Mittwoch, 1. August 2012

Zäher Kampf gegen die Straflosigkeit Homo- und Trans*-Organisationen fordern restlose Aufklärung!


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Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2012

Zäher Kampf gegen die Straflosigkeit
Homo- und Trans*-Organisationen fordern restlose Aufklärung!

Fast drei Jahre nach dem Putsch in Honduras sind die zahlreichen homo- und transphoben Morde noch immer nicht aufgeklärt. Viele Mitglieder der Lesben-, Schwulen-, Bisexuellen- und Trans* (LGBT)-Community setzen sich weiter für ein Ende der Straflosigkeit ein. Verstärkt gehen sie in die Öffentlichkeit und kämpfen für das Recht auf freie Entfaltung für alle.

Monat für Monat, an jedem 13., ziehen sie vor das Gebäude der honduranischen Staatsanwaltschaft und fordern die Aufklärung der Morde, denen seit dem Putsch am 28. Juni 2009 Trans*, Schwule und Lesben zum Opfer fielen. Mit den Kundgebungen erinnern die beteiligten LGBT-Organisationen an jenen 13. Dezember 2009, an dem Walter Tróchez ermordet wurde. Der 27-jährige schwule AIDS-Aktivist und Menschenrechtsverteidiger war zugleich Mitglied der breiten Bewegung gewesen, die sich gegen den Putsch engagierte. Er hatte sich an der Karawane des roten Kreuzes an die nicaraguanische Grenze beteiligt, als wegen des Ausnahmezustands keine Medikamente mehr ins Land kamen. Er hatte zu Demonstrationen mobilisiert, Polizeigewalt dokumentiert und auf die Komplizenschaft der honduranischen Bischofskonferenz mit der Putsch-Regierung hingewiesen. Außerdem hatte er internationale Menschenrechtsorganisationen alarmiert, als klar geworden war, dass nicht nur Aktivist_innen des Widerstands, kritische Journalist_innen und Protestierende gezielt ermordet wurden, sondern auch Mitglieder der LGBT-Community.

Laut einer Untersuchung des honduranischen Lesbennetzwerks Cattrachas wurden allein in den ersten sechs Monaten nach dem Putsch 19 homo- und transphobe Morde begangen – mehr als in den fünf Jahren zuvor. Tróchez hatte sich in seinem Engagement nicht beirren lassen: weder durch seine erste Verhaftung noch durch die Entführung durch Maskierte in einem Wagen ohne Nummernschild, bei der er mit Schlägen traktiert und über seine Kontakte im Widerstand befragt worden war. Nach seinem Entkommen erstattete er hartnäckig Anzeige bei der Polizei. Zwei Wochen später wurde er auf offener Straße erschossen. Bis heute hat keine Aufklärung des Falls stattgefunden. Auch der Mord an den Vorsitzenden der Trans*-Organisation Colectivo Unidad Color Rosa, Imperia Gamaniel Parson und Neraldys, vom 31. August 2010 bleibt im Dunkeln. Ebenso wie Dutzende andere Morde.

Nur aufgrund des internationalen Drucks, unter anderem aus der EU, den USA und von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International, sah sich De-Facto-Präsident Porfirio Lobo dazu genötigt, die Vulnerabilität von LGBT einzugestehen. Trotzdem fand allein der Fall Tróchez Eingang in den Mitte letzten Jahres vorgelegten Bericht der offiziellen Wahrheitskommission CVR. Immerhin kamen FBI-Beamt_innen aus den USA, um die Aufklärung der Morde zu unterstützen. Im November 2011 wurde außerdem eine Sondereinheit für sexuelle Vielfalt bei der Kriminalpolizei (DNIC) geschaffen. Die mit einem eigenen Staatsanwalt ausgestattete Einrichtung hat ihren Sitz in San Pedro Sula im Norden, wo die meisten Taten verübt werden, und in Tegucigalpa. Dass die Gründung der Institution tatsächlich zu nachhaltigen Aufklärungsbemühungen – und Ergebnissen – führt, stößt bei den „Betroffenen“ auf Skepsis.

Die Angehörigen der ermordeten Journalist_innen und Bauernaktivist_innen im Bajo Aguán warten bislang ebenfalls vergeblich auf eine Verfolgung und Bestrafung der Täter. LGBT-Aktivist_innen, wie José Zambrano oder Alexander David Sánchez Álvarez, sind nach wie vor von Drohungen betroffen. Auch die Morde gehen weiter. Den letzten fielen im Februar die Travestis „Montserrat“ (offizieller Vorname: Jonathan José) Pineda und Ivis Rolando „Dulce“ Mejía García, im März dann José Enrique „Shakira“ Castro und eine Unbekannte in San Pedro Sula zum Opfer.

Neben der Strafverfolgung muss jedoch auch die Gewaltprävention stärker in den Blick genommen werden. So plant die Organisation ARCOIRIS Sensibilisierungstrainings für die Polizei. Dem Respekt vor der Vielfalt geschlechtlicher Identitäten und sexueller Orientierungen stellen sich allerdings konservative Kräfte entgegen. Gestärkt durch den Rechtsruck des Putschs wird auf fundamentalistische Positionen gesetzt – koste es, was es wolle.

Zwei Beispiele aus dem vergangenen Jahr zeigen, welch seltsame Blüten ein solcher Dogmatismus treiben kann. Im August brachte die honduranische Organisation Libre Expresión (Freie Äußerung) zwei Großbanner an Gebäuden der Nationalen Autonomen Universität von Honduras (UNAH) an. Das eine der beiden Banner warb im Rahmen der Toleranzkampagne „Vos decidís“ („Du entscheidest“) für die Achtung vor den verschiedenen Ethnien und Religionen, das andere für Respekt vor Lesben, Schwulen und Trans*. Letzteres stieß bei Konservativen auf Kritik. Einen Tag vor Beginn des neuen Semesters drangen Unbekannte in die Universität ein und entwendeten das Transparent, sein Verbleib ist bis heute unbekannt. Obwohl die Universitätsleitung die Kampagne unterstützte, wurde kein neues Banner aufgehängt.

Ein zweiter Vorfall ereignete sich im Oktober, als der in Lateinamerika überaus populäre Musiker Ricky Martin im Rahmen einer Tournee ein Konzert in Tegucigalpa geben wollte. Der Puertoricaner hatte sich ein Jahr zuvor als schwul geoutet. Mit seinem Partner hat er zwei Kinder, die von einer Leihmutter stammen. Seit seinem Outing wird er von christlichen Fundamentalist_innen angegriffen. So bezeichnete ihn eine evangelikale Predigerin als „Gesandten des Teufels“ und der puertoricanische Kardinal Luis Aponte verurteilte das „unmoralische Verhalten der Homosexuellen“ und warf Martin vor, „die Jugend zu verderben“. Ähnliches ließ sich vor dem geplanten Termin dann von Innenminister Áfrico Madrid vernehmen. Die Erlaubnis für das Konzert müsse „auf Grundlage der moralischen und ethischen Prinzipien unserer Gesellschaft überprüft werden“. Gefordert hatten dies Vertreter_innen der christlichen Kirchen, die ins Feld führten, die Familienkonstellation des Künstlers sei kein gutes Vorbild. Es sei nicht „diese Art von Familie, die von den honduranischen Gesetzen und der honduranischen Gesellschaft angestrebt werde“; man wolle „dieses Modell nicht unter den Jugendlichen und der übrigen Gesellschaft verbreiten oder unterstützen“. Schließlich durfte das Konzert dann doch stattfinden, nur Kindern unter 15 Jahren wurde der Zutritt untersagt.

Die Community lässt sich von derlei Gebaren jedoch nicht einschüchtern. Neben den monatlichen Kundgebungen vor der Staatsanwaltschaft demonstriert sie im Mai zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie und geht auch zum Christopher Street Day (CSD) auf die Straßen. Dieser wurde in Honduras erstmals 2001 durchgeführt, von der Comunidad Gay Sampedrana in San Pedro Sula. Bei einer anderen Aktion hielt die Organisation ARCOIRIS im August letzten Jahres vor dem Kongress symbolisch die Eheschließung einer Homo-Ehe ab, um für ein Referendum über das Thema einzutreten. Im Jahr 2005 hatte der Kongress einmütig beschlossen, das Verbot der Ehe und der Adoption für gleichgeschlechtliche Paare in der Verfassung zu verankern. Dies geschah auf Druck evangelikaler Gruppen als die Regierung nach jahrelangem Ringen drei Homo-Organisationen offiziell zugelassen hatte.

Kurz zuvor war in San Pedro Sula die einzige Schwulenbar geschlossen worden. Dabei konnte sich die Stadt auf das „Gesetz über Polizei und gesellschaftliches Zusammenleben“ von 2002 berufen. Dessen Artikel 142 bietet die Möglichkeit, Verstöße „gegen das Schamgefühl, gegen die guten Sitten oder die öffentliche Moral“ zu sanktionieren. Bis heute kann dies von der Polizei dahingehend interpretiert werden, dass Lesben, Schwule oder Trans* kein Recht auf die Präsenz im öffentlichen Raum haben. Einschränkungen der Freiheit, Erpressung, Erniedrigung sowie weiteren Repressalien sind damit Tür und Tor geöffnet. Insbesondere Trans*-Frauen, die nachts als Sex-Arbeiterinnen tätig sind, bekommen dies zu spüren. Diese, vor allem, wenn sie aus ärmeren Bevölkerungsschichten stammen, sehen aufgrund der Diskriminierungen im Bildungssystem und der Arbeitswelt oft keine andere Möglichkeit, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Durch die gesellschaftliche Stigmatisierung ihrer Opfer haben gewalttätige Freier, Polizist_innen und Bewaffnete leichtes Spiel.

Doch trotz der anhaltend gefährlichen Lage und des Unwillens der Behörden, ernsthaft für den Schutz der Bürger_innen einzutreten, gibt es auch Positives zu berichten. Durch die Zuspitzung der Situation und bestärkt durch die nationale und internationale Solidarität begreifen sich immer mehr „Betroffene“ als Subjekte, und nehmen ihr Schicksal in die eigene Hand. Die beharrlichen Kundgebungen vor der Staatsanwaltschaft und die sichtbare Beteiligung an den anderen Protesten der Widerstandsbewegung zeigen, dass die LGBT-Community sich keinesfalls einschüchtern lässt.

Auch innerhalb der Linken haben Vorkämpfer_innen wie Walter Tróchez den Weg für eine größere Offenheit und den Respekt vor sexueller Vielfalt geebnet. Seit Oktober 2010 gibt es mit der Bewegung der Vielfalt im Widerstand (MDR) überdies eine eigenständige Plattform, ein Bindeglied zwischen Community und Widerstandsfront. Honduranische Medien nehmen die verstärkte Präsenz wahr und rücken allmählich von stereotypisierenden Beschreibungen ab. Die gesellschaftliche Wahrnehmung von Diskriminierung und Gewalt wird etwas größer. Zwei neue Clubs für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* haben in Tegucigalpa geöffnet, die Sichtbarkeit im öffentlichen Leben nimmt zu. Ein weiterer Ausdruck des neuen Selbstbewusstseins war ein im Dezember erstmals abgehaltenes landesweites Forum zu sexueller Vielfalt und Menschenrechten, an dem über 200 Menschen aus ganz Honduras teilnahmen. Es bleibt die Hoffnung, doch noch einen grundlegenden Wandel zu erreichen, auch wenn dies Jahre in Anspruch nehmen wird.

Glossar
LGBT // (engl.) Abkürzung für Lesbian-Gay-Bisexual-Transgender = Lesbisch-Schwul-Bisexuell-Transgender.

Trans* // Der Terminus umfasst als Oberbegriff sowohl Transgender, die das Überwinden von Geschlechterkategorien anstreben, als auch Transsexuelle, die eine Geschlechtsangleichung innerhalb der gegebenen Kategorien wünschen.

Travesti // (span.) Subkulturelle Selbstbezeichnung für Transgender mit ursprünglich männlicher Zuordnung, die selbstbestimmt ihre geschlechtliche Identität leben und definieren sowie teilweise ihre Körper modifizieren, etwa mittels der Einnahme weiblicher Hormone und der Injektion von Silikon

Hijras (Transsexuelle) in Indien



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Hijras (Transsexuelle) in Indien

Hijras - Transsexuelle
Eine besondere Rolle haben Hijras (Transsexuelle). Hijras sind Männer, die sich wie Frauen geben. Unter Hijras sind keine Frauen, die sich als Männer fühlen. Die Hijras sind entweder Hermaphroditen oder Männer, die sich mit einer männlichen Geschlechtsposition nicht identifizieren können. Sie präsentieren sich weiblich, tragen Saris und nehmen Frauennamen an. Viele sind operiert. Hijras sind in der Regel nicht schwul. Von vielen Außenstehenden, und in jedem Fall von anderen Hijras, werden sie mit weiblichen Vornamen angesprochen. Ehen zwischen Hijras und Männern sind sozial akzeptiert, sexuelle Beziehungen zu Frauen dagegen sind verpönt. Hijras beanspruchen das Privileg, bei Hochzeiten und Geburten zu tanzen (Badhai-Feste) und zu betteln. In Indien gibt es schätzungsweise 1.5 Mio Hijras, in Mumbai allein 50 000 - 100 000. Offizielle Zahlen gibt es nicht, weil man sich nach indischer Gesetzgebung entweder als Mann oder als Frau zu registrieren hat.

Das Dritte Geschlecht
Nach einigen Überlieferungen wird das „dritte Geschlecht“ (Tritiya Prakriti) als für das Gleichgewicht der Welt notwendig gehalten. Transsexuelle galten hierbei aufgrund ihrer Ambiguität als Mittler zwischen der Macht der Götter und den Menschen. Sie standen zwar außerhalb der traditionellen Ordnung, doch verfügten sie über Mächte, die Normalsterblichen versagt waren. Weder Mann noch Frau, sind sie auf spiritueller Ebene Mann plus Frau, ein alternatives Geschlecht.

Geschichte:

Im Ramayana wird schon das dritte Geschlecht erwähnt. Rama trifft eine Gruppe von ihnen nach seiner Rückkehr nach Ayodhya. Er segnet sie und sagt, daß sie Könige der Welt werden würden. Hijras werden im 4. Jh. erstmalig erwähnt. Doch ihre große Zeit kommt später, zur Zeit der muslimischen Moghulherrscher, wo sie als Eunuchen eine wichtige Rolle als Hofbedienstete innehatten und z. T. sehr einflußreich wurden. In den Dörfern hatten Hijras verbriefte Rechte, unter anderem auf eigenes Land. Erst unter der britischen Besatzung kam es zu einer Beschneidung ihrer Rechte. 1852 wurde von den Engländern ein Gesetz erlassen, nach dem nur leibliche Söhne erben durften. Damit fiel das sog. Inam-Land der Hijras an die Engländer, riesige Territorien wurden so eingezogen. Das Ziel war ein klares politisches: Hijras waren den Engländern weit mehr ein "moralisches Ärgernis" als den Indern, sie sollten durch die Enteignung wirtschaftlich geschwächt und unterdrückt werden.

Eine eigene Göttin für Transvestiten

Ihre Göttin ist Bahuchara. Sie stammt aus der Botenkaste Charan und wurde zur Dämonin. Ihr Haupttempel liegt bei Ahmedabad in Gujarat. Ihr Reittier ist der Hahn (keine äußeren Genitalien). Sie ruft nicht nur Männer dazu auf, als Transvestiten zu leben, sondern sie ist auch die kinderlose Muttergöttin (Bahuchara Mata), welche die lüsternen und räuberischen Übergriffe der Männer mit brutaler Magie und Kastrationen zurückgeschlagen hat. Auch ein impotenter Mann ist automatisch ein Anhänger dieser Göttin.

Warum wird man Hijra?

Hijras kommen mehr oder weniger freiwillig zu der Gemeinschaft. Durch die andersartigen Gefühle leiden sie nicht nur selber unter großem sozialen Druck in den Dörfern, sondern auch ihre Familien stehen dadurch außerhalb der Norm, was nachteilige Folgen für das Ansehen der Eltern und die Heiratschancen der Geschwister haben kann. Aus diesen Gründen hilft häufig auch die Familie eines Hijra nach, sprich: Wirft ihn hinaus, um nicht die Familie "zu verderben". Nur manchmal spielen homoerotische Gefühle eine Rolle.

Die Organisation der Hijras!

Hijras sind eigentlich keine Kaste, weil es im Wesen einer Kaste liegt, daß man in sie hineingeboren wird. Andererseits treffen viele Merkmale einer Kaste wie das Vorhandensein eines Ältestenrates und eigene Rituale auf die Gemeinschaft der Hijras zu. Manchmal werden sie als "halbe Kaste" gezählt.
Die Hijras sind eine indienweite Organisation, die in 15-18 "Königreiche" und 7 "Häuser " eingeteilt ist. Dabei sind "Königreiche" geographische Gebiete und "Häuser" eine Art Clans mit eigenem Namen. Jedem Haus steht eine Rani (ein Nayak) vor, sie ist quasi die Jurisdiktion des Gemeinwesens, sie hat das Recht über Leben und Tod und hat eine Art interne Gerichtsbarkeit inne. Dazu hat jedes Haus einen Panchajat oder Panyajat, einen Ältestenrat nach Kastenvorbild. Er berät die Rani und ist die Legislative des Gemeinwesens. Es verstößt gegen den Kodex, Probleme mit der Polizei zu regeln, alles wird über den Ältestenrat abgewickelt.

Wie wird man Hijra?

Um in die Gemeinschaft eintreten zu können, schließt man sich als Chela (Schülerin) einem Guru an. Ein Guru hat meist mehrere Schülerinnen. Die Annahme eines neuen Mitlieds als Schülerin muß durch den Ältestenrat genehmigt werden. Wenn das geschehen ist, gelobt er/sie dem Guru Gehorsam. Der Guru wird Verwalter ihres Besitzes. Die Hijras fühlen sich wie eine Familie, wobei der Guru die Rolle der Mutter spielt und die anderen Chelas wie Schwestern für die neue Chela sind. Während einer Probezeit erlernen die Schülerinnen Tanz und Gesänge und werden in das Leben als Transvestit eingeführt. Nach der Probezeit erfolgt oft die Operation, die Nirvan genannt wird und als Wiedergeburt gesehen wird, in der eine Frau mit der Kraft der Göttin entsteht.

Vorbild Arjuna
Für Hijras ist Arjuna eine Identifikationsgestalt, weil er auf dem Weg zur himmlischen Stadt Amravati von der Nymphe Urvanshi begehrt wird, sich ihr aber verweigert, weil sie schon Geliebte seines Vaters Indra war, woraufhin die gekränkte Nymphe ihn zu einem Eunuchendasein verflucht.

Wie sehen die Inder die Hijras?

Inder sehen Hijras gemeinhin als schmutzig an, als Drop-outs der Gesellschaft. Sie wissen, daß Hijras zu Hochzeiten und Geburtsfeierlichkeiten kommen und tanzen und das Recht haben, dort bettelnd aufzutreten. Mehr nolens als volens gibt man ihnen Spenden, weil man Angst davor hat, daß die Hijras ihren Sari heben könnten und den Blick auf verstümmelte Geschechtsorgane freigeben könnten, wenn man ihnen zu wenig Geld gibt, was Unglück bringen soll und sich negativ auf die eigene Fruchtbarkeit auswirken soll. Das Auftreten von Hijras anläßlich von solchen Familienfeiern wird heute von wohlhabenderen Schichten eher abgelehnt.

Wovon leben die Hijras?

Drei Einkommensquellen sichern das Überleben der Hijra-Gemeinschaft: Singen und Tanzen bei Hochzeiten und Geburtsfeiern (Badhai), Betteln (Basti) und Prostitution (Pun).

Viele Namen für die Hijras:

Alternative Bezeichnungen sind: Khwaja Sara, Mukkanuath (Eunuch, offizielle Bezeichnung), Kinnata, Moorath, Zenara (die, die zu den Frauengeächern Zugang hatten), Khansa (wörtlich aus dem Arabischen "dazwischen"), Pavaijo, Khusra (in Pakistan), Fatade, Bhand, Chakka u.v.a.m.

Weitere Transgender-Varianten

Auch Jogdas sind eine Form des Transgender-Lebens in Indien. Es gibt Jogappa und Jogamma. Jogappa sind Männer mit starker Weiblichkeit. Sie tragen Frauenkleider und nehmen weibliche Namen an. Im Gegensatz zu Hijras sind sie untereinander sexuell aktiv. Sie dürfen sich nicht rasieren, sondern den Bart nur auszupfen. An den Ghats haben sie eigene Badeplätze, weder bei den Männern noch bei den Frauen. Jogappas kommen auch zu Hochzeiten und Geburtsfeierlichkeiten zum Tanzen und Betteln. Jogammas sind Frauen mit starker Männlichkeit, sie leben sexuell enthaltsam. Sie ziehen umher und singen zu Ehren Jellammas. Ihrer beider Göttin ist Jellamma (auch: Renuka). Ihr Haupttempel ist in Saundatta in Karnataka. Alis sind eine weitere südindische Transgender-Gruppe in der Region Madras. Sadhins sind weibliche, aber asketische und asexuelle Wesen, die männliche Tätigkeiten ausführen können.

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„Wenn man den Geist nicht so verändern kann, dass er zum
Körper passt, dann sollten wir uns vielleicht dazu
entschliessen,
den Körper so zu verändern, dass er dem Geist entspricht.“


Kathoeys, rechtlose Transsexuelle in Thailand


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Kathoeys, rechtlose Transsexuelle in Thailand

Mit Kathoey bezeichnet man in Thailand ursprünglich männliche Zeitgenossen, welche sich im Laufe ihrer „Karriere“ mehr oder weniger einer Geschlechtsumwandlung zum Weiblichen hin unterzogen haben.
Die optischen Features einer Frau zu haben, das ist der Wunschtraum eines jeden Kathoeys – und je nach dem vorhandenen Budget durchaus realisierbar.
Im Schulfach Biologie lernten wir alle, das es 2 Geschlechter gäbe.
Männer und Frauen, so wurde das in unsere Hirne zementiert. In Thailand weiß man aber, zumindest aus den historischen, überlieferten Lanna-Texten, das damals bei der Kreation der Welt 3 verschiedene Wesen geschaffen wurden: eine Frau, ein Mann und ein Kathoey

Transsexueller, Transvestit, Lady man, Gratoi, Catoy oder Kathoey, es gibt unzählige Bezeichnungen mit denen diese Personengruppe bedacht wird.
Geschmäht, verachtet und ausgestoßen von den Einen – werden sie aber auch gezielt gesucht und verehrt von "speziellen Liebhabern".
Ich möchte hier nun wirklich kein Urteil fällen, oder existierende Klischees wiederkäuen – ich bin ein „Normalo“, ein überzeugt 100% heterosexueller Mensch – daher vielleicht nicht immer unvoreingenommen.
Aber ich versuche gewissenhaft, hier Objektivität walten zu lassen. Ich bin in erster Linie journalistischer Ethik verschrieben, nicht den Vorurteilen einer breiten Mehrheit. Man möge meinen Definitionsversuch als Diskussionsgrundlage betrachten, nicht als Abstempelung und Kategorisierung einer Gruppe von Mitmenschen.
Sie sind nicht wegzudenken aus Thailand, die Kathoeys – sie gehören dazu wie Pagoden, Tempel und warmes Klima.
Doch deren Omnipräsenz täuscht den Touristen gewaltig, denn sie sind weder sozial integriert noch von der Bevölkerung akzeptiert. Der in Thailand vorherrschende heravada-Buddhismus verurteilt zwar weder Homosexualität noch Geschlechtsumwandlungen, aber das führt allerhöchstens zu einer Duldung der Kathoeys bei ihren Landsleuten.
Die Staatsreligion verkündet, dass Frauen und Kathoeys von der „Erleuchtung“ ausgeschlossen seien, denn das Erreichen des Nirwanas ist allein den Männern vorbehalten.
Wiedergeburt ist ebenfalls elementarer Bestandteil des Buddhismus und Volk als auch Mönche sehen in der Wiedergeburt eines Menschen als Kathoey die Bestrafung für ein lasterhaftes Sexualleben in der vorherigen irdischen Existenz an.
In der Realität sind Kathoeys Menschen 3. Klasse, was sich im Besonderen auch in den Gesetzestexten des Landes ausdrückt. So heißt es zum Beispiel konkret im Paragraphen 276 des thailändischen Strafgesetzbuches, welcher sich auf sexuelle Nötigung und
Vergewaltigung bezieht:
 „ Wer Geschlechtsverkehr mit einer Frau gegen deren Willen hat, die nicht seine Ehefrau ist, und dabei die Frau bedroht oder die Tatsache ausnutzt, das sie nicht in der Lage ist sich
zu wehren, der....“Diesbezüglich wäre zum Beispiel die orale, anale oder auch vaginale
Vergewaltigung eines Kathoeys juristisch höchstens als einfache Körperverletzung zu bewerten, nicht als Vergewaltigung!
Denn, rein juristisch gesehen, handelt es sich immer um einen Mann – auch nach vollzogener Geschlechtsangleichung.
Als Mann kann man folglich nicht vergewaltigt werden, auch nicht mit Riesenbrüsten, langen Haaren und einer vom Chirurgen verpassten vaginalen Körperöffnung!

Bei einer Vergewaltigung sieht das Gesetzbuch eine Strafe von 4 bis 20 Jahren Gefängnis und/oder eine Zahlung von 8.000 bis 40.000 Baht (160 -800€) vor, im zweiten Fall sind die Höchstwerte 2 Jahre Gefängnis und/oder eine Strafe von 4.000 Baht (80€) vorgesehen.
Kathoeys stehen im Niemandsland, wenn es um den Schutz eines Menschen geht, den ein nationales Gesetzbuch bieten sollte.
In der Unterhaltungsindustrie des Landes zeichnete sich in jüngster Vergangenheit eine optische Trendwende an. Kathoeys traten nicht mehr nur in Freakshows in der Provinz auf, nein – die nationalen Fernsehsender rissen sich um geeignete Schauspieler(innen) für Kathoey-Sitcoms, Gameshows und Serien.
Thailändische Filmemacher verdienten sich nach langen Durststrecken goldene Nasen an ihren Kathoeythematiken.
„Pleng Sudthai“ aus den 80er Jahren war einer der ersten Filme dieser Kategorie.
Er handelt im Wesentlichen von einem im Cabaret als Sänger agierenden Kathoey, der seinem problematischen Leben selbst ein Ende setzt.
Bekannter noch, und kommerziell erfolgreicher, war der Streifen "Satree Lex (The Iron Ladies)“, der von einem Kathoey –Volleyballteam in einer Männerliga handelt, und nicht weniger als 135 Millionen Baht alleine in Bangkok’s Kinos einspielten.
Damit wären wir bei dem Unterthema Kathoey & Kommerz. Kein Abend vergeht in Thailand, an dem keine Kathoeys im Fernsehen auftreten oder auf den Brettern stehen, die für einen darbietenden Künstler der Welt bedeuten. Die Werbeschergen spannen nun ebenfalls vermehrt Kathoeys für
sich ein, das Produkt Kathoey scheint „IN“ zu sein!
Kathoeys wird nachgesagt, das sie verschlagen und listig sind, kriminell obendrein –
Verseuchte Sexmaschinen ohne Seele, ohne Herz! Das kann aber nicht stimmen, denn in erster Linie ist ein Kathoey auch ein Mensch.
Statistiken beweisen eindrucksvoll, dass die Kriminalitätsrate landesweit bei den Kathoeys auf dem gleichen Level der von der Altersstruktur her vergleichbaren jungen Männer ist, lediglich in Patong (Phuket) und Pattaya (Chonburi) ist sie deutlich höher als im Landesmittel.

Kathoeys sehen sich nicht als schwul, sie sehen sich als Frau und möchten einen männlichen Sexualpartner. Im Gegensatz zur Transsexuellen Szene in z.B. Brasilien oder den USA fühlen sich die Kathoeys in Thailand eher zu Männern hingezogen, die sich selber nicht als homosexuell bezeichnen.

Um ihre weiblichen Attribute Formen zu verleihen, ist den Kathoeys fast jedes Opfer recht. Contraceptives (Antibabypillen) enthalten weibliche Hormone in hoher Dosierung, regelmäßige Einnahme derselben führt bei Heranwachsenden zur Brustbildung, zudem kosten diese Pillen nur Bruchteile eines Euros je Monatspackung in Thailand.

Das Haar wächst von selber, aber was dann kommt.....das kann schwer ins Geld gehen. Brust- und Popoimplantate, Nasenkorrekturen – die erste chirurgische Eingriffe sind ebenfalls noch für einen Großteil der Bevölkerung bezahlbar. Ein Kathoey strebt nach Perfektion und was ihn am Meisten stört – das ist das Ding zwischen seinen Beinen, mit dem er nichts so richtig anzufangen weiß. Es stört ihn sehr und sein sehnlichster Wunsch wäre es, dieses primäre männliche Geschlechtsmerkmal gegen so eines der weiblichen Version einzutauschen.
Die moderne Chirurgie in Thailand macht so was möglich - aber die Kosten dafür, die kann ein normal arbeitender Thai sich auch über Jahre hinweg nicht zusammensparen.
So driften dann viele dieser Wesen in die Prostitution ab, man verkauft seinen Körper und nimmt die damit verbundenen Risiken in Kauf. Nur die Wenigsten finden einen wohlhabenden Gönner, sei es ein Thai Businessmann oder ein Tourist, der die Um Operation finanziert.
Ist der Schniepel erst `mal ab - und gibt es keine verräterische Beule mehr im Miniröckchen oder Bikini.....dann erscheint vielen Kathoeys das weitere Leben als Frau leicht zu fallen. Doch das ist ein Irrglaube!

Jeder Thai muss ständig seine ID-Card mitführen, auf der er klar als Mann identifiziert ist, egal wie komplett seine um Operation war.
Schon bei der Jobsuche tauchen unüberbrückbare Hürden auf, und das erklärt sich wie folgt: Jeder männliche Thai unterliegt der staatlichen Wehrüberwachung und wird zu einer Musterung bestellt, wenn er eine bestimmte Altersstufe erreicht hat. Hat ein Kathoey zu diesem Zeitpunkt bereits hormonangefütterte oder implantierte Brüste – dann ließe sich das bei der Musterung schlecht verbergen.
Die Militärärzte sondern Kathoeys gezielt aus und diese werden aus der Wehrerfassung gestrichen.
Das Zertifikat des Militärarztes wird dem Kathoey dann Untauglichkeit wegen Geisteskrankheit bescheinigen – und gerade dieses Papier wird den Kathoey sein Leben lang verfolgen, denn jeder potentielle Arbeitgeber lässt sich von seinen Bewerbern das Militärzeugnis bzw. die Untauglichkeitsbescheinigung zeigen.
Geisteskranke haben keinen Zutritt zum öffentlichen Dienst und auch an den Universitäten wird bei der Studienplatzvergabe heftigste diskriminiert.

Die prominenten Kathoeys, die z.B. an der Bangla-Road in Patong auf Phuket jedem Touristen für ein Taschengeld ihr umgebautes Geschlechtsteil auf die gierig bereitgehaltenen Kameralinsen stülpen, die werden selbst unter ihresgleichen mit Missachtung gestraft.
In den Strandbereichen der Touristenorte findet man nach Einbruch der Dunkelheit oftmals abgestürzte und oft auch drogensüchtige Kathoeys, die sich für auffällig wenig Geld prostituieren (unter 10 €!), aber als recht diebische Elstern schon so manchen Touristen um seinen Schmuck, die Armbanduhr oder gleich die ganze Brieftasche gebracht haben.

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Homosexualität-Transsexuallität "Kein Verbot im Koran"


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Homosexualität-Transsexuallität  "Kein Verbot im Koran"

Im Islam gilt Homosexualität als verboten. Im Koran stehe aber nichts davon, sagt Islamwissenschaftler Mohr. Es gebe keine einzige Stelle, in denen Homosexualität explizit angesprochen wird.

Homosexualität ist Sünde. Diese Position vertritt ein großer Teil der traditionellen Islamgelehrten – und verweist dabei auf Schriften, die sich auf den Koran berufen. Allerdings, sagt Andreas Ismail Mohr, gebe es keine einzige Stelle in der Heiligen Schrift der Muslime, in denen Homosexualität explizit angesprochen wird.
Der deutsche Islamwissenschaftler, der sich auf die Vereinbarkeit von Homosexualität und Islam spezialisiert hat, sieht die vorherrschende Meinung jedenfalls nicht durch den Koran legitimiert. Und jene Stellen, die als Begründung für die Ablehnung der gleichgeschlechtlichen Liebe herangezogen werden? Etwa Sure 4:16: „Und diejenigen, die es von euch begehen, strafet beide.“ – „Diese Koranstelle wurde von den meisten klassischen Auslegern auf illegitimen Geschlechtsverkehr bezogen“, so Mohr. Nur eine Minderheit hätte den Abschnitt in Richtung Homosexualität gedeutet.

An einigen Stellen im Koran wird auf die Sünden des Volkes von Lot eingegangen. Korankommentatoren sehen in ihnen einen Beleg, dass Verkehr zwischen Männern sündhaft sei. Mohr widerspricht. Zum einen würde weder Sex noch gar Analverkehr explizit angesprochen. Zum anderen seien ausdrücklich verheiratete Männer angesprochen gewesen – die Sünde könne also auch Ehebruch gewesen sein.

Homoerotische Paradiesjünger

Umgekehrt gebe es Paradiesbeschreibungen im Koran, in denen junge Knaben Wein ausschenken. „Das hat sogar einen homoerotischen Touch“, meint Mohr.

Neben dem Koran haben Muslime noch eine zweite Quelle, die Hadithe mit Sprüchen und Verhaltensweisen des Propheten Mohammed. Darin finden sich auch Verurteilungen von Homosexualität. „Aber in den zwei wichtigsten Sammlungen, Sahih Bukhari und Sahih Muslim, findet sich nichts darüber“, sagt Mohr. „Nur in zweitklassigen Überlieferungen.

“ Sein Fazit: Das islamische Strafrecht, das Homosexualität verbietet, habe keinen religiösen Wert. Es beziehe sich nicht auf göttliches Gesetz, sondern sei nur Menschenwerk.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.06.2011)

Psychopathologisierung von Transsexuellen geht weiter und noch weiter!


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Psychopathologisierung von Transsexuellen geht weiter und noch weiter!

Transsexuelle Menschen werden in dieser Gesellschaft als psychisch gestört betrachtet, man darf sie ausgrenzen, verspotten, diskriminieren und ab und zu auch mal todschlagen. Grundlage dieses Denkens ist der medizinische Irrtum, dass Transsexualität eine Persönlichkeitsstörung sei. Jahrzehntelang hat man aufgrund dieser Fehleinschätzung Transsexuelle zwangstherapiert, versuchte sie mittels Verhaltenstherapie, Elektroschocks und sonstigen lustigen Errungenschaften der modernen Psychiatrie weichzukochen – ohne Erfolg. Bis zum heuten Tag ist es nicht einmal gelungen, die Geschlechtsidentität eines Menschen zu ändern. Schon zu Beginn der Transsexualitätsforschung gab es nahm hafte Stimmen, die den Standpunkt vertraten, dass Transsexualität biologische Ursachen haben könnte. Aber wer einmal im Mahlwerk der Psychiatrie landet, wird von dort nicht mehr freigelassen, niemals.

Die Forschung des letzten Jahrzehnts hat diesen Irrtum entlarvt. Man entdeckte, dass die anatomische Hirn-Struktur von transsexuellen Frauen mit der von “biologisch korrekten Frauen” übereinstimmt. Man fand verschiedene genetische Marker, die bei Transsexuellen gehäuft vorkommen. Kürzlich las ich eine Studie, welche die Forschungsresultate der letzten zehn Jahre zusammenfasste. Daraus resultiert klar, dass Transsexualität biologische Ursachen hat, vermutlich verursacht durch hormonelle Veränderungen im Mutterleib und genetischen Faktoren. Selbst in der psychosozialen Abteilung des Zürcher Universitätsspitals, an dem ich behandelt und “diagnostiziert” wurde, bestätigte man mir mehrmals, dass sie dort nicht mehr von einer psychischen Störung ausgehen sondern eindeutig biologische Ursachen hinter dem Phänomen Transsexualismus stehen.

All das bewog mich dazu, zu hoffen und zu glauben, dass die internationalen Diagnosebibeln DSM und ICD endlich geändert werden und Transsexualismus nicht mehr unter psychischen Störungen aufgelistet wird sondern irgendwo im Bereich von biologischen Erkrankungen/Veränderungen. Aber die Sektierer der Psychiatrie scheinen einen Narren an uns Transsexuellen gefressen haben, sie wollen uns einfach nicht aus ihren Fittichen entlassen, zumindest macht es diesen Anschein, wenn ich die neuste Entwicklung betrachte.

Während Transsexualität im ICD-10 unter Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen eingereiht ist, zusammen mit Schizophrenie und anderen Erkrankungen, genaugenommen in der Gruppe F64 zusammen mit Transvestitismus, wird Transsexualität nach DSM-IV unter 302.6 als “Gender Identity Disorder” klassifiziert, also eine “Störung der Geschlechtsidentität”.

Spätestens seit man von den biologischen Ursachen von Transsexualität Weiß, müsste Transsexualität aus dem DSM gestrichen werden, weil DSM nur psychische Störungen auflistet. Aber die APA (American Psychiatric Association) hat sich in so zwangsneurotischer Weise an uns festgebissen, dass dort offenbar kollektive Faktenresistenz ausgebrochen ist.

Dieser Tage wurde der erste Entwurf für DSM-V veröffentlicht und aller Fakten zum Trotz wird Transsexualität nachwievor dort eingereiht. Als ob das nicht genug wäre, wurde nun auch Intersexualität in diese Region einsortiert – das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen. Intersexuelle (Zwitter) kommen mit nicht eindeutigen Geschlechtsmerkmalen zur Welt und werden in der Regel zwecks Geschlechterkonformität mit dem Skalpell kastriert und umgeformt, was an sich schwerste Menschenrechtsverletzung ist. Was für eine psychische Störung soll das denn sein, die bewirkt, dass ein Embryo sich teilweise ins falsche Geschlecht entwickelt? Ich weiß nicht, wie verblödet man sein muss, um auf so eine Idee zu kommen, es ist einfach der Gipfel der Absurdität. Vielleicht haben diese amerikanischen Psychiater zu viele Transsex-Filme geschaut und möchten jetzt alles was geschlechtlich nicht eindeutig ist, in ihren Händen haben, ich weiß es nicht. Aber so eine groteske Form des Fehldenkens gehört offensichtlich dringendst psychiatrisch behandelt. Vielleicht helfen denen ja ein paar kräftige Elektroschocks oder etwas Verhaltenstherapie, auf jeden Fall ist so eine abnorme Denkweise schwer pathologisch.

Die Überarbeitung von DSM-V hat zwar auch Verbesserungen gebracht, vor allem für Kinder die nicht den gesellschaftlichen Geschlechternormen entsprechen. Es braucht nun etwas mehr um diese zu pathologisieren und so bleibt die Hoffnung, dass Kinder zukünftig nicht mehr ganz so schnell in Schablonen gepresst werden und zugunsten geschlechtlicher Eindeutigkeit von psychotischen Psychiatern zwangstherapiert werden. Es gibt nun mal Jungs die weibliche Seiten haben und umgekehrt. Diese “zweite Seite” eines Menschen zu unterdrücken ist einmal mehr eine schwere Menschenrechtsverletzung, die ein Individuum zugunsten der Konformität verkrüppelt.

Für mich als Transsexuelle bleibt der wichtigste Punkt ausgelassen. Ungeachtet der nachgewiesenen biologischen und genetischen Ursachen von Transsexualität gelten wir für die Sektierer der Psychiatrie weiterhin als geistesgestörte Männer, die “den starken Wunsch verspüren, dem ‘zugewiesenen’ Geschlecht anzugehören”. Würde es sich bei Transsexualität um einen Wunsch handeln, wäre es ein medizinisches Wunder, dass dieser Wunsch sowohl DNA als auch die anatomische Hirnstruktur verändern kann.

Die Chance wurde einmal mehr vertan, transsexuellen Menschen die Menschenwürde zukommen zu lassen, die uns gemäß internationalen Menschenrechten zustehen würde. Die Psychopathologisierung wird weiterhin ad-absurdum getrieben und die Gesellschaft weiterhin in diesem Irrtum belassen. Ausgrenzung bis hin zur Verachtung werden weiterhin unser täglicher Begleiter sein und auch dieses Jahr werden wieder eine Hundertschaft Transgender Opfer von Hate-Crimes – weil eine psychiatrische Elite sich über Fakten hinwegsetzt und nicht eingestehen will, dass sie jahrzehntelang Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

Solange transsexuelle Menschen weiterhin zusammen mit Pädophilen, Exhibitionisten, Sadomasochisten usw. in einer Schachtel namens Sexual and Gender Identity Disorders einsortiert werden, wird die jahrzehntelange Stigmatisierung von Menschen mit einer biologischen Andersartigkeit weiterhin betoniert und wir zahlen weiterhin den Preis für diese akademische Ignoranz, im Alltag, bei der Jobsuche, im Freundeskreis – so bleiben wir weiterhin wider aller Fakten die Gestörten, die wir nie waren.

WARNUNG: die Ga-OP kann ein Riesenfehler sein! Wichtiger Hinweis für alle, die über einen Geschlechtswechsel nachdenken Mach es bloß nicht! Das ist mein Rat. Es ist das grauenhafteste, teuerste, schmerzhafteste, zerstörendste, was Du jemals tun könntest. Lass es bleiben, außer wenn es sonst keinerlei Alternative gibt. Du meinst, Dein Leben sei schlimm, aber solange Du nicht vor der Wahl zwischen Selbstmord und Geschlechtswechsel stehst, wird es bloß noch schlimmer. Und die Kosten bleiben hoch. Du verlierst die Kontrolle über fast alles in Deinem Leben, wirst zum Bürger zweiter Klasse, und alles, was Du noch kannst, ist, Frauenkleider zu tragen und Dich hübscher zu fühlen als jetzt. Mach es bloß nicht, ist alles, was ich dazu zu sagen habe. Ich wünsche mir, dass man mir diesen Rat gegeben hätte. Ich habe den Geschlechtswechsel hinter mir, habe ein prima "Pasing“, meine Karriere verläuft gut, aber Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft ich mir gewünscht habe, zurückgehen zu können und nach einem anderen Weg zu suchen. Obwohl ich den Regeln gehorchte und in jeder Phase des Wegs so ehrlich wie möglich gegenüber den Medizinern war, war da niemand, der mich bremste und fragte "Im Namen Gottes, bist Du Dir absolut sicher, dass dies der EINZIGE Ausweg für Dich ist?!" Ganz im Gegenteil, alle haben meine Entscheidung aus vollem Herzen unterstützt. Ich hatte das Glück, dass das Web damals noch nicht existiert hatte — da gibt es viel zu viele Anfeure, die sich nur ihrer eigenen Entscheidung vergewissern wollen, indem sie ihre eigenen "erfolgreichen" Operationen präsentieren und andere ermutigen. Ich kann konform zur Transgender-Parteilinie sagen, dass ich weiblich gefangen in einem männlichen Körper bin, und kann mich an entsprechende Empfindungen bis zurück ins Alter von vier erinnern. Dennoch, wenn man die Dinge ernsthaft und unvoreingenommen betrachtet, ist es niemals so einfach. Es steht außer Frage, dass eine Midlife-Krise, eine Ehescheidung und eine Krebs-Narbe zumindest den Zeitpunkt meiner Entscheidung zum Geschlechtswechsel beeinflusst haben. Jetzt (3 Jahre Post-OP) vollkommen ehrlich zu sein, ist nicht einfach, ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob ich das erneut tun würde. Ich mache mir mittlerweile Sorgen, dass das, was ich für eine Störung meiner Geschlechtsrolle gehalten habe, nichts weiter als eine neurotische sexuelle Zwangsvorstellung gewesen sein könnte. In meinem gesamten sexuellen Leben war ich Crossdresser und hatte immer Phantasien, zur äußersten Anregung weiblich zu werden. Ironischerweise verlor sich meine Libido, als ich mit der Hormonbehandlung begann. Diese Befreiung von der sexuellen Besessenheit habe ich als Bestätigung für meinen Geschlechtsrollenwechsel missverstanden. Als Gipfel der Ironie stellte sich nach der Operation heraus, dass meine neuen Genitalien nicht-orgasmisch waren (wie bei 80% meiner TG-Schwestern). Daher brauche ich wohl nicht zu betonen, dass mein Leben als Frau keinesfalls die ultimative Anregung ist. Und was kostete das alles? Über 30.000 $ und den Verlust sämtlicher Beziehungen zu Familie und Freunden. Und die Kosten gehen weiter. Jede Beziehung, die ich jetzt und in Zukunft eingehe, muss sich mit dem Geschlechtswechel arrangieren. Und ich bin nicht die einzige, die leidet. Ich hasse die Auswirkungen, die dies auf meine Kinder und ihre Zukunft haben wird. Wie auch immer, obwohl das jetzt schrecklich klingt, es ist es nicht. Ein paar Vergünstigungen gibt es, aber die wichtigen Dinge wie im Reinen mit mir selbst zu sein und die wahre Liebe fürs Leben gefunden zu haben erscheinen mir nicht, als ob sie durch den Wechsel möglich geworden seien. Wirklich "ich selbst" zu sein, hätte wohl auch bedeutet haben können, einen Penis zu besitzen und mehr Femininität zu leben, in welcher Form auch immer sich als sinnvoll erwiesen hätte. Ich habe das nicht verstanden, bevor es zu spät war, und muss jetzt das Beste aus dem Leben machen, in das ich hineingestolpert bin. Ich wünschte bloß, dass ich mehrere Optionen ausprobiert hätte, bevor ich die Klippe hinuntergesprungen bin. Ich vermisse den einfachen Kontakt zu meinen Kindern (obwohl ich ihn im Gegensatz zu vielen anderen TS-Frauen nicht vollständig verloren habe), ich vermisse meine Familie und meine alten Freunde (ich weiß, dass sie mich nicht hätten "verstoßen" sollen, aber viele sind halt doch nicht so aufgeschlossen wie sie "hätten sein sollen"... ich vermisse sie immer noch) und schließlich hasse ich den Bruch der Verbindung zu meiner Vergangenheit (es gibt einfach keine Möglichkeit, die beiden Leben, denen jeder Bezug fehlt, zusammenzufügen). Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Geschlechtsidentität auszudrücken, doch die einzige, die ich ausprobiert habe, war die große Lösung. Ich werde niemals erfahren, ob ich einen Kompromiss hätte finden können, der um einiges besser funktioniert hätte als der "one size fits all"-Geschlechtswechsel. Bitte probiert dies für Euch selbst aus, bevor es Euch ebenfalls so geht."


Copyright © 2011-2021 Nikita Noemi Rothenbächer- Alle Rechte vorbehalten!

Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2012


WARNUNG: die Ga-OP kann ein Riesenfehler sein!


Wichtiger Hinweis für alle, die über einen Geschlechtswechsel nachdenken!

Mach es bloß nicht! Das ist mein Rat. Es ist das grauenhafteste, teuerste, schmerzhafteste, zerstörendste, was Du jemals tun könntest. Lass es bleiben, außer wenn es sonst keinerlei Alternative gibt. Du meinst, Dein Leben sei schlimm, aber solange Du nicht vor der Wahl zwischen Selbstmord und Geschlechtswechsel stehst, wird es bloß noch schlimmer. Und die Kosten bleiben hoch. Du verlierst die Kontrolle über fast alles in Deinem Leben, wirst zum Bürger zweiter Klasse, und alles, was Du noch kannst, ist, Frauenkleider zu tragen und Dich hübscher zu fühlen als jetzt. Mach es bloß nicht, ist alles, was ich dazu zu sagen habe.


Ich wünsche mir, dass man mir diesen Rat gegeben hätte. Ich habe den Geschlechtswechsel hinter mir, habe ein prima "Pasing“, meine Karriere verläuft gut, aber Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft ich mir gewünscht habe, zurückgehen zu können und nach einem anderen Weg zu suchen. Obwohl ich den Regeln gehorchte und in jeder Phase des Wegs so ehrlich wie möglich gegenüber den Medizinern war, war da niemand, der mich bremste und fragte "Im Namen Gottes, bist Du Dir absolut sicher, dass dies der EINZIGE Ausweg für Dich ist?!" Ganz im Gegenteil, alle haben meine Entscheidung aus vollem Herzen unterstützt. Ich hatte das Glück, dass das Web damals noch nicht existiert hatte — da gibt es viel zu viele Anfeure, die sich nur ihrer eigenen Entscheidung vergewissern wollen, indem sie ihre eigenen "erfolgreichen" Operationen präsentieren und andere ermutigen.


Ich kann konform zur Transgender-Parteilinie sagen, dass ich weiblich gefangen in einem männlichen Körper bin, und kann mich an entsprechende Empfindungen bis zurück ins Alter von vier erinnern. Dennoch, wenn man die Dinge ernsthaft und unvoreingenommen betrachtet, ist es niemals so einfach. Es steht außer Frage, dass eine Midlife-Krise, eine Ehescheidung und eine Krebs-Narbe zumindest den Zeitpunkt meiner Entscheidung zum Geschlechtswechsel beeinflusst haben. Jetzt (3 Jahre Post-OP) vollkommen ehrlich zu sein, ist nicht einfach, ich bin mir trotzdem nicht sicher, ob ich das erneut tun würde. Ich mache mir mittlerweile Sorgen, dass das, was ich für eine Störung meiner Geschlechtsrolle gehalten habe, nichts weiter als eine neurotische sexuelle Zwangsvorstellung gewesen sein könnte. In meinem gesamten sexuellen Leben war ich Crossdresser und hatte immer Phantasien, zur äußersten Anregung weiblich zu werden. Ironischerweise verlor sich meine Libido, als ich mit der Hormonbehandlung begann. Diese Befreiung von der sexuellen Besessenheit habe ich als Bestätigung für meinen Geschlechtsrollenwechsel missverstanden. Als Gipfel der Ironie stellte sich nach der Operation heraus, dass meine neuen Genitalien nicht-orgasmisch waren (wie bei 80% meiner TG-Schwestern).


Daher brauche ich wohl nicht zu betonen, dass mein Leben als Frau keinesfalls die ultimative Anregung ist. Und was kostete das alles? Über 30.000 $ und den Verlust sämtlicher Beziehungen zu Familie und Freunden. Und die Kosten gehen weiter. Jede Beziehung, die ich jetzt und in Zukunft eingehe, muss sich mit dem Geschlechtswechel arrangieren. Und ich bin nicht die einzige, die leidet. Ich hasse die Auswirkungen, die dies auf meine Kinder und ihre Zukunft haben wird.


Wie auch immer, obwohl das jetzt schrecklich klingt, es ist es nicht. Ein paar Vergünstigungen gibt es, aber die wichtigen Dinge wie im Reinen mit mir selbst zu sein und die wahre Liebe fürs Leben gefunden zu haben erscheinen mir nicht, als ob sie durch den Wechsel möglich geworden seien. Wirklich "ich selbst" zu sein, hätte wohl auch bedeutet haben können, einen Penis zu besitzen und mehr Femininität zu leben, in welcher Form auch immer sich als sinnvoll erwiesen hätte. Ich habe das nicht verstanden, bevor es zu spät war, und muss jetzt das Beste aus dem Leben machen, in das ich hineingestolpert bin. Ich wünschte bloß, dass ich mehrere Optionen ausprobiert hätte, bevor ich die Klippe hinuntergesprungen bin. Ich vermisse den einfachen Kontakt zu meinen Kindern (obwohl ich ihn im Gegensatz zu vielen anderen TS-Frauen nicht vollständig verloren habe), ich vermisse meine Familie und meine alten Freunde (ich weiß, dass sie mich nicht hätten "verstoßen" sollen, aber viele sind halt doch nicht so aufgeschlossen wie sie "hätten sein sollen"... ich vermisse sie immer noch) und schließlich hasse ich den Bruch der Verbindung zu meiner Vergangenheit (es gibt einfach keine Möglichkeit, die beiden Leben, denen jeder Bezug fehlt, zusammenzufügen). Es gibt viele Möglichkeiten, die eigene Geschlechtsidentität auszudrücken, doch die einzige, die ich ausprobiert habe, war die große Lösung. Ich werde niemals erfahren, ob ich einen Kompromiss hätte finden können, der um einiges besser funktioniert hätte als der "one size fits all"-Geschlechtswechsel. Bitte probiert dies für Euch selbst aus, bevor es Euch ebenfalls so geht."

Der beschwerliche Weg vom Mann zur Frau und umgekehrt


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Bearbeitet von Nikita Noemi Rothenbächer 2012


Der beschwerliche Weg vom Mann zur Frau und umgekehrt

Seit dem Fall Christine Jørgensen im  Jahre 1953 hat sich die Praxis der
Geschlechtsumwandlung immer weiter entwickelt und inzwischen ist ein mehr oder weniger einheitliches Behandlungsschema für Transsexuelle anerkannt, das sich vorrangig an den in neuster Version 2001 veröffentlichten Behandlungsstandards

(„Harry Benjamin Standards of care“2 ) der Harry-Benjamin-International-GenderDysphoria-Association orientiert (Kockott 1996: 10).

 Jede Form der Transsexuellen Behandlung ist individuell auf die einzelne Person zugeschnitten.
Die Behandlungsabschnitte können unterschiedlich lange dauern, wobei jedoch jeweils
eine gewisse Mindestzeit einzuhalten ist. Im Verlaufe der Behandlung gehen die
vorzunehmendem Schritte ineinander über (Kockott 1996: 10).

Der Weg zu einer tatsächlich durchgeführten Geschlechtsanpassung ist jedoch weit.
Es gilt eine große Anzahl von Hindernissen zu überwinden. Die Patienten/innen
müssen viele Stationen durchlaufen, um ihr Ziel, endlich ganz „Mann“ bzw. „Frau“ sein
zu können, zu erreichen. Im Rahmen der Behandlung ist es notwendig sicher zu
stellen, dass der einzelne/die einzelne das Ausmaß seines/ihres Handeln mit allen
seinen Konsequenzen versteht, letzte mögliche Zweifel auszuräumen und ihnen die
Irreversibilität ihres Tuns vor Augen zu führen. Voraussetzung für den Beginn einer
solchen Behandlung ist zunächst die Diagnose der Transsexualität. In diesem Rahmen
werden die Patienten einem mindestens einjährigen diagnostischen Prozess
unterworfen, bevor sie an die anderen Stationen weitergereicht werden können, die
sich auf die getroffene Diagnose verlassen. Nach Erfüllung der Voraussetzung kann es
dann zu den erforderlichen weiteren Behandlungsschritten kommen, deren Ziel die
tatsächlich durchgeführte Geschlechtsanpassung ist. Für die Transsexuellen selbst ist das Behandlungsprogramm eine Schlussetappe zur Erreichung eines meist schon seit
Jahren angestrebten Ziels (Hirschauer 1999: 116-120).
1. Diagnose 
Auf der ersten Stufe steht wie oben erwähnt die Diagnose der Transsexualität. Dieser
kommt insbesondere deswegen große Wichtigkeit zu, weil eine hormonelle und
chirurgische Geschlechtsanpassung mit irreversiblen Folgen verbunden ist. Deshalb
müssen von vorneherein möglicherweise bestehende Zweifel sowie mögliche andere
Gründe für den Wunsch nach einer Geschlechtsanpassung ausgeräumt werden. Der
diagnostische Prozess selbst lässt sich in mehrere Schritte einteilen, an dessen Ende
eine abschließende Diagnose steht. 
Im Rahmen der Diagnose ist teilweise jedoch immer noch umstritten, wie diese
auszusehen haben soll, da die Meinungen bzgl. der „Herkunft“ der Transsexualität auseinander gehen. Theoretiker streiten darüber, ob die Ursache für ausgeprägtes
transsexuelles Verhalten, das im Ergebnis zu einer Geschlechtsanpassung führt,
psychologischer oder biologischer Natur ist. Einerseits wird hier vertreten, dass
Transsexualität eine Reaktion auf Ängste ist, die in Zusammenhang mit der eigenen
Geschlechterrolle stehen (wie bspw. Erwartungen an geschlechtsspezifisches
Verhalten). Es wird jedoch auch die These vertreten, dass die Ursache der
Transsexualität in einer „Überidentifizierung“ mit dem Elternteil ist, der dem anderen als
dem eigenen Geschlecht angehört (Burke 2004: 2 aus Devor 1997: 53).
Diese beiden Meinungen gehen unzweifelhaft davon aus, dass die Ursache der Transsexualität
psychischer Natur ist. Andererseits wird von einigen Theoretikern, maßgeblich
Endokrinologen, vertreten, dass die Ursache der Transsexualität auf biologischen
Gesichtspunkten beruht.  Nach deren Meinung handelt es sich bei der Transsexualität
um eine Störung der embryonalen Geschlechtsdifferenzierung, die sich als
Dissoziation des Phänotyps und der des Gehirns beschreiben lässt. Transsexualität gilt
danach als Neuroendokrinopathie, d.h. als Erkrankung des hypothalamischhypophysischen Systems (Hirschauer 1999: 214-215).
 
Aus verschiedenen Forschungsergebnissen lässt sich ableiten, dass sich
Geschlechtsidentität als Folge einer Wechselwirkung zwischen Heranreifen des
Gehirns und Geschlechtshormonen entwickelt (Zhou et al. 1995: 68-70 3 ).

Diese endokrinologische Hypothese stellt die Transsexualität mit der Homosexualität in eine
ätiologische Reihe. Entscheidend für eine Entwicklung zur homosexuellen bzw.
transsexuellen Person soll demnach sein, auf welchen Zeitpunkt der
Hirndifferenzierung sich die Herausbildung des genannten Verhaltens zurückführen
lässt (Hirschauer 1999: 215).
Im Unterschied zur Psychoanalyse ist die Ursache der Transsexualität für die Endokrinologie demnach physischer Natur, d.h. es wird ein Parameter gemessen, auf den die Geschlechtswechsler nicht angemessen reagieren während die Analyse einen verdrängten Konflikt verspürt. Nachteil dieser Beurteilung
ist jedoch, dass die Endokrinologie keine Diagnose der Transsexualität leisten kann,
sondern die diagnostische Leistung im Gegenteil eher darin besteht, die organische
Gesundheit des Transsexuellen zu bestätigen (Hirschauer 1999: 216-217). 

Da die Transsexualität trotz dieser unterschiedlichen Ansätze überwiegend als
psychisches Leiden eingeordnet wird, steht an erster Stelle der Diagnose zunächst
eine psychische und neurologische Untersuchung. Durch die Diagnostizierung soll die Transsexualität von solchen „Krankheiten“ abgegrenzt werden, bei denen der Wunsch
oder die Überzeugung einem anderen Geschlecht anzugehören als vorübergehendes
Symptom auftreten kann, da eine Geschlechtsumwandlung im Fall des Vorliegens
einer solchen „Krankheit“ zu massiven Schäden führen könnte

4. In diesem Zusammenhang ausgeschlossen werden müssen der (fetischistische) Transvestismus,
Geschlechtsidentitätsverkennungen als Symptome einer Psychose sowie Formen der
Intersexualität (Ulrich/Senf 1996: 4). 

Die psychotherapeutische Behandlung, die dem Transsexuellen helfen soll, die innere
Stimmigkeit und Konstanz seines transsexuellen Wunsches zu erfassen und eine
realistische Einschätzung seines Wunschziels zu erlangen (Kockott 1996: 11) stellt
einen wichtigen Faktor auf dem Weg zur Geschlechtsanpassung dar. Dem/der
Patienten/Patientin muss klar sein, welche Konsequenzen das eigene Handeln nicht
nur für ihn/sie persönlich, sondern auch für Beruf, Familie und soziales Umfeld haben
kann. Der gesamte Zeitraum der Diagnostik kann bis zu einem Jahr lang dauern,
abhängig von der Sicherheit der Diagnose Transsexualität (Kockott 1996: 12).

 Sinn der psychotherapeutische Begleitung über ein Jahr hinweg ist es außerdem, die Stabilität
des Zustands im Verlauf des Alltagstest zu kontrollieren, d.h. mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit festzustellen, dass sich die transsexuelle Entwicklung nicht mehr ändern wird. 
Es ist wichtig zu erkennen, dass die Diagnose Transsexualität mit ungewöhnlichen
praktischen Folgen einhergeht, die für die einzelne Person große Bedeutung haben.
Hirschauer (1999: 204) vertritt hierzu, dass eine solche Diagnose zum einen eine
„Stellungnahme zu einem  gewissen Geltungsanspruch“ darstellt. Des Weiteren wird
durch sie die „Aufnahmeentscheidung“ zu der Geschlechtsgemeinschaft ermöglicht,
der die Person anstrebt anzugehören. Die Diagnostiker geben durch ihre Beurteilung
einen „Schiedsspruch“ ab, der besondere Bedeutung für die sozialen Konflikte um die
transsexuelle Geschlechtszugehörigkeit hat, zum einen zwischen Transsexuellen,
ihren Angehörigen und ihrem sozialen Umfeld, aber auch im Zusammenhang mit
Krankenkassen, Ärzten oder Arbeitgebern. Durch die Diagnose wird gleichzeitig eine
„irreversible Arbeitsanweisung“ abgegeben, da die indizierte Behandlung von anderen
medizinischen Disziplinen übernommen wird (Hirschauer 1999: 204). 

Alltagstest

Nächster Schritt auf dem Weg zu einer Geschlechtsanpassung ist der so genannte
Alltagstest. Durch diesen soll der/die einzelne austesten und feststellen, wie weit es
ihm/ihr möglich ist, in der angestrebten Geschlechterrolle zu leben und zu arbeiten. Als
weltweiter Standard hat sich – da diese Form des Austestens heutzutage als
wesentlicher Bestandteil der Behandlung angesehen wird – eine Zeit von ein bis zwei
Jahren durchgesetzt (Kockott 1996: 12). Hiermit verbunden ist es, die
Verhaltensweisen des zukünftigen Geschlechts zu übernehmen, sei es sich zu
schminken, sich anders zu kleiden, zu bewegen, zu sprechen usw. In dieser Zeit
kommt es sehr häufig zu großen Problemen für die Betroffenen, da insbesondere
Eltern, Geschwister, Freunde und Arbeitskollegen meist Schwierigkeiten damit haben,
mit der neuen Identität des/der einzelnen umzugehen. Dies führt sehr oft dazu, dass
Kontakte abgebrochen und Familien zerstört werden oder die Betroffenen den
Arbeitsplatz wechseln müssen. Dieser Zeit kommt andererseits jedoch große
Wichtigkeit zu, da sie dazu beiträgt heraus zu finden, ob der Geschlechtswechsel auch
tatsächlich das ist, was der/die einzelne will und um mögliche Zweifel auszuräumen.
Der/die Transsexuelle muss erproben, welche Veränderungen seines/ihres Umfeldes
ihm/ihr bevorstehen und ob und wie er/sie diese verarbeiten kann (Kockott 1996: 12). 
Häufig lässt sich zu Beginn des Alltagstests beobachten, dass der/die Transsexuelle
die spezifischen Verhaltensweisen des angestrebten Geschlechts überzeichnet
(Kockott 1996: 12). Bei Mann-zu-Frau Transsexuellen ist dies häufig sichtbarer, da
diese rein äußerlich meist mehr „Schwierigkeiten“ haben, als Frau „durchzugehen“.
Hierbei können v.a. Therapien aber auch Angehörige des anderen Geschlechts
korrigierend eingreifen. 

Gabe von Hormonen 

Hat sich die Einstellung der transsexuellen Person auch während des Alltagstest nicht
verändert, so kann der körperliche Veränderungsprozess durch die Gabe von
Hormonen begonnen werden. Die Hormonbehandlung erfolgt unter endokrinologischer
Kontrolle und kann wegen der damit verbundenen irreversiblen Folgen erst begonnen
werden wenn die bereits angesprochenen Voraussetzungen erfüllt sind (Kockott 1996:
12-13). Die Hormonbehandlung führt dazu, dass die Patienten schon vor der Operation
den postoperativen Zustand erleben können, da sie mit Veränderungen verbunden ist,
die maßgeblich für die Verwandlung von Mann zu Frau bzw. umgekehrt sind. Die
Hormonbehandlung muss das ganze Leben aufrechterhalten, da bei der Operation die Keimdrüsen entfernt werden und es bei fehlender Substitution zu hormonellen
Ausfallerscheinungen, Osteoporose und Frakturrisiko kommen kann. Weitere Effekte
der fehlenden Weiterbehandlung mit Hormonen können vorzeitige Alterung, die
Zunahme kardiovaskulärer Erkrankungen und eine verminderte Lebenserwartung sein 
(Hirschauer 1999: 224 und Eicher 1996: 54-57). 
Die Behandlung von gebürtigen Männern mit Östrogenen führt dazu, dass die
Hypophyse deaktiviert wird, die Hoden atrophisch werden und in wenigen Monaten
unfruchtbar sind. Es kommt zu einer Reduktion von Ejakulationsfähigkeit, sowie
Erektions- und Orgasmus Fähigkeit. Gleichzeitig entwickelt sich eine weibliche Brust, die
nur operativ wieder entfernt werden könnte. Auch die Fettverteilung und das Muster
der Körperbehaarung verändern sich, während jedoch Stimme und Bartwuchs
unverändert bleiben (Hirschauer 1999: 223-224 und Kockott 1996: 12-13). Die
Behandlung von gebürtigen Frauen mit Testosteron führt dazu, dass die Ovarien „ruhig
gestellt werden“ und es zu einer Amenorrhöe kommt. Teilweise vergrößert sich die
Klitoris, die Stimmbänder wachsen an und es kommt zu Heiserkeit und Stimmbruch.
Gleichzeitig verändert sich auch die Körperbehaarung. Weiterer angestrebter Effekt ist
ein vermehrtes Muskelwachstum (Hirschauer 1999: 224 und Eicher 1996: 54). 
Bevor der operative Eingriff durchgeführt werden kann, muss der Patient mindestens 6
Monate mit Hormonen behandelt worden sein, um so sicher zu gehen, dass der Eingriff 
wirklich gewollt ist. Durch die Hormonbehandlung ist ein verstärktes Erleben der neuen
Identität möglich und die transsexuelle Person wird sich im Idealfall im neuen Körper
wohl und mit ihm im Einklang fühlen (Eicher 1996: 54). Auch wenn eine
Hormonbehandlung grundsätzlich wichtig ist, da sie ein weiterer Schritt auf dem Weg
zum anatomischen Erwerb des gewünschten Geschlechts ist, darf doch nicht
vergessen werden, dass sie auch mit erheblichen Risiken verbunden ist, wie bspw.
erhöhter Leberbelastung, gesteigertem Tromboembolierisiko, Hirninfarkt oder auch
einer gesteigerten Brustkrebswahrscheinlichkeit (Eicher 1996: 57 und Hirschauer 1999:
224).

 Stimmpädagogik und kosmetische Behandlung

Zwischenstationen auf dem Weg zwischen Diagnose und Chirurgie sind
Stimmpädagogik und kosmetische Behandlung. Diese beiden Bereiche werden v.a.
von MzF-Transsexuellen in Anspruch genommen, da die Veränderung des äußeren
Erscheinungsbildes (Haarwachstum) bzw. des weiblichen Auftretens (Stimmlage) größeren Aufwand mit sich bringt und durch kosmetische Veränderungen und
Stimmtraining besonders gute Ergebnisse erzielt werden können. Die Veränderung der
Stimme kann zum einen durch eine operative Verkürzung oder Vernähung der
Stimmlippen, aber auch durch logopädische Übungen des kontinuierlichen Sprechens
auf einer höheren Spannung, um andere Obertonreihen anzuregen, erreicht werden.
Zu dieser Arbeit gehören Sprechübungen, Singen sowie die Erzeugung und
Wahrnehmung einzelner Laute. Durch die stimmbildnerische Arbeit wird ein leiblicher
Zusammenhang von Haltung, Kleidung, Atmung und Resonanz zu Bewusstsein
gebracht, wodurch die Wahrnehmung gegen die verkörperten alten Routinen
mobilisiert wird (Hirschauer 1999: 235). Dies führt im Ergebnis dazu, dass sich mit der
Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes auch das Auftreten des Transsexuellen
verändert und dem Verhalten des angenommenen Geschlechts anpasst. 
Die Arbeit an der äußeren Erscheinung wird überwiegend durch Kosmetikerinnen
durchgeführt und umfasst vorrangig die Entfernung von unerwünschten Bart- und
Beinhaaren, deren Wachstum durch die Hormonbehandlung nicht gestoppt werden
kann, sondern lediglich verlangsamt wird. Teil der Behandlung ist jedoch
beispielsweise auch das Erlernen von Schminktechniken (Hirschauer 1999: 237-241).
Der/die einzelne lernt seinen/ihren Typ zu betonen und die äußerlichen Merkmal und
Verhaltensweisen, mit denen sie als Transsexuelle „Aufmerksamkeit erregen“ könnten,
werden „abgeschliffen“ (Hirschauer 1999: 240), so dass es möglich wird, auch in der
Öffentlichkeit das empfundene Geschlecht ohne kritische und belächelnde Blicke zu
leben.

Operative Interventionen 

Letzter Schritt zur Geschlechtsanpassung ist der operative Eingriff, der häufig effektiv
mehrere Operationen umfasst, die unterschiedlich kompliziert und aufwändig sind, je
nachdem, ob es sich um eine Geschlechtsanpassung einer MzF-Transsexuellen oder
eines FzM-Transsexuellen handelt. Damit der Eingriff durchgeführt werden kann,
müssen die gleichen Voraussetzungen erfüllt sein wie für die Bejahung der
Hormonbehandlung (s.o.). In der Praxis ist es üblich, dass vor der Durchführung der
OP zwei unabhängige ausführliche Gutachten gefordert werden, aus denen sich
zweifelsfrei die Zustimmung zu einer geschlechtskorrigierenden Operation ergibt (Kokott 1996: 14). Die Durchführung der Operation kann frühestens 6-9 Monate nach
Beginn der Hormoneinnahme geplant werden

a)  Die Transformation von Frau zu Mann: Ziele sind eine Brusttransformation, die
Entfernung der Gebärmutter, Eierstöcke und Eileiter sowie gegebenenfalls
Hodenimplantate und Penoide (so genannte Phalloplastik). Die Brusttransformation
zielt darauf ab, ein männliches Brustbild mit männlichen Brustwarzen zu schaffen, was
sich insbesondere dann schwierig gestaltet, wenn eine sehr große weibliche Brust
vorhanden war. Die Entfernung von Eierstöcken, Eileiter und Gebärmutter ist mit einer
umfassenden Veränderung des weiblichen Genitalbereichs verbunden und durch die
Umformung der Klitoris zu einem so genannten Klitorispenoid wird es dem FzMTranssexuellen ermöglicht, im Stehen zu urinieren. Im Einzelfall unterziehen sich die
Betroffenen auch einer sehr komplizierten Operation zur Herstellung einer
Phalloplastik, durch welche ein Penisimitat – auch Neo-Penis genannt - geschaffen
wird. Allerdings ist diese Operation sehr langwierig und aufwändig und die Ergebnisse
lassen zu wünschen übrig. Daher wird sie nicht häufig in Anspruch genommen (Eicher
1996: 59-61). Eine veranschaulichte Darstellung einer solchen Operation zur
Konstruktion einer Phalloplastik findet sich im Anhang dieser Arbeit.
b) Die Transformation von Mann zu Frau: mit der Transformationsoperation von Mann
zu Frau werden folgende Zielsetzungen verfolgt: zum einen erfolgt eine Kastration
durch Exstirpation (Entfernung) der Hoden und Nebenhoden. Durch eine
Penisschafftresektion wird eine Neovagina geschaffen, die mit Penishaut ausgekleidet
wird. Des Weiteren wird eine weibliche Harnröhrenmündung geschaffen, eine Vulva mit
großen und kleinen Labien sowie eine Klitoris geformt. Die weibliche Brust wurde
bereits im Rahmen der Hormonbehandlung aufgebaut, allerdings kann in den Fällen, in
denen durch die Hormonbehandlung noch keine befriedigenden Ergebnisse erzielt
werden konnten, durch Brustimplantate das Ergebnis verbessert werden. Die
Geschlechtsanpassende Operation von Mann  zu Frau ist inzwischen allgemein
anerkannt und standardisiert und mit weniger „Aufwand“ verbunden als eine
Transformation von Frau zu Mann.

Literatur:

1
 http://www.transhistory.org/history/TH_NewsClip_Christine1.html (2005/06/14).
2
 http://www.hbigda.org/pdf/socv6.pdf (2005/07/11).
3
 Nature 378, gefunden unter http://www.transident.ch/Ne-Gehirn-bst.shtml (2005/06/16).
4
 Senf, Wolfgang, Merkblatt zu Transsexualität und Geschlechtsumwandlung, http://www.uniessen.de /Psychosomatik, (2005/06/17)
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 Senf, Wolfgang, Merkblatt zu Transsexualität und Geschlechtsumwandlung, http://www.uniessen.de/psychosomatik (2005/06/17)

Das Menschliche

Und Sie wissen nicht, mit was Sie es zutun haben! Doch diese bekommen euch, ein Fakt!

Heute in den TV- Medien, die Massen - Vergewaltigung einer 15 jährigen Schülerin, angeblich "Gastarbeiter bzw. FLÜCHTLINGE auch Poliz...