Montag, 21. Oktober 2013

60 Schwerverletzte in Montenegro bei Demo für Sexuelle Minderheiten!

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013
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60 Schwerverletzte in Montenegro bei Demo für Sexuelle Minderheiten!

„Auge um Auge macht die Menschheit blind“! Mr. Mahatma Gandhi

Fehlende Wertschätzung, oft auch Beleidigungen und grenzüberschreitende Fragen nach dem Körper sind Beispiele für Betroffene oder subtile Diskriminierungen, unter denen Menschen von Sexuellen Minderheit zu leiden haben. Ausgrenzungen und Vorurteile im beruflichen und privaten Umfeld zu erleben, das gehört zum Alltag!

Transphobie!

Der Begriff bezeichnet die Furcht vor und /oder die Aversion  gegen Menschen die die Grenzen  der Zweigeschlechtlichkeit durch ihre Geschlechtsidentität oder ihren Geschlechtsausdruck überschreiten!
So schreibt „Hill und Willoughby als Definition „Transphobie“ als emotionale Abscheu gegenüber Individuen, deren Verhalten nicht den gesellschaftlichen Erwartungen im Hinblick auf das für eine Frau oder einem Mann angemessene Verhalten entspricht!

Diese Abscheu führt dann in unterschiedlichen Maßen zu negativen Einstellungen und Vorurteilen zur Stigmatisierung und Abwertung Sexueller Minderheiten, zur Verleumdung der Existenz von Sexuellen Minderheiten zur Befürwortung von Diskriminierung zur Diskriminierung somit zur Gewalt wie jetzt auch in Montenegro geschehen ist!

Transphobie wie Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus sind und bleiben sowohl eine gesellschaftliche, als auch eine politische Dimension!

Eine Demo entsteht weil eine Gruppe von Menschen mit dem jetzigen Vorgehen dem Umgang nicht Einverstanden ist, meist sind es Minderheiten, welche nur diesen Weg haben Aufmerksamkeit zu bekommen.
Diskriminierung und Transphobie und die daraus resultierende Diskriminierung betreffen allerdings nicht nur Transgender, sondern Sie können alle Menschen treffen, deren Verhalten als im oben genannten Sinn „abweichend“ wahrgenommen wird!

So wird etwa ein heterosexueller oder homosexueller „ feminierter“ Mann der auf der Straße angepöbelt wird, wie vor einigen Tagen auch in Berlin passierte, in der Regel nicht aufgrund seiner sexuellen Orientierung bedroht, sondern aufgrund seines Geschlechtsausdrucks!  
Das meine Damen und Herren sind die Fakten von welchen viele SHG berichten ab und an kommt etwas in den Medien, jedoch fehlt der großen Maße der Gesellschaft der Bezug zu diesem was geschildert wird, man nimmt es beiläufig wahr!

Aber Interessieren, nein das tut es in der Realität recht wenige!
Eine allgemeingültige rechtliche Definition von Diskriminierung gibt es nicht!
Es lässt sich häufig nicht zweifelsfrei bestimmen was „Diskriminierung ist, denn allzu oft ist dieses was Geschildert wird subjektiv.

Von eindeutigen Fällen abgesehen ohne die es kein justiziables Diskriminierungsverbot geben könnte lässt sich kaum feststellen, wo sie anfängt und wo sie aufhört.

Die auf Nachweisbarkeit im Gerichtsverfahren ausgerichtete und deswegen notwendigerweise verengte Definition der Diskriminierung kann daher dort wo das Problem „Diskriminierung“ ergebnisoffen erörtert wird, nur begrenzt Verwendung finden!
Ja meine Damen und Herren das sind die Fakten, von welchen wir alle eine Kenntnis haben, jedoch kaum der Versuch unternommen wird, dieses zu ändern!
Wir von http://trans-weib.blogspot.de haben oder Versuchen mit unserem Blog andere Menschen zu erreichen in dem wir einiges Veröffentlichen, nicht nur über diese Missstände was Deutschland betrifft, sondern über das was in der Welt passiert mit Minderheiten!
Jeder welchen diesen Bericht liest muss ob Er will oder nicht Zustimmen das es Diskriminierung gibt, auch nutzt es wenige dass Länder wie Argentinien ein revolutionäres Gesetz verabschiedet haben, denn es betrifft dann nur diese Minderheiten in Ihrem Land.
Aber es zeigt uns Eindeutig das die unterschiedlichen Lebensformen eine Chance verdient haben, heißt man muss von alt hergenommen Einstellungen abweichen, dieses jedoch ist nur zu erreichen in dem man sich Zusammenschließt so zu sagen zu einer Weltweiten Vereinigung mit den jeweiligen Repräsentanten der unterschiedlichen Länder!
Denn nur so sehe ich die Möglichkeit dass diese Minderheiten letztendlich Gehör finden, auch wenn man jegliche Initiative durch SHG oder Vereinen wirklich Loben muss, jedoch der Kampf für Gerechtigkeit ein Kampf ist welcher auf verloren Posten steht!
Bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit
Verbleibe mit freundlichen Grüßen

Nikita Noemi Rothenbächer

Sonntag, 20. Oktober 2013

transgender girl from Ekaterinburg had committed suicide

19 October 2013 The Day of Remembrance will be held in Moscow: transgender girl from Ekaterinburg had committed suicide

The Day of Rememrance of transgender young woman Dasha Shtern will be held in Moscow October 19, 2013 near the plenipotentiary representative of the Sverdlovsk Region in Moscow on Kursovoy alley , 8/2. The action will starts at 18.00 in feast day of Dasha Shtern, who had committed suicide several days ago in Ekaterinburg .
As the resident of Ekaterinburg transgender woman Julia Solovyova said, she knew Dasha Shtern, and she considers, the last straw of the decision of Dasha was the termination of employment, the pressure of the relatives. As Julia Solovyova stressed, Dasha was forced to leave parental home, she stayed without  home, money and work.
The representatives of the TG-community of Ekaterinburgsaid, that Dasha Shtern was quite successful municipal employees, was able to get a mortgage to purchase an apartment, bought a car, traveling. The death of Dasha Shtern was a suddenness for everyone, said friends.
Top-lawyer and human rights defender Masha Bast said, that Dasha Shtern was dismissed after the signing of Vladimir Putin of the law "Against gays": trasngender girl lost work, the ability to pay the mortgage, home and parents.
As Masha Bast stressed, Vladimir Putin had created the system where there is no place for transgender, there is no place for dissidents. Masha Bast considers, that Dasha Shtern is one of the first victims of the law "Against gays" and also Dasha is the victim of the indifference of the Russian society.
Remind, October 19 - International Day for TG depathologization, this day there are public events, calling exclude the category "gender dysphoria" and "gender identity disorder" of new versions of diagnostic and statistical manual of the American Psychiatric Association , the International Classification of Diseases, WHO, from national statistical classification and medical guidelines.

www.rusadvocat.com

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Geschlechtsangleichende Operation sowohl für Mann wie Frau!

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Geschlechtsangleichende Operation

Die Abkürzung „GaOP“ steht für „Geschlechtsangleichende Operation“. Dieser Terminus bezeichnet eine Operation, bei der die Genitalien an das Wunschgeschlecht angepasst werden. Hier unterscheidet man natürlicherweise zwischen Mann-zu-Frau (MzF) und Frau-zu-Mann (FzM). Bei MzF wird aus dem Penis und dem Hodensack eine Scheide, Schamlippen, Klitoris und Schamhügel gebildet. Bei FzM, der etwas komplizierteren Operation, wird ein Penis (Phalloplastik) und ein Hodensack (aus den großen Schamlippen) gebildet. Dazu kommt das Entfernen der Brüste, wobei bei MzF sich die Brüste durch Hormone bilden bzw. durch Silikoneinlagen ein Brustaufbau gebildet wird.

Mittlerweile kann die GaOP als i-Tüpfelchen angesehen werden, weil der Gesetzgeber nicht mehr zwingend vorschreibt, dass die GaOP für die Personenstandsänderung vorgeschrieben ist. Man kann also sagen, dass der chirurgische Part den allerletzten, quasi „handwerklichen”, Schritt auf dem Weg zu einer Geschlechtsangleichung darstellen kann. Diesen Schritt sollte man sich sehr gut überlegen, weil er nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und trotz gewisser Routine ein großer Eingriff ist. Es kann immer noch bei ca. 15-25% der Fälle zu heftigen Komplikationen bis hin zur Berufsunfähigkeit kommen. Aber der Leidensweg, im falschen Körper zu stecken, ist meistens stärker als die Angst vor der Operation und so ist die Anzahl der Operationen in den letzten Jahren gestiegen. Zirka 50% der transidenten Personen entscheiden sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation.

Begleitet wird der Weg zur Operation in der Regel von einem Therapeuten und die Kostenübernahme der Krankenkasse wird durch den „Medizinischen Dienst der Krankenkasse“ (MdK) entschieden, der u.a. die (i.d.R. zur Personenstandsänderung erstellten) Gutachten zu Rate zieht.

Mann-zu-Frau GaOPs werden zurzeit unter anderem in den Städten München, Berlin/Potsdam, Köln, Hamburg, Krefeld und Essen durchgeführt. Bei Frau-zu-Mann GaOPs sieht es da ein wenig magerer aus. Diese werden zurzeit nur in München, Berlin/Potsdam und Hamburg durchgeführt. Die Erklärung hierfür liegt in der wesentlich komplizierteren,  anspruchsvolleren und aufwendigeren Operation.

Folgende Richtwerte liegen bei MzF-GaOP vor:

Operationsdauer        3-8 Stunden (FzM: 7-9 Stunden)
Krankenhausaufenthalt          2-5 Wochen
Arbeitsunfähig (Insgesamt)   5-12 Wochen
Die Zahlen variieren sehr stark und sind abhängig von der Methode und der Heilung. Eine Altersbegrenzung gibt es quasi nicht, sondern die Operation ist abhängig von dem jeweiligen Gesundheitszustand. Die jüngste Patientin war 22 Jahre und die älteste Patientin war 71 Jahre alt.

Chirurgische Technik (MzF):

Orchidektomie (Entfernung der Hoden)
plastische Konstruktion einer Neovagina/Vaginoid mit einer Insellappenplastik
plastische Konstruktion einer sensiblen Neoklitoris aus dem empfindlichsten Teil der Eichel
plastische Konstruktion von Schamlippen aus dem Hodensack
Verkürzung der Harnröhre
Schwellkörperentfernung
plastische Konstruktion eines Schamhügels

Chirurgische Technik (FzM):

Mastektomie (Brustentfernung)
Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)
Ovarektomie (Eierstockentfernung)
Kolpektomie (Entfernung der Scheide)
mikrochirurgische Gewinnung eines sog. Vorderarmlappens, der Nerven und Blutgefässe enthält, zur Bildung eines Penoids
Konstruktion eines Penoids einschließlich einer Neo-Urethra (Bildung einer neuen Harnröhre) sowie des plastischen Aufbaus einer Eichel (Glansplastik)
Verlängerung der weiblichen Harnröhre mit den kleinen Schamlippen
Transposition des Penoids vom linken Vorderarm in die pubische Region und mikrochirurgische Verbindung der Arterien (Schlagadern) und Venen (Blutadern) an die Oberschenkelarterie und die oberflächlichen Oberschenkelvenen. Gleichzeitige Anastomose (Verbindung der inguinalen (Leisten) Nerven mit den Penoidnerven, Verbindung der verlängerten Harnröhre mit der Neo-Urethra)
Bedeckung des Hebedefektes am Vorderarm mit einem Vollhautlappen, der entweder aus der Leistenregion oder aber von der überschüssigen Haut der Brust gewonnen wird.
Erhalt der Klitoris (Kitzler) an der Basis des Penoids, nachdem lediglich die bedeckende Oberhaut entfernt worden ist, damit wird gewährleistet, dass eine Orgasmusfähigkeit bestehen bleibt.
Vorbereitung der großen Schamlippen zur späteren Aufnahme künstlicher Hoden.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen, und der Dumme weiß alles besser." Sokrates

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Geschrieben  von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale  aus seinen Erfahrungen, und der
 Dumme weiß alles besser."  Sokrates


                                    Nikita Noemi Rothenbächer
                 Das für und wider Transgender und die Perspektiven


Meine sehr geehrten Damen und Herren, Leidtragende und Familien, ein herzliches Willkommen, Ihre Anwesenheit ehren mich als Teilnehmerin dieser Laudation!

Wenn wir über die Thematik von Transgender reden geht bei der normalen Bevölkerung meist ein Raunen durch den Saal, es ist schon erstaunlich das die Thematik ein immer größer werdendes Interesse weckt, für diese welche Betroffen sind erweckt dieses Raunen sofort das Gefühl von Ablehnung und somit Spannung. Transgender ist zu verstehen als Oberbegriff für eine Vielzahl von unterschiedlichen Minderheiten welche nicht nur in Deutschland bekannt sind sondern bis in die kleinsten Ecken dieser Welt!
Akzeptanz sollte somit ein Stichwort sein, wenn man sich als Demokrat bezeichnete, denn sich nicht mit der Thematik zu befassen heißt nicht das Die Thematik zum einen Verwerflich oder Unmoralisch ist, Transgender gehören ob man es will oder nicht zu jeder Gesellschaft dieser Welt!
Jedoch nicht in jedem Land dieser Welt besteht eine Demokratie sondern es gibt Unterschiedliche Regierungen und natürlich Unterschiedliche Politische Einflüsse welche die Thematik unterschiedlich bewerten und einschätzen, was nicht zu verleugnen ist, die Transgender leben auch in diesen Kulturen und meist sehr Unterdrückt!
Natürlich ist das nicht nur ein Grund oder der Hauptgrund denn Religion Mentalität und Gesellschaftliche Normen spielen eine außer gewöhnliche große Rolle was das Spektrum des Lebens für Transgender betrifft!
Die Grundrechte welche wir in Deutschland haben, sind nicht in jedem Land als solche zu interpretieren sondern unterschiedliche Länder unterschiedliche Gesetze und Rechte wie Pflichten!
Somit ganz generell über Transgender zu sprechen ist sehr schwer, nein ich möchte Sie nicht Belügen es ist fast Unmöglich!
Als Autorin des Internationalen Blog:  http://trans-weib.blogspot.de habe ich immer Versucht eine objektive Berichterstattung zu leisten bzw. zu gewährleisten, verbunden mit vielen Recherchen oftmals auch mit begründeter Kritik viel mehr mit Ignoranz und Unwissenheit der Leser, welche nach dem lesen eines Berichtes meist genug haben von dieser Kritischen und Umfassenden Berichterstattung!
Der Blog fand seinen Beginn am 13 May 2012, ja diese Besteht auch noch heute und vom ersten Bericht haben sich 513 Berichte hinzugefügt!
Wenn man diese Zahl beachtet und dann die Zahl derer welche den Blog aufgerufen haben etwas mehr als 700.000 stellt sich Automatisch die Frage, wäre die Berichterstattung nicht Interessant würde keiner auf diesen Blog zurück greifen!
In der Vergangenheit nach der Veröffentlichung meines ersten Buches über dieses Phänomen Transgender baute ich eine Private HP auf, der Zulauf war enorm und meine Wenigkeit war Stolz darauf die Aufmerksamkeit geweckt zu haben, auch diese HP mit mehr als 140.000 Aufrufen war ein Erfolg, so glaubte ich!
Jedoch mit all diesen mir selbst Auferlegten Aufgaben fand sehr wenig oder keine Veränderung statt, man fragt sich mache ich zu wenig, will keiner etwas davon wissen?
Da selbst unter diese Maße von Menschen falle welche sich Transgender bezeichnet, hinter fragte und hinter frage mich auch noch heute was ist falsch?
Was kann ich tun um auf Missstände auf fortwährende Diskriminierung oder Stigmatation aufmerksam zu machen!
In vielen meiner Gespräche und Umfragen welche wir gemacht haben, stellten wir fest die Unwissenheit über die Thematik was uns Betrifft, ist einer der Hauptgründe zu einer Minderheit zu werden!
Minderheiten wie diese von Homosexuellen man verstehe: Schwulen und Lesben, Transvestiten, Transidentische Menschen und vor und insbesondere diese der Intersexuellen Wesen um einige zu benennen, zeigen uns das die Grenzen zwischen den einzelnen Minderheiten fließend sind! Selbst für die Betroffen oft schwer zu differenzieren!
Dazu kommt diese angebliche „Normale“ Gesellschaft, Forschung, Politik, Wissenschaft ins besondere Medizin und Menschenrechte!
Auf der ganzen Welt wie schon betont gibt es Transgender und jede einzelne dieser zuvor benannten Gruppen versucht eine Erklärung über die Unterschiedlichen Minderheiten der Transgender zu finden bzw. abzugeben!
Schon eines meiner Vorbilder sagte:

 "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale  aus seinen Erfahrungen, und der
 Dumme weiß alles besser."  Sokrates!

Auch sagte Sokrates, erst wenn Du dich selbst kennst bist Du bereit andere kennen zu lernen!

Meine Damen und Herren, stellen Sie sich selbst die Frage kennen Sie sich selbst?
Ich werde mir darüber eine Ausführung ersparen, denn wenn ehrlich vieles was man Wahrnimmt ist Subjektiv und sehr wenig erscheint Objektiv!
Denn Objektiv zu sein, heißt, wir sprechen von Unwiderruflichen Fakten und Ereignissen welche Unumstößlich vorhanden sind!

Fakt ist Transgender sind vorhanden Sie waren es und Sie werden es immer sein und das meine Damen und Herren ist ein Fakt!


Wie sagte doch so schön Friedrich Nietzsche, "Wir haben so viel Mühe gehabt, zu lernen, dass die äußeren Dinge nicht so sind, wie sie uns erscheinen, - nun wohlan! mit der inneren Welt steht es ebenso!"

Freier Wille - Ist der freie Wille eine Illusion? - Philosophie Zitate zur Willensfreiheit, Hirnforschung und Willensfreiheit.
Da frage ich doch mal schlicht einfach und ehrlich, Ist der freie Wille eine Illusion?

Lange Zeit war die Philosophie die Mutter aller Wissenschaften. Doch was ist die Philosophie heute noch? Viele ihrer Kinder hat sie an Einzelwissenschaften verloren. Laut Peter Sloterdijk liegt die Philosophie im Sterben. Seit Wittgenstein soll sich die Philosophie auf "Sprachtherapie" beschränken, die Knoten wieder auflösen, die meist von Philosophen selbst durch falschen Sprachgebrauch entstanden sind. Ich denke, die Philosophie war die vernünftigere Schwester der vom Wunschdenken, Teufels- und Gotteswahn besessenen Religion. Heute sind es die Erkenntnisse der Naturwissenschaftler, besonders die der Physiker, Biologen und die der Hirnforschung, die ein aufgeklärter Geist genau beobachten und verdauen sollte. Einige Hirnforscher sprechen von einem neuen Weltbild. Einige Leiter der Max-Planck-Institute für Hirnforschung bezeichnen unsere geglaubte Willensfreiheit als eine Illusion. Ganz so neu ist dieses neue Weltbild der Hirnforscher nicht. Schon Demokrit, David Hume, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und andere Denker verneinten die Willensfreiheit. Heute werden die Vermutungen dieser Philosophen von den Hirnforschern durch erste Experimente bestätigt, und das ist gut so. Fakten zählen mehr als tausend kluge Worte. Ich denke, wer an die Willensfreiheit glaubt, der kann auch nicht anders, als er ist. Als Skeptiker glaube ich nicht, dass eine Philosophie oder Religion plausibel erklären kann, was die Wissenschaft unerklärt gelassen hat.
"Keiner kann anders, als er ist. Der freie Wille ist eine Illusion. Die Annahme zum Beispiel, wir seien voll verantwortlich für das, was wir tun, weil wir es ja auch hätten anders machen können, ist aus neurobiologischer Perspektive nicht haltbar." Prof. Wolf Singer Hirnforschung, Max Planck Institut Frankfurt

"Die Idee eines freien menschlichen Willens ist mit wissenschaftlichen Überlegungen prinzipiell nicht zu vereinbaren. Wissenschaft geht davon aus, dass alles, was geschieht, seine Ursache hat, und dass man diese Ursache finden kann. Für mich ist unverständlich, dass jemand, der empirische Wissenschaft betreibt, glauben kann, dass freies, also nicht determiniertes Handeln denkbar ist." Prof. Dr. Wolfgang Prinz Psychologe, Hirnforschung Max-Planck-Institut, Leipzig

"Das Beunruhigende an der modernen Philosophie des Geistes und der kognitiven Neurowissenschaft des bewussten Willens zeigt sich schon in diesem frühen Stadium sehr deutlich, und es besteht darin, dass eine abschließende vollständige Theorie durchaus im Widerspruch zu der Art und Weise stehen könnte, in der wir uns selbst Jahrtausende erlebt haben." Prof. Dr. Thomas Metzinger Philosoph und Neuroethiker, Uni Mainz Hirnforschung


"Sehr "willensstarke" Menschen sind überhaupt nicht frei, sondern von ihren Zielsetzungen getriebene, mit deren Erreichen sie sich belohnen wollen. Es ist die Aussicht auf diese besondere Belohnung, nicht der freie Wille, der Menschen zu Höchstleistungen antreibt."

Ich Berichte nun oder halte diesen Vortrag um einfach mal klar zu machen, egal was viele andere darüber Denken möchten, Transgender ist ein Fakt und mit diesem müssen oder sollten alle leben können. Um dieses zu erreichen geben sich viele Menschen eine unglaubliche Mühe dieses Phänomen anderen näher zu bringen, jedoch es wird von vielen schon im Ansatz Boykottiert, die Frage ist warum?

Die Evolutionsgeschichte der Menschheit erscheint angekommen, das sich im Verlauf dieser Geschichte auch Menschen verändern erscheint etwas was von den selben Menschen nicht zugelassen werden kann, warum?

Politik und so auch und vor allem Medizin wie Wissenschaft, Ärzte und Forscher müssen auf alles eine Antwort geben, Sie sind diese welche für alles eine Lösung herbeiführen!

Jedoch die selbigen Betroffen dieser Minderheit von Transgendern haben in keiner Weise ein Mitsprache-Recht, Sie werden nicht als Mensch sondern als Objekt für Medizin und Forschung benutzt, es wird Sie nicht gefragt weder werden Ihnen Fragen über diese realen Zustände gemacht, nein Sie sind Minderheit, ohne Mitsprache Recht!
Das ist eine traurige Realität, viele SHG sehr viele sehr gebildete Aktivisten kämpfen Tag täglich dagegen an, jedoch Sie werden Ignoriert!

Jedoch so weit so gut, und das gute ist gar nicht gut, denn wir sind Menschen mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Mensch auch!

Wir haben gerade hier in Deutschland die Bundestagswahlen hinter uns gebracht, was daraus entstanden ist nehmen wir tag täglich über die Medien wahr!

Jedoch gehen wir einmal weiter, meine Damen und Herren würden wir als Transgender eine Partei in Deutschland auf die Beine stellen, hätten wir schon mit Leichtigkeit diese 5% Hürde überwunden.

Wir hätten eine Politische Stärke erreicht, welche einzigartig wäre, aber insbesondere wären wir Vertreten in diesem was man heute Demokratie bezeichnet!
Wir würden nicht über Jahre hinaus betrogen und belogen werden von Medizin Wissenschaft Politik und Medien, denn das werden wir und keiner Spricht darüber, dieses meine Damen und Herren liebe Mitbetroffene ja das ist ein Fakt!

Jetzt liegt es an uns, uns zu Bewegen und nicht mehr hinhalten lassen von Lügen und Versprechen sondern es ist wirklich an der Zeit unseren Hintern hoch zu bekommen und uns zu organisieren, denn uns gegenseitig Anzufeinden das haben und tun wir zeit Jahren!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit

Nikita Noemi Rothenbächer                                                               Oktober 2013

Samstag, 5. Oktober 2013

Das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit Historic Resolution on Intersex Rights by Council of Europe Body

Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!

Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Vielen von diesen welche Tag täglich das Netz durch forsten ist nicht Bewusst das wir noch ganz große Missstände haben welche Bekämpft werden müssen!
Kaum Jemand scheint es zu Interessieren, jedoch wir alle Wissen das die Zukunft in den Händen unser Kinder liegt! Somit ist es an der Zeit diese schon vom Tag der Geburt zu Schützen!

Das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit

Historic Resolution on Intersex Rights by Council of Europe Body

In a move that is being widely welcomed by LGBTI rights advocates, and Intersex rights campaigners in particular, the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) has passed a ‘first of its kind’ resolution recognising the bodily integrity of Intersex children.

1. Viele legislative und politische Maßnahmen wurden von Europarat-Mitgliedstaaten in den letzten Jahrzehnten unternommen, um das Wohlergehen von Kindern und ihren Schutz gegen jede Form von Gewalt zu verbessern. Dennoch werden immer noch Kinder in vielen verschiedenen Zusammenhängen geschädigt werden.

2. Die Parlamentarische Versammlung ist besonders besorgt über eine Kategorie von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit von Kindern, die Unterstützer der Verfahren tendenziell präsentieren als vorteilhaft für die Kinder selbst trotz eindeutiger Beweise für das Gegenteil gesorgt. Dazu gehören unter anderem weibliche Genitalverstümmelung, die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen, die frühkindliche medizinische Interventionen im Falle von intersexuellen Kindern und der Unterwerfung unter oder Nötigung von Kindern in Piercings, Tätowierungen oder plastische Chirurgie.

3. Gemäß dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention), bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, das jede Person unter 18 Jahren, ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder gesetzgebenden Körperschaften, das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein und Mitgliedstaaten sind verpflichtet, "alle geeigneten Maßnahmen ... Maßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Verletzung oder Missbrauch zu schützen ... während in der Obhut der Eltern (s), Vormund (s) oder jede andere Person, die die Betreuung des Kindes hat "(Art. 3).

4. Der Europarat hat sich tatkräftig für die Rechte des Kindes und den Schutz von Kindern seit 2006 durch ihre Strategie für die Rechte des Kindes, und in dem "Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Kinder" kann als eines der vier strategischen Ziele gefunden werden.

5. Die Versammlung selbst hat zahlreiche Texte aufmerksam zu verschiedenen Formen von Gewalt gegen Kinder in böser Absicht (sexueller Gewalt in unterschiedlichen Kontexten, Gewalt an Schulen, Gewalt, etc.) zugefügt hat. Weiter geht es, um gegen verschiedene Formen von Gewalt auf Kinder über verschiedene Werbemaßnahmen und Kampagnen (häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt) zugefügt zu kämpfen. Es hat sich jedoch nie in die Kategorie der nicht-medizinisch begründeten Verletzungen von Kindern die körperliche Unversehrtheit, die eine lang anhaltende Auswirkungen auf ihr Leben haben kann aussah.

6. Die Versammlung empfiehlt nachdrücklich, dass die Mitgliedstaaten mehr Bewusstsein zu fördern in ihren Gesellschaften der potenziellen Risiken, dass einige der oben genannten Verfahren bei Kindern die körperliche und geistige Gesundheit haben können, und nehmen legislative und politische Maßnahmen, verstärken den Schutz von Kindern in diesem Zusammenhang helfen.


. 7 Die Versammlung fordert daher die Mitgliedstaaten auf:


7.1. untersuchen die Prävalenz der verschiedenen Kategorien von nicht medizinisch begründeten Operationen und Interventionen Auswirkungen auf die körperliche Unversehrtheit von Kindern in ihren jeweiligen Ländern, sowie die spezifischen Praktiken im Zusammenhang mit ihnen, und sorgfältig zu prüfen und sie im Lichte der besten Interessen der das Kind, um spezifische Aktionslinien für jeden von ihnen zu definieren;

7.2. initiieren gezielte bewusstseinsbildende Maßnahmen für jede dieser Kategorien von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit von Kindern, die in den spezifischen Kontexten, in denen Informationen am besten an Familien vermittelt werden können durchgeführt werden, wie z. B. im medizinischen Bereich (Krankenhäuser und einzelnen Ärzte) , Schulen, Religionsgemeinschaften oder Dienstleister;

7.3. spezielle Schulungen, einschließlich Risiken und Alternativen zu bestimmten Verfahren, sowie die aus medizinischen Gründen und minimalen hygienischen Bedingungen, die erfüllt, wenn sie durchführt werden sollte, um verschiedene Fachleute beteiligt, insbesondere medizinische und pädagogische Fachkräfte, sondern auch auf auf freiwilliger Basis, religiöse Vertreter;

. 7.4 initiieren eine öffentliche Debatte, einschließlich interkulturellen und interreligiösen Dialog, bei Erreichen eines breiten Konsens über die Rechte der Kinder auf Schutz gegen die Verletzung ihrer körperlichen Integrität nach menschenrechtlichen Standards abzielen;

7,5. folgende Maßnahmen ergreifen im Hinblick auf bestimmte Kategorien von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit der Kinder:

7.5.1. öffentlich verurteilen die meisten schädlichen Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung, und übergeben Sie diese Rechtsvorschriften zum Verbot, wodurch die Behörden mit den Mechanismen zur Verhütung und wirksam bekämpfen diese Praktiken, unter anderem durch die Anwendung der extraterritorialen "Rechtsvorschriften oder andere Maßnahmen zur etablieren Zuständigkeit "für Fälle, in denen Angehörige der weiblichen Genitalverstümmelung eingereicht werden ins Ausland, wie es in Artikel 44 des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (SEV Nr. 210) angegeben;

. 7.5.2 klar zu definieren, die medizinischen, hygienischen und anderen Bedingungen, die für Praktiken, die heute weit verbreitet in bestimmten Religionsgemeinschaften, wie die nicht medizinisch begründete Beschneidung von Jungen getragen sind sichergestellt werden;

7.5.3. Durchführung weiterer Untersuchungen, um Wissen über die spezifische Situation von intersexuellen Menschen zu erhöhen, stellen Sie sicher, dass niemand zu unnötigen medizinischen oder chirurgischen Behandlung, die kosmetische und nicht von entscheidender Bedeutung für Gesundheit während der Kindheit oder der Kindheit ausgesetzt ist, garantieren körperliche Integrität, Autonomie und Selbstbestimmung Betroffenen und bieten Familien mit intersexuellen Kindern mit ausreichender Beratung und Unterstützung;

7.6. Förderung eines interdisziplinären Dialog zwischen den Vertretern der verschiedenen beruflichen Hintergründen, einschließlich Ärzte und religiöse Vertreter, so dass einige der vorherrschenden traditionellen Methoden, die nicht in Betracht nehmen Sie sich die besten Interesse des Kindes und den neuesten Stand der medizinischen Technik zu überwinden;

7,7. Bewusstsein über die Notwendigkeit, die Beteiligung von Kindern an Entscheidungen über ihre körperliche Unversehrtheit, wo sinnvoll und möglich zu gewährleisten und spezifische gesetzliche Bestimmungen erlassen, um sicherzustellen, dass bestimmte Vorgänge und Praktiken nicht durchgeführt werden, bevor ein Kind ist alt genug, um konsultiert.

Quelltext: http://dayagainsthomophobia.org/historic-resolution-on-intersex-rights-by-council-of-europes-parliamentary-assembly/

Sonntag, 29. September 2013

Grün-Rot in BaWü: keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Organisationen transsexueller Menschen



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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Grün-Rot in BaWü: keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Organisationen transsexueller Menschen

Da staunten wir nicht schlecht, als wir uns gestern von 10 bis 12 Uhr im Sozialministerium in Stuttgart trafen, als uns Frau Rebmann erklärte, sie hätte uns – die Mitglieder verschiedener Gruppen transsexueller Menschen – zwar eingeladen, um ihnen den Aktionsplan für Toleranz vor zu stellen, doch als einziger Ansprechpartner gelte für die Grün-Rote-Landesregierung beim Thema Transsexualität ausschließlich das Lesben-und-Schwulennetzwerk in BaWü. Und um das zu verdeutlichen, waren die auch da.
Batsch!
Eine Ohrfeige für alle Anwesenden. Aber in den Workshops dürften wir gerne mitarbeiten, meinte man tröstlich. Klaro. Wir arbeiten für euch, für eure Publicity, dürfen aber nicht mitbestimmen – z.B. im Beirat – und als prinzipielle Ansprechpartner taugen die doofen Transen auch nicht.
Batsch!

Workshops. Etwas, das man tut, um zu verschleiern, dass man nichts tun will. Sie sollen dazu dienen, damit mehr Leute ihren Senf zur Problemwurst mit Ketchup dazu geben können, bis man sie nicht mehr sieht.
Workshops. Homo-Workshops mit nem Stück Trans als Zuckerzusatz.
Workshops, damit sich Rot-Grün öffentlichkeitswirksam für die Probleme von Minderheiten interessieren kann. Presse will man nämlich auch dabei haben. Bei den Workshops. Oder Workpress?

Schon etwas seltsam. Da schreiben wir seit Jahren Berichte zur Situation transsexueller Menschen, es gibt verschiedene Untersuchungen aus NRW, von der EU und Veröffentlichungen von der UN – doch wen kümmerts? Ein Workshop muss her, um die Probleme kennen zu lernen. Sonst müsste man ja unseren Menschenrechtsbericht und all die anderen Berichte lesen. Puh, wäre das anstrengend, und dann auch noch handeln! Lieber Workshops – möglichst nicht Sonntags, wenn alle Zeit haben – Workshops for everybody make everybody happy.
Lieber vom Land bezahlte Kaffeekränzchen, dringende Handlungsnotwendigkeiten leugnen, die Verantwortung einem „Workshop“ in die Schuhe schieben – dann kann man notfalls auch sagen: „Der Workshop war sich nicht einig. Wir können nichts tun.“

Wie lange müssen wir den Politikern und Verantwortlichen eigentlich noch unsere Probleme unter die Nase reiben, bis sie mal anfangen sie wahr zu nehmen und anzupacken? „Oh, ich rieche Probleme! Machen wir doch einen Workshop!“ Problem erkannt – in den Workshop verbannt - und die Presse macht noch ein Bild davon.

Was können unsere Politiker in den einzelnen Bundesländern tun?

Sie können die Standesämter anweisen, Namensänderungswünsche gegen die übliche Gebühr durchzuführen. Es gibt kein Gesetz, das Standesämtern dieses verbietet. Genauso wenig, wie es ein Gesetz gibt, das ihnen verbieten würde, einen unrichtigen Geschlechtseintrag nach eigenem Ermessen zu korrigieren.
Als oberste Aufsichtsbehörde über die AOKs könnten sie diese darauf hinweisen, dass es eine Grundgesetzverletzung darstellt, Menschen mit dem Ziel zu begutachten, ihnen eine psychische Störung zu unterschieben. Sie könnten sie auffordern diese Begutachtungen zu unterlassen und transsexuellen Menschen problemlos die international anerkannten notwendigen medizinischen Maßnahmen zu genehmigen.
Als Zuständig für die Auswahl, Anstellung und Weiterbildung von Richtern, könnten sie diese weiterbilden – bzw. von uns weiterbilden lassen, damit auch diese sich mit transsexuellen Menschen auskennen und über die Angeborenheit und Unveränderbarkeit dieser aufklären.
Gleiches gilt für das Kultusministerium, das seine Lehrer und sonstigen Bediensteten entsprechend weiterbilden könnte, nach einem gemeinsam mit uns transsexuellen Menschen ausgearbeitetem Konzept. Zudem könnte man die Schulbücher überarbeiten, da sich die Welt seit Hitler ja nun doch etwas weitergedreht hat – auch wenn man es nicht wahrhaben möchte.
Schließlich könnte man alle öffentlichen Einrichtungen zu einer Weiterbildung verpflichten und öffentliche Gelder nur dann vergeben, wenn Institutionen eine entsprechende Weiterbildung ausweisen, bzw. sich zur Nichtdiskriminierung – aus welchem Grund auch immer – bekennen.
Die Landesregierung könnte ein Zeichen setzen und die Landesverfassung dahingehend ergänzen, dass jede Form der Diskriminierung, egal aus welchem Grunde, untersagt ist und auf eine entsprechende Änderung des Grundgesetzes mit hinwirken.
Die Landesregierung könnte darauf hinwirken, dass Rundfunkräte so besetzt werden, dass auch transsexuelle Menschen dort vertreten sind
Man könnte z.B. dafür sorgen, dass im so genannten Gleichstellungsbeirat (in BaWü) – der effektiv ein Schwulen-und-Lesben-Rat ist – genügend transsexuelle Menschen sitzen, damit deren Interessen nicht untergehen
Man könnte ja so viel … wenn man die Probleme wahrnehmen und die Verantwortung für deren Lösung übernehmen wollte

Doch Verantwortung … was war das noch mal????
Bislang hat man nicht gezeigt, dass wir keine schwarz-gelbe Regierung mehr haben. Bislang lehnt man es ab, uns als gleichwertige Ansprechpartner neben Schwulen und Lesben zu respektieren. Die Anwesenden transsexuellen Menschen waren zum größten Teil nicht da, weil sie vom Ministerium eingeladen wurden, sondern auf Initiative von Franziska Hohmann (TransidentX). Na gut, man hat uns zum Kaffeekränzchen eingeladen (die 3 Kaffeekannen auf dem Tisch waren übrigens teilweise nur halb voll, an einem Platz gabs nur Kaffeesahne, am anderen nur Zucker und Süßstoff und Tee an einem dritten). Hat nicht viel gekostet, man hat Geld und Mühe gescheut, ein Protokoll des Treffens gibt’s nicht (ist nicht geplant), ebenso wenig, wie das zur Verfügung stellen irgendwelcher Unterlagen …


Gleichstellung?????

Freitag, 13. September 2013

Was ist weiblich, was männlich?

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Transsexualität/Transidentität: Was ist weiblich, was männlich?

Sowohl der Krankheitsstatus als auch der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung, eines der Hauptsymptome der Transsexualität, werden heute immer stärker hinterfragt.

Vom biologischen Geschlecht her ein Mann oder eine Frau sein und sich auch so fühlen – das ist für rund 2 000 bis 6 000 Menschen in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. Denn diese Menschen haben das sichere und durch nichts zu beirrende Gefühl, im „falschen Körper gefangen“ zu sein. Dieses Gefühl ist oft schon in der Kindheit und im Jugendalter vorhanden und veranlasst die Betroffenen, sich geschlechtsuntypisch zu verhalten: Jungen ziehen Mädchenkleider an, schminken sich und wirken weich und weiblich. Mädchen tragen Kurzhaarschnitte und gebärden sich männlicher als so mancher Junge. Kindern lässt man solches Verhalten meist noch durchgehen, doch spätestens mit der Pubertät und mit der Ausprägung der sekundären Geschlechtsmerkmale fangen die Probleme an.

Sehr hoher Leidensdruck
Die Betroffenen fühlen sich immer unwohler in ihrem Körper und können seine Veränderungen nicht akzeptieren. Bei dem Versuch, sich entsprechend ihres „gefühlten“ Geschlechts zu kleiden und zu geben, stoßen sie jedoch auf gesellschaftliche Grenzen, wobei Männer noch stärker betroffen sind als Frauen. Während heutzutage nämlich kaum Anstoß daran genommen wird, wenn Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts sich durchsetzungsfähig-maskulin geben und Hosen statt Röcke tragen, wird es allgemein nicht akzeptiert, wenn Männer sich schminken und feminin kleiden. Ob Mann oder Frau – der Leidensdruck ist für viele „Transsexuelle“ beziehungsweise „transidente“ Menschen immens hoch.

Wenn Transsexuelle sich in früheren Zeiten hilfesuchend an Ärzte oder Psychiater wandten, erwartete sie eine Tortur: Das erklärte Ziel jeder Behandlung bestand darin, das „Krankhafte, das nicht sein darf“ auszutreiben und ins „Normale“ umzukehren. Dabei wurden mitunter brachiale Methoden angewandt, wie beispielsweise Gehirnoperationen, Elektroschocks und Kastrationen. Im Gegensatz dazu sind die Behandlungsmöglichkeiten heute diffiziler und vielfältiger. Sie reichen von Hormontherapien bis hin zur operativen Umbildung der Geschlechtsorgane. Den Status des Gestörten und Pathologischen hat die Transsexualität jedoch nach wie vor inne. In den „Standards der Behandlung und Begutachtung von Transsexuellen“, die drei Fachgesellschaften verabschiedet haben, wird „Transsexualität“ immer noch als eine Geschlechtsidentitätsstörung, also als eine Krankheit definiert, die mit dem Wunsch einhergeht, durch hormonelle und chirurgische Maßnahmen so weit als möglich die körperliche Erscheinungsform des Identitätsgeschlechts anzunehmen (vgl. auch ICD-10: F64.0 „Störungen der Geschlechtsidentität“ sowie DSM-IV „Sexuelle und Geschlechtsidentitätsstörungen“). Bis in die 80er-Jahre hinein hatte die Diagnose „Transsexualität“ zudem fast immer eine andere Diagnose – vor allem die Borderline-Persönlichkeitsstörung – nach sich gezogen.

Sowohl der Krankheitsstatus als auch der Wunsch nach Geschlechts-umwandlung als eines der Hauptsymptome der Transsexualität werden heute von Experten immer stärker hinterfragt. So hat beispielsweise Prof. Dr. Rauchfleisch, Klinischer Psychologe und Psychotherapeut an der Universität Basel, bei seiner Arbeit mit Transsexuellen die Erfahrung gesammelt, dass es unter transsexuellen Menschen sowohl psychisch völlig unauffällige als auch psychisch erkrankte gibt – wie in der Normalbevölkerung auch. Nach Rauchfleischs Beobachtungen besteht zwischen Transsexualität und psychischer Gesundheit beziehungsweise Krankheit keine kausale Beziehung. „Wir können Transsexualismus nicht als eine Störung der Geschlechtsidentität betrachten, sondern müssen ihn als Normvariante ansehen, die in sich, wie alle sexuellen Orientierungen, das ganze Spektrum von psychischer Gesundheit bis Krankheit enthält“, so Rauchfleisch. Darüber hinaus belegen verschiedene Studien, dass längst nicht alle Transsexuellen eine chirurgische Angleichung an das Gegengeschlecht suchen, sondern lediglich zwischen 43 und 50 Prozent. Tatsächlich besteht hinsichtlich der Entscheidung, ob sie eine Angleichung an das Gegengeschlecht anstreben, ob sie sich in einem Zwischenbereich dauerhaft einrichten oder ob sie den Wunsch nach Angleichung dauerhaft aufgeben, eine große Bandbreite. Selbst der Begriff „Transsexualität“ scheint nach heutigem Erkenntnisstand nicht mehr zutreffend. Denn bei diesem Phänomen stehen weniger die Sexualität und ihre Ausrichtung als vielmehr die Identität, das Selbstbild im Mittelpunkt. Daher wird heute zum Teil der Begriff „Transidentität“ verwendet.

Oberbegriff „Transgender“
Manchmal wird auch der Begriff „Transgender“ benutzt. Dabei handelt es sich jedoch eher um einen Oberbegriff für alle diejenigen Menschen, die sich mit dem ihnen biologisch und/oder sozial zugewiesenen Geschlecht falsch oder unzureichend beschrieben fühlen. Dazu zählen neben den Transsexuellen auch Transvestiten, Cross-Dresser (Menschen, die die Kleidung des anderen Geschlechts zumindest zeitweise tragen), bewusst androgyne Menschen, Drag Kings (Frauen, die in der Männerrolle auftreten) und Drag Queens (Männer, die in der Frauenrolle auftreten).

Als psychodynamische Ursache für Transsexualität wurde der (oft unbewusste, aber teilweise direkt ausagierte) Wunsch der Eltern vermutet, ein Kind des anderen Geschlechts zu haben. Darüber hinaus wurde das Fehlen oder die stark negative Besetzung des gleichgeschlechtlichen Elternteils verdächtigt. Das Kind werde so zur Identifikation mit dem gegengeschlechtlichen Elternteil ge- drängt. Von somatischer Seite sind als Ursachen des Transsexualismus postuliert worden: eine hormonelle Beeinflussung des Fötus mit gegengeschlechtlichen Hormonen in der intrauterinen Entwicklung, eine Störung in nicht genauer identifizierbaren Arealen des Gehirns oder ein Zellmembranglykoprotein. Diese und andere Hypothesen konnten bis heute noch nicht schlüssig belegt werden, sodass die Ursachen des Transsexualismus mehr denn je im Dunkeln liegen.

Vorgehen bei angestrebter Geschlechtsumwandlung
Transsexuelle, die eine Geschlechts-umwandlung anstreben, müssen fünf Stufen durchlaufen:

- Diagnostik: Sie richtet sich auf die psychische Situation der transidenten Person. Es wird geprüft, ob die Diagnose „Transsexualität“ zu stellen ist oder ob Kontraindikationen vorliegen. Ferner gilt es zu beobachten, wie konstant das Bedürfnis nach dem Leben in der anderen Geschlechtsrolle ist, ob die Person ein anderes Therapieziel definiert hat, welche Veränderungen der Rollenwechsel mit sich bringen wird und welche Probleme eventuell daraus resultieren können. Neben der psychologisch-psychiatrischen Abklärung werden auch endokrinologische, internistische und gegebenenfalls somatische Untersuchungen durchgeführt, um zu prüfen, ob Risiken oder Kontraindikationen im Hinblick auf spätere hormonelle und chirurgische Maßnahmen bestehen.
- Alltagstest: Der Transidente soll bereits vor den hormonellen und chirurgischen Interventionen ein bis zwei Jahre lang täglich 24 Stunden in der angestrebten Geschlechtsrolle leben und auf diese Weise prüfen, ob und wie ihm der Wechsel der Geschlechtsrolle möglich ist. Gleichzeitig testet er auch, inwieweit seine Umgebung in der Lage ist, einen Rollenwechsel mit zu vollziehen und zu akzeptieren.
- Hormonbehandlung: Der Transidente wird nun mit gegengeschlechtlichen Hormonen behandelt, um somatische Veränderungen zu erzielen.
- Chirurgische Maßnahme: Sie erfolgt, wenn die transidente Person mit der hormonellen Medikation zurechtkommt, da sie nach der Operation lebenslang auf die Hormonapplikation angewiesen sein wird. Die chirurgische Angleichung an das Gegengeschlecht ist ein komplizierter, aufwendiger Eingriff, der Risiken birgt und Grenzen unterliegt.
- Nachbetreuung: Zu dieser Phase gehört eine körperliche Nachbetreuung. Auch eine psychotherapeutische Nachbetreuung hat sich als sinnvoll erwiesen.

Vor den Behandlungen müssen sich transidente Menschen einer mindestens einjährigen, vorbereitenden Psychotherapie unterziehen. In der Regel wird die Psychotherapie von den Betroffenen nicht als „aufgezwungen“, sondern als sinnvoll erlebt. Die Psychotherapie verfolgt das Ziel, die Selbstreflexion der Transidenten zu stärken und ihnen Unterstützung auf ihrem Weg in die neue Rolle zu bieten. Es wird jedoch nicht angestrebt, der betreffenden Person ihre Überzeugungen auszureden. Zu den Fragen und Problemen, die es aufzuarbeiten und zu begleiten gilt, zählen beispielsweise die Situation im Beziehungs- und Berufsbereich, der Coming-out-Prozess, der Umgang mit Diskriminierung, Belästigungen und Beschimpfungen sowie die Klärung familiärer Beziehungen. Hierunter fallen Fragen nach der Fortführung der bestehenden Partnerschaft, nach der Aufklärung der Kinder oder nach der Entlastung der Eltern Transsexueller, die die Schuld für die Transsexualität ihres Kindes oft bei sich suchen. Darüber hinaus sollte in der begleitenden Psychotherapie die Auseinandersetzung mit der neuen Rolle und mit den Zukunftserwartungen thematisiert werden. Eine Frage, die sich im Therapieprozess immer wieder stellt, ist zum Beispiel: Was ist eigentlich weiblich, was männlich? Hier gilt es, kulturelle, soziale und biologische Geschlechtsmerkmale zu diskutieren und zu hinterfragen. Ein Problem, das in diesem Zusammenhang ebenfalls erörtert werden muss, sind mögliche Enttäuschungen darüber, dass nach der Operation das biologische Geschlecht immer noch „durchscheint“. Vor allem Männer sind nach der Geschlechtsumwandlung gelegentlich noch als solche zu erkennen. Hier sollte die Selbstakzeptanz gestärkt und das Streben nach einem möglichst perfekten „passing“ relativiert werden.

Aus dem Zeitpunkt der Manifestation ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte der begleitenden Psychotherapie. Bei einer frühen Manifestation der Transsexualität sind vor allem die Unterstützung und Klärung in der Auseinandersetzung mit der Familie und im beruflichen Bereich vordringlich. Bei einem späten Beginn steht hingegen die Hilfe bei der Lösung innerseelischer Konflikte, bei der Akzeptanz der Transsexualität und beim Aufbau eines sozialen Netzwerks im Vordergrund.

Positiveres Selbstverständnis und Solidarität

Transidente Menschen haben oft viele Schwierigkeiten in ihrem Leben zu meistern. Sie erleben Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung, werden missverstanden und stehen immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Mit diesen Problemen werden sie jedoch im Vergleich zu früher nicht mehr allein gelassen. Viele Transsexuelle besitzen heute ein positiveres Selbstverständnis und zeigen offen ihre Solidarität. Diese findet unter anderem Ausdruck in der Gründung von Vereinigungen, Selbsthilfe- und Emanzipationsgruppen, die Informationen liefern, Erfahrungsaustausch und Begegnungsmöglichkeiten eröffnen und Beratung anbieten. Sie tragen außerdem dazu bei, einen positiven, stabilisierenden Einfluss auf die Identitätsbildung auszuüben. Darüber hinaus bringen Transsexuelle eigene Zeitschriften heraus, betreiben Internetforen und halten Tagungen ab. Auch die soziale, psychosoziale und rechtliche Situation Transsexueller hat sich verändert. Transsexuelle sind heute in der Öffentlichkeit als Gruppe und vom Staat als solche anerkannt. Ihnen steht zudem eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie in inländischen, angesehenen Kliniken durchführen lassen können. Nicht zuletzt erleben transidente Menschen durchaus auch positive Reaktionen: Sie werden als exotisch und aufregend erlebt, es kann eine echte Akzeptanz ihrer Identität und Lebensform bestehen, oder sie werden als konstruktive Herausforderung empfunden. Letzteres kann dazu beitragen, traditionelle Geschlechterrollen zu hinterfragen, sich „abweichenden“ Lebensformen gegenüber öffnen zu können und den eigenen Horizont zu erweitern.       

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