

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Transsexuality - Mental illness is made "healthy"
Transsexualität – Eine psychische Erkrankung wird „gesund“ gemacht

Vom Abnormen zur Normalität


Transsexualität – Eine psychische Erkrankung wird „gesund“ gemacht

Etwas Ungesundes wird Teil der sogenannten Vielfalt. Transsexualität wird immer wieder als normal und Spielart unter den Geschlechtern dargestellt. Letztlich strebt der Transsexuelle immer ein Geschlecht an: Nämlich das andere. In der Transsexualität wird zunächst die Zweigeschlechtlichkeit nicht angezweifelt.
Was allerdings angezweifelt wird:

Bei der Transsexualität handelt es sich um eine psychische Erkrankung.

Ein gesunder funktionaler Körper (hier speziell: Fortpflanzungsfähigkeit) soll gegen einen nicht-funktionalen Körper ausgetauscht werden. Ein fortpflanzungsfähiger Mann will sich beispielsweise zu einer Simulation einer Frau um operieren lassen. Diese „Frau“ ist allerdings durch eine Anpassung des Erscheinungsbildes noch lange keine Frau. Weder der Hormonhaushalt stimmt auf natürlichem Weg, noch gibt es eine natürliche Fortpflanzungsmöglichkeit. (Dass es nicht-fortpflanzungsfähige Menschen gibt, ist kein Argument – sie sind eine Besonderheit und werden oftmals medizinisch behandelt.)

Es besteht aus medizinischer Sicht keinerlei Grund eine optische Anpassung vorzunehmen. Eine lebenslange Medikamentierung ist beispielsweise die Folge. Transsexualität ist und bleibt eine psychische Erkrankung. Warum wird diese nicht behandelt? Warum bestärkt man den Transsexuellen in seiner Krankheit, indem man seine Erkrankung fördert anstatt sie zu behandeln?

Selbstmordrate unter Transsexuellen


Die Selbstmordrate unter um operierten Transsexuellen ist extrem hoch.


Eine repräsentative, bevölkerungsgestützte Studie aus Schweden (2011)

Die Studie kommt zu dem Ergebnis:

Das Risiko für einen Selbstmord war bei den transsexuellen Personen nach der Operation fast zwanzig Mal höher als in der Allgemeinbevölkerung.
Eine „Geschlechtsangleichende“ Operation (Aus biologischer Sicht kann man das Geschlecht nichtwechseln) beseitigt also oftmals dahinter steckende psychische Probleme nicht. Befürworter dieser Operationen werden entgegnen, dass es sich um ein Phänomen  handelt, dass die Umgebung verursacht. Hierfür gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Man möge die Selbstmörder doch einmal psychologisch befragen. Fakt ist und bleibt die Tatsache, dass die Selbstmordrate zwanzig Mal höher als in der Allgemeinbevölkerung ist.

Das kritisch zu sehende Magazin queer.de hat im Jahr 2010 festgestellt, dass in den USA 41 Prozent der Transsexuellen bereits versucht haben, sich ihr Leben zu nehmen.


Eine Selbsthilfegruppe Transsexueller sieht alles auf eine eigene Art:

Nach einer Studie der Universität Basel (die ich leider nicht im Original kenne), sollen in der Schweiz 80% der Transsexuellen nach der geschlechtsangleichenden Operation Selbstmord begehen.

80% sind verdammt viele. Es sind viel zu viele.

Ich vermute, sie waren gar nicht transsexuell, wurden jedoch von so genannten Psychologen und Psychiatern in die Transsexualität gezwungen. Dies ist übrigens sogar den deutschen Sexologen aufgefallen. Die zwar auch keine Ahnung von Transsexualität haben, jedoch den Operationszwang stark kritisieren.

Die Schuld wird nicht der eigenen psychischen Erkrankung gegeben, sondern denen, die einen Ausweg für diese Erkrankung suchen.

Drogenmissbrauch als Symptom

Die hohe Selbstmordrate und den Drogenmissbrauch dieses Personenkreises erklärte das Magazin als Folgen aus der Diskriminierung seitens der Bevölkerung. Schaut man genauer hin, sieht man, dass psychische Probleme Transsexuelle zeitlebens begleiten.

Wie erklärt sich das Magazin z. B. die hohe Affinität Homosexueller zu Drogen? Als letztes Beispiel sei der Grünen-Politiker Volker Beck genannt.

Weiter schreibt queer.de:

…Stressfaktoren äußerten sich auch in einer besonders hohen Drogenmissbrauchsquote: So gab mehr als ein Viertel der Befragten an, schon einmal Drogen oder Alkohol als Folge der Diskriminierung missbraucht zu haben.

Selbstmord und Drogenmissbrauch sind keine Anzeichen für einen Gesundheitszustand, den man als akzeptabel beschreiben könnte. Eine Operation zur Simulation des anderen Geschlechts führt dementsprechend nicht zu einer Lösung.

Transsexualität muss als Krankheit anerkannt werden, die man über andere Wege zu heilen versucht. Die Zerstörung gesunder Körper sollte die letzte Möglichkeit sein.

Vom Abnormen zur Normalität
„Transsexualität – Eine psychische Erkrankung wird gesund.“

Transsexualität wird als nicht krank dargestellt. Das ist ein großer Fehler.


Eine Lösung für die Transsexualität besteht nicht in der Zerstörung eines gesunden Körpers.
Eine Darstellung der Krankheit als normal und damit als gesund hilft niemandem. 
Weder der Allgemeinbevölkerung, die eine falsche Wahrnehmung der Krankheit vermittelt bekommt, noch den Betroffenen.
Die Lösung sollte in der Heilung der Psyche gesucht werden


Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...