Donnerstag, 24. Oktober 2013

Transsexualität ist zuallererst eine Selbstdiagnose.

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Transsexualität ist zuallererst eine Selbstdiagnose.


Wenn sich die Betroffenen sich mit ihrer Situation auseinandergesetzt und für einen entsprechenden Weg entschieden haben, werden sie in der Regel mit einer Fülle von psychologischen, sozialen, ökonomischen und vor allem medizinischen und juristischen Fragen konfrontiert, auf die sie eine ganz persönliche Antwort finden müssen.



Biologischer Faktor X + Sozialer Faktor Y = Homosexualität

Nur noch wenige Wissenschaftler glauben, dass es eine ganz bestimmte Ursache für Homosexualität gibt. Während Daniel Hamer mit seiner vermeintlichen Entdeckung des "Schwulen-Gens"ausschließlich auf die biologische Erklärungskraft setzte, sehen die Anhänger der Queer-Theorie das kulturelle und soziale Umfeld als alleinige Ursache. Indem sie zwischen biologischem (sex) und sozialem Geschlecht (gender) unterscheiden, lösen sie sich von der traditionellen Geschlechtereinteilung zwischen Mann und Frau. "Gender" - und damit die sexuelle Orientierung des Menschen - wird nach dieser Ansicht also getrennt vom biologischen Geschlecht betrachtet.

Die mehrheitliche Überzeugung ist jedoch, dass biologische, kulturelle und soziale Faktoren nicht getrennt voneinander zu betrachten sind.
Welche Voraussetzungen es genau sind, die Menschen homosexuell werden lassen, weiß man bis heute nicht.
Im Gegensatz zu früher ist aber immerhin klar, dass es sich dabei nicht um eine Krankheit handelt, die durch eine Therapie behoben werden kann.

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/sexualitaet/homosexualitaet/theori... kopieren

Welche Faktoren beim Einzelnen zur Ausbildung einer bestimmten sexuellen Orientierung führen, ist ungeklärt.
Grundsätzlich können bei der Entstehung der sexuellen Orientierung zwei Hauptthesen unterschieden werden:

Die sexuelle Orientierung ist schon vor der Geburt festgelegt.

Die sexuelle Orientierung wird erst durch gewisse Identifikationsprozesse in der frühen Kindheit oder auch besondere Abläufe in der Pubertätsphase ausgeprägt.

Außerdem werden Theorien vertreten, die eine Kombination dieser beiden Thesen darstellen. Unter biologischen, evolutionären oder psychologischen Aspekten werden deshalb folgende Themen diskutiert:

Faktoren, die zu Homosexualität beim Menschen führen

Ist Homosexualität durch angeborenen Faktoren bedingt oder beeinflussen diese die Ausbildung der Homosexualität?

Ist Homosexualität auch oder teilweise eine Willensentscheidung?


Geht es bei Homosexualität um das Geschlecht des bevorzugten Partners, so geht es bei Transgender, wozu auch Transsexualität gehören kann, um das Empfinden der eigenen Geschlechtsidentität, die unabhängig von der sexuellen Orientierung ist.

Beide sind aber Teile der mehrschichtigen sexuellen Identität.

Beziehungen zu Personen gleichen Identitätsgeschlechts werden dabei als homosexuell empfunden, solche zu Personen eines anderen Identitätsgeschlechts als heterosexuell, wobei die Quote der homo- oder bisexuell empfindenden Transgender weit höher liegt als die von Nicht-Transgendern; je nach Schätzung sind dies mindestens ein Drittel. In älterer Fachliteratur findet sich noch der Gebrauch von Homo- bzw. Heterosexualität relativ zum ursprünglich zugewiesenen Geschlecht, also würde beispielsweise eine mit einem Mann verheiratete Transfrau als homosexuell beschrieben, konträr zu ihrem Empfinden, ein schwuler Transmann als heterosexuell. In der neueren Literatur nimmt diese Verwendung kontinuierlich ab, in hauptsächlich sozialwissenschaftlich geprägten Texten ist er nicht mehr zu finden.

Aufgrund der ursprünglichen, als abwertend empfundenen Verwendung und aufgrund der Schwierigkeiten, gleich und verschieden genau zu definieren, bevorzugen viele Transgender anstelle von homo- und heterosexuell schwul, lesbisch, queer etc. als Selbstbezeichnungen. Selten werden die, für den Begehrenden geschlechtsneutralen, Begriffe Gynäkophilie und Androphilie verwendet.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Homosexualität&oldid=11778194...

Transgender

Auf den ersten Blick scheint dieser Terminus hochaktuell zu sein, „en vogue“ und vor allem im Berliner Diskurs sehr verbreitet. Tatsächlich entstand er bereits Ende der 1970er Jahre durch die US-amerikanische Transfrau Virginia Prince, die die Begriffe „transgenderist“ und „transgenderism“ als Alternative zu „Transvestiten“ und „Transsexuelle“ entwickelte.

Heute hat er zwei Bedeutungen:

1. Transgender wird als Oberbegriff für alle Personen verstanden, für die das gelebte Geschlecht keine zwingende Folge des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts ist.

2. Als Transgender bezeichnen sich außerdem Personen, die ihre Geschlechtsidentität jenseits der binären Geschlechterordnung leben und damit die Geschlechterdichotomie Frau/Mann in Frage stellen.

Für die meisten Menschen spielt das Geschlecht eine ganz zentrale Rolle in ihrem Selbstverständnis. Daher ist es für viele sicher recht schwierig, sich vorzustellen, dass jemand eindeutig die äußerlichen Merkmale des einen Geschlechts besitzt und sich trotzdem dem anderen Geschlecht zugehörig fühlt.

Diejenigen, die so etwas empfinden, nennt man transsexuell.

Ein häufiger Versuch, dieses Dilemma zu erklären ist: 'Stell' dir vor, du wachst eines morgens im Körper des anderen Geschlechts auf.' Es ist wohl kaum möglich, eine solche Erfahrung nachzuvollziehen, allerdings kann man erklären, wie es dazu kommt und wie man damit umgeht.

Theorien zur Entstehung von Transsexualität

Das körperliche Geschlecht wird im Kern durch die Geschlechtschromosomen festgelegt. Ob sich dann daraus körperlich ein Junge oder ein Mädchen entwickelt, hängt jedoch auch davon ab, welche Hormone das ungeborene Baby im Mutterleib beeinflussen. Nach einer weit verbreiteten Theorie gerät bei manchen Ungeborenen etwas mit dieser Hormonsdusche durcheinander. Sei es die Zusammensetzung oder der Zeitplan, offenbar kommt es zu einer Mischung des geistigen und körperlichen Geschlechts. Deshalb wird Transsexualität manchmal auch als eine Art Geburtsfehler angesehen.

Ob das nun stimmt oder nicht, zu sehen ist von alledem dummerweise überhaupt nichts.

Nur die betroffenen Personen haben oftmals schon zu Kindertagen das sichere Gefühl, dass etwas nicht zusammenpasst. Die Mitmenschen ihrerseits sind sich sicher, das es sich um eine ganz 'normale' Frau oder einen ganz 'normalen' Mann handelt. Da äußerlich nun rein gar nichts feststellbar ist, halten viele das ganze für eine 'Macke' oder geistige Störung, die mit etwas gutem Willen und einer Therapie wohl in den Griff zu bekommen sein sollte.

Doch das funktioniert leider nicht.


Wenn sie einem transsexuellen Menschen begegnen, dann treffen sie jemanden, der viele Jahre versucht hat, es allen recht zu machen. Jemand, der viel über sich und andere nachgedacht hat und sich dann im Abwägen aller möglichen Folgen entschieden hat, ein Leben ohne Lüge vor sich selbst und den anderen zu leben. Jemand der gelernt hat, sich selbst zu verstehen und zu lieben und demzufolge auch andere verstehen und lieben kann. Wie viele Menschen können das für sich in Anspruch nehmen?



Dienstag, 22. Oktober 2013

Transsexualität: Der dritte Weg


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Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Transsexualität
Der dritte Weg

Mehr als 40 Jahre lebt Silke im Körper eines Mannes. Dann wird ihr klar: Sie ist schon immer eine Frau. Was folgt, ist ein zähes Ringen um die eigene Identität, das noch lange nicht abgeschlossen ist.
Klar hat sie ein Foto. Silke zückt ihr Handy und tippt darauf herum, bis sie das Bild von Sven findet. Es ist ein Bewerbungsfoto. Sven im blauen Jackett, mit weißem Hemd und Krawatte. Ein Mann Mitte vierzig, graues Haar, grauer Bart. Der Blick ernst, man könnte auch sagen: elend. Der ganze Ausdruck wirkt gequält. »Na freilich«, sagt Silke. »Das war ja auch ne arme Sau.« Sie muss es wissen. Denn Sven, das war sie.
Was immer einem beim Begriff »transsexuell« für Bilder durch den Kopf schießen mögen, Silke entspricht ihnen herzlich wenig. Sie ist eine kleine Frau, schlicht gekleidet in Jeans und violetter Bluse. Das braune Haar trägt sie im Nacken gebunden. Stimme und Gesichtszüge lassen noch Reste von Sven erahnen. Aber das wird schon. Die Hormontherapie, begonnnen vor sechs Monaten, schlägt erst langsam an.

Etwa 6000 transsexuelle Menschen gibt es in Deutschland. Vielleicht sind es auch 50 000, so genau weiß das niemand. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Wie die Diskrepanz zwischen dem äußeren, biologischen und dem empfundenen Geschlecht entsteht, weiß bislang niemand. »Geschlechtsidentitätsstörung« lautet der Fachbegriff. Einige vermuten die Ursachen im Gehirn, andere machen die Hormone verantwortlich. Den Betroffenen selbst bringt die Suche nach den Gründen nur wenig. Sie sprechen auch lieber von »Transidentität«. Weil das Ganze nichts mit Sex zu tun hat, sondern mit dem Selbstbild.

Silke führt den Besuch ins Wohnzimmer. Sie lebt jetzt wieder in ihrem Elternhaus, zusammen mit der Mutter. Es ist ein brauner Klinkerbau aus den siebziger Jahren, helle Möbel, Wintergarten. Hier hat sie, damals noch Sven, ihre Kindheit verbracht. Keine idyllische Kindheit, der Stiefvater ist ein Despot, seine Meinung ist Gesetz. Ein Mensch ist für ihn ein Mann, besser: ein studierter Mann. Der Sohn, obwohl geschickt und der geborene Handwerker, soll Akademiker werden. Folgsam macht Sven sein Diplom als Betriebswirt, arbeitet mehr als zwanzig Jahre in einem ungeliebten Beruf.

Alles fühlt sich falsch an

Und Silke? Eigentlich war sie immer schon da. Ein Mädchen, das gerne mit anderen Mädchen spielt. Aber alle anderen sehen nur Sven. »Da war immer dieses Unbehagen«, sagt Silke heute.

Sie ist eine gute Schauspielerin. Sven trägt einen Schnurrbart, schafft sich einen Panzer aus Bauch. Als junger Mann zieht er mit Kumpels um die Häuser. Aber die Rituale der Partnersuche – das Schauen, das Flirten, das Abschleppen – bleiben ihm fremd. Ein bisschen Knutschen, mehr Nähe lässt er nicht zu. Lange Jahre bleibt er allein. 1991 trifft er schließlich eine alte Schulfreundin wieder, Eva, man war sich immer sympathisch. Wenn nicht die, wer dann? Die beiden heiraten, ziehen zusammen, bekommen zwei Kinder.

Hormontherapie

Die Hormontherapie im Rahmen einer Geschlechtsangleichung funktioniert zweifach: Die Betroffenen nehmen sowohl Sexualhormone des erwünschten Geschlechts ein als auch Mittel, die die körpereigene Produktion der Sexualhormone unterdrücken. Bei einer Mann-zu-Frau-Behandlung sind das Estrogene, Gestagene und Antiandrogene. Nach der geschlechtsangleichenden Operation produziert der Körper keine Androgene mehr. Diese werden dann häufig in niedrigen Dosen wieder zugeführt, um Antriebslosigkeit und psychischen Beschwerden entgegenzuwirken. Bei einer Frau-zu-Mann-Behandlung erhalten Betroffene einerseits das männliche Sexualhormon Testosteron, andererseits Antiestrogene.

Fotos der Kinder hängen heute über dem Wohnzimmertisch, daneben ein Hochzeitsbild. Sven, bullig, verlegen, steht auf einer Sommerwiese. Vor ihm im Gras, ganz in Weiß, Eva. Silke hat das Bild nicht abgenommen. Wie ist das, im falschen Körper zu stecken? »Seien Sie froh und danken Sie Ihrem Schöpfer oder wem auch immer, dass Sie es nicht nachempfinden können«, sagt Silke und blickt kurz auf. »Es ist kein Spaß«. Wie soll man so ein Leben beschreiben? Die vorherrschende Empfindung: Alles fühlt sich falsch an. Nur genau lokalisieren lässt sich das nicht.

Frauenkleider sind kein Fetisch

War sie denn glücklich in ihrer Ehe? Silke überlegt. Ja, es war so etwas Ähnliches wie Glück. Zumindest am Anfang. Aber es kommt viel zusammen. Das Leiden an der Arbeit, das Leiden am Selbst. Sven wird erst depressiv, dann cholerisch. Brüllt oft herum. Auf der Arbeit bricht er eines Tages zusammen, muss mehrere Monate pausieren. 2003 kehrt dann das alte »Unbehagen« zurück. Anzug und Krawatte werden Sven widerlich. Werden eigentlich Silke widerlich, denn sie ist wieder da, aufgetaucht aus der Versenkung. Es ist wie im Film: Sven kauft sich tagsüber Frauenkleider, die Silke nachts heimlich trägt. Mit Fetisch hat das nichts zu tun, sondern mit dem Gefühl: Das bin ich.

2009 geht schließlich gar nichts mehr. Silke zieht sich immer mehr zurück, sie hat kaum noch Kraft und sucht endlich einen Psychologen auf. Im Internet hat sie viel über Transsexualität gelesen, trotzdem hofft sie noch, das Ganze könnte ein Irrtum sein und »in ein paar Jahren nur noch eine merkwürdige Erinnerung«. Doch nach einem halben Jahr Therapie steht fest: Es stimmt wohl doch – sie ist transidentisch.

Im Prinzip, sagt sie heute, gab es von da an nur drei Möglichkeiten: Verdrängung, Suizid oder »Offenbarung«. Da die Verdrängung nicht mehr funktionierte und Selbstmord »richtig blöd« gewesen wäre, blieb ihr nur der dritte Weg. Aber es ist eher eine Odyssee. Eine, die gerade erst beginnt. Hormontherapie, alle vier Wochen eine Spritze Testosteronhemmer in den Bauch. Dann die Änderung des Vornamens. Zwei psychiatrische Gutachter müssen darüber entscheiden, ob Sven wirklich Silke ist. Der Antrag läuft. Ganz am Ende steht irgendwann das, woran Außenstehende meist als Erstes denken: Die »geschlechtsangleichende Operation«. Silke hat keine Angst davor, im Gegenteil. Sie kann es kaum erwarten.
Rund 6000 transsexuelle Menschen soll es in Deutsch­land geben. Doch die Dunkelziffer ist sehr hoch.

Bereits die Diagnose lässt 2009 eine Last von ihr abfallen. Im wahrsten Sinne des Wortes, sie verliert mehr als 15 Kilo. Sie weiht Freunde und Familie ein. Die Kinder nehmen die Erklärung »super auf«. Auch Silkes Schwester und Mutter akzeptieren nach dem ersten Schrecken ihre neue Identität. Die Brüder haben da schon eher ein Problem. »Toll finden sie es nicht«, sagt Silke trocken. Und Eva, die Ehefrau? Silke schaut auf ihre Hände. »Sie ist dem traditionellen Rollenbild sehr verhaftet.« Als die Wahrheit endlich heraus ist, wird schnell klar: Eva ist nicht bereit, Sven gegen Silke zu tauschen. Inzwischen läuft die Scheidung und beide versuchen, den Weg der anderen zu akzeptieren.

Probleme mit der Außenwelt

Ist sie denn glücklich, als Silke, hier im Einfamilienhaus, mit den Kindern am Wochenende? »Mit dem Glück ist es so eine Sache«, sagt Silke. Wenn du weißt, dass du mit der Lüge niemals glücklich werden kannst, ist die Offenbarung letztlich die einzige Möglichkeit. »Sie ist keine Garantie für Glückseligkeit. Aber die gibt es nirgendwo.«

Probleme mit der Außenwelt, ja, die gibt es schon. Letztes Jahr erst hat es eine Bekannte aus der Selbsthilfe erwischt. Sie wurde »verdroschen«, von einer Gruppe junger Männer. Silke selbst hat wenig Angst. Eher ärgert sie sich, über verständnislose Krankenkassenmitarbeiter zum Beispiel. Mühsam muss Silke ihnen immer wieder erläutern, warum bestimmte Behandlungen notwendig sind. Eine dauerhafte Entfernung der Gesichtshaare zum Beispiel. Dann heißt es: Rasieren Sie sich doch. Kompetente Ansprechpartner bei Ämtern und Kassen, das würde schon helfen.

Momentan freut Silke sich über kleine Dinge: Ihr Haar, das durch die Östrogene wieder üppig wächst und schon bis zu den Schultern reicht. Den Ansatz von Dekolleté. Neulich wollte die Kassiererin ihre EC-Karte nicht annehmen. »Die gehört wohl ihrem Mann.« Silke grinst. »Das geht runter wie Öl.« Aber sie ist realistisch. In der Stadt sieht sie junge Frauen in schönen Kleidern und weiß: »So werde ich nie aussehen.« Zu breit die Schultern, zu grob die Hände. Sie weiß auch: »Die Zeit gibt mir niemand zurück.« Vierzig Jahre lang war sie im Grunde nicht sie selbst. Nun kann sie es ausprobieren. Silke hat gekündigt, macht jetzt das, was ihr Freude macht. Mit einem Bekannten betreibt sie eine Werkstatt, baut Möbel, Uhren und Kunsthandwerk. Sie hat Talent, es hat sich bereits herumgesprochen. Die Schultern werden von der harten Arbeit nicht schmaler, aber das ist egal, die Freude an der Arbeit zählt.

Überhaupt: Der Mensch ist nicht nur Geschlecht. Der Wechsel ihrer Identität hat Silke viel Kraft gekostet, daneben soll der Alltag nicht verloren gehen. Ihre Freunde sind ihr wichtig, die gemeinsamen Hobbys und Feste. Und die Liebe? Silke lächelt verhalten. Irgendwann eine neue Beziehung, schön wäre das schon. Wie die denn aussehen könnte, das weiß sie noch nicht. Erst mal muss sie ganz Silke werden. Bis dahin ist ja auch noch Mutter Gitti da. Die beiden Frauen wohnen zusammen. Nein, es ist keine Flucht zurück in Mamas Nest, eher eine WG. »Zu zweit ist es einfach lustiger«, sagt Silke, und Gitti nickt bestätigend.

Gleich geht es los zur Geburtstagsfeier von Silkes Ältestem. Ab und zu rutscht Gitti noch ein »er« heraus, wenn es um die Tochter geht. Silke nimmt es ihr nicht übel. Momentan ist sie sowieso mit der Suche nach ihrer Tasche beschäftigt. »Kommst du?«, ruft Gitti und schüttelt den Kopf. »Dass Mädels immer so lange brauchen.

Montag, 21. Oktober 2013

60 Schwerverletzte in Montenegro bei Demo für Sexuelle Minderheiten!

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013
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60 Schwerverletzte in Montenegro bei Demo für Sexuelle Minderheiten!

„Auge um Auge macht die Menschheit blind“! Mr. Mahatma Gandhi

Fehlende Wertschätzung, oft auch Beleidigungen und grenzüberschreitende Fragen nach dem Körper sind Beispiele für Betroffene oder subtile Diskriminierungen, unter denen Menschen von Sexuellen Minderheit zu leiden haben. Ausgrenzungen und Vorurteile im beruflichen und privaten Umfeld zu erleben, das gehört zum Alltag!

Transphobie!

Der Begriff bezeichnet die Furcht vor und /oder die Aversion  gegen Menschen die die Grenzen  der Zweigeschlechtlichkeit durch ihre Geschlechtsidentität oder ihren Geschlechtsausdruck überschreiten!
So schreibt „Hill und Willoughby als Definition „Transphobie“ als emotionale Abscheu gegenüber Individuen, deren Verhalten nicht den gesellschaftlichen Erwartungen im Hinblick auf das für eine Frau oder einem Mann angemessene Verhalten entspricht!

Diese Abscheu führt dann in unterschiedlichen Maßen zu negativen Einstellungen und Vorurteilen zur Stigmatisierung und Abwertung Sexueller Minderheiten, zur Verleumdung der Existenz von Sexuellen Minderheiten zur Befürwortung von Diskriminierung zur Diskriminierung somit zur Gewalt wie jetzt auch in Montenegro geschehen ist!

Transphobie wie Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus sind und bleiben sowohl eine gesellschaftliche, als auch eine politische Dimension!

Eine Demo entsteht weil eine Gruppe von Menschen mit dem jetzigen Vorgehen dem Umgang nicht Einverstanden ist, meist sind es Minderheiten, welche nur diesen Weg haben Aufmerksamkeit zu bekommen.
Diskriminierung und Transphobie und die daraus resultierende Diskriminierung betreffen allerdings nicht nur Transgender, sondern Sie können alle Menschen treffen, deren Verhalten als im oben genannten Sinn „abweichend“ wahrgenommen wird!

So wird etwa ein heterosexueller oder homosexueller „ feminierter“ Mann der auf der Straße angepöbelt wird, wie vor einigen Tagen auch in Berlin passierte, in der Regel nicht aufgrund seiner sexuellen Orientierung bedroht, sondern aufgrund seines Geschlechtsausdrucks!  
Das meine Damen und Herren sind die Fakten von welchen viele SHG berichten ab und an kommt etwas in den Medien, jedoch fehlt der großen Maße der Gesellschaft der Bezug zu diesem was geschildert wird, man nimmt es beiläufig wahr!

Aber Interessieren, nein das tut es in der Realität recht wenige!
Eine allgemeingültige rechtliche Definition von Diskriminierung gibt es nicht!
Es lässt sich häufig nicht zweifelsfrei bestimmen was „Diskriminierung ist, denn allzu oft ist dieses was Geschildert wird subjektiv.

Von eindeutigen Fällen abgesehen ohne die es kein justiziables Diskriminierungsverbot geben könnte lässt sich kaum feststellen, wo sie anfängt und wo sie aufhört.

Die auf Nachweisbarkeit im Gerichtsverfahren ausgerichtete und deswegen notwendigerweise verengte Definition der Diskriminierung kann daher dort wo das Problem „Diskriminierung“ ergebnisoffen erörtert wird, nur begrenzt Verwendung finden!
Ja meine Damen und Herren das sind die Fakten, von welchen wir alle eine Kenntnis haben, jedoch kaum der Versuch unternommen wird, dieses zu ändern!
Wir von http://trans-weib.blogspot.de haben oder Versuchen mit unserem Blog andere Menschen zu erreichen in dem wir einiges Veröffentlichen, nicht nur über diese Missstände was Deutschland betrifft, sondern über das was in der Welt passiert mit Minderheiten!
Jeder welchen diesen Bericht liest muss ob Er will oder nicht Zustimmen das es Diskriminierung gibt, auch nutzt es wenige dass Länder wie Argentinien ein revolutionäres Gesetz verabschiedet haben, denn es betrifft dann nur diese Minderheiten in Ihrem Land.
Aber es zeigt uns Eindeutig das die unterschiedlichen Lebensformen eine Chance verdient haben, heißt man muss von alt hergenommen Einstellungen abweichen, dieses jedoch ist nur zu erreichen in dem man sich Zusammenschließt so zu sagen zu einer Weltweiten Vereinigung mit den jeweiligen Repräsentanten der unterschiedlichen Länder!
Denn nur so sehe ich die Möglichkeit dass diese Minderheiten letztendlich Gehör finden, auch wenn man jegliche Initiative durch SHG oder Vereinen wirklich Loben muss, jedoch der Kampf für Gerechtigkeit ein Kampf ist welcher auf verloren Posten steht!
Bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit
Verbleibe mit freundlichen Grüßen

Nikita Noemi Rothenbächer

Sonntag, 20. Oktober 2013

transgender girl from Ekaterinburg had committed suicide

19 October 2013 The Day of Remembrance will be held in Moscow: transgender girl from Ekaterinburg had committed suicide

The Day of Rememrance of transgender young woman Dasha Shtern will be held in Moscow October 19, 2013 near the plenipotentiary representative of the Sverdlovsk Region in Moscow on Kursovoy alley , 8/2. The action will starts at 18.00 in feast day of Dasha Shtern, who had committed suicide several days ago in Ekaterinburg .
As the resident of Ekaterinburg transgender woman Julia Solovyova said, she knew Dasha Shtern, and she considers, the last straw of the decision of Dasha was the termination of employment, the pressure of the relatives. As Julia Solovyova stressed, Dasha was forced to leave parental home, she stayed without  home, money and work.
The representatives of the TG-community of Ekaterinburgsaid, that Dasha Shtern was quite successful municipal employees, was able to get a mortgage to purchase an apartment, bought a car, traveling. The death of Dasha Shtern was a suddenness for everyone, said friends.
Top-lawyer and human rights defender Masha Bast said, that Dasha Shtern was dismissed after the signing of Vladimir Putin of the law "Against gays": trasngender girl lost work, the ability to pay the mortgage, home and parents.
As Masha Bast stressed, Vladimir Putin had created the system where there is no place for transgender, there is no place for dissidents. Masha Bast considers, that Dasha Shtern is one of the first victims of the law "Against gays" and also Dasha is the victim of the indifference of the Russian society.
Remind, October 19 - International Day for TG depathologization, this day there are public events, calling exclude the category "gender dysphoria" and "gender identity disorder" of new versions of diagnostic and statistical manual of the American Psychiatric Association , the International Classification of Diseases, WHO, from national statistical classification and medical guidelines.

www.rusadvocat.com

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Geschlechtsangleichende Operation sowohl für Mann wie Frau!

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Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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Geschlechtsangleichende Operation

Die Abkürzung „GaOP“ steht für „Geschlechtsangleichende Operation“. Dieser Terminus bezeichnet eine Operation, bei der die Genitalien an das Wunschgeschlecht angepasst werden. Hier unterscheidet man natürlicherweise zwischen Mann-zu-Frau (MzF) und Frau-zu-Mann (FzM). Bei MzF wird aus dem Penis und dem Hodensack eine Scheide, Schamlippen, Klitoris und Schamhügel gebildet. Bei FzM, der etwas komplizierteren Operation, wird ein Penis (Phalloplastik) und ein Hodensack (aus den großen Schamlippen) gebildet. Dazu kommt das Entfernen der Brüste, wobei bei MzF sich die Brüste durch Hormone bilden bzw. durch Silikoneinlagen ein Brustaufbau gebildet wird.

Mittlerweile kann die GaOP als i-Tüpfelchen angesehen werden, weil der Gesetzgeber nicht mehr zwingend vorschreibt, dass die GaOP für die Personenstandsänderung vorgeschrieben ist. Man kann also sagen, dass der chirurgische Part den allerletzten, quasi „handwerklichen”, Schritt auf dem Weg zu einer Geschlechtsangleichung darstellen kann. Diesen Schritt sollte man sich sehr gut überlegen, weil er nicht mehr rückgängig gemacht werden kann und trotz gewisser Routine ein großer Eingriff ist. Es kann immer noch bei ca. 15-25% der Fälle zu heftigen Komplikationen bis hin zur Berufsunfähigkeit kommen. Aber der Leidensweg, im falschen Körper zu stecken, ist meistens stärker als die Angst vor der Operation und so ist die Anzahl der Operationen in den letzten Jahren gestiegen. Zirka 50% der transidenten Personen entscheiden sich zu einer geschlechtsangleichenden Operation.

Begleitet wird der Weg zur Operation in der Regel von einem Therapeuten und die Kostenübernahme der Krankenkasse wird durch den „Medizinischen Dienst der Krankenkasse“ (MdK) entschieden, der u.a. die (i.d.R. zur Personenstandsänderung erstellten) Gutachten zu Rate zieht.

Mann-zu-Frau GaOPs werden zurzeit unter anderem in den Städten München, Berlin/Potsdam, Köln, Hamburg, Krefeld und Essen durchgeführt. Bei Frau-zu-Mann GaOPs sieht es da ein wenig magerer aus. Diese werden zurzeit nur in München, Berlin/Potsdam und Hamburg durchgeführt. Die Erklärung hierfür liegt in der wesentlich komplizierteren,  anspruchsvolleren und aufwendigeren Operation.

Folgende Richtwerte liegen bei MzF-GaOP vor:

Operationsdauer        3-8 Stunden (FzM: 7-9 Stunden)
Krankenhausaufenthalt          2-5 Wochen
Arbeitsunfähig (Insgesamt)   5-12 Wochen
Die Zahlen variieren sehr stark und sind abhängig von der Methode und der Heilung. Eine Altersbegrenzung gibt es quasi nicht, sondern die Operation ist abhängig von dem jeweiligen Gesundheitszustand. Die jüngste Patientin war 22 Jahre und die älteste Patientin war 71 Jahre alt.

Chirurgische Technik (MzF):

Orchidektomie (Entfernung der Hoden)
plastische Konstruktion einer Neovagina/Vaginoid mit einer Insellappenplastik
plastische Konstruktion einer sensiblen Neoklitoris aus dem empfindlichsten Teil der Eichel
plastische Konstruktion von Schamlippen aus dem Hodensack
Verkürzung der Harnröhre
Schwellkörperentfernung
plastische Konstruktion eines Schamhügels

Chirurgische Technik (FzM):

Mastektomie (Brustentfernung)
Hysterektomie (Gebärmutterentfernung)
Ovarektomie (Eierstockentfernung)
Kolpektomie (Entfernung der Scheide)
mikrochirurgische Gewinnung eines sog. Vorderarmlappens, der Nerven und Blutgefässe enthält, zur Bildung eines Penoids
Konstruktion eines Penoids einschließlich einer Neo-Urethra (Bildung einer neuen Harnröhre) sowie des plastischen Aufbaus einer Eichel (Glansplastik)
Verlängerung der weiblichen Harnröhre mit den kleinen Schamlippen
Transposition des Penoids vom linken Vorderarm in die pubische Region und mikrochirurgische Verbindung der Arterien (Schlagadern) und Venen (Blutadern) an die Oberschenkelarterie und die oberflächlichen Oberschenkelvenen. Gleichzeitige Anastomose (Verbindung der inguinalen (Leisten) Nerven mit den Penoidnerven, Verbindung der verlängerten Harnröhre mit der Neo-Urethra)
Bedeckung des Hebedefektes am Vorderarm mit einem Vollhautlappen, der entweder aus der Leistenregion oder aber von der überschüssigen Haut der Brust gewonnen wird.
Erhalt der Klitoris (Kitzler) an der Basis des Penoids, nachdem lediglich die bedeckende Oberhaut entfernt worden ist, damit wird gewährleistet, dass eine Orgasmusfähigkeit bestehen bleibt.
Vorbereitung der großen Schamlippen zur späteren Aufnahme künstlicher Hoden.

Mittwoch, 9. Oktober 2013

"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen, und der Dumme weiß alles besser." Sokrates

Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!

Geschrieben  von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


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"Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale  aus seinen Erfahrungen, und der
 Dumme weiß alles besser."  Sokrates


                                    Nikita Noemi Rothenbächer
                 Das für und wider Transgender und die Perspektiven


Meine sehr geehrten Damen und Herren, Leidtragende und Familien, ein herzliches Willkommen, Ihre Anwesenheit ehren mich als Teilnehmerin dieser Laudation!

Wenn wir über die Thematik von Transgender reden geht bei der normalen Bevölkerung meist ein Raunen durch den Saal, es ist schon erstaunlich das die Thematik ein immer größer werdendes Interesse weckt, für diese welche Betroffen sind erweckt dieses Raunen sofort das Gefühl von Ablehnung und somit Spannung. Transgender ist zu verstehen als Oberbegriff für eine Vielzahl von unterschiedlichen Minderheiten welche nicht nur in Deutschland bekannt sind sondern bis in die kleinsten Ecken dieser Welt!
Akzeptanz sollte somit ein Stichwort sein, wenn man sich als Demokrat bezeichnete, denn sich nicht mit der Thematik zu befassen heißt nicht das Die Thematik zum einen Verwerflich oder Unmoralisch ist, Transgender gehören ob man es will oder nicht zu jeder Gesellschaft dieser Welt!
Jedoch nicht in jedem Land dieser Welt besteht eine Demokratie sondern es gibt Unterschiedliche Regierungen und natürlich Unterschiedliche Politische Einflüsse welche die Thematik unterschiedlich bewerten und einschätzen, was nicht zu verleugnen ist, die Transgender leben auch in diesen Kulturen und meist sehr Unterdrückt!
Natürlich ist das nicht nur ein Grund oder der Hauptgrund denn Religion Mentalität und Gesellschaftliche Normen spielen eine außer gewöhnliche große Rolle was das Spektrum des Lebens für Transgender betrifft!
Die Grundrechte welche wir in Deutschland haben, sind nicht in jedem Land als solche zu interpretieren sondern unterschiedliche Länder unterschiedliche Gesetze und Rechte wie Pflichten!
Somit ganz generell über Transgender zu sprechen ist sehr schwer, nein ich möchte Sie nicht Belügen es ist fast Unmöglich!
Als Autorin des Internationalen Blog:  http://trans-weib.blogspot.de habe ich immer Versucht eine objektive Berichterstattung zu leisten bzw. zu gewährleisten, verbunden mit vielen Recherchen oftmals auch mit begründeter Kritik viel mehr mit Ignoranz und Unwissenheit der Leser, welche nach dem lesen eines Berichtes meist genug haben von dieser Kritischen und Umfassenden Berichterstattung!
Der Blog fand seinen Beginn am 13 May 2012, ja diese Besteht auch noch heute und vom ersten Bericht haben sich 513 Berichte hinzugefügt!
Wenn man diese Zahl beachtet und dann die Zahl derer welche den Blog aufgerufen haben etwas mehr als 700.000 stellt sich Automatisch die Frage, wäre die Berichterstattung nicht Interessant würde keiner auf diesen Blog zurück greifen!
In der Vergangenheit nach der Veröffentlichung meines ersten Buches über dieses Phänomen Transgender baute ich eine Private HP auf, der Zulauf war enorm und meine Wenigkeit war Stolz darauf die Aufmerksamkeit geweckt zu haben, auch diese HP mit mehr als 140.000 Aufrufen war ein Erfolg, so glaubte ich!
Jedoch mit all diesen mir selbst Auferlegten Aufgaben fand sehr wenig oder keine Veränderung statt, man fragt sich mache ich zu wenig, will keiner etwas davon wissen?
Da selbst unter diese Maße von Menschen falle welche sich Transgender bezeichnet, hinter fragte und hinter frage mich auch noch heute was ist falsch?
Was kann ich tun um auf Missstände auf fortwährende Diskriminierung oder Stigmatation aufmerksam zu machen!
In vielen meiner Gespräche und Umfragen welche wir gemacht haben, stellten wir fest die Unwissenheit über die Thematik was uns Betrifft, ist einer der Hauptgründe zu einer Minderheit zu werden!
Minderheiten wie diese von Homosexuellen man verstehe: Schwulen und Lesben, Transvestiten, Transidentische Menschen und vor und insbesondere diese der Intersexuellen Wesen um einige zu benennen, zeigen uns das die Grenzen zwischen den einzelnen Minderheiten fließend sind! Selbst für die Betroffen oft schwer zu differenzieren!
Dazu kommt diese angebliche „Normale“ Gesellschaft, Forschung, Politik, Wissenschaft ins besondere Medizin und Menschenrechte!
Auf der ganzen Welt wie schon betont gibt es Transgender und jede einzelne dieser zuvor benannten Gruppen versucht eine Erklärung über die Unterschiedlichen Minderheiten der Transgender zu finden bzw. abzugeben!
Schon eines meiner Vorbilder sagte:

 "Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale  aus seinen Erfahrungen, und der
 Dumme weiß alles besser."  Sokrates!

Auch sagte Sokrates, erst wenn Du dich selbst kennst bist Du bereit andere kennen zu lernen!

Meine Damen und Herren, stellen Sie sich selbst die Frage kennen Sie sich selbst?
Ich werde mir darüber eine Ausführung ersparen, denn wenn ehrlich vieles was man Wahrnimmt ist Subjektiv und sehr wenig erscheint Objektiv!
Denn Objektiv zu sein, heißt, wir sprechen von Unwiderruflichen Fakten und Ereignissen welche Unumstößlich vorhanden sind!

Fakt ist Transgender sind vorhanden Sie waren es und Sie werden es immer sein und das meine Damen und Herren ist ein Fakt!


Wie sagte doch so schön Friedrich Nietzsche, "Wir haben so viel Mühe gehabt, zu lernen, dass die äußeren Dinge nicht so sind, wie sie uns erscheinen, - nun wohlan! mit der inneren Welt steht es ebenso!"

Freier Wille - Ist der freie Wille eine Illusion? - Philosophie Zitate zur Willensfreiheit, Hirnforschung und Willensfreiheit.
Da frage ich doch mal schlicht einfach und ehrlich, Ist der freie Wille eine Illusion?

Lange Zeit war die Philosophie die Mutter aller Wissenschaften. Doch was ist die Philosophie heute noch? Viele ihrer Kinder hat sie an Einzelwissenschaften verloren. Laut Peter Sloterdijk liegt die Philosophie im Sterben. Seit Wittgenstein soll sich die Philosophie auf "Sprachtherapie" beschränken, die Knoten wieder auflösen, die meist von Philosophen selbst durch falschen Sprachgebrauch entstanden sind. Ich denke, die Philosophie war die vernünftigere Schwester der vom Wunschdenken, Teufels- und Gotteswahn besessenen Religion. Heute sind es die Erkenntnisse der Naturwissenschaftler, besonders die der Physiker, Biologen und die der Hirnforschung, die ein aufgeklärter Geist genau beobachten und verdauen sollte. Einige Hirnforscher sprechen von einem neuen Weltbild. Einige Leiter der Max-Planck-Institute für Hirnforschung bezeichnen unsere geglaubte Willensfreiheit als eine Illusion. Ganz so neu ist dieses neue Weltbild der Hirnforscher nicht. Schon Demokrit, David Hume, Arthur Schopenhauer, Friedrich Nietzsche und andere Denker verneinten die Willensfreiheit. Heute werden die Vermutungen dieser Philosophen von den Hirnforschern durch erste Experimente bestätigt, und das ist gut so. Fakten zählen mehr als tausend kluge Worte. Ich denke, wer an die Willensfreiheit glaubt, der kann auch nicht anders, als er ist. Als Skeptiker glaube ich nicht, dass eine Philosophie oder Religion plausibel erklären kann, was die Wissenschaft unerklärt gelassen hat.
"Keiner kann anders, als er ist. Der freie Wille ist eine Illusion. Die Annahme zum Beispiel, wir seien voll verantwortlich für das, was wir tun, weil wir es ja auch hätten anders machen können, ist aus neurobiologischer Perspektive nicht haltbar." Prof. Wolf Singer Hirnforschung, Max Planck Institut Frankfurt

"Die Idee eines freien menschlichen Willens ist mit wissenschaftlichen Überlegungen prinzipiell nicht zu vereinbaren. Wissenschaft geht davon aus, dass alles, was geschieht, seine Ursache hat, und dass man diese Ursache finden kann. Für mich ist unverständlich, dass jemand, der empirische Wissenschaft betreibt, glauben kann, dass freies, also nicht determiniertes Handeln denkbar ist." Prof. Dr. Wolfgang Prinz Psychologe, Hirnforschung Max-Planck-Institut, Leipzig

"Das Beunruhigende an der modernen Philosophie des Geistes und der kognitiven Neurowissenschaft des bewussten Willens zeigt sich schon in diesem frühen Stadium sehr deutlich, und es besteht darin, dass eine abschließende vollständige Theorie durchaus im Widerspruch zu der Art und Weise stehen könnte, in der wir uns selbst Jahrtausende erlebt haben." Prof. Dr. Thomas Metzinger Philosoph und Neuroethiker, Uni Mainz Hirnforschung


"Sehr "willensstarke" Menschen sind überhaupt nicht frei, sondern von ihren Zielsetzungen getriebene, mit deren Erreichen sie sich belohnen wollen. Es ist die Aussicht auf diese besondere Belohnung, nicht der freie Wille, der Menschen zu Höchstleistungen antreibt."

Ich Berichte nun oder halte diesen Vortrag um einfach mal klar zu machen, egal was viele andere darüber Denken möchten, Transgender ist ein Fakt und mit diesem müssen oder sollten alle leben können. Um dieses zu erreichen geben sich viele Menschen eine unglaubliche Mühe dieses Phänomen anderen näher zu bringen, jedoch es wird von vielen schon im Ansatz Boykottiert, die Frage ist warum?

Die Evolutionsgeschichte der Menschheit erscheint angekommen, das sich im Verlauf dieser Geschichte auch Menschen verändern erscheint etwas was von den selben Menschen nicht zugelassen werden kann, warum?

Politik und so auch und vor allem Medizin wie Wissenschaft, Ärzte und Forscher müssen auf alles eine Antwort geben, Sie sind diese welche für alles eine Lösung herbeiführen!

Jedoch die selbigen Betroffen dieser Minderheit von Transgendern haben in keiner Weise ein Mitsprache-Recht, Sie werden nicht als Mensch sondern als Objekt für Medizin und Forschung benutzt, es wird Sie nicht gefragt weder werden Ihnen Fragen über diese realen Zustände gemacht, nein Sie sind Minderheit, ohne Mitsprache Recht!
Das ist eine traurige Realität, viele SHG sehr viele sehr gebildete Aktivisten kämpfen Tag täglich dagegen an, jedoch Sie werden Ignoriert!

Jedoch so weit so gut, und das gute ist gar nicht gut, denn wir sind Menschen mit denselben Rechten und Pflichten wie jeder andere Mensch auch!

Wir haben gerade hier in Deutschland die Bundestagswahlen hinter uns gebracht, was daraus entstanden ist nehmen wir tag täglich über die Medien wahr!

Jedoch gehen wir einmal weiter, meine Damen und Herren würden wir als Transgender eine Partei in Deutschland auf die Beine stellen, hätten wir schon mit Leichtigkeit diese 5% Hürde überwunden.

Wir hätten eine Politische Stärke erreicht, welche einzigartig wäre, aber insbesondere wären wir Vertreten in diesem was man heute Demokratie bezeichnet!
Wir würden nicht über Jahre hinaus betrogen und belogen werden von Medizin Wissenschaft Politik und Medien, denn das werden wir und keiner Spricht darüber, dieses meine Damen und Herren liebe Mitbetroffene ja das ist ein Fakt!

Jetzt liegt es an uns, uns zu Bewegen und nicht mehr hinhalten lassen von Lügen und Versprechen sondern es ist wirklich an der Zeit unseren Hintern hoch zu bekommen und uns zu organisieren, denn uns gegenseitig Anzufeinden das haben und tun wir zeit Jahren!

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit

Nikita Noemi Rothenbächer                                                               Oktober 2013

Samstag, 5. Oktober 2013

Das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit Historic Resolution on Intersex Rights by Council of Europe Body

Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!

Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2013


Bitte kopiert den Link und gebt diesen euren Verwandten, Freunde, Bekannten und Familie denn Information beugt vor, einer Minderheit anzugehören!

Vielen von diesen welche Tag täglich das Netz durch forsten ist nicht Bewusst das wir noch ganz große Missstände haben welche Bekämpft werden müssen!
Kaum Jemand scheint es zu Interessieren, jedoch wir alle Wissen das die Zukunft in den Händen unser Kinder liegt! Somit ist es an der Zeit diese schon vom Tag der Geburt zu Schützen!

Das Recht der Kinder auf körperliche Unversehrtheit

Historic Resolution on Intersex Rights by Council of Europe Body

In a move that is being widely welcomed by LGBTI rights advocates, and Intersex rights campaigners in particular, the Parliamentary Assembly of the Council of Europe (PACE) has passed a ‘first of its kind’ resolution recognising the bodily integrity of Intersex children.

1. Viele legislative und politische Maßnahmen wurden von Europarat-Mitgliedstaaten in den letzten Jahrzehnten unternommen, um das Wohlergehen von Kindern und ihren Schutz gegen jede Form von Gewalt zu verbessern. Dennoch werden immer noch Kinder in vielen verschiedenen Zusammenhängen geschädigt werden.

2. Die Parlamentarische Versammlung ist besonders besorgt über eine Kategorie von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit von Kindern, die Unterstützer der Verfahren tendenziell präsentieren als vorteilhaft für die Kinder selbst trotz eindeutiger Beweise für das Gegenteil gesorgt. Dazu gehören unter anderem weibliche Genitalverstümmelung, die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen, die frühkindliche medizinische Interventionen im Falle von intersexuellen Kindern und der Unterwerfung unter oder Nötigung von Kindern in Piercings, Tätowierungen oder plastische Chirurgie.

3. Gemäß dem Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention), bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, das jede Person unter 18 Jahren, ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder gesetzgebenden Körperschaften, das Wohl des Kindes eine vorrangige Erwägung sein und Mitgliedstaaten sind verpflichtet, "alle geeigneten Maßnahmen ... Maßnahmen, um das Kind vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung, Verletzung oder Missbrauch zu schützen ... während in der Obhut der Eltern (s), Vormund (s) oder jede andere Person, die die Betreuung des Kindes hat "(Art. 3).

4. Der Europarat hat sich tatkräftig für die Rechte des Kindes und den Schutz von Kindern seit 2006 durch ihre Strategie für die Rechte des Kindes, und in dem "Beseitigung aller Formen von Gewalt gegen Kinder" kann als eines der vier strategischen Ziele gefunden werden.

5. Die Versammlung selbst hat zahlreiche Texte aufmerksam zu verschiedenen Formen von Gewalt gegen Kinder in böser Absicht (sexueller Gewalt in unterschiedlichen Kontexten, Gewalt an Schulen, Gewalt, etc.) zugefügt hat. Weiter geht es, um gegen verschiedene Formen von Gewalt auf Kinder über verschiedene Werbemaßnahmen und Kampagnen (häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt) zugefügt zu kämpfen. Es hat sich jedoch nie in die Kategorie der nicht-medizinisch begründeten Verletzungen von Kindern die körperliche Unversehrtheit, die eine lang anhaltende Auswirkungen auf ihr Leben haben kann aussah.

6. Die Versammlung empfiehlt nachdrücklich, dass die Mitgliedstaaten mehr Bewusstsein zu fördern in ihren Gesellschaften der potenziellen Risiken, dass einige der oben genannten Verfahren bei Kindern die körperliche und geistige Gesundheit haben können, und nehmen legislative und politische Maßnahmen, verstärken den Schutz von Kindern in diesem Zusammenhang helfen.


. 7 Die Versammlung fordert daher die Mitgliedstaaten auf:


7.1. untersuchen die Prävalenz der verschiedenen Kategorien von nicht medizinisch begründeten Operationen und Interventionen Auswirkungen auf die körperliche Unversehrtheit von Kindern in ihren jeweiligen Ländern, sowie die spezifischen Praktiken im Zusammenhang mit ihnen, und sorgfältig zu prüfen und sie im Lichte der besten Interessen der das Kind, um spezifische Aktionslinien für jeden von ihnen zu definieren;

7.2. initiieren gezielte bewusstseinsbildende Maßnahmen für jede dieser Kategorien von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit von Kindern, die in den spezifischen Kontexten, in denen Informationen am besten an Familien vermittelt werden können durchgeführt werden, wie z. B. im medizinischen Bereich (Krankenhäuser und einzelnen Ärzte) , Schulen, Religionsgemeinschaften oder Dienstleister;

7.3. spezielle Schulungen, einschließlich Risiken und Alternativen zu bestimmten Verfahren, sowie die aus medizinischen Gründen und minimalen hygienischen Bedingungen, die erfüllt, wenn sie durchführt werden sollte, um verschiedene Fachleute beteiligt, insbesondere medizinische und pädagogische Fachkräfte, sondern auch auf auf freiwilliger Basis, religiöse Vertreter;

. 7.4 initiieren eine öffentliche Debatte, einschließlich interkulturellen und interreligiösen Dialog, bei Erreichen eines breiten Konsens über die Rechte der Kinder auf Schutz gegen die Verletzung ihrer körperlichen Integrität nach menschenrechtlichen Standards abzielen;

7,5. folgende Maßnahmen ergreifen im Hinblick auf bestimmte Kategorien von Verletzung der körperlichen Unversehrtheit der Kinder:

7.5.1. öffentlich verurteilen die meisten schädlichen Praktiken wie weibliche Genitalverstümmelung, und übergeben Sie diese Rechtsvorschriften zum Verbot, wodurch die Behörden mit den Mechanismen zur Verhütung und wirksam bekämpfen diese Praktiken, unter anderem durch die Anwendung der extraterritorialen "Rechtsvorschriften oder andere Maßnahmen zur etablieren Zuständigkeit "für Fälle, in denen Angehörige der weiblichen Genitalverstümmelung eingereicht werden ins Ausland, wie es in Artikel 44 des Übereinkommens des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (SEV Nr. 210) angegeben;

. 7.5.2 klar zu definieren, die medizinischen, hygienischen und anderen Bedingungen, die für Praktiken, die heute weit verbreitet in bestimmten Religionsgemeinschaften, wie die nicht medizinisch begründete Beschneidung von Jungen getragen sind sichergestellt werden;

7.5.3. Durchführung weiterer Untersuchungen, um Wissen über die spezifische Situation von intersexuellen Menschen zu erhöhen, stellen Sie sicher, dass niemand zu unnötigen medizinischen oder chirurgischen Behandlung, die kosmetische und nicht von entscheidender Bedeutung für Gesundheit während der Kindheit oder der Kindheit ausgesetzt ist, garantieren körperliche Integrität, Autonomie und Selbstbestimmung Betroffenen und bieten Familien mit intersexuellen Kindern mit ausreichender Beratung und Unterstützung;

7.6. Förderung eines interdisziplinären Dialog zwischen den Vertretern der verschiedenen beruflichen Hintergründen, einschließlich Ärzte und religiöse Vertreter, so dass einige der vorherrschenden traditionellen Methoden, die nicht in Betracht nehmen Sie sich die besten Interesse des Kindes und den neuesten Stand der medizinischen Technik zu überwinden;

7,7. Bewusstsein über die Notwendigkeit, die Beteiligung von Kindern an Entscheidungen über ihre körperliche Unversehrtheit, wo sinnvoll und möglich zu gewährleisten und spezifische gesetzliche Bestimmungen erlassen, um sicherzustellen, dass bestimmte Vorgänge und Praktiken nicht durchgeführt werden, bevor ein Kind ist alt genug, um konsultiert.

Quelltext: http://dayagainsthomophobia.org/historic-resolution-on-intersex-rights-by-council-of-europes-parliamentary-assembly/

Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...