Mittwoch, 6. September 2017

Das Unglaubliche in der USA leider ist es ein Fakt!


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2017
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Das Unglaubliche in der USA leider ist es ein Fakt!


In den (un-)vereinigten Staaten hat nach einem Bericht der Huffingtonpost ein Plan begonnen, Menschen mit geschlechtlichen Variationen, die dort "Transgender" genannt werden, aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Eine rechtsradikale und evangelikale Hassgruppe namens Family Research Council (FRC), die gute Kontake zur Trump-Administration hat, habe dazu einen Zeitplan vorgelegt. Fünf Mitglieder der Trump-Regierung haben dazu ein Statement der Organisation unterzeichnet, in dem dazu aufgerufen wird, "Transgender"-Menschen in der Gesellschaft nicht mehr zu tolerieren.
Zu den Inhalten des Papiers heisst es unter anderem, dass Namens- und Personenstandsänderungen verboten werden sollen. Darüberhinaus sollen gesetzliche Antidiskriminierungsrichtlinien abgeschafft werden, damit Leute das Geschlecht von Menschen nicht anerkennen müssen. Zugleich sollen Kostenübernahmen für medizinische Massnahmen abgeschafft werden.
Wir fordern schon länger, dass wir ein Update der gesellschaftlichen Debatte brauchen, um uns klar zu machen, von was wir hier überhaupt reden. Es geht offenbar darum, die geschlechtliche Realität an ein binäres und eindimensionales Weltbild anzupassen. Der erste Schritt war: Menschen mit körperlichen Variationen werden umgedeutet zu Menschen mit abweichender Gender-Identität (Transgender-Personen). Der zweite Schritt war, das biologische Geschlecht bzw. Geschlecht des Menschen von seiner "Geschlechtsidentität" abzutrennen. Und der dritte Schritt des Rollbacks ist es nun, die alte Ordnung, die körperliche Variationen nicht vorsieht, Menschen zu verbieten eine andere "Geschlechtsidentität" anzunehmen.
Leider gibt es einige Vereine und Personen, denen die Ernsthaftigkeit der Sache immer noch nicht klar ist und die weiterhin von "Transmenschen" sprechen, von "Trans*Identitäten" und damit Teil dieses Rollbacks sind. Die Auswirkungen sind Realität.
Wichtig ist es, die Ursachen des Rollbacks zu verstehen. Eine der Kernelemente ist "Identität". Wenn Menschen unterstellt wird, sie identifizierten sich mit etwas - anstatt sie selbst zu sein - wird dieses etwas zu einem Nichtteil ihres Selbst erklärt. Wenn gleichzeitig "Identität" als veränderbar behauptet wird, kann damit "Identität" auch heilbar sein. Und etwas was geheilt werden kann, kann zum medizinischen Behandlungsgegenstand gemacht werden. Im Falle des Geschlechtes von Menschen wird Menschen, die ein Geschlecht haben (und die darüber sehr gut Bescheid Wissen) eine "Geschlechtsidentität" unterstellt, die nicht Teil ihrer Selbst ist, sondern ausserhalb liegt (Gender = soziales Geschlecht). Die dazugehörige Diagnose heisst bald "Gender Varianz". Die Geschlechtsidentität gilt als heilbar und ist der Behandlungsgegenstand.
Wenn wir diese identitäre Phase - in der es letztlich nur darum geht, Geschlechterbilder über die Köpfe von Menschen zu stülpen - überwinden wollen, müssen wir bei den Selbstaussagen von Menschen über ihr Geschlecht beginnen und diese Aussagen ernst nehmen. Die Aktion Transsexualität und Menschenrecht ruft alle Beteiligten seit knapp 10 Jahren dazu auf. Leider haben wir in dieser Zeit erlebt, wie Menschen immer wieder von dieser Hauptaufgabe - der Anerkennung der Aussage von Menschen über ihr Geschlecht - ablenken und aus diesen Aussagen etwas anderes machen.
Dabei ist es ganz einfach: Ein Mensch, der sein Geschlecht kennt - und ein Coming Out ist immer der Prozess des Sich-Selbst-Akzeptierens - ist darin ernstzunehmen. Wer das konsequent macht, wird dann feststellen, dass es zahlreiche körperliche Variationen gibt und manche dieser körperlichen Variationen dann medizinisch behandelt werden müssen, wenn Menschen darunter leiden. Diese körperlichen Variationen nennen wir "Transsexualität". Da handelt es sich nicht um Identitäten, es handelt sich nicht um etwas, das wir uns aussuchen und es handelt sich nicht um etwas, was durch Beten veränderbar wäre. Das einzige was hier hilft, ist medizinische Hilfe.
Zurück zu der Trump-Administration. Dank Hilfe von identitären Strömungen einer Pseudo-Linken in den (U.)S.A. die selbst identitäre Politik betreibt, haben wir nun diejenigen an den Schalthebeln der Macht, welche die ursprünglichen Identitären sind: Rechtsradikale Evangelikale, Ku-Klux-Klan-Anhänger und Menschen, die wollen, dass die Realität sich an ihr stereotypes Geschlechter-Weltbild anpasst: Eine Geisteswelt in der Frauen zum Kinderbekommen und für den Abwasch da sind, Männer Kriege führen, es keine uneindeutigen körperlichen Variationen mehr gibt, sondern die Rollen der Geschlechter klar und deutlich von körperlichen Merkmalen ablesbar ist. Und diejenigen die abweichende Körper haben, werden entweder als drittes Geschlecht ausgegrenzt oder dann zu "Trans*identen" erklärt, denen dann jedwede medizinische Hilfe oder soziale Rechte verwehrt werden sollen.
Das alles war bereits vor 10 Jahren absehbar. Wir erleben aktuell die Auswirkungen identitärer Strömungen.
Wie können wir das überwinden?
Indem wir anfangen, identitäre Bewegungen zu kritisieren und zu hinterfragen. Es gehört dazu, hier konsequent zu sein und auch identitäre Strömungen zu kritisieren, die sich als politisch "links" ausgeben. Im Grunde genommen passen Links und Identitarismus nämlich nicht zusammen. Links meinte immer Menschenrechte, ausgehend vom Humanismus. Links hiess nach der französischen Revolution, dass Menschen sich gegen die Einteilung in Menschenschubladen zur Wehr setzten. Links mein Internationalismus und stellt jeden Menschen dabei in den Mittelpunkt. Es geht um den Menschen an sich und die Gewährung der gleichen Rechte. Es geht dabei nicht um die Rechte von Gruppen gegenüber anderen Rechten anderer Gruppen.
Konstruktiv sein können wir, indem wir die Selbstaussage von Menschen über ihr Geschlecht ernstnehmen und anerkennen, dass diese Aussage tatsächlich eine Aussage über das Geschlecht ist. Die Welt wird besser werden, wenn Menschen zugetraut wird, wahrhaftig zu sein und sich selbst zu akzeptieren und anzunehmen.
Wir glauben fest daran, dass das möglich ist. Warum? Liebe ist stärker als Hass.


Neutral in Kanada warum geht das nicht in diesem Deutschland welche sich Rühmt jedoch immer und immer wieder Versagt!


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Neutral in Kanada
Ab 31. August ist es legal in Kanada ein "neutrales" Geschlecht zu besitzen. Zu den sonstigen Geschlechtern "F" und "M", welche Frau und Mann identifizieren, kommt jetzt auch "X" hinzu. Menschen, die sich keinem spezifischen Geschlecht zuordnen, werden so respektiert und nicht in Starre Geschlechterrollen gezwängt.

Kanada zeigt sich offen und tolerant

In Kanada wird bald das neutrale Geschlecht auf offiziellen Dokumenten kennzeichenbar sein. Am 24. August wurde dies von der Regierung beschlossen mit der Begründung, dass Kanadier, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen, so die Möglichkeit hätten endlich ein zutreffendes Geschlecht anzukreuzen. Abgekürzt wird das Neutrum mit "X", diese Bezeichnung wird Ende dieses Monats auf allen offiziellen Dokumenten, sowie anderen Zertifikaten und Bescheinigungen zu sehen sein.

Auf die Frage nach dem Zweck dieses neuen Gesetztes, antwortete der Immigrationsminister Ahmed D. Hussen: " Wir (die Regierung) wollen sicherstellen, dass die Gleichberechtigung für alle Kanadier gilt, unabhängig von ihrer Identität oder ihrer sexuellen Orientierung." In Deutschland gibt es ein solches Gesetz noch nicht, zwar fordern Intersexuelle immer wieder, dass neben dem Femininum und Maskulinum auch das Neutrum existieren sollte, jedoch gab es konkret dazu noch keine nennenswerten Debatten im Bundestag.

Auch unser Nachbarland Frankreich konnte sich noch nicht auf ein solches Gesetz einstimmen, trotz heftiger Diskussionen wurde der Vorschlag der Einführung eines dritten Geschlechtes im Mai letzten Jahres abgelehnt. Juristisch gesehen, sei es nicht möglich in Frankreich weder feminin noch maskulin zu sein.



Montag, 28. August 2017

Transgenderfrauen der US-Armee verklagen Trump!

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Transgenderfrauen der US-Armee verklagen Trump
Fünf Frauen fordern, dass das reaktivierte Transgenderverbot für verfassungsfeindlich erklärt wird. Neben Trump verklagen sie auch andere hohe Militärbeamte.

US-Armee: Trump ordnet Transgenderverbot im Militär an | ZEIT ONLINE
US-Präsident: Trump will Transgender bei der US-Armee verbieten ...
US-Politik Trump verbietet Transgender-Personen Zugang zum Militär
Sexualität: Trump verbietet wieder Transgender beim US-Militär – Heute

Ja meine Damen und Herren das sind Schlagzeilen welche wir alle kennen, wir von diesem Blog haben darüber Berichtet: Größte Massen-Diskriminierung aller Zeiten!

Aber wenn wir nur einmal wirklich ehrlich zu uns selbst wären, keinen Menschen scheint es mehr Wert zu sein als die Schlagzeile selbst!

Eine Aussage von Transgender-Militär-Angehörige sagte, wir waren gut im Dienst, jegliche Aufgaben wurden mit Fleiß und Würde wie Ehre erledigt, jetzt sind wir der Abschaum, wie kann das sein?
Mit Recht, denn die Kondition als Transgender ist dieselbe eines „ normalen“, alles ist unserem  Rechtsradikalen Präsidenten zu verdanken!

Fünf Transgenderfrauen aus den Streitkräften der USA verklagen Präsident Donald Trump und das Pentagon. Trump hatte Ende Juli angekündigt, dass kein Transgender mehr in der US-Armee dienen soll. Mit der Klage wollen die Frauen erreichen, dass das reaktivierte Transgenderverbot für verfassungsfeindlich erklärt wird.

Das Nationale Zentrum für die Rechte von Lesben (NCLR) und die Rechtsbeistandsorganisation Glad reichten die Klage gemeinsam im Namen der Transgenderfrauen ein. Damit verklagen sie Trump, US-Verteidigungsminister James Mattis und andere hohe Militärbeamte. In der Klageschrift heißt es, die Frauen sähen sich nun unter anderem mit den Fragen konfrontiert, ob sie entlassen werden und ob sie ihre Rentenbezüge verlieren.

Vor zwei Wochen hatte Trump getwittert, dass Transgender "in keiner Funktion" in der Armee dienen dürften. Die Regierung werde es nicht erlauben, dass sie im Militär dienten. Das Militär müsse sich auf den "entscheidenden und überwältigenden Sieg" konzentrieren und könne nicht mit den "enormen medizinischen Kosten und Störungen" belastet werden, die mit dem Einsatz von Transmenschen einhergingen. Trump habe dies nach Konsultationen mit Generälen und Militärexperten entschieden. Verteidigungsminister Mattis befand sich zur Zeit der Ankündigung gerade im Urlaub.

In der US-Armee gilt bereits ein Transgenderverbot. Allerdings war unter Trumps Vorgänger Barack Obama angeordnet worden, dieses Verbot aufzuheben. Der damalige Verteidigungsminister Ashton Carter hatte ermöglicht, dass Transmenschen mit Wirkung zum 1. Juli 2017 nicht mehr vom Militärdienst ausgeschlossen werden dürfen. Dieser Termin wurde dann vom Pentagon kurzfristig um ein halbes Jahr verschoben, um Zeit für weitere Prüfungen zu haben.

Transgender ist ein Oberbegriff für Menschen, die sich im falschen Körper geboren fühlen, sowie für solche, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen können. Unter den 1,3 Millionen aktiven Mitgliedern der US-Streitkräfte gibt es nach Schätzungen zwischen 1.320 und 15.000 Transgender.




Die islamische Welt ist schwuler als du denkst! /// The Islamic world is more gay than you think

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Die islamische Welt ist schwuler als du denkst
The Islamic world is more gay than you think

Wie homophob ist der Islam?

Falsche Frage. Die wahren Probleme sind Intoleranz und mangelnde Aufklärung.

In vielen islamischen Ländern werden Homosexuelle verfolgt, doch im Verborgenen gibt es eine aktive Szene.


Es  begann mal als schüchternes Angebot in einem Wasserpfeifen-Café, mal als offensive Anmache am Taxi-Stand. Der eine sagte klar, was er wollte. Der andere flüsterte: "Lass uns einfach schauen, was passiert." Die Rede ist von Begegnungen mit Männern, die sich mit mir zum Sex verabreden wollten. Aber nicht in Berlin oder New York, sondern in Aleppo, Kairo und Amman. Nie habe ich so viele Angebote zum gleichgeschlechtlichen Sex bekommen wie in islamischen Ländern. Nie habe ich Männerfreundschaften erlebt, die auch körperlich innig sind, wie unter Muslimen.
Das ist die eine Seite.

Die andere Seite marschierte am Sonntag mit einem Sturmgewehr bewaffnet in einen queeren Club im amerikanischen Orlando und erschoss 49 Menschen (bento). Im Iran hängen die Körper von Homosexuellen an Baukränen, in Saudi-Arabien schlagen Religionswächter Schwulen die Köpfe ab und in Syrien stürzt der selbsternannte "Islamische Staat" Homosexuelle von Hochhäusern.

Der Islam ist im Verständnis vieler eine homophobe Religion: Muslime mögen einfach keine Schwulen. Aber auch wenn Islamisten heute Homosexualität verteufeln, war gleichgeschlechtliche Liebe in der islamischen Welt jahrhundertelang selbstverständlich. Und auch wenn Homophobie heute aus westlicher Sicht als typisch islamisches, als "mittelalterliches" Problem gilt – in Wahrheit ist es in der Region ein ziemlich modernes Phänomen.

Ein Überblick:

Wie gingen Muslime früher mit Schwulen um?

Körperliche Liebe zwischen Männern war zwischen dem 8. und 18. Jahrhundert in der islamischen Welt so selbstverständlich, dass es das Label "schwul" eigentlich nicht gab. Die Einteilung von Liebe und Sex in eine "homosexuelle" und eine "hetereosexuelle" Sphäre ist ein ziemlich modernes Phänomen – auch im Westen.

Wie im christlichen Europa entschied sich in der islamischen Welt jahrhundertelang die Sexualmoral eher an einzelnen Sexpraktiken als an der sexuellen Identität der Menschen. Und ähnlich wie heute gab es deshalb auch im Europa der Vormoderne allerlei Klischees um das Thema Islam und Homosexualität.

Nur der Unterschied zu heute könnte kaum größer sein: Massenhaft brachten europäische Orientreisende Geschichten über sexuelle Lasterhaftigkeit mit zurück ins christlich-verklemmte Abendland. Haremsgeschichten und -gemälde faszinierten die Europäer. Muslime galten als freizügig und sexuell enthemmt. Ein Klischee übrigens, das bis heute nachwirkt: Auch Böhmermanns Stereotyp vom türkischen Ziegenficker geht zurück auf jene Tage.
Woran zeigte sich der lockere Umgang mit Schwulen?

Wer wissen will, wie unverklemmt Muslime einst mit der Liebe zum eigenen Geschlecht umgingen, muss Gedichte lesen. Jahrhundertelang brachten muslimische Lyriker in arabischer, persischer und osmanischer Sprache ihre homoerotischen Fantasien in Versform. Wahrscheinlich dürfte keine andere Kultur eine solche Vielfalt an homoerotischer Literatur hervorgebracht haben wie die islamische.

Die Verse des berühmtestes persischen Dichters überhaupt, Hafiz, sind voller Homoerotik. Über seine Zuneigung zu gut gebauten türkischen Sklaven schrieb er:

"Nähm der Schirazer Türke mein Herz in seine Hand, Für’s Hindumal schenkt’ ich ihm Buchara und Samarkand."

Und wenn heutige Islamisten vorgeben, sich auf die Zeit der ersten islamische Kalifen zu berufen, sollten sie vielleicht erst einmal Abu Nuwas lesen. Er gilt als berühmtester Dichter der arabischen Welt und schwärmte im 9. Jahrhundert über die Geschlechtsteile seiner Geschlechtsgenossen:

"Im Bade wird dir das sonst durch die Hosen Verborgene sichtbar. Auf zum Betrachten! Gucke mit nicht abgelenkten Augen!"​​
Aber im Koran wird Homosexualität doch verurteilt?
Ja und Nein. Ein explizites Verbot von Homosexualität findet sich nirgends im Koran. Heutige Homophobe stützen sich vor allem auf eine Geschichte, die auch Bibelleser kennen: Sie handelt vom Propheten Lot, der im sündigen Sodom für Ordnung sorgen soll. Die Bewohner Sodoms – im Koran heißen sie "das Volk Lots" – werden auch im Koran für ihr Verhalten von Gott vernichtet.
Wogegen sich der Groll Gottes richtete, haben islamische Gelehrte allerdings zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten immer wieder anders bewertet: Für die einen verurteilte Gott damit Männer, die miteinander Sex haben. Für die anderen richtete sich sein Groll gegen Formen sexueller Gewalt. Die abwertende arabische Bezeichnung "loti", umgangssprachlich für "schwul", zeugt heute noch von dieser Geschichte.
Und was ist mit Lesben?
Schwierige Frage. Das patriarchalische Gesellschaftsverständnis der islamischen Welt hat leider dazu geführt, dass über Liebesbeziehung zwischen Frauen weit weniger überliefert ist. Vieles deutet allerdings daraufhin, dass es gerade die Männerfokussierung der islamischen Welt war, die einander liebenden Frauen große Freiheiten ermöglichte: Denn nicht nur Dichter, sondern auch Richter interessierten sich kaum dafür, was Frauen untereinander trieben.
Die islamische Welt ist also ein Paradies für Schwule?
Nein. Die Zeiten, in denen männerliebende Europäer vor Verfolgung der katholischen Kirche in den Orient flüchteten, sind lange vorbei. Mit den europäischen Kolonialarmeen hielt im 19. Jahrhundert auch die homophobe Sexualmoral des christlich-verklemmten Abendlandes Einzug in die islamische Welt. Islamisten, die die liberalen Gesellschaftsentwürfe vergangener Tage als Ursache für die eigene militärische und politische Schwäche ausmachten, erledigten den Rest.
So selbstverständlich wie islamische Dichter einst die Liebe zum eigenen Geschlecht zelebrierten, gehört Homophobie heute leider zum Alltag in islamischen Gesellschaften. In fast allen islamischen Ländern steht Homosexualität heute unter Strafe. Im Sudan, Jemen, Iran, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten droht Homosexuellen sogar der Tod. Von der sexuellen Vielfalt früherer Tage sind die meisten Muslime heute ebenso entfremdet wie ihre westlichen Gleichaltrigen.

Gibt es auch heute noch Freiräume für Schwule in der islamischen Welt?
Trotz der strengen Gesetze – es gibt Schwule und sie führen auch Beziehungen miteinander. Auch heute verlaufen die Grenzen der Sexualität in islamischen Gesellschaften immer noch etwas anders als im Westen.Kairo und Beirut kennen "cruising areas", um die die Polizei einen Bogen macht, in Damaskus gibt es inoffizielle Badehäuser für Schwule. Betritt man solch ein Hammam, trifft man junge, kräftige Männer, Familienväter, schüchterne Jünglinge. Per Zeichen verabreden sich die Männer für Dates, wer Lust hat, zieht sich mit einem Freund in eine dunkle Ecke zurück ("Süddeutsche Zeitung").
Als eine ägyptische TV-Show im vergangenen Jahr eine Razzia in einem vermeintlichen Schwulen-Hammam inszenierte, verklagte das Gericht später die Moderatorin für die Zurschaustellung – die Männer blieben unbehelligt (Al-Monitor).
Auch erste sexuelle Erfahrungen sammeln junge Männer und Frauen häufig mit ihren Freunden: beim "Gruppenwichsen" oder gegenseitigem Oralsex. Auch Händchenhalten unter Freunden oder gegenseitige Massagen in Badehäusern, auch bei Männern, sind weit verbreitet. Für viele Heranwachsende in islamischen Ländern ist das Normalität.


Ehrlichkeit hat eine Macht, mit der nur sehr wenige umgehen können! /// Honesty has a power with which very few can deal!

  
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Ehrlichkeit hat eine Macht, mit der nur sehr wenige umgehen können!
Honesty has a power with which very few can deal!

Hallo  an euch da draußen, als erstes ein Dankeschön das Ihr auf meinen Blog gefunden habt!
Es ist eigentlich einfach etwas zu schreiben, da sehr vieles in der Welt passiert.

Jedoch ist es so, das was passiert ist nicht schön weder Wünschenswert!

Die Überschrift sagt alles, momentan gibt es sehr viele Machthaber auf dieser doch eigentlich wunderschönen Welt, welche jegliches Vertrauen welches in Sie als „Führende Machthaber“ gelegt wurde, mit Lügen und Betrügen meist am eigenen Volk missbrauchen.

Jeder einzelne von diesen im Bild gezeigten gehört dazu, aber noch sehr viel mehr, Ihr wisst es ich weiß es!
Ihre Macht geht weit über die eigenen Landesgrenzen und es ist erbärmlich alleine darüber nach zu denken!
Es gibt sehr viele Faktoren, einer der größten ist das nicht wahrnehmen wollen was das Volk möchte! Aber auch Religion wie Rassismus oder Wirtschaftliche Interessen welche in jegliche Bereiche reicht!

Schnell werden die Anfänglichen Hoffnungen in diese gewählten Präsidenten missbraucht, Sie brauen das Volk um an die Macht zu kommen, danach ist das Volk nur noch wie eine Bühne auf welchem die Aktoren herum trampeln keinen Wiederspruch dulden und Unterdrücken!

Ministerpräsident Tayyip Recep Erdogan, ist kein Fall für sich alleine, aber dieser welcher in Europa mit zu den meisten Unruhen führen! Minderheiten haben nichts zu Erwarten ausser wie Angekündigt spezielle Haftanstalten, nach Gesprächen mit Transgendern aus der Türkei ist sich die Lage am Zuspitzen, da nicht nur Politik sondern insbesondere auch die Religiöse-Ansicht des  Ministerpräsident Tayyip Recep Erdogan ausschlaggebend sind!

Auf Deutsch geschrieben ein Desaster welches sich Ankündigt und es keine Opposition gibt noch Menschenrechte beachtet werden!

Wir müssen jedoch nicht ins Ausland gehen, da wir in Deutschland von Politikern vertreten werden, welche mit der Antwort „es ist eine Gewissensfrage“ jegliche Missachtungen der Menschen-Rechte entschuldigt!
Intersexuelle meinen  „Unser verstümmeltes Geschlecht ist ein medizinisches Konstrukt, also Theorie. So schob man uns von einem Nichts in das andere Nichts: Unser Geschlecht, wie es uns angeboren wurde, hat keine gesellschaftliche Existenz. ... Nun ist fraglich, welche psychischen Auswirkungen sich bei intersexuell Diagnostizierten, jedoch nicht Operierten, konstatieren lassen ... Vermutlich wären wir AUCH durch alle Kategorien durchgefallen. Aber mit Sicherheit hätten wir etwas EIGENES entwickeln können, hätten z. B. unser sexuelles Potential entdeckt und unseren Körper kennengelernt!

 In vielen EU-Ländern werden die Grundrechte von Intersexuellen verletzt. Überall werden schon intersexuelle Säuglinge und Kleinkinder geschlechtszuweisenden Operationen unterzogen. Nur Malta stellt das seit neuestem unter Strafe.

Zu Recht wehren sich Intersexuelle gegen Pathologisierung

Intersexuelle sind Personen mit körperlichen Merkmalen, die gemäß den geltenden medizinischen Definitionen nicht eindeutig als „männlich“ oder als „weiblich“ einzustufen sind. Diese Abweichungen können im Chromosomensatz, bei den Hormonen und oder in der Anatomie auftreten. Oft werden sie bei der Geburt bemerkt oder auch schon vorher, oft aber auch erst während der Pubertät. Die meisten dieser Menschen sind aber gesund, nur ein sehr kleiner Prozentsatz zeigt Merkmale, die sofort behandelt werden müssen, heißt es in dem EU-Papier. Der Begriff Intersexualität bezeichne also viele Variationen körperlicher Merkmale und gerade kein Krankheitsbild. Zu Recht wehrten sich Intersexuelle darum gegen ihre Pathologisierung.
Nicht immer kann bei einem Neugeborenen das Geschlecht eindeutig festgestellt werden. Dann entscheidet man sich für die eine oder andere Möglichkeit und führt eine entsprechende Operation durch. Studien haben gezeigt, dass Menschen, die als Kind an den Genitalien operiert wurden, manchmal ein ganzes Leben lang an den Folgen dieses Eingriffs leiden. „Kosmetische Operationen“ an intersexuellen Kindern stehen deshalb seit einigen Jahren in der Kritik.

Zahl „kosmetischer Operationen“ ist konstant!

„Wir haben festgestellt, dass es Verschiebungen zwischen den Diagnosegruppen gibt, aber die Anzahl der kosmetischen Operationen relativ konstant bleibt“!

 Die Datenanalyse der Krankenhausfälle der vergangenen zehn Jahre hat gezeigt, dass die Anzahl der klassischen Intersexdiagnosen gesunken, dabei aber die Zahl der Diagnosen, die zu den „Variationen der körperlichen Geschlechtsmerkmale“ (VG) zu rechnen sind, gestiegen ist.
intersexuellen Kindern sollen keine unumkehrbaren Operationen aufgezwungen werden. Das fordert der Europarat in einem Bericht.

Leider wird dieses alles von unserer Regierung mit Vorsitz Frau Bundeskanzlerin Merkel total aber gewollt Ignoriert!

Das Aktivisten wie Vereine tag täglich kämpfen das Minderheiten zu Ihrem recht kommen, ist ein Armutszeugnis für diese Regierung, so sind wir Zeit über 8 Jahren konfrontiert mit einem Transsexuellen Gesetz das schon vor 8 Jahren als nicht Verfassungsmäßig, erachtet wurde! „8 Jahre Kampf für ein Leben mit Ehre wie Würde, diese welche es nicht erlebt haben können sich keine Vorstellung machen, wie ein solches Leben in Wirklichkeit ist!

Jahre langer Kampf für die Ehe für alle, jetzt ist dieses Gesetz da, doch  Ehe für alle und Rechte für keinen!
Denn Bericht könnt Ihr auf diesem Blog nachlesen!

Präsident Donald Trump nun der Präsident welcher nicht nur das ganze Amerikanische Volk belügt sondern auch die größte Massen Diskriminierung der letzten Jahrzehnte hervorgerufen hat!
Wir wollen hier nicht über Herrn Präsident Putin schreiben, der Blog wäre zu klein, jedoch von allen bislang benannten ist dieser welcher am meisten Intrigen und Menschenrechte Verletzt, in zusammen Arbeit mit seinen Angst-Verbündeten!

Jeder welcher etwas in der Medien-welt bewandert ist kennt die Folgen Homosexuelle-Transgender werden Verfolgt gefoltert in Zwangslagern untergebracht bis hin zur Qualvollen- Ermordungen!

Diese welche es Öffentlich-Anprangern werden mit unterschiedlichen Mitteln manipuliert, so dass deren Berichte nicht an die Öffentlichkeit gelangen!

Wir dagegen sind der festen Überzeugung dass weder Politik noch Religion oder Erziehung und Prägung die Menschliche-Evolution verdrängen noch besiegen können.
Homosexuelle gab es Zeit Anbeginn der Menschheit sowohl im Tierreich wie beim Menschen, das ist ein Fakt welcher Unumstritten vorliegt und nicht Entkräftet werden kann!   


Hochachtungsvoll Nikita Noemi Rothenbächer

    

Sonntag, 27. August 2017

Aufgrund eines Software-Problems muss einer der Partner formal unter falschem Geschlecht registriert werden


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Aufgrund eines Software-Problems muss einer der Partner formal unter falschem Geschlecht registriert werden – Lösung erst im Herbst 2018.
Ab Oktober können lesbische und schwule Paare heiraten bzw. ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln – mit einem kleinen Schönheitsfehler: Weil die bundesweit eingesetzte Software von Standesämtern zwei Männer oder zwei Frauen nicht als Paar akzeptiert, muss laut einem Bericht der "Berliner Morgenpost" einer der Brautleute formal unter einem anderen Geschlecht registriert werden.

Erst im Herbst 2018 soll das Problem gelöst sein. "Zum Glück hat das im Alltag kaum Konsequenzen", kommentierte der Berliner LSVD-Landesgeschäftsführer Jörg Steinert die Software-Panne. Auch am Zeitplan zur Ehe für alle ändert sich nichts: Anmeldungen für Eheschließungen und Umwandlungen von Lebenspartnerschaften werden bundesweit entgegengenommen.

Erste Umwandlungen am 1. Oktober in Hannover

Das "Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts" tritt am 1. Oktober in Kraft. Weil dieser Tag auf einen Sonntag fällt, sind Zeremonien für schwule und lesbische Paare allerdings erst ab Montag, den 2. Oktober möglich. Einzig Hannover macht eine Ausnahme und führt bereits am Sonntag zwei Umwandlungen durch (queer.de berichtete).

Vor dem Software-Problem waren bereits mehrere redaktionelle Mängel des Gesetzes bekannt geworden. So wurde kritisiert, dass durch die neue Formulierung "Die Ehe wird von zwei Personen verschiedenen oder gleichen Geschlechts auf Lebenszeit geschlossen" intersexuelle Menschen ausgeschlossen würden. Darüber hinaus wurde die Anpassung eines Paragrafen vergessen, in dem "Mann" und "Frau" als Rollenbezeichnungen für Ehegatten verwendet werden.

Auch lesbische Paare werden durch die Ehe für alle nicht komplett gleichgestellt: Bringt eine Frau ein Kind in die Ehe ein oder wird sie Mutter, wird ihre Ehefrau – teilweise anders als ein Ehemann – nicht automatisch ebenfalls Mutter des Kindes, sondern ist zunächst weiter auf die bürokratische Stiefkindadoption angewiesen – eine BGB-Formulierung zu "Vaterschaft" bleibt zunächst männlich (queer.de berichtete). Das Bundesjustizministerium plant allerdings eine Überarbeitung des Familienrechts, die auch diesen Punkt umfasst


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Ehe für alle und Rechte für keinen
Ein Kommentar zur Nebelkerzenstrategie in der Politik

Während die Medien im Juni und Anfang Juli sich zumeist mit Berichten zur "Ehe für alle" überschlugen und die Grünen selbst Konfetti im Bundestag versprühten, wurde unser Land grundlegend klammheimlich durch die Hintertür verändert. Wir sprechen jetzt von anderen Gesetzen wie die "Ehe für alle", die in all dem ganzen Trubel unbewusst oder vielleicht sogar bewusst untergegangen sind.

Auf der einen Seite wurde der Beschluss zur "Ehe für alle" bei einem Teil der Bevölkerung mit großer Freude zur Kenntnis genommen wurde, auf der anderen Seite hat das Parlament zur gleichen Zeit noch ein paar Gesetze (Netzwerkdurchsuchungsgesetz; Reform des Wissenschaftsurheberrechts und einheitliche Netzentgelte) durch das Parlament gepeitscht, die für wesentlich weniger Verzückung sorgen werden sobald die breite Masse davon erfährt. Allerdings wurde um diese kein so großes Tamtam gemacht und auch kein ARD Spezial nach der Tagesschau veranstaltet und das obwohl hiervon tatsächlich alle Bürger betroffen sind. Abermals wurden wir Bürger geschickt abgelenkt um unbequeme Gesetze durchzudrücken ohne allzu viel Aufmerksamkeit zu erregen.

Fußball

Die "Nebelkerzenstrategie" ist ein immer beliebteres Instrument der Politik. Ein paar Beispiele aus der Vergangenheit gefällig? Gerne! Die Leidenschaft der Politik für Fußballwelt- und Europameisterschaften mag vielleicht auch daran liegen, dass man erstens wunderbare Bilder bekommt und man sich gebührend in dem Erfolg anderer sonnen kann und zweitens, dass diese gerne als Deckmantel für unpopuläre Steuererhöhungen und Gesetze verwendet werden. Während der Fußball WM 2006 in Deutschland wurde uns in dem Freudentaumel des Sommermärchens eine Mehrwertsteuererhöhung von 16 Prozent auf 19 Prozent serviert und kaum einer hat es bemerkt. Dies war die größte Steuererhöhung der BRD!

Zur Zeit der WM 2010 folgte dann eine Krankenkassenbeitragserhöhung. Bei der EM 2012, während Deutschland im Halbfinale auf Italien traf und Millionen vor dem Fernseher saßen, trafen sich sage und schreibe 26 Abgeordnete im Bundestag um das unpopuläre Meldegesetz innerhalb von nur einer Minute zu verabschieden. Man wollte ja nicht zu viel vom Spiel verpassen. Zum Glück wurde dieses Gesetz später vom Bundesrat einkassiert, da es gegen etliche Bürgerrechte verstieß. Besonders emsig war man bei der Fußball WM 2014. Da war es die PKW-Maut, die Reform der Lebensversicherung zum Nachteil der Kunden, das Fracking von Öl und Gas sowie der fragwürdige Wechsel von CDU Mann Ronald Pofalla zur Deutschen Bahn. Dafür sind wir aber Weltmeister geworden!

Ehe statt Pferd

Aber zurück zum aktuellen Geschehen: Am 25. Juni 2017 hat man neben der viel beachteten Ehe für alle, ohne große Beachtung, eine Regelung in Kraft treten lassen, welche für Sprengkraft sorgt und unserer Ansicht nach dem Fass den Boden ausschlägt. Schritt für Schritt kommen wir der totalen Überwachung immer näher. Ermittlungsbehörden dürfen mit dem Bundestrojaner künftig Schadsoftware auf private Geräte spielen. Die Große Koalition wendete einen Kniff an, damit der Vorschlag weder vom Bundestag noch vom Bundesrat ausführlich beraten werden musste. Sie hat die Änderungen demnach in einem schon bestehenden Gesetzentwurf untergebracht, der mit dem Trojaner ursprünglich nichts zu tun hatte. Folglich entfielen die sonst nötigen drei Lesungen im Bundestag.

Die politischen Eliten in Berlin haben somit einen massiven Eingriff in die Grundrechte der Bürger so schnell wie möglich durchs Parlament gebracht und keinen Menschen interessiert es offensichtlich. Die Aussage "Ich habe eh nichts zu verbergen und man kann mich ruhig überwachen" ist selten dämlich. Edward Snowden bringt es mit folgender Aussage wunderbar auf den Punkt: "Zu behaupten, das Recht auf Privatsphäre sei nicht so wichtig, weil man nichts zu verbergen hat, ist wie zu sagen das Recht auf freie Meinungsäußerung sei nicht so wichtig, weil man nichts zu sagen hat."

Die nächsten Hämmer

Am Tag darauf wurde uns Bürgern eine weitere Freiheit beschnitten: Das Tafelgeschäft in Deutschland wurde von 15.000 Euro auf 10.000 Euro reduziert. Dies wird nur ein Zwischenschritt sein bis es eines Tages komplett abgeschafft wird. Dies bedeutet, dass man in Deutschland noch für bis zu 10.000 Euro legal z.B: in Edelmetalle oder Diamanten investieren kann ohne seine Personalien anzugeben. Der Kampf gegen das Bargeld und die finanzielle Freiheit der Bürger wird weiterhin beschossen. Das Fenster zur Vermögenssicherung schließt sich, wie von uns seit Jahren prognostiziert, Peu à Peu.

Der Reigen geht weiter: Ohne großes Aufsehen und ohne große Diskussion haben Bundestag und Bundesrat - ein uraltes 398 Jahre gültiges Bürgerrecht - das Bankgeheimnis offiziell abgeschafft. Dieses Bürgerrecht war lediglich in der Steuergesetzgebung als "Schutz von Bankkunden" ausformuliert. Durch das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz, das am 25. Juni in Kraft trat, wurde der entsprechende Paragraf 30a in der Abgabenordnung, ersatzlos gestrichen.

Eben dieser §30a regelte den Schutz von Bankkunden. Er war sozusagen das in Gesetzesform gegossene Bankgeheimnis gegenüber den Finanzbehörden. Der Bundestag stimmte am 27. April 2017 für die Abschaffung und der Bundesrat am 2. Juni 2017. Das Verbot der allgemeinen Überwachung von Bankkonten, das Verbot Kontodaten, an die man im Zug der Identitätsprüfung von Kontoinhabern gelangt ist, nebenbei für eine Steuererhebung zu verwenden sowie die Verpflichtung, Auskünfte vom Steuerpflichtigen einzufordern, bevor man sich an Banken wendet, gilt jetzt nicht mehr.

Haben Sie davon was in der Tagesschau gehört oder in den großen Blättern dieser Republik gelesen? Seltsamerweise gab es nahezu keine kontroverse öffentliche Diskussion, in den Medien oder bekannten Talk-Shows. Kontinuierlich werden unsere Bürgerrechte von der Politik nach und nach beschnitten und keiner schreit auf.

Gedrängt auf die Abschaffung des Bankgeheimnisses hat kein Geringerer als Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sowie zahlreiche seiner Kollegen in den Bundesländern. Justizminister Heiko Maas (SPD) hatte nichts dagegen einzuwenden und auch von der Oppositionsbank von Seiten der Linken und Grünen kam kein Contra. Offensichtlich steht der Schutz von Bankkunden und folglich uns Bürgern nicht auf der Agenda der Politiker. Dies sollte uns allen zu denken geben. Auch von Seiten der Finanzwirtschaft kam kaum Gegenwind.

Lediglich der Präsident des Genossenschaftsverbandes Bayern (GVB), Jürgen Gros, stellte fest, dass es zwar richtig sei, mit harten Bandagen gegen Steuerkriminalität zu kämpfen. Durch die neue Rechtslage würden jedoch alle Bankkunden unter Generalverdacht gestellt. Gros: "Das Vertrauensverhältnis zwischen Kunde und Bank leidet enorm, wenn ohne seine Kenntnis massenhaft Daten vom Fiskus abgefragt werden." Gros kritisiert richtigerweise das Abrücken vom bewährten Prinzip der verdachtsbezogenen Überwachung: "Die Steuerbehörden können künftig nach Gutdünken uneingeschränkt Kundendaten durchforsten", so Gros. "Das ist ein weiterer Schritt hin zum gläsernen Bürger."

Das ursprüngliche Ziel des Gesetzespaketes, gegen wenige Bürger und Unternehmer, die Einkommen am Fiskus vorbei in Steueroasen verschieben, ist zu einer Maßnahme gegen alle Bürger verkommen. Noch gibt es keinerlei Erfahrungswerte in wieweit die Finanzämter ihren neu gewonnen Spielraum ausnützen. Theoretisch können Sie jetzt sämtliche Kontodaten von uns Bürgern erfassen, ohne dass wir davon jemals erfahren. Nun ist es den Finanzbehörden möglich, vollumfassende Kontoinformationen aller Kunden deutscher Banken abzurufen und zu verwenden.

Bis dato galt, dass zunächst der Betroffene selbst gefragt wird. Lediglich wenn dieser Auskünfte verweigerte, durften sich die Behörden an die Bank wenden. Dies ist nun in Deutschland nicht mehr erforderlich. Ab sofort sind brave Steuerzahler Behördenzugriffen ebenso ausgesetzt wie Beschuldigte, gegen die ermittelt wird. Ob dies rechtens ist und dem elementaren Grundsatz des Rechts auf informationelle Selbstbestimmung entspricht, wird sich in Zukunft zeigen. Fakt ist: Mit dem neuen Gesetz wurde das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung offensichtlich kassiert. Jetzt können Finanzbehörden die Bürger unseres Landes kraft Gesetz vollkommen legal ausspionieren.

Doch damit nicht genug. Es soll weitergehen. Die EU will ein Bankenschutzgesetz installieren, bei dem bis zu 20 Werktage die Konten der EU-Bürger eingefroren werden können, um einen Banken-Run zu verhindern, um so die Liquidität der Banken zu sichern. Man darf davon ausgehen, dass dies kommen wird.

Das Volk jubelt über die Ehe für alle - immerhin betrifft das laut Studien knapp 7,4 Prozent der Bevölkerung - und bekommt nicht einmal mit, dass fast zur gleichen Zeit ein Gesetz in Kraft tritt, welches dem Staat erlaubt alle Kontoinhaber - ungefähr 99 Prozent aller Bundesbürger über 18 - zu bespitzeln. Man darf gespannt sein, was als nächstes für Sauereien unter dem Deckmantel der nächsten großen Sportveranstaltung oder aufgebauschten Nichtigkeit dem Bürger aufs Auge gedrückt wird.


Das Menschliche

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