Freitag, 5. August 2016

Normal ist, wer Menschen achtet Intersexuelle respektieren - biologistische Zweigeschlechtlichkeit überwinden


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LSVD kritisiert Entscheidung des Bundesgerichtshofs zum Personenstandsrecht

Intersexuelle respektieren - biologistische Zweigeschlechtlichkeit überwinden

Zu der gestern bekannt gewordenen Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 22.06.2016 (XII ZB 52/15) erklärt Sandro Wiggerich, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD):

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Intersexuelle im Geburtenregister nicht als „inter“ oder „divers“ eingetragen werden können. Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) kritisiert das unnötige Festhalten an einem binären Geschlechtermodell, das Menschen in die Schubladen „männlich“ oder „weiblich“ zwingt.

Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts umfasst das Grundrecht auf freie Persönlichkeitsentfaltung auch das Finden und Erkennen der eigenen geschlechtlichen Identität. Die Verfassung gebietet es nicht, dass sich diese Identität in ein männlich/weiblich-Schema fügen muss. Es bestehen daher erhebliche Zweifel, ob die derzeitigen Regelungen des Personenstandsrechts verfassungsgemäß sind. Der BGH hätte deshalb das Verfahren aussetzen und die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hierzu einholen müssen.

Der LSVD fordert den Gesetzgeber auf, einen umfassenden rechtlichen Rahmen für Personen zu schaffen, die sich einem dritten Geschlecht zugehörig fühlen. Die Empfehlungen des Deutschen Ethikrates zur Intersexualität, die dem Deutschen Bundestag bereits 2012 vorlagen, müssen vollständig umgesetzt werden.

Hintergrund

In Deutschland leben schätzungsweise 100.000 Intersexuelle, die mit unterschiedlichen Geschlechtermerkmalen ausgestattet sind und sich einer traditionellen Geschlechtszuordnung entziehen. Während sich viele von ihnen klar als Mann oder als Frau fühlen, lehnen andere eine solche Zuordnung ab oder empfinden sich als einem dritten Geschlecht zugehörig. Für diese Menschen besteht derzeit nur die Möglichkeit, ihren Geschlechtseintrag vollständig streichen zu lassen, mit unabsehbaren rechtlichen Folgen für Partnerschaft und Familie. Zudem bedeutet das Konzept eines dritten Geschlechts nicht, überhaupt kein Geschlecht zu haben.

Trotzdem keine medizinische Notwendigkeit besteht wurden und werden durch die medizinische Kategorisierung als Störung oder Krankheit Intersexuelle in Deutschland bis heute gravierenden und irreversiblen chirurgischen und verstümmelnden Eingriffen und hormonellen Behandlungen unterzogen - oftmals bereits im Säuglingsalter. Es handelt sich um schwere Menschenrechtsverstöße. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung und Würde wird verletzt. Der LSVD fordert ein Ende dieser Zwangsoperationen. Chirurgische und/oder medikamentöse/hormonelle Eingriffe dürfen ausschließlich aufgrund der informierten Einwilligung der betroffenen intersexuellen Menschen erfolgen

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

 

Deutschland:BGH verweigert intersexuellen Menschen eigenen Geschlechtseintrag

4. August 2016, 15:22
Karlsruhe (AFP) Intersexuelle Menschen können einem neuen Urteil zufolge weiter nicht beanspruchen, dass ihr Geschlecht im Geburtenregister mit "inter" oder "divers" eingetragen wird. Nach geltendem Recht können Intersexuelle nur beanspruchen, dass etwaige Geschlechtsangaben im Register gelöscht werden und dort keine weitere Eintragung erfolgt, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss entschied. (XII ZB 52/15)

Personenstandsrecht Transsexuell, nicht krank! /// Situation von Trans-Menschen in Deutschland

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PersonenstandsrechtTranssexuell, nicht krank

Der Grünen-Politiker Volker Beck will für Betroffene die Änderung des Namens im Pass erleichtern. Bisher waren dafür zwei psychiatrische Gutachten notwendig.
Wer sich mit seinem biologischen Geschlecht nicht identifiziert und seinen Vornamen oder die Geschlechtsangabe im Pass ändern will, soll nicht mehr wie ein psychisch Kranker behandelt werden. Das fordern die Grünen im Bundestag, die noch in dieser Legislatur eine Reform des Transsexuellenrechts vorlegen wollen. Im Umgang mit Menschen, die sich einem anderen Geschlecht zugehörig fühlten als dem bei Geburt zugeordneten sei "grundsätzliches Umdenken" nötig, sagte der Grünen-Abgeordnete Volker Beck der Süddeutschen Zeitung. "Wir müssen vom Respekt vor der geschlechtlichen Identität eines Menschen aus denken, seine Selbstwahrnehmung und Entscheidung ernst nehmen und dürfen ihm nicht von außen unserer Vorstellungen aufzwingen."
Will ein transidenter oder transsexueller Mensch seinen Vornamen oder die Geschlechtsangabe im Pass ändern lassen, muss er vor Gericht zwei psychiatrische Gutachten vorlegen. Zudem muss belegt sein, dass die Person sich nicht mit dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht identifiziert und "seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben".
Menschen, die sich im angeborenen Körper nicht daheim fühlen, können das mit Hilfe von Operationen ändern. Diese medizinische Geschlechtsanpassung ist mit umfangreicher psychologischer Begutachtung verbunden. Daran wollen auch die Grünen nichts ändern. Abschaffen wollen sie die Vorschrift, wonach auch für eine Namensänderung zwei psychiatrische Gutachten notwendig sind. Viele Transsexuelle empfinden die Prozedur als unnötig belastend, teuer und bisweilen demütigend. In einer Studie des Deutschen Jugendinstituts über das Coming-Out Jugendlicher beklagten 46 Prozent der befragten Trans-Jugendlichen unverhältnismäßig lange Begutachtungen vor ihrer Namensänderung. Fast alle fanden Fragen zu intim, teilweise sei detailliert nach sexuellen Erlebnissen oder Missbrauchserfahrungen gefragt worden. Solchen Fragen liegt die Vorstellung zu Grunde, Transsexualität sei eine psychische Krankheit. Die Weltgesundheitsorganisation, die Transsexualität bisher als "Geschlechtsidentitätsstörung" klassifizierte, rückt davon inzwischen ab. Sie spricht von gender incongruence, also von Nicht-Übereinstimmung mit Geschlechtsmerkmalen. "Trans-Menschen haben in der Regel kein Problem mit ihrer geschlechtlichen Identität, sondern nur mit der Reaktion der Gesellschaft hierauf", sagt der Grüne Beck. Seine Partei will Personenstandsänderungen zum Verwaltungsakt machen, der ohne Gericht und Gutachten auskommt. Eine junge Intersexuelle ist am Donnerstag mit dem Versuch gescheitert, sich als Geschlecht eine dritte Variante wie "inter" oder "divers" eintragen zu lassen. Das sei nach geltendem Recht nicht möglich, urteilte der Bundesgerichtshof. Vanja wurde als Mädchen ins Geburtenregister eingetragen, sieht sich aber weder als Frau noch als Mann.

Quelltext: http://www.sueddeutsche.de/politik/personenstandsrecht-transsexuell-nicht-krank-1.3107706

Situation von Trans-Menschen in Deutschland

Die DPA berichtet heute über unsere Kleine Anfrage zur Situation von Trans-Menschen in Deutschland.
www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-wollen-transsexuellen-namensaenderung-erleichtern-a-1106053.html
Dazu erklärt Volker Beck:
„Trans-Rechte sind Menschenrechte. Die Bundesregierung hat das offenbar immer noch nicht erkannt. Das menschenunwürdige Transsexuellengesetz muss endlich überwunden werden, aber die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf. Dabei erkennt sie Teile der Problematik sogar an: Viele Trans-Menschen nehmen Beratungsangebote wahr, um Unterstützung beim entwürdigen Begutachtungspraxis im Vorfeld einer Personenstandsänderung zu bekommen. Wir brauchen eine Politik, die vom Respekt der geschlechtlichen Identität der Menschen ausgeht statt von irgendwelchen Normalitätsvorstellungen, denen sich Menschen zu unterwerfen hatten. Auch dass Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen häufige Gründe sind, sich an Beratungsstellen zu wenden, lässt die Bundesregierung kalt. Statt den Trans*Menschen das Leben ein bisschen leichter zu machen und die bürokratische Hürden für eine Geschlechtsangleichung abzubauen, hält sie an der rechtlichen Diskriminierung durch das Transsexuellengesetz fest. Geschlechtliche Identität kann man nicht diagnostizieren! Lediglich Betroffene können über ihre geschlechtliche Identität Auskunft geben. Andere Länder sind da längst weiter und haben die entwürdigen Diagnoseverfahren abgeschafft, darunter Argentinien, Dänemark, Malta, Irland und Norwegen. Auch an anderen Ecken hapert es: Weder gibt es eine flächendeckende Beratung für Trans-Menschen, noch hat die Bundesregierung Kenntnis über Weiterbildungsangebote zur Arbeit mit Trans-Menschen im Bereich der Kranken- und Altenpflege sowie sozialen Arbeit.
Die grüne Bundestagsfraktion wird deshalb noch in dieser Legislaturperiode ein Konzept zur Reform des Transsexuellenrechts vorlegen, das die tatsächliche Vielfalt von Identitäten akzeptiert anstatt transsexuelle Menschen in vorgegebene Raster zu pressen und ihnen das Leben zu erschweren. Wir wollen die Verfahren zur Änderung der Vornamen und zur Anpassung der Geschlechtszugehörigkeit deutlich vereinfachen und nur vom Geschlechtsempfinden des Antragstellers abhängig machen. Es wird nunmehr auf die bisher geforderte mindestens dreijährige Dauer des Zwangs des Zugehörigkeitsempfindens zum anderen Geschlecht sowie auf den irreversiblen Charakter dieses Empfindens verzichtet. Denn die Transsexualität kann nicht diagnostiziert werden, lediglich der Antragsteller selbst kann letztlich über seine geschlechtliche Identität Auskunft geben. Es wird auch auf die Anrufung eines Gerichts verzichtet. Der Antrag ist bei den Standesämtern zu stellen, so dass die Vornamens- und Personenstandsänderung im Rahmen eines Verwaltungsaktes erfolgen soll.“
Unter diesem Link finden Sie unseren Gesetzentwurf von der letzten Legislaturperiode sowie einen Artikel darüber:
www.gruene-bundestag.de/themen/lesben-schwule/trans-25-06-2010.html

Quelltext: http://www.volkerbeck.de/2016/08/04/situation-von-trans-menschen-in-deutschland/



Bolivien erkennt Transsexuelle offiziell an! /// Das falsche Geschlecht?

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Neues GesetzBolivien erkennt Transsexuelle offiziell an

In Bolivien werden Transsexuelle nun rechtlich anerkannt. Erwachsene können nun offiziell ihren Vornamen, ihr Geschlecht und ihr Bild im Ausweis und allen anderen amtlichen Dokumenten ändern lassen, teilte die Regierung nun mit.
La Paz
. "Wir werden niemanden aufgrund seiner sexuellen Identität ausgrenzen", betonte der linksgerichtete Staatschef Evo Morales. Das "Gesetz über die geschlechtliche Identität" kam gegen den Willen der katholischen Kirche und der konservativen Opposition zustande. Das Gesetz Nummer 807 wurde Ende Mai nach kontroverser Debatte beschlossen. Menschen über 18 Jahre können demnach einmalig Geschlecht und Vornamen ändern lassen.

Morales setzt sich gegen katholische Kirche durch

Voraussetzung ist eine psychologische Untersuchung. Die Behörden sind zur Verschwiegenheit über die Änderungen verpflichtet. Das Gesetz betrifft laut Regierung mindestens 2.000 Personen, die angekündigt hätten, die Änderungen vornehmen zu lassen. Bereits am Montag, als das Gesetz in Kraft trat, haben sich nach Angaben des Standesamtes 40 Personen gemeldet.
Morales hatte das Vorhaben gegen den Widerstand der katholischen Kirche verteidigt und erklärt, die Bischöfe hätten die Botschaften des Papstes zu Toleranz nicht verstanden. Er verwies darauf, dass Bolivien bei der Umsetzung der Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen Nachholbedarf habe.
In Bolivien ist beispielsweise die gleichgeschlechtliche Ehe nicht anerkannt. Die Vereinten Nationen hatten Bolivien zur Verabschiedung des Transsexuellengesetzes beglückwünscht und darauf hingewiesen, dass nur 41 Länder weltweit diesen Weg gegangen sind. Unter ihnen sind in Lateinamerika Argentinien, Uruguay, Paraguay, Kuba und Mexiko.

Conchita Wurst und Caitlyn Jenner machen es vor

Transsexualität ist heute ein öffentliches Thema. So gewann 2014 die Transgender-Frau Conchita Wurst den Eurovision Song Contest. Der ehemalige US-Olympiasieger Bruce Jenner zeigte seine Verwandlung zuCaitlyn Jenner sogar im Fernsehen.
Wie viele Transsexuelle es in Deutschland gibt, ist nicht sicher. Seit 1995 sollen 15.000 Menschen in Deutschland per gerichtlichen Entscheid nach dem Transsexuellengesetz ihre geschlechtliche Identität gewechselt haben.

Das falsche Geschlecht?
Transsexualität galt lange als Krankheit. Die Hirnforschung weist nach, dass sie nur eine von vielen möglichen Varianten eines Menschen ist.
Unsere Leserin Anna-Kathrin W. (35) aus Düsseldorf fragt: "In meinem engsten Freundeskreis gibt es einen Fall, dass ein Mann sich seit langem als Frau fühlt und sich jetzt auch geoutet hat. Er möchte in Zukunft tatsächlich als Frau leben. Jetzt fragen wir uns: Ist Transsexualität eine Krankheit? Kann man dem Freund, der ja offenbar seit langem und jetzt auch in Wirklichkeit eine Freundin sein möchte, eventuell therapeutisch helfen? Oder sollte man das gar nicht?"
Jürgen Vieten Wir Psychiater und Psychotherapeuten müssen uns entschuldigen. Wir haben Transsexualität - also sich fremd zu seinem äußeren Geschlecht zu fühlen - bisher als Krankheit verstanden, mit krausen Theorien versucht zu verstehen und mit Psychotherapien angeblich zu "heilen". Jetzt sagt die Hirnforschung: Transsexualität ist nur eine Variante der vererbten inneren Abbildung unseres Geschlechtes. Wir kennen "Maps" (Hirn-Landkarten), die uns unser Geschlecht vorstellen lassen, dem dann meist unser Körper entspricht. Bei Transsexuellen tut er dies nicht. Deren Vorstellung von ihrem Geschlecht, sozusagen von ihrem "Gehirngeschlecht", bildet nicht ihre Geschlechtsorgane ab.
An dieser Vorstellung soll man aber nichts ändern, da es genetisch ist. Varianten des "Gehirngeschlechtes" scheint es viele zu geben. Es liegt also keine Erkrankung vor, sondern ein Missverhältnis zwischen unserer Vorstellung von uns selbst und unserer körperlichen Gestalt. Das führt zu psychischen Problemen, wenn es durch Erziehung und Umwelt nicht erkannt und wenn es bestraft oder unterdrückt wird.
Wir Psychiater, Psychologen und Gutachter sind dabei bisher leider eher Teil des Problems und nicht von dessen Lösung. Transsexuelle sind - richtig verstanden - psychisch ebenso gesund wie Homo-und Heterosexuelle. Natürlich können diese Menschen auch Probleme haben, die sich eventuell auch ungünstig kombinieren. Der Wissensfortschritt muss jedenfalls in Zukunft Einfluss auf die Gesetzgebung und natürlich auch auf psychiatrische Konzepte haben.
Der Psychiater sollte aber auch an einem Punkt weiter Gehör finden: Nur er kann zu Beginn der noch unklaren Entwicklung beurteilen, ob sich ihm in der Praxis ein gesunder transsexueller Coming-out-Prozess darstellt oder ob sich möglicherweise eine Erkrankung wie Schizophrenie oder Borderline mit Verzerrung der Geschlechtsidentität zeigt.
Dies alles zu wissen, bleibt notwendig, um zukünftiges Leid vom Gesunden wie vom Kranken fernzuhalten.
Quelltext: http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/das-falsche-geschlecht-aid-1.5880636

Was ist Geschlecht?

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Was ist Geschlecht?

Vor nicht allzu langer Zeit war diese Frage leicht zu beantworten. Ein Blick zwischen die Beine, Penis gleich Mann, Scheide gleich Frau. Obwohl der überwiegende Teil der Menschheit immer noch die gleiche Einstellung hat, sieht man heute durchaus mehr geschlechtliche Faktoren als nur die Genitalien.

Da gibt es das rechtliche Geschlecht, die psychosozialen Geschlechtsfaktoren und die biologischen geschlechtlichen Faktoren wie Gonaden, Genitalien, Hormone, Chromosomen, Gesichtszüge, Statur, Behaarungsmuster und viele weitere Kleinigkeiten.

Wir können hier zwar von einem Normalmuster reden, eine Frau hat Eierstöcke und eine Scheide, XX-Chromosomen, Brüste, wenig Körperbehaarung eine höhere Stimme usw., natürlich weiß sie auch unumstößlich dass sie Frau ist aber es gibt Abweichungen. Manche fallen unter die Begriffe Intersexualität und Transsexuell, manche haben andere medizinische Bezeichnungen und manche auch gar keinen Namen.

Obwohl es diese Abweichungen gibt können wir dennoch von einer gewissen Norm reden. Ebenso wie bei der von der Fünffingrigkeit abweichenden Polydaktylie, um nur ein Beispiel zu nennen, würde niemand auf die Idee kommen diese "Normalitäten" in Frage zu stellen.

Übergeordnet sieht man heute das sogenannte Gehirngeschlecht, wobei es da aber schwierig wird, denn was hat man darunter zu verstehen? Manche reden von Geschlechtsidentität, manche von Körperlandkarte, manche vom geschlechtlichem Wissen. Festzuhalten ist aber, dass verschiedene geschlechtliche Faktoren im Gehirn verankert sind.

Das psychosoziale Geschlecht (Gender, Geschlechtsidentität) lässt sich in mindestens drei Komponenten aufteilen.

Epigenetische Faktoren
Hormonell bedingte Faktoren während der Embryogenese
Durch Sozialisation beeinflusste Faktoren.
Mindestens die beiden zuletzt genannten Faktoren lassen keinen eindeutige Aussage über das Geschlecht zu, hier haben wir zwischen "typisch Mann und typisch Frau" alle möglichen Zwischenstufen. Daraus jedoch zu folgern das es unendlich viele Geschlechter gäbe ist zu kurz gedacht.




Für die meisten geschlechtliche Merkmale lässt sich keine eindeutige Aussage treffen. Es gibt kein Eindeutigkeit für Frauen oder Männer. Zwar gibt es eine gewisse Häufung aber es gibt auch mehr oder weniger große Überlappungsbereiche.


Seit 500 Millionen Jahren gibt es bei den Säugern zwei Geschlechter, zeugend und gebärend. Dieses Prinzip dient der Arterhaltung und hat nichts mit einer wie auch immer gearteten Sozialisation zu tun. Hier geht es ausschließlich um den urogenitalen Bereich der Lebewesen. Unabhängig der körperlichen Normabweichung und der Vielfältigkeit des Genders, gibt es Menschen die genau wissen, dass sie das falsche Genital haben - Menschen mit Neuro-Genitalem-Syndrom (NGS). Das im neuronalem Netzt verankerte Geschlecht und die übrigen geschlechtlichen Körpermerkmale weichen voneinander ab.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die Embryogenese: Bereits in der Urkeimzelle ist die Richtung festgelegt, Eierstöcke oder Hoden. Die Entwicklung des restlichen Körpers folgt dann gemäß der Menge der produzierten Hormone. Die Entwicklung des Nervensystems nimmt einen gänzlich anderen Weg, es entsteht aus dem Neuralrohr. Diese Entwicklung vollzieht sich über einen relativ langen Zeitraum, bis es zum funktionsfähigem Hauptsteuerungsnetzwerk der "Maschine" Mensch wird.

Viele Funktionen regeln sich dann über das autonome Nervensystem ohne unser Zutun, so zum Beispiel die Körpertemperatur, der Pulsschlag und vieles mehr. Andere Funktionen unterliegen über das somatische Nervensystem unserer Kontrolle. Alles zusammen lässt sich als Körperlandkarte bezeichnen, über das das ICH mit der Umwelt in Beziehung tritt, bzw. über das der Körper in Funktion gehalten wird und letztlich auch der Geschlechtsaspekt zeugend/gebärend wahr genommen wird.

Letztlich bleibt die Frage offen, was ist Geschlecht . . . . . oder ist sie doch beantwortet?


Norwegen: Neues Transsexuellengesetz ist ein gutes Zeichen // Und vieles mehr!

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Norwegen: Neues Transsexuellengesetz ist ein gutes Zeichen

Das norwegische Parlament hat gestern beschlossen, dass Transsexuelle ihr Geschlecht in offiziellen Dokumenten ohne weitere Bestimmungen selbst ändern lassen können. Dazu erklärt Volker Beck:
„Die Abschaffung von Diagnoseverfahren in Norwegen ist ein gutes Zeichen. Es macht klar: Transsexuellenrechte sind Menschenrechte. Transsexualität kann nicht diagnostiziert werden, nur Betroffene können über ihre geschlechtliche Identität Auskunft geben. Entwürdigende Diagnoseverfahren zur Änderung des Namens oder der Geschlechtseintragung gehören abgeschafft, auch in Deutschland. Die Bundesregierung fehlt es bei Transsexuellenrechten an Haltung. Andere Länder wie Argentinien, Dänemark, Malta und Irland, und jetzt auch Norwegen sind da längst weiter. Davon könnte sich die Bundesregierung mal eine Scheibe abschneiden. Handeln Sie, Frau Schwesig und Herr de Maizière. Es ist nur eine Frage des Respekts vor der geschlechtlichen Identität eines anderen Menschen.
Das deutsche Transsexuellengesetz (TSG) ist über 30 Jahre alt. Es baut unbegründete Hürden für die Änderung des Vornamens und die Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit auf. Ein modernes Transsexuellengesetz muss die Selbstbestimmung und Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellen und die Betroffenen selbst über ihre Geschlechtszugehörigkeit bestimmen lassen.“
Quelltext: http://www.volkerbeck.de/2016/06/07/norwegen-neues-transsexuellengesetz-ist-ein-gutes-zeichen/

Geschlecht
Das Geschlecht sitzt nicht zwischen den Beinen.
Das Geschlecht sitzt zwischen den Ohren.
Unsere Kultur wird von zwei (Fehl-)Annahmen geprägt:
1. Es sei wissenschaftlich möglich, das Geschlecht eines jeden Menschen auf der Basis von körperlichen Untersuchungen zu bestimmen.

2. Es läge im Interesse jedes Menschen, einem der beiden heteronormativen, binären Geschlechter „Frau“ oder „Mann“ anzugehören.

Begriffsklärung
Sex (lat. sexus) bezeichnet einzig die genitale Ausprägung eines Körpers im Sinne der Fortpflanzung und hat NICHTS mit der sexuellen Orientierung zu tun. Unabhängig vom Geschlecht sind cis-, trans-, intersexuelle und transgender Menschen natürlich auch hetero-, homo-, bi-, pan-, poly- oder asexuell!

Unisex (lat. unus für „eins“ und sexus für „genitale Ausprägung“) sind Produkte und Angbote, die von allen Geschlechtern gleichermaßen genutzt werden, wie Unisex-Tarife, Unisex-Toiletten, Unisex-Parfum, Unisex-Kleidung etc.

Gender bezeichnet das durch die Gesellschaft und Kultur geprägte Rollenbild in "typisch männlich" und "typisch weiblich" und somit eine Fremd- und Selbsterwartung. Gleichzeitig kommt es durch diese Kategoriesierung in soziale Geschlechter zu einer Wertzuweisung. Diese Wertzuweisung aufzubrechen und somit eine Gleichstellung aller sozialen Geschlechter zu erreichen, wird als "gender mainstreaming" bezeichnet.
In vielen Kulturen existieren neben dem männlichen und weiblichen Geschlecht noch weitere anerkannte soziale Geschlechter, die sich zwischen den beiden Polen "männlich" und "weiblich" oder auch außerhalb dieses Kontinuums befinden. Daneben gibt es noch weitere Gender die sich beispielsweise als Ausdruck einer sozialen Schicht manifestieren. Hier ist das sogenannte "Adelsgeschlecht" exemplarisch.

Transsexus / Transgender. Seit einiger Zeit gibt es Bestrebungen, die Phänomene "Transsexus" und "Transgender" unter dem Begriff "Trans*" oder "Transidentität" zu subsummieren. Da sich die Phänomene jedoch in ihrem Ausgangspunkt (Transsexus - Bezugspunkt: Körper, Transgender - Bezugpunkt: Rollenverständnis) grundlegend unterscheiden, das Phänomen "Transsexus" droht marginaisiert zu werden und bei einer ausschließlichen Beschreibung als psycho-soziales Phänomen die Gefahr besteht, die körperlichen Angleichungsbestrebungen als medizinisch nicht notwendig zu klassifizieren (und sie somit aus der Finanzierung durch die Krankenkassen herauszunehmen), lehnt das Projekt 100% MENSCH die Vewendung des Begriffs "Trans*" bzw. "Transidentität" als Oberbegriff für "Transsexus" und "Transgender" ab. Wir werden weiterhin beide Phänomene gleichberechtigt beschreiben und ihre Rechte einfordern.

KEIN Trans*Mensch / Trans*Frau / Trans*Mann. Es gibt einen Unterschied zwischen einem brüllenden Affen und einem Brüllaffen, einem braunen Bären und einem Braunbären. Das Eine beschreibt eine Eigenschaft, das Andere schafft eine neue Art. Menschen mit einer geschlechtlichen Thematik sind Menschen und keine Unterart des Menschen wie zum Beispiel der ausgestorbene Denisova-Mensch. Daher lehnt das Projekt 100% MENSCH die Bezeichnung Trans*Mensch ab und verwendet stattdessen die Begriffe "transsexueller bzw. transgender Mensch", "Mensch mit transsexuellem/transgender Hintergrund" oder "Mensch mit geschlechtlicher Thematik". Analog gilt dies für intersexuelle/intergeschlechtliche Menschen.

Schubladen. Die hier vorgestellten Geschlechter sind die Prototypen, in denen sich die meisten Menschen mit ihrem Geschlechtsbewusstsein und ihrer Geschlechtsidentität wiederfinden. Da wir hier aber über eines der wohl persönlichsten, fundamentalsten und komplexesten Themen des Menschseins sprechen, hat jede Person einen weitaus differenzierteren Blick auf ihr, sein oder xs Geschlecht. Alle Farben des Geschlechterregenbogens hier adäquat abzubilden, ist uns leider nicht möglich.
Transsexus
Woher wissen Sie, dass Sie eine Frau sind?
Woher wissen Sie, dass Sie ein Mann sind?

Die Frage ist zugleich die Antwort: Sie wissen es einfach.
Ihr gesamtes Denken, Ihre Art die Welt wahrzunehmen, die Weise, wie Sie mit Ihrer Umwelt interagieren, Ihre Wünsche, Gefühle, Ihre Träume und Ängste – kurz: Ihr Leben wird von Grund auf von Ihrem Wissen um Ihr eigenes Geschlecht geprägt. Es ist uns so vertraut, dass wir nicht mehr darüber nachdenken oder es in Frage stellen. Das Geschlecht ist ein fundamentaler Bestandteil unseres Menschseins.
Dieses Geschlechtsbewusstsein wird nicht von unseren Genitalen bestimmt. Das Geschlecht sitzt nicht zwischen unseren Beinen. Das Geschlecht sitzt zwischen unseren Ohren.

Das ICH ist weiblich. Das ICH ist männlich.

In den allermeisten Fällen stimmen Geschlechtsbewusstsein und Genitalien überein. Manchmal jedoch nicht. Salopp formuliert könnte man sagen: Es kommt vor, dass Frauen geboren werden, die einen Penis haben. Oder es werden Männer geboren, die eine Vagina besitzen. Diese Menschen sind transsexuell. Warum sich bei manchen Menschen Körper und Geschlechtsbewusstsein schon vor der Geburt in unterschiedliche Richtungen entwickeln, ist noch nicht abschließend geklärt.

Da alle Menschen das Bestreben haben, ganz sie selbst zu sein, sich stimmig mitzuteilen, mit sich selbst im Einklang zu leben und als die Person wahrgenommen zu werden, die sie sind, steht für transsexuelle Menschen die Auflösung des Widerspruchs zwischen Geschlechtsbewusstsein und Körper im Vordergrund. Dies geschieht durch die Änderung ihres Personenstandes, also des Namens und des Geschlechtseintrags in Geburtsurkunde, Ausweispapieren, Zeugnissen usw., die Anpassung an und Entfaltung im jeweiligen gesellschaftlichen Rollenbild bis hin zu körperangleichenden Operationen und Hormoneinnahmen - wobei der Umfang der Maßnahmen individuell ist und nicht alle Transsexuellen alle Schritte durchführen (lassen).

Transgender
Unsere Gesellschaft weist Männern und Frauen klare, eindeutige Geschlechterrollenbilder und somit Stereotype zu.
In dieser stereotypischen Welt sind Männer mutig, kraftvoll, kontrolliert, aktiv und selbstbewusst, haben kurze Haare, spielen Fußball und lieben Autos.
Frauen hingegen sind liebevoll, mütterlich, häuslich, zurückhaltend, passiv und emotional, tragen Kleider, haben lange Haare, schminken sich und trinken lieber Sekt als Bier.

Diese Zuweisungen sind natürlich oft absurde Klischees und dennoch weisen wir noch immer viele Eigenschaften von Charakterzügen und Verhalten bis hin zu Sprachmelodie, Kleidung, Frisur, Ausdruck und Fähigkeiten den Kategorien „eher weiblich“ bzw. „eher männlich“ zu.

Wir alle besitzen sowohl als „männlich“ interpretierte als auch „weiblich“ interpretierte Eigenschaften; Macho, Heimchen, Softie, Emanze, kühle Geschäftsfrau, Nerd, Sexbombe - den „eindeutigen“ Mann, die „eindeutige“ Frau gibt es nicht.

Die Art, wie ein Mensch die verschiedenen Anteile seines Wesens ausdrückt, ist jedoch höchst unterschiedlich. Wesenszüge und Vorlieben werden verstärkt oder verdrängt, ausgelebt oder verheimlicht, präsentiert oder überdeckt. Jeder Mensch baut so (bewusst und unbewusst) eine Geschlechtsidentität auf, durch welche er sich selbst und auch seine angestrebte Wahrnehmung durch die Gesellschaft definiert. Jeder Mensch hat dabei das Bestreben und das Recht, mit sich selbst in größtmöglicher Stimmigkeit zu leben.

In den meisten Fällen stimmt die Geschlechtsidentität mit den genitalen Merkmalen überein. Transgender beschreibt das Phänomen, wenn die eigene Geschlechtsidentität und/oder der Geschlechtsausdruck nicht den traditionellen Rollenerwartungen entspricht. Die Geschlechtsidentität beschreibt dabei das Selbsterleben des Individuums in der Gesellschaft („Wer bin ich?“), der Geschlechtsausdruck die geschlechtliche Wahrnehmung des Individuums durch die Gesellschaft (“Wie werde ich wahrgenommen?“).

Ein Transgender wäre also beispielsweise ein Mensch mit weiblichen Körpermerkmalen (z.B. einer Vagina), der sich selbst aber über Wesenszüge, Verhalten und Interaktion mit der Welt als Mann definiert und auch als solcher wahrgenommen werden möchte.

Viele Transgender lehnen jedoch eine Selbst- bzw. Fremdeinordnung in die binären Geschlechterkategorien „Mann“ und „Frau“ ab, da sie ihre Geschlechtsidentität als „zwischen den Geschlechtern“ oder auch „außerhalb der Geschlechterkategorien“ (non-binär oder non-genderconforming) empfinden.

Im Gegensatz zu Transsexuellen steht für Transgender eine Angleichung der Genitalien an die Geschlechtsidentität nicht immer im Vordergrund. Der Leidensdruck, welcher bei Transsexuellen durch den Konflikt zwischen Geschlechtsbewusstsein und Körper entsteht, manifestiert sich bei Transgender eher durch die negative Reaktion der Gesellschaft auf die von der Gesellschaft empfundene „Abweichung vom traditionellen binären Geschlechtsausdrucks“. Bei non-binären Menschen, die sich außerhalb des binären Geschlechtersystems verorten, besteht oft auch der Wunsch nach einer körperangleichenden Operation. Auch hier sollten die Kosten für die entsprechenden Eingriffe von der Krankenkasse übernommen werden.

Wir alle haben eher männliche Anteile.
Wir alle haben eher weibliche Anteile.
Wir alle tragen beide Anteile in uns.

So gesehen,
sind wir alle ein bisschen transgender.

Die Begriffe trans*, transgender und transident werden gleichberechtigt genutzt.

Intersexus
Intersexuelle bzw. Intergeschlechtliche sind Menschen, deren Körper (insbesondere die inneren und äußeren Genitalien) nicht den medizinisch-gesellschaftlichen Normen von „weiblichen“ oder „männlichen“ entsprechen – also genetisch, hormonell und/oder anatomisch uneindeutig sind.

Neben den schon bei Geburt erkennbaren Fällen gibt es viele intergeschlechtliche Merkmale, die sich erst während der Pubertät manifestieren können. Heute wird davon ausgegangen, dass ca. 2% der Menschen intergeschlechtlich sind.

Intersexuelle Menschen sind nicht per se krank oder behandlungsbedürftig. Dennoch werden viele von ihnen auch heute noch als krank bezeichnet und ohne umfassende Aufklärung medikamentös, hormonell und/oder chirurgisch behandelt. Häufig geschehen diese schwerwiegenden und irreversiblen Eingriffe ohne eine persönliche, freie und voll informierte Einwilligung.

Besonders verheerend ist eine chirurgische Zwangsangleichung an ein meist weibliches Idealbild von Kleinstkindern. Eine solche genitalzuweisende Operation bedeutet die vollständige Sterilisation sowie unter Umständen eine Zuweisung des falschen Genitals! Dieses Vorgehen ist eine klare und grobe Verletzung der Menschenrechte!

Dennoch werden viele Eltern nach der Geburt eines intergeschlechtlichen Kindes bedrängt, einer solchen genitalzuweisenden OP zuzustimmen.

Einige Intergeschlechtliche kämpfen heute dafür, als drittes Geschlecht Anerkennung zu finden. Andere wiederum finden sich in einem der beiden heteronormativen binären Geschlechter - männlich oder weiblich – wieder.

Die Begriffe Inter*, Intergeschlechtlichkeit und Intersexualität werden gleichberechtigt genutzt.

Cissexus
Cissexus Menschen erfüllen folgende Kriterien:

1. Das nach der Geburt aufgrund der Betrachtung der äußeren Genitalien zugewiesene Geschlecht ist identisch mit den genetischen, hormonellen und anatomischen Merkmalen (ausgehend von einem binären Geschlechtersystem).

2. Das zugewiesene Geschlecht entspricht dem Geschlechtsbewusstsein.

3. Das zugewiesene Geschlecht entspricht dem Selbsterleben in der Gesellschaft. (Geschlechtsidentität)

4. Der Geschlechtsausdruck entspricht in seiner Wahrnehmung der durch die Gesellschaft zugewiesenen Geschlechterrolle.
Der größte Teil der Bevölkerung gehört zur Gruppe der cis-geschlechtlichen Menschen.

cis (lat./chemisch: auf einer Ebene, diesseitig)


Transsexuelle „wären nicht lieber“ eine Frau bzw. ein Mann. Sie SIND es. Von Geburt an.


... ein Satz wie „Claudia, die früher mal Stefan war“ ist äußerst verletzend. Claudia war schon immer Claudia - sie wurde nur Stefan genannt, weil man ihr wahres Ich nicht erkannt bzw. akzeptiert hat.

... wenn sich Ihr Kind nicht so rollentypisch verhält, wie Sie es erwarten - fragen Sie Ihr Kind und bitte glauben Sie ihm! Das Geschlecht kann man nicht anerziehen. Sie haben nichts falsch gemacht! Falsch wäre es nur, nicht für Ihr Kind dazusein.

... wenn Sie Zweifel haben, wie Sie eine Person ansprechen sollen - fragen Sie sie offen und freundlich (“Wie darf ich Sie ansprechen?“). Sie wird es Ihnen sagen und sich über die Rücksicht freuen.

... Travestie ist eine Kunstform auf der Bühne. Sie ist ein Spiel mit Geschlechterrollen und hat nichts mit Transsexualität oder Transgender zu tun! Ein transsexueller/transgender Mensch kann sich sein Geschlecht nicht „abschminken“, er verkleidet sich auch nicht. Er/sie ist der Mensch, der er/sie ist.

Dienstag, 2. August 2016

Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Du musst nicht den ganzen Weg kennen. (Martin Luther King)


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!
Geschrieben und Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2016
Bitte kopiert den Link und Gebt diesen euren Verwandten, Freunde, Bekannten und Familie denn Information beugt vor, einer Minderheit anzugehören!
Hey Du hast es und brauchst es, deswegen Spende Blut, denn es fehlt in der ganzen Welt!
Ich habe Ihn, Du auch? Organspenden können andere zum Leben verhelfen, sei stolz auf dich selbst mache Ihn Dir den Organspende Ausweis!
Hey you have it and need it, so donating blood, because it is missing in the world!

I had him, you also? Organ donation can help others to life, be proud of your self  doing Him Get donor card!

Es ist vorbei... Die Zeit des Tiefschlafes. Die Illusion unseres Lebens. Das Wegschauen.
Alles beginnt mit dem ersten Schritt. Du musst nicht den ganzen Weg kennen.
(Martin Luther King)
Es beginnt die Zeit des (Selbst-) Bewusstseins, des (Selbst-) Befreiens, der (Selbst-) Verantwortung und der Entscheidungen, die für uns alle positive Veränderungen hervorbringt. Solche die vom Herzen kommen. Zum Wohler aller!

Die vielen Konflikte, Kriege und Krisen, die weltweit passieren, zeigen uns, was aus uns geworden ist. Wir Menschen haben den Kontakt zu uns selbst verloren. Seit Generationen lassen wir uns von der Angst führen, lassen uns teilen und gegeneinander aufhetzen.
Arm gegen Reich, Schwarz gegen Weiß, Heterosexuell gegen Homosexuell, Religion gegen Religion, Nation gegen Nation, Mann gegen Frau, Rechts gegen Links, Fleischesser gegen Vegetarier/Veganer, Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber, Realschüler gegen Abiturient...

So können wir leichter von denen die davon profitieren beherrscht und kontrolliert werden. Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte heißt es. Was wir aus kleinen Systemen wie der Familie, Schule oder dem Freundeskreis kennen, findet auch global statt.
Überall begehren immer mehr Menschen auf, um sich für ihre Freiheit und ihre Menschenwürde einzusetzen. Auf friedliche oder auch auf kämpferische Art und Weise.
Uns Menschen wird immer mehr BEWUSST, dass wir nicht „artgerecht" leben und vieles nicht mehr im Gleichgewicht ist: Kinder werden "auffälliger" und müssen „behandelt" werden. Bei bisher gesunden Erwachsenen werden immer öfter "psychische Krankheiten" diagnostiziert. Sie fallen einfach aus dem System heraus, weil sie nicht mehr nur Leistung bringen können oder wollen. In den 33 höchstentwickelten Ländern nimmt die Einnahme von Antidepressiva und anderen (Leistungs-) Medikamenten stetig zu.

Wir wissen inzwischen, dass wir so, wie wir leben, nicht unserer wahren Natur gerecht werden. Indem wir Dinge tun, die wir nicht vom Herzen entscheiden, die uns nicht begeistern, die uns nicht erfüllen. Die daraus entstehende innere Leere füllen wir mit gekauften Dingen, um ein kurzes Gefühl der Wertaufbesserung / Befriedigung zu erfahren. Immer auf der Suche nach Anerkennung und Zuneigung, jene die wir als Kind oft vermisst haben. Wir suchen sie im Außen, bei Menschen, denen wir nur unsere Fassade zeigen, da wir uns nicht liebenswert genug fühlen, wenn wir einfach nur so wären wie wir in Wahrheit sind.

Es ist Zeit für einen großen Wandel. Der eine oder andere kann sich noch nicht vorstellen wie und bleibt daher lieber (noch) dem alten, vertrauten Muster treu. Es gibt aber schon sehr viele Menschen, die daran arbeiten, dass diese Welt gerecht und friedvoll wird. Und das Verhalten von uns allen ist dafür entscheidend, dass das auch geschehen kann. Wir sind der Auslöser an der Zündschnur. Doch was tun?
Wie geht es dir? Spürst du die Veränderungen? Wie frei und selbstbestimmt fühlst du dich wirklich? Wie viel Zeit am Tag verbringst du mit Dingen die dich begeistern und mit dem was dir Freude macht? Wie oft bist du mit Menschen zusammen, die dich so verstehen und akzeptieren wie du wirklich bist? Lebst du deine Fähigkeiten, deine Talente und Begabungen? Handelst und entscheidest du aus deinem Herzen oder noch aus der Angst oder dem Mangeldenken heraus?
Wir können diesen Kampf gegen uns selbst nur beenden, in dem wir... ihn beenden. Das Wollen, das Müssen, das Sollen. Das Beurteilen, Bewerten und Verurteilen. Das Manipulieren, das Steuern und Kontrollieren. Das Sich-etwas-beweisen-müssen und Jemand-sein-wollen.
Der größte Unterschied zwischen den Menschen ist (noch) die Höhe des Bewusstseins. Der Reifegrad unserer persönlichen Entwicklung.
Nur du selbst kannst bei dir anfangen daran etwas zu ändern. Werde dir deiner SELBST BEWUSST. Glaube wieder an die Liebe, die die Essenz unserer Seele ist, und das Gute was jeder in sich hat. Und daran, dass es jedem möglich ist, die persönliche und absolute Freiheit zu erreichen.
Es fühlt sich im Moment nicht so an? Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wird uns als unsere Wirklichkeit präsentiert.
Richten wir den Fokus auf das Problem, wird dieses größer. Richten wir den Fokus auf die Lösung, wird diese wachsen. Du selbst kannst das beeinflussen.
Alles beginnt mit der Beziehung / Verbindung (wieder) mit dir selbst!
SELBST-LIEBE STATT EGOISMUS 
Liebe deinen Nächsten...wie dich selbst.
SELBST-VERTRAUEN STATT ANGST UND ZWEIFEL
Alles was wir brauchen, um zu wachsen und zu reifen, ist bereits in uns. So wie in einem Rosensamen bereits die ganze Rose ruht.
SELBST-BESTIMMUNG STATT FREMDBESTIMMUNG
Wir sollten unser wichtigstes Gut wieder nutzen: Unseren freien Willen! Wir haben die Wahl, ob wir eine schwierige Situation als Chance sehen, um in unserer seelischen Reife zu wachsen oder ob wir in unser altes Muster zurück fallen.
SELBST-VERANTWORTUNG STATT SCHULDZUWEISUNG UND ERWARTUNGSHALTUNG
Wenn wir verstehen, dass alles was wir erleben mit uns selbst zu tun hat, können wir anfangen für uns selbst die Verantwortung zu übernehmen. Wir haben keinen Bedarf mehr andere zu manipulieren, zu missbrauchen oder zu benutzen. Zu bewerten oder zu verurteilen.
Jeder Einzelne IST die Veränderung! Der Wandel. Zu jeder Zeit an jedem Ort kann jeder diesen Wandel mitentscheiden und mittragen. JETZT! Denn jeder Einzelne ist ein machtvolles Wesen auf diesem Planeten.

Es beginnt die Zeit des (Selbst-) Bewusstseins, des (Selbst-) Befreiens, der (Selbst-) Verantwortung und der Entscheidungen, die für uns alle positive Veränderungen hervorbringt. Solche die vom Herzen kommen. Zum Wohler aller!
Die vielen Konflikte, Kriege und Krisen, die weltweit passieren, zeigen uns, was aus uns geworden ist. Wir Menschen haben den Kontakt zu uns selbst verloren. Seit Generationen lassen wir uns von der Angst führen, lassen uns teilen und gegeneinander aufhetzen.
Arm gegen Reich, Schwarz gegen Weiß, Heterosexuell gegen Homosexuell, Religion gegen Religion, Nation gegen Nation, Mann gegen Frau, Rechts gegen Links, Fleischesser gegen Vegetarier/Veganer, Arbeitnehmer gegen Arbeitgeber, Realschüler gegen Abiturient...
So können wir leichter von denen die davon profitieren beherrscht und kontrolliert werden. Wenn Zwei sich streiten freut sich der Dritte heißt es. Was wir aus kleinen Systemen wie der Familie, Schule oder dem Freundeskreis kennen, findet auch global statt.
Überall begehren immer mehr Menschen auf, um sich für ihre Freiheit und ihre Menschenwürde einzusetzen. Auf friedliche oder auch auf kämpferische Art und Weise.

Uns Menschen wird immer mehr BEWUSST, dass wir nicht „artgerecht" leben und vieles nicht mehr im Gleichgewicht ist: Kinder werden "auffälliger" und müssen „behandelt" werden. Bei bisher gesunden Erwachsenen werden immer öfter "psychische Krankheiten" diagnostiziert. Sie fallen einfach aus dem System heraus, weil sie nicht mehr nur Leistung bringen können oder wollen. In den 33 höchstentwickelten Ländern nimmt die Einnahme von Antidepressiva und anderen (Leistungs-) Medikamenten stetig zu.
Wir wissen inzwischen, dass wir so, wie wir leben, nicht unserer wahren Natur gerecht werden. Indem wir Dinge tun, die wir nicht vom Herzen entscheiden, die uns nicht begeistern, die uns nicht erfüllen. Die daraus entstehende innere Leere füllen wir mit gekauften Dingen, um ein kurzes Gefühl der Wertaufbesserung / Befriedigung zu erfahren. Immer auf der Suche nach Anerkennung und Zuneigung, jene die wir als Kind oft vermisst haben. Wir suchen sie im Außen, bei Menschen, denen wir nur unsere Fassade zeigen, da wir uns nicht liebenswert genug fühlen, wenn wir einfach nur so wären wie wir in Wahrheit sind.
Es ist Zeit für einen großen Wandel. Der eine oder andere kann sich noch nicht vorstellen wie und bleibt daher lieber (noch) dem alten, vertrauten Muster treu. Es gibt aber schon sehr viele Menschen, die daran arbeiten, dass diese Welt gerecht und friedvoll wird. Und das Verhalten von uns allen ist dafür entscheidend, dass das auch geschehen kann. Wir sind der Auslöser an der Zündschnur. Doch was tun?
Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt. (Mahatma Gandhi)
Wie geht es dir? Spürst du die Veränderungen? Wie frei und selbstbestimmt fühlst du dich wirklich? Wie viel Zeit am Tag verbringst du mit Dingen die dich begeistern und mit dem was dir Freude macht? Wie oft bist du mit Menschen zusammen, die dich so verstehen und akzeptieren wie du wirklich bist? Lebst du deine Fähigkeiten, deine Talente und Begabungen? Handelst und entscheidest du aus deinem Herzen oder noch aus der Angst oder dem Mangeldenken heraus?
Wir können diesen Kampf gegen uns selbst nur beenden, in dem wir... ihn beenden. Das Wollen, das Müssen, das Sollen. Das Beurteilen, Bewerten und Verurteilen. Das Manipulieren, das Steuern und Kontrollieren. Das Sich-etwas-beweisen-müssen und Jemand-sein-wollen.
Der größte Unterschied zwischen den Menschen ist (noch) die Höhe des Bewusstseins. Der Reifegrad unserer persönlichen Entwicklung.
Nur du selbst kannst bei dir anfangen daran etwas zu ändern. Werde dir deiner SELBST BEWUSST. Glaube wieder an die Liebe, die die Essenz unserer Seele ist, und das Gute was jeder in sich hat. Und daran, dass es jedem möglich ist, die persönliche und absolute Freiheit zu erreichen.
Es fühlt sich im Moment nicht so an? Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Alles worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken, wird uns als unsere Wirklichkeit präsentiert.
Richten wir den Fokus auf das Problem, wird dieses größer. Richten wir den Fokus auf die Lösung, wird diese wachsen. Du selbst kannst das beeinflussen.
Alles beginnt mit der Beziehung / Verbindung (wieder) mit dir selbst!
SELBST-LIEBE STATT EGOISMUS 
Liebe deinen Nächsten...wie dich selbst.
SELBST-VERTRAUEN STATT ANGST UND ZWEIFEL
Alles was wir brauchen, um zu wachsen und zu reifen, ist bereits in uns. So wie in einem Rosensamen bereits die ganze Rose ruht.
SELBST-BESTIMMUNG STATT FREMDBESTIMMUNG
Wir sollten unser wichtigstes Gut wieder nutzen: Unseren freien Willen! Wir haben die Wahl, ob wir eine schwierige Situation als Chance sehen, um in unserer seelischen Reife zu wachsen oder ob wir in unser altes Muster zurück fallen.
SELBST-VERANTWORTUNG STATT SCHULDZUWEISUNG UND ERWARTUNGSHALTUNG
Wenn wir verstehen, dass alles was wir erleben mit uns selbst zu tun hat, können wir anfangen für uns selbst die Verantwortung zu übernehmen. Wir haben keinen Bedarf mehr andere zu manipulieren, zu missbrauchen oder zu benutzen. Zu bewerten oder zu verurteilen.
Jeder Einzelne IST die Veränderung! Der Wandel. Zu jeder Zeit an jedem Ort kann jeder diesen Wandel mitentscheiden und mittragen. JETZT! Denn jeder Einzelne ist ein machtvolles Wesen auf diesem Planeten.

Es ist wichtig sich auf das Licht und die Liebe in sich selbst und auf das höchste Ergebnis zu fokussieren. In jeder Lebenssituation sowie in jedem Beruf kann man Spiritualität und Achtsamkeit leben und somit auch weitergeben.
Zeit alleine heilt nicht alle Wunden
Immer mehr Menschen sind bereit zu hinterfragen, was seit Generationen vermittelt und weiter gegeben wurde. Unsere Ernährung, die Art und Weise wie wir unsere Beziehungen und den Umgang miteinander gestalten. Wie wir mit unseren Kindern umgehen und was wir ihnen vermitteln wollen. Von was wir uns ablenken lassen und wie wir uns erlauben zu sein. Auch wie wir uns unser Berufsleben vorstellen, verändert sich.
Die Zeit ist gekommen, uns von den Fesseln der Vergangenheit zu befreien. Erst dann ist der Weg frei um Neues entstehen zu lassen. Um nach unserer wahren Natur zu leben.
Die Reise zu dir selbst beginnt jederzeit, wenn du bereit bist.
Viele Menschen haben sich noch nicht von den alten Verstrickungen und Abhängigkeiten ihrer Vergangenheit gelöst. Wir alle sind durch die Beeinflussung und Prägung unserer Kindheitserfahrungen, durch die übernommene Angst, die Scham- und die Schuldgefühle und durch den Einfluss negativer Erlebnisse in unserem Leben einem bestimmten Denk- und Verhaltensmuster unterworfen. Wir alle haben mit unserer Familie, unseren Vorfahren eine ganz eigene, einzigartige Geschichte. Dadurch sind wir alle auf sehr unterschiedliche Weise geprägt und konditioniert. Durch die Gene und das was bewusst und unbewusst an uns weiter gegeben wurde. Das hält uns oft davon ab, in die selbstbestimmte Eigenverantwortung zu kommen.
Wir reagieren (noch) oft aus der Perspektive eines verletzten Kindes, anstatt aus der Ebene eines Erwachsenen zu entscheiden und zu handeln.
Wir tragen bis heute Ängste in uns, die direkt oder indirekt an uns weiter gegeben wurden. Wir haben Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren und sozial „abzurutschen". Wir haben Angst davor alleine zu sein. Angst vor Ablehnung, Ausgrenzung und davor bewertet zu werden. Angst davor „nicht genügend" zu sein oder die Kontrolle zu verlieren....
Wir fühlen uns schlecht bis hin zu schuldig, wenn wir mal zu spät gekommen sind, wenn wir nach dem Maßstab des anderen etwas falsch gemacht haben oder jemanden enttäuscht haben. Wir entschuldigen uns, wenn unsere Wohnung nicht aufgeräumt ist oder wenn wir jemanden nicht gegrüßt haben. Und wir schämen uns, wenn wir das Gefühl haben, unseren Schein nicht mehr aufrecht halten zu können.
Wir fühlen uns oft ohnmächtig und zweifeln an uns und unseren Entscheidungen. Wir stellen selten das Zugrundeliegende in Frage, wie z.B. die übergeordnete Struktur bzw. die Ursachen hinter dem Problem. Uns fehlt es oft an einem gesunden und stabilen Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
Wir leben in einem Rahmen den es gilt zu öffnen und zu verlassen, um zu erkennen, dass all diese Ängste uns nur dann steuern, wenn wir dies zulassen.
Eine neue, friedvolle und tolerante Gesellschaftskultur kann entstehen, wenn wir unsere innere Haltung / unser Bewusstsein transformieren.
Von der Opferhaltung und dem Gefühl der Ohnmacht in die Selbstliebe und die Selbstverantwortung.
Es wird Zeit für neue Paradigmen. Ich möchte an dieser Stelle gerne einmal folgendes richtig stellen:

Du bist in Ordnung so wie du bist. Du musst nicht deine Daseinsberechtigung erkämpfen. Du musst es nicht jedem Recht machen, du musst nicht die Erwartungen der anderen erfüllen und du musst nichts leisten und nichts beweisen. Jeder hat das Recht auf ein menschenwürdiges und glückliches Leben. Einfach so.
Du darfst die Haltung deiner Eltern, Großeltern und Vorfahren in Frage stellen, ohne sie zu verurteilen und du bist nicht für deren Wohlbefinden verantwortlich. Um als Erwachsener in seine Selbstbestimmung und Eigenverantwortung (zurück) zu kommen, ist es wichtig diese Fremdverantwortung abzugeben, um somit diesen Kreislauf zu beenden.
Ein Kind ist nicht das Eigentum oder Abbild seiner Eltern. Es ist auch nicht „deren ganzer Stolz". Es hat eigene Gedanken, Gefühle und Werte. Und es ist nicht seine Aufgabe, die unerfüllten Träume der Eltern zu leben und deren innere, unverarbeitete Ängste zu besänftigen. Z.B. in dem es Leistung bringt, weil diese Angst haben, es könnte später einmal "nichts erreichen". Eltern sind die schützende Wegbegleitung für ihr Kind. Sie sollten ihm Raum und Zeit und Möglichkeiten geben, sich selbst und das Leben zu entdecken. Mit dem Kind in Beziehung gehen statt es als Erziehungsprojekt zu sehen. Wenn sie sich selbst hilflos und verunsichert fühlen, übergehen sie entweder ihre eigenen Grenzen und sind inkonsequent oder setzen zu viele willkürliche, oft nicht nachvollziehbare Grenzen. Beides verunsichert dann wiederum das Kind und löst unterschiedliche Reaktionen bei ihm aus, was Eltern dann wiederum erneut unter Stress setzt. Wenn Eltern selbst innerlich gereift sind, ihre eigenen Grenzen wahrnehmen und sie entsprechend äußern, so wird das Kind lernen, sie ganz selbstverständlich zu respektieren.
• Schulnoten, ein Titel oder unser Besitz sagen nichts über uns als Mensch aus. Diese äußeren und subjektiven Bewertungen und Einschätzungen entscheiden nicht wer ein Recht auf ein zufriedenes Leben und eine gut bezahlte Arbeit hat. Dieses Gefühl ist eine alte Programmierung und braucht nur unser Ego. Es wird Zeit, dass der Mensch von Anfang an mit seinen ganz individuellen Fähigkeiten und Talenten wahrgenommen und gefördert wird, sodass er selbstverständlich seinen Beitrag zu einer gerechten und friedvollen Welt leisten wird. Zum Wohle aller.
Du musst nicht 40 Stunden / 5 Tage die Woche arbeiten, damit du deine Pflicht getan hast und somit ein Recht auf Freizeit hast. Dies läuft noch so, weil wir es ungefragt übernommen haben.
Du darfst einfach sein und einfach mal nichts machen. Nicht nur sonntags. 
Nein, du bist nicht verpflichtet zu deinem Geburtstag einen auszugeben oder jemanden einzuladen, in dessen Gegenwart du dich eigentlich nicht wohlfühlst. Auch dann nicht, wenn er / sie dich schon einmal eingeladen hat.Uns fällt es oft schwer, Menschen zu sagen, dass wir etwas nicht wollen bzw. was wir statt dessen wollen, da uns auch dort wieder die Angst (unbewusst) steuert. Die Angst davor, abgelehnt zu werden. Fangen wir an, ehrlich zu uns selbst und anderen zu sein, kann es vielleicht passieren, dass wir für diesen Moment einen Kontakt im Außen verlieren, aber wir haben einen großen Schritt in Richtung Kontakt und Akzeptanz zu uns selbst getan. Du wirst spüren, dass es das ist, was du immer wolltest und du gibst damit auch dem anderen die Chance, sich für einen ehrlichen und offenen Umgang zu öffnen. Es beginnt immer alles mit einem der beginnt.
Du musst nicht "nett" sein. Du bist automatisch authentisch und respektvoll jedem Lebewesen gegenüber, wenn du dich selbst annimmst und akzeptierst. Denn wir behandeln andere so wie wir uns selbst auch behandeln.
Du bist nicht dumm, wenn du etwas nicht weißt. Vorgegebenes und eingepauktes Wissen ersetzt nicht innere Weisheit und einen gesunden Menschenverstand.
Du bist nicht unordentlich. In deiner Wohnung wird gelebt.
Du darfst Fehler machen und selbstständig daraus lernen.
Er ist kein Idiot. Er hat eine andere Sichtweise. Wir sind verschieden. Wenn du 10 Menschen fragst, wie sie eine Situation erlebt haben, wirst du 10 verschiedene Sichtweisen erfahren, wobei sich die eine oder andere vielleicht ähneln. Wer hat Recht? Jeder für sich.
Du bist nicht "links", wenn du gegen Krieg bist und dir Frieden für alle wünschst.
Du darfst auf deine Nationalität stolz sein und kannst trotzdem ein toleranter Mensch sein.
Ja, du darfst auch Nein sagen. Und nein, du musst nicht immer ja sagen.
Du darfst wütend sein. Du darfst traurig sein. Du darfst ängstlich sein. Und du darfst all das wahrnehmen und zeigen, ohne anderen zu schaden. Denn das ist die wahre Stärke.
Du darfst einfach so glücklich sein und solltest dich immer darum kümmern, dass du dich wohlfühlst. Das ist Leben. Die Lebensfreude sollte unser Motor sein. Jeder macht das, was er kann und von Herzen machen will (denn das ist sein "Seelenplan") und leistet somit seinen ganz individuellen Beitrag zum Wohle aller. Jede „Arbeit / Berufung / Leistung" ist gleich viel wert.
Du kannst machen was du willst! Solange du dabei nicht die Grenzen eines anderen oder die Grenzen der Natur überschreitest. Das ist das Lebensrecht eines jeden!
Du bist es wert geliebt zu werden. Einfach so.
Es geht darum, dich von all den alten Paradigmen und Glaubenssätzen in dir zu lösen. Dich von deinen noch unverarbeiteten seelischen Verletzungen, die du bisher vermieden hast anzuschauen, zu befreien. Sie nicht mehr zu verdrängen oder zu überspielen.
Schwierige und unangenehme Situationen sind Hinweise unserer Seele auf Themen, die noch erkannt und geheilt werden wollen. Sie wiederholen sich solange, bis sie uns gelehrt haben, was wir wissen sollen.
Gib dir und deiner Seele Zeit und Raum durchzuatmen. Halte einfach mal dein Leben an und beende all die Ablenkungen deines Ego. Stille ist das, was wir oft vermeiden. Gib ihr eine Chance. Am Anfang wird es sich vielleicht unangenehm anfühlen. Versuche es auszuhalten. Weiche nicht mehr dem aus, was sich zeigen will. Lass es geschehen. Dein inneres Kind will sich zeigen und möchte dass all die noch verdrängten und unterdrückten Verletzungen und Gefühle (an-)erkannt werden. Tu was immer dir gut tut und erlaube dir selbst, einfach zu sein. Nimm wahr, was du fühlst, aber versuche, dich nicht mehr hineinzusteigern und dich davon lenken zu lassen. Lass es fließen.
Es ist vorbei. Du musst nicht mehr gut sein, lieb sein, stark sein, erfolgreich sein...
Du bist so wie du bist, mit all deiner Verletzlichkeit, vollkommen und perfekt.
Ich bin Mutter von 2 Kindern und ich wünsche mir, dass meine Kinder in einer Welt leben, in der sie in Frieden frei und selbstbestimmt ihr Leben leben können. Dass sie sich ihre wahre Persönlichkeit bewahren. Jene, die viele von uns Erwachsenen bereits aufgegeben haben, um täglich ihre Pflicht zu tun. Aber das Leben kann alles andere als ein Kampf sein.
Was wünschst DU dir für dich und deine Kinder?
Wir als heutige erwachsene Generation sind die, die den wesentlichen und längst notwendigen Wandel mitentscheiden. Du kannst viel verändern, wenn du dort wo du bist, wach bist. Und deinem Herzen folgst. Aussprichst was du siehst und empfindest und nicht mehr alles mit dir machen lässt. Indem du beginnst, die Dinge, die sich für dich nicht gut anfühlen, zu beenden.
Du bist nicht so hilflos wie du dich vielleicht oft fühlst.
Steh auf und sag was du willst und was du nicht willst. Dort wo du gerade bist. Lass dich von deiner Angst und den Zweifeln nicht mehr steuern. Du wirst sehen, wie sie kleiner werden, wenn du dich ihnen stellst.
Was können wir einem Kind sagen, das Angst hat in den Keller zu gehen?:
"Angst ist ein Gefühl, was wie die anderen Gefühle auch, zu uns gehört. Sie will uns schützen und vor Gefahren warnen. Manchmal steht sie uns aber auch im Weg. Nicht sie entscheidet am Ende, was du tust, sondern du selbst bist der Bestimmer. Wenn du mit ihr in den Keller gehst, wirst du erleben, wie sie kleiner wird."
Die Welt braucht dich. Jeden von uns. Nur wenn wir alle aufstehen und nicht mehr gegeneinander, sondern MITEINANDER handeln, haben wir die Macht diese Welt zu verändern.
Lasst uns aussprechen, was wir möchten. Trauen wir uns endlich zu sagen, wie wir uns die Welt vorstellen. Auch wenn wir noch nicht in jedem Bereich eine Lösung haben... Viele neue und alternative Lösungen entstehen bereits. Und jeder kann dabei mitwirken. Lasst uns beginnen zu sagen was wir wollen.
 JETZT!



Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...